Bauarbeiten - 380.001 erweiterter Rohbau

DTAD-ID: 18379087
Region:
16515 Oranienburg
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau
CPV-Codes:
Bauarbeiten, Bauleistungen im Hochbau
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Neubau eines 4-geschossigen Krankenhausgebäudes mit Teilunterkellerung BGF: ca. 2000m² geplante Inbetriebnahme: 2024 Nutzungen: - EG: Jugendpsychiatrie - 1.OG: Praxen / Ambulante Behandlung - 2.OG: Praxen / Ambulante Behandlung - 3.OG: Funktionsdia…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.01.2022
Frist Angebotsabgabe:
07.02.2022

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Oranienburg: Bauarbeiten - 380.001 erweiterter Rohbau - 380.001 erweiterter Rohbau\
Neubau eines 4-geschossigen Krankenhausgebäudes mit Teilunterkellerung\
BGF: ca. 2000m²\
geplante Inbetriebnahme: 2024\
Nutzungen:\
- EG: Jugendpsychiatrie\
- 1.OG: Praxen / Ambulante Behandlung\
- 2.OG: Praxen / Ambulante Behandlung\
- 3.OG: Funktionsdiagnostik\
Konstruktion: Betonbau/ Massivbau mit Leichtbauinnenausbau (Trockenbauwände und Trockenbaudecken)\
Fassade: WDVS // Dach: Flachdach mit Foliendeckung // Fenster: Kunststoff\
Es sind folgende Gewerke innerhalb des Angebotes zu erfassen:\
1.) BAUSTELLENEINRICHTUNG: Sanitäreinheiten, Bauleitungscontainer, Bauzaun (ca. 190m), Baustellenmedien (Strom und Wasser), Verkehrswegesicherung, Provisorische Baustraße (ca. 200 m²), Bauschließanlage, Baumschutz etc.\
2.) GERÜSTARBEITEN NACH DIN 18451: Fassadengerüst mit Dachdeckerfang (ca. 2.000 m²)\
3.) ABBRUCH- UND RÜCKBAUARBEITEN NACH DIN 18459: Abbruch an Gebäudeanschluss Bestand (Rückbau bestehende Kellerzugänge und Fassadenbekleidungen WDVS und Klinker etc.)\
4.) DÜSENSTRAHLARBEITEN / TROG für Teilkeller\
5.) ERDARBEITEN NACH DIN 18300: Baugrubenaushub (ca. 600m³), Verdichtung Sohle (ca. 750 m²)\
6.) BLITZSCHUTZARBEITEN\
7.) GRUNDLEITUNGSARBEITEN\
8.) BETON- UND STAHLBETONARBEITEN NACH DIN 18331: Schalungen (ca. 7.000m²), Beton (ca. 2.500 m³), Bewehrungsstahl (ca. 100 t)\
9.) MAURERARBEITEN NACH DIN 18330: ca. 20 m³\
10.) PUTZ- UND STUCKARBEITEN NACH DIN 18350: Gipsputz (ca. 1.500 m²), Kalkzementputz (ca. 600m²)\
11.) ABDICHTUNGSARBEITEN NACH DIN 18336: Dickbeschichtung mit Perimeterdämmung (ca. 500m²)\
\
CPV-Codes:\
45000000\
\
s sind folgende Gewerke innerhalb des Angebotes zu erfassen:\
1.) BAUSTELLENEINRICHTUNG: Sanitäreinheiten, Bauleitungscontainer, Bauzaun (ca. 190m), Baustellenmedien (Strom und Wasser), Verkehrswegesicherung, Provisorische Baustraße (ca. 200 m²), Bauschließanlage, Baumschutz etc.\
2.) GERÜSTARBEITEN NACH DIN 18451: Fassadengerüst mit Dachdeckerfang (ca. 2.000 m²)\
3.) ABBRUCH- UND RÜCKBAUARBEITEN NACH DIN 18459: Abbruch an Gebäudeanschluss Bestand (Rückbau bestehende Kellerzugänge und Fassadenbekleidungen WDVS und Klinker etc.)\
4.) DÜSENSTRAHLARBEITEN / TROG für Teilkeller\
5.) ERDARBEITEN NACH DIN 18300: Baugrubenaushub (ca. 600m³), Verdichtung Sohle (ca. 750 m²)\
6.) BLITZSCHUTZARBEITEN\
7.) GRUNDLEITUNGSARBEITEN\
8.) BETON- UND STAHLBETONARBEITEN NACH DIN 18331: Schalungen (ca. 7.000m²), Beton (ca. 2.500 m³), Bewehrungsstahl (ca. 100 t)\
9.) MAURERARBEITEN NACH DIN 18330: ca. 20 m³\
10.) PUTZ- UND STUCKARBEITEN NACH DIN 18350: Gipsputz (ca. 1.500 m²), Kalkzementputz (ca. 600m²)\
11.) ABDICHTUNGSARBEITEN NACH DIN 18336: Dickbeschichtung mit Perimeterdämmung (ca. 500m²)\
\
Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE40A\
Hauptort der Ausführung: Klinik Oranienburg Robert-Koch-Straße 2 16515 Oranienburg\
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Aktenzeichen:
KHO-BTE 378 12 2021
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
07.02.2022
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
\
Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister\
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:\
1.Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des\
Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) für die sich aus\
dem Präqualifikationsverzeichnis ergebenden Nachweise. Soweit sich die geforderten Nachweise nicht\
aus dem Präqualifikationsverzeichnis ergeben, ist der Nachweis gesondert zu führen.\
2. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot ein ausgefülltes Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" vorzulegen.\
Das Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" umfasst die folgenden Angaben\
gemäß § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 lit. a) bis i) VOB/A:\
a) den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,\
soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen,\
wobei unter vergleichbaren Leistungen solche zu verstehen sind, Leistungen bezogen auf Erdarbeiten,\
Stahlbetonarbeiten, Mauerwerkarbeiten und Putzarbeiten.\
b) die Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, wobei unter vergleichbaren Leistungen solche zu verstehen sind,\
die Erdarbeiten, Stahlbetonarbeiten, Mauerwerkarbeiten und Putzarbeiten betreffen mit einem Auftragsvolumen +/-20% der Auftragssumme.\
c) die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten\
Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal,\
d) die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes, sowie Angaben,\
e) ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die\
Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplanrechtskräftig bestätigt wurde,\
f) ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet,\
g) dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in\
Frage stellt,\
h) dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde,\
i) dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.\
Das Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" umfasst weiter die folgenden\
Angaben:\
Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. Es ist zu erklären, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges\
Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§\
333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 253 StGB), Betrug (§ 263\
StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug(§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhange\
mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen\
(§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang\
mit gefährlichen Abfällen (326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe\
von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde.\
Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir in den letzten 2 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i.V.m. §8\
Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten\
Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes,\
§ 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer\
Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden\
bin/sind oder gem. § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von\
wenigstens 2.500 Euro belegt worden bin/sind.\
Das Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" umfasst weiter die folgenden\
Angaben:\
Angabe, ob das Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist bzw. wenn dies nicht der Fall ist, ist\
mitzuteilen, ob das Unternehmen nicht zur Eintragung in das Handelsregister verpflichtet ist. Falls ein\
Angebot in die engere Wahl kommt, ist zur Bestätigung der vorgenannten Erklärung vorzulegen:\
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie-\
und Handelskammer soweit hierzu eine Verpflichtung besteht.\
3. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen im eingereichten Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin\
durch Vorlage der im Formblatt genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.\
4. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit Abgabe des Angebotes den Nachweis der Eignung entweder durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Einreichung des ausgefüllten\
Formblattes "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" führen.\
\
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
1. Siehe Ziff. III.1.1)/1 und III.1.1)/2 der Auftragsbekanntmachung.\
2. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen im eingereichten Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin durch Vorlage der im Formblatt genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.\
3. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit Abgabe des Angebotes den Nachweis der Eignung entweder durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Einreichung des ausgefüllten Formblattes "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" führen.\
4. Der durchschnittliche Jahresumsatz (Summe der in FB 124 eingetragenen Summen) muss mindestens das Doppelte der Angebotssumme betragen.\
\
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
Darstellung von mindestens 3 Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren, die Erdarbeiten, Stahlbetonarbeiten, Mauerwerkarbeiten und Putzarbeiten betreffen\
und sich auf Leistungen beziehen, die vom Umfang mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag (vgl. hierzu\
Ziff.II.1.4) und Ziff. II.2.4) der Auftragsbekanntmachung) vergleichbar sind.\
2. Die Darstellung jeder der vorgenannten Referenzen muss folgenden Inhalt haben:\
- Name und Adresse des Auftraggebers des Referenzprojekts und Benennung eines Ansprechpartners\
beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse (Mit der Benennung stimmt der Bieter einer\
Nachfrage der Auftraggeberin beim Referenzgeber zu);\
- Art der ausgeführten Leistung;\
- Auftragssumme;\
- Ausführungszeitraum (von ... bis ...);\
- Stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfangs\
einschließlich Angabe der ausgeführten Mengen;\
- Stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen\
bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung;\
- Angaben zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer).\
- Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal).\
3. Siehe Ziff. III.1.1)/1 und III.1.1)/2 der Auftragsbekanntmachung.\
4. Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen im eingereichten Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin\
durch Vorlage der im Formblatt genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.\
5. Im Falle einer Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft mit Abgabe des Angebotes den Nachweis der Eignung entweder durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Einreichung des ausgefüllten\
Formblattes "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" führen. Die Darstellungen der\
Referenzen gem. Ziff. III.1.3)/1 und III.1.3)/2 der Auftragsbekanntmachung sind im Falle einer Bietergemeinschaft nur von der Bietergemeinschaft insgesamt vorzulegen\
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
a. Es sind nur Referenzangaben zulässig ab einem Gebäudevolumen von mindestens 10.000 m³.\
b. Bei der Beurteilung der "Vergleichbarkeit" im Sinne von vorgenannten lit. a übt die Auftraggeberin\
den ihr zustehenden Beurteilungsspielraum aus.\
\
Sonstiges
 
Kommunikation\
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y4JRJW6/documents\
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen\
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y4JRJW6\
\
Art des öffentlichen Auftraggebers\
Andere: juristische Person des privaten Rechts unter Kontrolle der öffentlichen Hand\
\
Haupttätigkeit(en)\
Gesundheit\
\
Angaben zu den Losen\
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein\
\
Weitere(r) CPV-Code(s)\
45000000\
45210000\
\
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: \
Beginn: 07.03.2022\
Ende: 16.01.2024\
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein\
\
Angaben über Varianten/Alternativangebote: \
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein\
\
Angaben zu Optionen: \
Optionen: nein\
\
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: \
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein\
\
\
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags\
\
Geforderte Kautionen und Sicherheiten\
1.) 5 v.H. der Auftragssumme Sicherheit für die Vertragserfüllung\
2.) 3 v.H. der Abrechnungssumme Sicherheit für Mängelansprüche\
3.) gem. §17 VOB/B\
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: gem. §16 VOB/B\
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerische Haftung unter Angabe der kaufmännischen und Technischen Federführung, sowie die unter VI.3.8 dargestellten Angaben.\
Darlegung der besonderen Bedingungen: Verpflichtung des Bieters nach dem Brandenburgischen\
Vergabegesetz (BbgVergG), insbesondere Sanktionen (Vertragsstrafe, Kündigung, Auftragssperre) nach § 9 BbgVergG. Der Bieter hat mit seinem Angebot die "Vereinbarung zur Einhaltung der\
Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz" unterzeichnet einzureichen.\
Bei Einsatz von anderen Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer) oder eines Verleihers von Arbeitskräften sind auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin die "Vereinbarungen zwischen\
dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und einem (ggf. weiteren) Nachunternehmer oder Verleiher zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem\
Brandenburgischen Vergabegesetz" bis zum tatsächlich ausführenden Unternehmen unterzeichnet vorzulegen.\
Vertragsgrundlage ist die VOB.\
\
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)\
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein\
\
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren\
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 199-517899\
\
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge\
Tag: 07.02.2022\
Ortszeit: 11:00\
\
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können\
Deutsch\
\
Bindefrist des Angebots\
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 07.04.2022\
\
Bedingungen für die Öffnung der Angebote\
Tag: 07.02.2022\
Ortszeit: 11:00\
Ort:\
Klinik Hennigsdorf\
Linumer Bruch\
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:\
Bieter und ihre Bevollmächtigten unter Vorlage der entsprechenden Vollmacht\
\
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags\
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein\
\
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen\
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert\
\
Zusätzliche Angaben\
\
A.) Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit\
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,\
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,\
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,\
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.\
B.) Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung einzureichen, in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft namentlich benannt werden und erklären, dass:\
- ihnen bekannt ist, dass § 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verhaltensweisen und Beschlüsse verbietet, und ein Angebot einer unter Verstoß gegen diese Vorschrift gebildeten Bietergemeinschaft zwingend vom Verfahren ausgeschlossen wird.\
- sie zulässig eine Bietergemeinschaft gebildet haben. Dabei sind die für die Bildung der Bietergemeinschaft maßgeblichen Gründe anzugeben.\
- das in der Erklärung bezeichnete geschäftsführende Mitglied die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dies schließt Erklärungen im Vergabeverfahren ein.\
- das in der Erklärung bezeichnete geschäftsführende Mitglied berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung Zahlungen anzunehmen.\
- alle Mitglieder im Auftragsfalle als Gesamtschuldner haften.\
Hierfür ist das Formblatt Bietergemeinschaftserklärung zu verwenden. Eine Veränderung der Zusammensetzung von Bietergemeinschaften ist grundsätzlich unzulässig. In begründeten Ausnahmefällen kann der Auftraggeber jedoch seine Zustimmung erteilen. Ein Anspruch auf Zustimmung besteht nicht.\
C.) Beabsichtigt der Bieter, sich für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer) zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsteile in seinem Angebot unter Verwendung des Formblattes "Erklärung über die\
Leistungsteile anderer Unternehmen" bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Auftraggeberin zu dem von dieser bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen unter Verwendung des Formblattes "Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens" vorzulegen.\
Bei Einsatz von anderen Unternehmen Dritter/Nachunternehmer) ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen. Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der\
diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte andere Unternehmen haben auf gesondertes Verlangen zum Nachweis der Eignung das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" vorzulegen .\
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen in den eingereichten Formblättern "Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen" auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in den Formblättern genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.\
Mit Zuschlagserteilung stimmt die Auftraggeberin dem Einsatz der vom Bieter benannten anderen Unternehmen bei der Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen zu.\
D.) Die Auftraggeberin wird vor Entscheidung über die Vergabe gem. § 12 Brandenburgisches Vergabegesetz / BbgVergG bei der zuständigen Informationsstelle abfragen, inwieweit Eintragungen in der Sperrliste vorliegen. Die Auftraggeberin kann für Bieter eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) anfordern. Bei Aufträgen ab einer Höhe von 30 000 EUR ist die Auftraggeberin zur Anforderung dieser Auskunft für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlagserteilung verpflichtet. Handelt es sich bei dem Bieter um ein ausländisches Unternehmen, muss dieser auf Verlagen der Auftraggeberin einen vergleichbaren gleichwertigen Nachweis vorlegen oder der Auftraggeberin die Stelle benennen, bei der ein solcher Nachweis angefordert werden kann.\
E.) Fragen zum Inhalt der Vergabeunterlagen sowie zum Verfahren sind ausschließlich mit elektronischer Post (E-Mail) oder per Telefax zu stellen. Mündliche und telefonische Auskünfte werden nicht erteilt; sie wären falls sie dennoch erteilt würden nicht verbindlich. Ebenfalls nicht verbindlich sind Auskünfte anderer Stellen als der oben unter Ziff. I.1) dieser Bekanntmachung genannten Auskunft erteilenden Stelle. Fragen und Auskunftsverlangen sind in deutscher Sprache\
zu formulieren und zu richten an die Auskunft erteilende Stelle. Fragen sind so rechtzeitig zu stellen, dass es dem Auftraggeber noch möglich ist, die verlangten Unterlagen bis 6 Kalendertage\
vor Ablauf der Frist für die Angebotsabgabe gemäß Ziff. IV.2.2) zu übersenden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung der Fragen trägt der Bewerber. Später eingehende Fragen werden nicht mehr bearbeitet. Die Auftraggeberin wird zur Kommunikation auf die vom Bewerber bei Abforderung der Vergabeunterlagen angegebene E-Mail-Adresse und/oder TelefaxNr. zurückgreifen. Nur durch diese Verfahrensbedingungen verbleibt der Auftraggeberin ausreichend Gelegenheit, angemessen zu reagieren, zusätzliche Auskünfte allen Bewerbern mitzuteilen und den Bewerbern die Möglichkeit zu geben, etwaige zusätzliche Auskünfte bei der Bearbeitung der Angebote rechtzeitig zu berücksichtigen.\
F.) Das Brandenburgische Gesetz über Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen\
Aufträgen (Brandenburgisches Vergabegesetz - BbgVergG) vom 29.9.2016 und alle bis zum Submissionstermin gültigen Ergänzungen und Änderungen finden Anwendung.\
G.) Der Auftraggeber fordert gem. § 6 Abs. 2 BbgVergG von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter für den Fall, dass dieser keinen Nachweis nach § 6 Absatz 1 BbgVergG im Vergabeverfahren vorlegt hat, durch Unterlagen den Nachweis der Entrichtung von Beiträgen an den zuständigen Sozialversicherungsträger. Daneben ist die Bescheinigung der Sozialkasse, der der Bieter kraft allgemeiner Tarifbindung angehört, über die Bruttolohnsumme und die geleisteten Arbeitsstunden sowie die Zahl der gewerblich Beschäftigten und die erfolgte Beitragszahlung vorzulegen, sofern sie nicht einer der in § 6 Absatz 1 BbgVergG genannten Eintragungen zugrunde liegt.\
Die Nachweise dürfen nicht älter als sechs Monate sein. sofern sie nicht Bestandteil eines Nachweises nach § 6 Absatz 1 BbgVergG sind. War der Bieter in den vergangenen sechs Monaten nicht im Inland ansässig, so genügt eine Eigenerklärung, in diesem Zeitraum nicht gegen Verpflichtungen über die Entrichtung der Beiträge zur sozialen Sicherheit nach den Rechtsvorschriften des betreffenden Sitzstaates verstoßen zu haben. Hat ein Bieter in den letzten sechs Monaten einem Auftraggeber bereits den Nachweis nach § 6 Absatz 1 des BbgVergG oder andere Eignungsnachweise nach den Vergabe- und Vertragsordnungen vorgelegt, so fordert derselbe Auftraggeber von dem Bieter diese Eignungsnachweise nur noch an, wenn begründete Zweifel an der Eignung des Bieters bestehen.\
Bekanntmachungs-ID: CXP9Y4JRJW6\
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Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren\
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Eurpaangelegenheiten\
Heinrich-Mann-Allee 107\
Potsdam\
14473\
Deutschland\
Telefon: +49 3318661719\
Fax: +49 3318661652\
\
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt\
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Eurpaangelegenheiten\
Heinrich-Mann-Allee 107\
Potsdam\
14473\
Deutschland\
\
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung\
Tag: 07.01.2022\
\