Bau von Sonderschulen

DTAD-ID: 16290115
Region:
10707 Berlin (Charlottenburg)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Abbruch-, Sprengarbeiten
CPV-Codes:
Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten, Bau von Sonderschulen
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
1. Bauabschnitt: Grundstück: Panke-Schule; Galenusstr. 64, 13187 Berlin – Pankow Rückbau eines eingeschossigen Bestandsgebäudes aus den 50er/80er Jahren Errichtung von 4 dreigeschossigen Schulgebäuden. Gestaltung der Freianlagen. Fläche Schulgebäude…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.04.2020
Frist Angebotsabgabe:
03.06.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Berlin: Bau von Sonderschulen - BSO-I-PAS-Panke-Schule_Generalunternehmer – Rückbau und Neubau der Panke Schule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt
1. Bauabschnitt:
Grundstück: Panke-Schule; Galenusstr. 64, 13187 Berlin – Pankow
Rückbau eines eingeschossigen Bestandsgebäudes aus den 50er/80er Jahren
Errichtung von 4 dreigeschossigen Schulgebäuden.
Gestaltung der Freianlagen.
Fläche Schulgebäude ca. 7 700 m2 BGF / ca. 32 500 m3 BRI
Freianlagen: ca. 4 800 m2.

CPV-Codes:
45214230

Auf der Grundlage des aktuellen Schulentwicklungsplans (SEP) 2014-2018 besteht ein dringender Bedarf an Schulplätzen. Um diesen Bedarf zu decken, ist unter anderem eine beschleunigte Errichtung von Schulneubauten an verschiedenen Standorten erforderlich. Aufgrund der Dringlichkeit werden diese Neubaumaßnahmen als Programm „Modellvorhaben zur Beschleunigung von Schulneubauten“ im Rahmen der „Berliner Schulbauoffensive“ (BSO) durchgeführt.
Am Standort sollen nach Fertigstellung des Neubaus ca. 157 Schüler mit sonderpädagogischen Schwerpunkt unterrichtet werden.
Zu diesem Zweck wurde im Jahr 2017 ein Wettbewerb ausgelobt.
Die Planung soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie‐ und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes nach gültiger EnEV umgesetzt werden.
Der Leistungsumfang des Generalunternehmers beinhaltet die notwendigen Erdarbeiten, den Rückbau des Bestandsgebäudes, die Errichtung der 4 dreigeschossigen Schulgebäude inkl. der technischen Gebäudeausstattung, der Ausstattung (Möblierung), der kompletten Außenanlagen sowie der baulichen Anlagen wie Nebengebäude, Einfriedungen, Müllplätze etc. in Außenanlagen.
Weiterhin sind die Planungsleistungen der Ausführungsplanung für die KG 300 (Hochbau), KG 400 (Technische Ausstattung) und KG 600 (Ausstattung/Möblierung) sowie erforderliche Werkplanungen zu erbringen.
Dem Generalunternehmer obliegt darüber hinaus die komplette Leistung der Objektüberwachung und Dokumentation während des Gewährleistungszeitraumes.
Die Leistungen sind schlüsselfertig zu übergeben.
Die Gebäude sind entsprechend den Vorgaben der Wettbewerbsauslobung sowie des Musterraumprogrammes der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, SenBJF, geplant.
Die Konstruktion sieht eine Stahlbeton‐Skelett‐Bauweise mit Holzfassade mit großformatigen Öffnungen und begrünten Fassadenelementen vor. Fenster in Holz-Aluminium-Konstruktionen. Der Innenausbau erfolgt in Leichtbauweise. Bodenbeläge Linoleum und keramische Beläge. Beheizung mit Fernwärme. Die Schulgebäude erhalten eine mechanische Be- und Entlüfung. Ein Gebäude erhält ein Therapiebad.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung: Panke-SchuleGalenusstr. 6413187 Berlin – Pankow
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Aktenzeichen:
VM_20133_VOB_O_Yos
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
03.06.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Ausführungstermine / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 90

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
III.1.2.1): Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu Ziffer III.1.2.1): Der Umsatz (netto) des Unternehmens, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen, muss in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 15 Mio. Euro netto betragen haben.
Erfüllt ein Bieter die Mindestanforderung zu Ziffer III.1.2.1) nicht, wird das Angebot des Bieters ausgeschlossen!

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
III.1.3.1): Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, wobei für die wichtigsten Bauleistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen sind.
Folgende Angaben sind zu machen:
— Projektbezeichnung;
— Kurzprojektdarstellung;
— Auftraggeber inkl. Ansprechpartner und Kontaktdaten;
— Leistungsinhalt und -umfang;
— Leistungszeitraum (MM/JJ bis MM/JJ);
— Baukosten KG 300 bis 500 in Euro (brutto);
— Nutzungsart des Gebäudes;
— Bruttorauminhalt (BRI) in m3;
— kurze Bilddokumentation (innen und außen).
III.1.3.2): Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal,
III.1.3.3): Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt,
III.1.3.4): Nachweise:
Nach den Ausführungen der Gefahrstoffverordnung und anhängenden Richtlinien dürfen mit den Arbeiten in kontaminierten Bereichen nur solche Unternehmen betraut werden, die mit den dabei auftretenden Gefahren und den erforderlichen Schutzmaßnahmen vertraut sind und über die notwendigen Geräte und Ausrüstungen verfügen. Zum Nachweis der fachlichen Eignung müssen alle Bieter bei der Angebotsabgabe folgende Nachweise erbringen:
—— Sachkunde gem. DGUV Regel 101-004 – Kontaminierte Bereiche (bisher: BGR 128)/(TRGS 524);
—— Sachkunde gem. TRGS 519;
—— Zulassung gem. TRGS 519 3.1 (GefStoffV, Anhang I Nr. 2.4 Absatz 4);
—— Fachkunde gem. TRGS 521.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu Ziffer III.1.3.1):
1. Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzen, welche die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
— schlüsselfertige Bauausführung in Massivbauweise;
— Ausführung auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung (die Ausführungsplanung muss Teil der Referenzleistung gewesen sein);
— die Nutzungsart des Gebäudes muss sich auf den Bildungs-, Kindertagesstätten-, Gesundheits-, Büro- oder Verwaltungsbau beziehen;
— der Bruttorauminhalt (BRI) des Gebäudes muss mindestens 10 000 m3 betragen;
— der Zeitpunkt des Abschlusses der Referenzleistung, d. h. die Übergabe an den Nutzer (VOB-Abnahme), darf nicht vor dem Jahr 2015 liegen.
2. Es ist mindestens eine berücksichtigungsfähige Referenz anzugeben.
Hat ein Bieter keine berücksichtigungsfähige Referenz gem. der Mindestanforderungen zu Ziffer III.1.3.1) angegeben, wird das Angebot des Bieters ausgeschlossen!

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/124402
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Fehrbelliner Platz 2
Berlin
10707
Deutschland
Kontaktstelle(n): V M 1
E-Mail: [email protected]
NUTS-Code: DE300
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.berlin.de/vergabeplattform/
Adresse des Beschafferprofils: https://www.berlin.de/vergabeplattform/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://my.vergabeplattform.berlin.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Stadtentwicklung und Wohnen

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
45110000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 07.07.2020
Ende: 01.08.2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), insbesondere im Hinblick auf die Abgabe von Erklärungen zu den Paragraphen 1, 7, 8, 9 und 10.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03.06.2020
Ortszeit: 10:30

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 02.08.2020

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 03.06.2020
Ortszeit: 10:30

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zusätzliche Angaben

VI.3.1):
Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A:
— Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation;
— Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Bieters in Frage stellt;
— Angabe zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung;
— Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft Bzw. die Durchführung von Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 6f EU VOB/A.
VI.3.2):
— Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen;
— Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters im Korruptionsregister des Landes Berlin abfragen;
— Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.5.2002, 753/2011 vom 1.8.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten
(www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB), kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 09.04.2020