Barrierefreier Umbau SBH

DTAD-ID: 15398521
Region:
60598 Frankfurt am Main (Sachsenhausen)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Fundamentierungsarbeiten, Leuchten, Beleuchtungszubehör, Leuchtschilder, Elektroinstallationsarbeiten, Landschaftsgärtnerische Arbeiten, Bahnschwellen, Gleisbaumaterial, Installation von Beleuchtungs-, Signalanlagen, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse, Bauarbeiten für Eisenbahnlinien, Kanalisationsarbeiten, Elektrische, elektronische Ausrüstung
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Straßenbahnhaltestelle Louisa Bahnhof an der Gablonzerstraße/Schwarzsteinkautweg. Die stadteinwärtigen und stadtauswärtigen Bahnsteige werden auf 24cm über Schienenoberkante erhöht und mit Rampenausbildung sowie Fundamenten, Bahnsteigkantensteinen, …
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
03.07.2019
Frist Angebotsabgabe:
23.07.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Barrierefreier Umbau SBH - Art und Umfang der Leistung: Barrierefreier Umbau SBH Louisa Bf.; Hier: Elektroarbeiten
Ort: Frankfurt am Main, Stadtteil Sachsenhausen - Straßenbahnhaltestelle Louisa Bahnhof an der
Gablonzerstraße/Schwarzsteinkautweg.
Die stadteinwärtigen und stadtauswärtigen Bahnsteige werden auf 24cm über Schienenoberkante erhöht und
mit Rampenausbildung sowie Fundamenten, Bahnsteigkantensteinen, Pflasterbelägen und den notwendigen
taktilen Elementen ausgeführt. lm Zuge des barrierefreien Ausbaus werden Tiefbauarbeiten u.a.
Kabelleerrohre sowie neue Kabelschächte verbaut und angeschlossen.
Die vorhandene Bahnsteigausstattung inklusive Beleuchtung wird komplett erneuert, die Technik wird
optimiert und nach modernem VGF-Standard mit DFI und Lautsprecheranlage, ‘Wartehallen,
Beleuchtungsmaste mit LED-Beleuchtung, Fahrplanvitrinen und Fahrkartenautomat ausgestattet.
Die Gleise wurden 2016 erneuert.
lm Rahmen des barrierefreien Haltestellenausbaus sind Neuordnungen der Wegeführung zur und von der
Haltestelle erforderlich. Dafür wird ein asphaltierter Straßenabschnitt zurückgebaut.
Die Baustelle befindet sich im Grüngürtel der Stadt Frankfurt,somit sind grundsätzliche Schutzmaßnahmen
gemäß Merkblatt der Stadt Frankfurt zu ergreifen insbesondere für Bäume und Sträucher.
Die zur Verfügung stehenden BE-Flachen sind begrenzt. Das Grundwasser ist bis auf ca. 0,80 m - 1,00 m
anstehend.
Die Haltestelle wird unter Betrieb ausgebaut. Gemäß Bauphasenplänen werden alte Bereiche der
Doppelhaltestelle solange benutzt bis der neue Bereich in Betrieb genommen werden kann.
Erfüllungsort:
Ausführungsort: 60598 Frankfurt am Main
Ort der Angebotsabgabe:
Offizielle Bezeichnung:
digitale Adresse(URL): https://www.deutsche-evergabe.de/Dashboards/Dashboard_off
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Nachprüfstelle:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
Tel.:+49 6151126601 Fax:+49 6151125816
Sonstige Angaben:
1. Bietergemeinschaften (BIGE) sind zugelassen:
Die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit (Fachkunde) müssen von dem Partner der BIGE vorgelegt
werden, der das jeweilige Gewerk später ausführt. Die Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und
zur Zuverlässigkeit sind von jedem Mitglied der individuell vorzulegen.
2. Angebotsabgabe:
Bei Abgabe des Angebotes in Papierform muss dieses 2-fach und als GAEB-Datei abgegeben werden.
3. Versicherungspflicht:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung mit Deckungssummen
von mindestens EUR 5 Mio. pauschal für Personen- und Sachschäden sowie EUR 100.000 für
Vermögensschäden je 2-fach maximiert p.a. (für Betriebshaftpflichtversicherung)
bzw. EUR 5 Mio. für Personen-/ Sach- und mitversicherte Vermögensschäden, 1-fach maximiert p.a.
(Umwelthaftpflichtversicherung) abzuschließen und nachzuweisen.
4. Urkalkulation:
Die Bieter sind verpflichtet, die Urkalkulation ihrer Angebote vor Erteilung des Zuschlag im Falle einer
Preisprüfung auf Anforderung des Auftraggebers an diesen herauszugeben. Der Auftraggeber wird von dem
Auftragnehmer die Übergabe der Urkalkulation in einem verschlossenen Umschlag unmittelbar nach
Zuschlagserteilung verlangen.
5. Beachtung der AVA-Richtlinie der VGF:
Im Falle einer Auftragserteilung ist die weitere Abwicklung gemäß AVA-Richtlinie der Stadtwerke
Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH zwingend einzuhalten. Diese Richtlinie wird den Bietern als Teil
der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Alle Auftragnehmer, die nicht ARRIBA bauen/planen oder ein anderes nicht GAEB XML 3.1 fähiges AVASystem
einsetzen, können die CD-ROM "VGF Mengen" für 180,00 EUR zzgl. MwSt. erwerben. Bei
Angebotsabgabe ist die Bekanntgabe der Kaufabsicht mitzuteilen. Der Bieter erklärt sich bei Angebotsabgabe
damit einverstanden, dass im Falle eines Erwerbs die Firmenanschrift an den Softwarehersteller
weitergegeben wird und er sich zu Lizenzierungszwecken bei der Firma RIB Software AG, Stuttgart,
registrieren lassen muss.
Die AVA-Richtlinie der VGF wird als Anlage den Ausschreibungsunterlagen beigelegt.
6. Für Bauwerke ist eine Gewährleistungsfrist von 4 Jahren vorgesehen.
7. Nachforderungen:
Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingegangenen Angebote zunächst summarisch auf Vollständigkeit
sowie auf rechnerische und fachliche Richtigkeit prüfen. Fehlen geforderte Erklärungen oder Nachweise und
wird das Angebot nicht entsprechend § 16 Absatz 1 oder 2 VOB/A ausgeschlossen, verlangt der Auftraggeber
die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nach. Dies gilt ausdrücklich auch für den Fall, dass die Angebote
nicht ordnungsgemäß vorliegen und zwar auch bei fehlenden Angaben auf Formblättern, widersprüchlichen
Angaben auf Formblättern sowie der Einreichung von Kopien statt Originalen, sofern Originale erforderlich
sind. Das Recht zur Nachforderung besteht jedoch nicht bei fehlenden Preisangaben. Die fehlenden
Nachweise sind spätestens innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung
durch den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch
den Auftraggeber. Werden die Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, ist das
Angebot auszuschließen. Das Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet keine Verantwortung der
Auftraggeberin für die Vollständigkeit der Angebote. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten
Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Die Bieter bleiben für den Nachweis ihrer Eignung und
die Vollständigkeit ihres Angebotes allein verantwortlich. Macht die Auftraggeberin von ihrem allgemeinen
Nachforderungsrecht keinen Gebrauch, werden der Wertung der Angebote nur die Dokumente zu Grunde
gelegt, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorlagen.
8. Hinweispflicht bei Unvollständigkeit oder Unklarheiten:
Die Bieter haben sich von der Vollständigkeit der ihnen überlassenen Unterlagen zu überzeugen. Bei
Unvollständigkeit der Unterlagen haben sie die Auftraggeberin in Textform unverzüglich darüber zu
unterrichten. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bieter Unklarheiten, so haben die Bieter
die Auftraggeberin unverzüglich und vor Abgabe ihrer Angebote in Textform darauf hinzuweisen. Ferner
haben die Bieter die Auftraggeberin auf eventuelle Widersprüche in den Verdingungsunterlagen unverzüglich
in Textform aufmerksam zu machen. Gleiches gilt, falls die Bieter der Auffassung sind, dass die Unterlagen
gegen geltendes Recht verstoßen.
9. Das Stellen von Bieterfragen ist bis zum 18.07.2019 (16:00 Uhr) möglich.
10. Bieterfragen
Die Stellung und Beantwortung von Bieterfragen hat ausschließlich über das Online-Portal www.deutscheevergabe.
de zu erfolgen. Hierfür hat sich der Bieter auf dem besagten Online-Portal zu registrieren und für
diese Ausschreibungen anzumelden. Er wird dann über alle vorangegangenen und zukünftigen Bieterfragen
sowie zu den dazu ergangenen Antworten informiert.
11. Die von der VGF zur Verfügung gestellten Formulare (HVA-B, sowie Anlagen) sind zwingend, sofern in
dieser Veröffentlichung nicht anders erwähnt, zu verwenden.
12. Es darf pro Bieter maximal ein Angebot abgegeben werden.