Bauleistungen im Hochbau

DTAD-ID: 15361794
Region:
64291 Darmstadt (Arheilgen)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Sonstige Bauleistungen im Hochbau, Rohbauarbeiten, Metall-, Stahlbauarbeiten
CPV-Codes:
Bauleistungen im Hochbau, Bau von Parkhäusern, Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen, Rohbauarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Gewerk Rohbau- und Stahlbauarbeiten.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
21.06.2019
Frist Angebotsabgabe:
22.07.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Darmstadt: Bauleistungen im Hochbau - Parkhaus-Neubau, Roh- und Stahlbauarbeiten
Gewerk Rohbau- und Stahlbauarbeiten.

CPV-Codes:
45210000

Wesentliche Inhalte und Mengen dieser Ausschreibung sind:
Rohbauarbeiten:
3 250 m2 Abbruch, Pflaster
1 200 m3 Erdaushub
700 m3 Fundamente
2 4500 m2 Deckenplatten
2 000 m2 STB-Wände
34 St. Fertigteiltreppenläufe
420 to Baustahl (Stabstahl + Lagermatten)
Stahlbauarbeiten:
Profilstahl Unterzüge + Stützen
80 to S 235
400 to S 355
320 to S 460
2500 lfdm Absturzsicherung
ELT-Arbeiten:
800 lfm PVC-Rohr hart 25-50 mm
SW-Entwässerung:
95 lfm RW-Kanal
Pflasterarbeiten:
2 700 qm Pflasterarbeiten.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE711
Hauptort der AusführungGSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Planckstraße 1 64291 Darmstadt
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Aktenzeichen:
61/50059885
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
22.07.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Einzureichende Unterlagen:
— Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein Zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen.
Der Nachweis der Eignung kann auch durch Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen zur Zuverlässigkeit) erbracht werden,
— Unternehmensdarstellung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): mit Angabe der auf dem GSI Formblatt abgefragten Daten:
Angaben zum Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre – es wird ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mind. 4,0 Mio. EUR erwartet (im eigenen Betrieb, exclusive Fremdleistungen);
Angaben zur Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte in den letzten drei Geschäftsjahren, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Einzureichende Unterlagen:
— Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Es ist eine Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen mit folgenden Deckungssummen:
— für Sachschäden in Höhe von 3,0 Mio. EUR pro Schadensfall,
— für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. EUR pro Schadensfall.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Einzureichende Unterlagen:
— Beschreibung von Referenzprojekten (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Beschreibung von drei vergleichbaren Referenzprojekten der letzten 5 Jahre, mit Angabe der auf dem Formblatt abgefragten Projektdaten.
Als vergleichbar gelten abgeschlossene Projekte bezüglich Parkhausbauten mit mind. 600 Stellplätzen, ausgeführt in Stahlbauweise oder Stahlbetonverbundbauweise; es ist nachzuweisen, dass mind. 30 % der ausgeführten Leistungen zu den Referenzprojekten durch den eigenen Betrieb erfolgten; die einzureichenden Referenzprojekte sind auf den Formblättern od. ggfs. auf weiteren Blättern genau zu beschreiben hinsichtlich Baukonstruktion, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner, Netto-Baukosten, Stellplatzzahl und BGF, sowie Angaben zur geplanten und tatsächlichen Bauzeit.
Den Referenzen sind Bescheinigungen der Referenzgeber über die ordnungsgemäße Ausführung beizulegen.
— Nachweise Nachunternehmer (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Jeder beabsichtigte einzusetzende Nachunternehmer ist mit Angebotsabgabe namentlich einschl. Adressdaten zu benennen.
Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder Ihre Eignung zur Zuverlässigkeit gem. Formblatt VVB124 nachweisen.
Bedient sich ein Bieter im Rahmen der Eignungsleihe eines Nachunternehmers, dann ist der die Eignungsleihe betreffende Nachweis jeweils nur von dem Nachunternehmer vorzulegen.
Der Bieter hat dann den Nachweis zu führen, dass das für die Eignungsleihe eingesetzte Unternehmen für die Ausführung zur Verfügung steht (Abgabe des Formblattes Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
— Zertifizierung nach Arbeits- und Umweltschutz-Managementsystem SCC, oder gleichwertig (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vorlage einer Zertifizierung nach Arbeits- und Umweltschutz-Managementsystem SCC (oder vergleichbare Zertifizierung),
— Bescheinigung der Handwerkskammer hinsichtlich Fachbetrieb Gerüstbau, oder gleichwertig (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vorlage einer Bescheinigung der Handwerkskammer hinsichtlich Fachbetrieb Gerüstbau (oder vergleichbare Bescheinigung),
— Qualifikation als Hersteller gem. DIN EN 1090-1 für die Durchführung von Stahlbauarbeiten, oder gleichwertig (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis der Qualifikation als Hersteller gem. DIN EN 1090-1 für die Durchführung von Stahlbauarbeiten im bauaufsichtlichen Bereich, bzw. gleichwertiger Nachweis, welcher zu einer Zulassung zur Durchführung von Stahlbauarbeiten im bauaufsichtlichen Bereich führt,
— Qualifikation als schweißtechnischer Betrieb gem. DIN EN ISO 3834, oder vergleichbare Zertifizierung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis der Qualifikation als schweißtechnischer Betrieb gem. DIN EN ISO 3834 (od. glw.) für die Durchführung von Schweißarbeiten. Zur Anwendung kommende Schweißverfahren für metallische Werkstoffe müssen gem. DIN EN ISO 15607 (od. glw.) qualifiziert sein,
— Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, oder vergleichbare Zertifizierung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Nachweis einer Zertifizierung Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 (oder vergleichbare Zertifizierung),
— Bescheinigung über den „Großen Eignungsnachweis" Klasse D nach DIN 18800 Teil 7, oder gleichwertig (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Vorlage einer gültigen Bescheinigung über den „Großen Eignungsnachweis" Klasse D nach DIN 18800 Teil 7, oder gleichwertig.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYDCY/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYDCY

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Großforschungseinrichtung

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
45213312
45223210
45223220

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 6
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die mit dem veröffentlichten Leistungsverzichnis abgefragten Positionen zu Inspektion und Wartung werden nur optional ausgeschrieben. Der Auftraggeber behält sich vor, diese Leistungen erst nach Fertigstellung der Bauleistung zu beauftragen.
Die Leistungen zu Inspektion und Wartung über einen Zeitraum von 5 Jahren nach Baufertigstellung sind in dem veröffentlichten Leistungsverzeichnis genau beschrieben.
Die Preisangaben in den Positionen zur Inspektion und Wartung werden zusammen mit den Preisen der Bauausführung gewertet, und beeinflussen somit bereits die Zuschlagserteilung für die Bauausführung.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

— Erklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLoG),
— auf Verlangen der Vergabestelle ist nach Submission vor Zuschlagserteilung eine vollständige Urkalkulation unverzüglich einzureichen.
Die Urkalkulation muss vom Bieter zur Öffnung durch den Auftraggeber (GSI) freigegeben werden und darf nicht mit einem Sperrvermerk oder Siegel versehen werden.
Sollten Unstimmigkeiten zwischen der Urkalkulation und den mit dem Angebot einzureichenden Preis-Formblättern festgestellt werden, sind diese aufzuklären.
Sofern Unstimmigkeiten nicht plausibel aufgeklärt werden können, wird das Angebot ausgeschlossen.
Angeforderte Urkalkulationen von nicht erfolgreichen Bietern, werden nach endgültiger Vergabe-Entscheidung in wieder verschlossenem Umschlag an die Bieter zurück gesendet,
— auf Verlangen der Vergabestelle sind nach Submission die im Leistungsverzeichnis geforderten Produktbeschreibungen und Herstellernachweise einzureichen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22.07.2019
Ortszeit: 20:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.10.2019

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 23.07.2019
Ortszeit: 13:00
Ort:
Vergabestelle der GSI
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Zum Eröffnungstermin sind keine Bieter/Bieterbevollmächtigten zugelassen.

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform DTVP. Sämtliche Vergabeunterlagen werden auf dem DTVP zum Download bereit gestellt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel.: 0228 9499-0
Fax: 0228 9499-163
E-Mail: [email protected]
Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
Der Bewerber /Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2-3 GWB).
Teilt die GSI dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o. g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungs-antrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYDCY

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
Darmstadt
64291
Deutschland
Internet-Adresse: http://www.gsi.de

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 19.06.2019