Baumaßnahmen am Ortsnetz

DTAD-ID: 13529206
Region:
73489 Grunbachsägmühle
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen, Software, Telekommunikationsdienste, Kabelinfrastruktur, Installation von Beleuchtungs-, Signalanlagen, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Rohre, zugehörige Artikel, Bauaufsicht, Baustellenüberwachung, Diverse Reparatur-, Wartungsdienste
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke: 45 % Tiefbau ( nicht planbar ) 5 % Kabelziehen/Einblasen ( nicht planbar ) 30 % Cu - Montage ( nicht planbar ) 20 % Fehlereingrenzung-Cu
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
06.11.2017
Frist Angebotsabgabe:
17.11.2017

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Baumaßnahmen am Ortsnetz -
Leistungsbeschreibung
Allgemeines
Diese Leistungsbeschreibung umfasst die Leistungserbringung zu
Baumaßnahmen im Bereich der T NL SW, PTI 22 in den Ortsnetzen Fichtenau,
Jagstzell, Adelmannsfelden.
Die abzurufenden Tätigkeiten umfassen folgende Gewerke:
45 % Tiefbau ( nicht planbar )
5 % Kabelziehen/Einblasen ( nicht planbar )
30 % Cu - Montage ( nicht planbar )
20 % Fehlereingrenzung-Cu
Es gelten die Regelungen der Vertragsbestandteile gemäß Ziffer 2 der
?Einkaufsbedingungen der
Deutschen Telekom Gruppe für Planungs-, Bau- und
Bauüberwachungsleistungen für das
Telekommunikationsnetz (EB Bau TKNetz)" zum Beispiel ZTV-TKNetz 9.
Die zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen (ZTV-TKNetz) sind nach
Anmeldung im
eVergabe-Portal einsehbar und können heruntergeladen werden.
Ggf. angegebene Mengen gemäß Leistungsverzeichnis (LV) sind
unverbindliche
Planungsmengen. Ansprüche auf exakte Erfüllung der Mengen pro
Leistungsnummern in den
einzelnen Gewerken können daraus nicht abgeleitet werden.
Im gesamten Bereich des Rahmenvertrages können an unterschiedlichen
Arbeitsorten gleichzeitig
mehrere Baumaßnahmen zur Ausführung kommen. Für diese Arbeiten müssen
ausreichend,
ständig gut ausgebildete und nicht öfter wechselnde Firmenangehörige zur
Verfügung stehen
Hausanschrift Deutsche Telekom Services Europe GmbH Ida-Rhodes-Straße 2 64295 Darmstadt
Postanschrift Postfach 64295 Darmstadt
Telekontakte Tel.: / Fax: +49 391580122535 / Internet:
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
Die eingesetzten Kräfte haben ein ordentliches, einheitliches,
arbeitsschutzgerechtes und die
Firmenzugehörigkeit erkennen lassendes äußeres Erscheinungsbild sicher
zu stellen. Sie sind
zum Tragen von Firmenausweisen verpflichtet.
Der Auftragnehmer (AN) hat rechtzeitig vor Ausführungsbeginn einen mit
allen im Rahmen der
Leistungserbringung erforderlichen Entscheidungsbefugnissen
ausgestatteten, deutschsprachigen
Bauleiter/Verantwortlichen zu benennen, dessen Erreichbarkeit über
Mobiltelefon zu gewährleisten
ist.
Es sind Name, Telefonnummer und e-Mail-Adresse anzugeben, über die in
Ausnahmefällen
Aufträge erteilt und notwendige Planzeuge im Dateiformat übermittelt
werden können.
Die Arbeiten werden als Teilleistungen über den gesamten
Vertragszeitraum abgerufen. Es ist
deshalb nicht mit einer gleichmäßigen Auslastung der Kräfte zu rechnen.
Die erforderlichen Dokumente und Unterlagen werden dem AN vor Beginn der
Maßnahme in der
Regel per eMail oder ZeLe/B2B übersandt bzw. in Papierform übergeben.
Die auszuführenden Arbeiten können bei Bedarf anhand der Dokumente und
Unterlagen durch
den Beauftragten der Telekom (BvT) erläutert werden.
Planbare Maßnahmen sind im vorgegebenen Zeitfenster der Beauftragung zu
erledigen, bzw. an
dem mit dem betroffenen Kunden oder dem zuständigen BvT abgestimmten
Termin zu beginnen.
Die Fertigstellungstermine, laut Abrufauftrag, sind durch den AN
einzuhalten.
Im Ausnahmefall notwendige Nichteinhaltungen der Termine müssen
rechtzeitig mit dem BvT
abgestimmt werden.
Die zur Ausführung der Tätigkeiten erforderlichen
Qualifizierungs-/Schulungsnachweise sind
gewerkspezifisch vor Aufnahme der Tätigkeiten dem BvT vorzulegen. Der AN
verpflichtet sich,
gemäß der Lieferantenselbstauskunft (LSA) sowie der gesetzlichen
Vorgaben, seine Angaben
und Nachweise regelmäßig zu aktualisieren.
Regelmäßige Produktionsgespräche
Der BvT wird mit dem AN zur Erreichung einer möglichst gleichmäßigen
Arbeitsauslastung und
einer sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Produktion regelmäßige
Produktionsgespräche
durchführen. Darin analysieren die Parteien gemeinsam die Abwicklung der
bisherigen
Abrufaufträge und legen optimierte Prozesse für die künftigen
Abrufaufträge fest.
Der Fortbildungsbedarf auf Grund neuer Produkte, Dienste und Techniken
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
sind vom AN rechtzeitig
und eigenverantwortlich auf eigene Kosten durchzuführen.
Die erforderliche gerätetechnische Ausstattung (Prüf-, Messmittel und
Werkzeug) ist vom AN
vorzuhalten und fortlaufend eigenständig dem Stand der Technik
anzupassen.
Regionale Besonderheiten:
Anlagen
( ) Gebietsplan
( ) ONKz-Plan
( )
Materialwirtschaft
Der AN hat ein Lager einzurichten. Die in diesem Lager zu übernehmenden
Materialmengen
werden zwischen dem BvT und dem AN abgestimmt. Das Lager des AN sollte
mit einem Tieflader
zu befahren sein.
Das Be- und Entladen des vom AG bereitgestellten Materials wird vor Ort
durch einen
Logistikdienstleister des AG (Mo-Fr, 07:00-17:00 Uhr) vorgenommen. Bei
der
Warenentgegennahme durch den AN sind die Lieferscheine von dem
Logistikdienstleister
entgegenzunehmen und dem BvT unverzüglich (innerhalb 2 AT) zu übergeben.
Bei beschädigter Lieferung ist der BvT sofort (spätestens am nächsten
Arbeitstag) zu
verständigen.
Das vom AG beigestellte Material ist getrennt von dem Material des AN zu
lagern und vor
Beschädigungen und Diebstahl zu schützen.
Der AN weist das verbrauchte Material anhand einer
Materialverbrauchsliste (das Format der Liste
wird zwischen den Parteien vereinbart) nach. Die Materialverbrauchsliste
ist dem BvT zu
Prüfzwecken zur Verfügung zu stellen.
Zur Nachbefüllung des Lagers sendet der AN eine Aufstellung der
benötigten Menge zeitnah und
in Abhängigkeit der Lieferfristen an den BvT. Diese Zuarbeit kann
teilweise entfallen bei
abweichender Vereinbarung Materialhandling AN.
Übergabestellen für Material:
[ X ] - Baustelle
[ X ] - Betriebsstelle
[ X ] - Lagerplatz des AN
[ X ] - Lagerflächen PTI
Materialrückgabe:
Das beigestellte Material, welches nicht benötigt wurde, sowie Material,
das gewonnen wurde, wird
durch den AN beim zuständigen BvT angezeigt. Im Anschluss stellt der BvT
die für die
Rücklieferung notwendigen Begleitpapiere dem AN zur Verfügung
(Abweichung bei
Bieteranfrage / Datum
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Materialhandling durch AN möglich). Der AN stellt die zurück zu
liefernden Materialen incl. der
Begleitpapiere für die Abholung durch einen Logistikdienstleister
bereit. Geeignetes
Hebewerkzeug zum Be- und Entladen des Materials, auch Kabeltrommeln, hat
der AN
beizustellen.
Der Ort der Rücklieferungsstelle wird zwischen dem BvT und AN
abgestimmt.
Materialhandling AN
Regelungen für den Abruf von Materialien aus dem IT-System des AG (zur
Zeit SAP-PSL) durch
den AN werden gesondert vereinbart.
Tiefbau nicht planbar
Als Tiefbauarbeiten gelten z. B. das Auslegen von Erdkabeln, Verlegen
von Kabelrohren,
Vorbereiten und Herstellen von Gebäudezuführungen, Gebäudeeinführungen,
Herstellen von
Montage- und Ziehgruben, Arbeiten an Kabelschachtanlagen, Aufstellen
bzw. Abbau von
KVz, MFG und Stromsäulen.
Nach der Zustimmung des Wegebaulastträger sind die erforderlichen
Bauleistungen
auszuführen. Vor Beginn ist in der Regel mit dem Wegebaulastträger eine
Begehung
durchzuführen und zu protokollieren.
Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10, 11, 13 und 20.
Der AN nimmt im Auftrag des AG die Verkehrssicherungspflicht war. Über
die Art und den
Umfang der verkehrsrechtlichen Anordnungen muss sich der AN bei der
zuständigen
Kommune /Gemeinde /Stadt informieren und die erforderlichen
Genehmigungen (inkl.
Verkehrszeichenplan) beantragen.
Eventuell anfallende Gebührenforderungen im Zusammenhang mit dem Antrag
auf
Zustimmung zu einer Aufgrabung in Verbindung mit Anträgen auf Befreiung
von den
Bestimmungen der StVO, der Kommune / Gemeinde / Stadt wird durch den AG
nach
Vorlagen der entsprechenden Gebührenbescheide und den Zahlungsbelegen
vergütet.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TKAnlagen
(dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf.
Hauseinführungen, Längenangaben,
sowie alle relevanten Daten), damit diese lückenlos in den
Dokumentationssystemen
des AG z.B. MEGAPLAN eingearbeitet werden können.
Bei den Tiefbauarbeiten ist mit Näherungen bzw. Kreuzungen von Ver- und
Bieteranfrage / Datum
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Entsorgungsleitungen
anderer Versorgungsunternehmen und der Deutschen Telekom
(Telekom) zu
rechnen. Entsprechende Schachtscheine sind nachweislich, auch von der
Telekom,
selbständig einzuholen.
Sämtliche Tiefbauarbeiten sind mit besonderer Vorsicht z.B. gemäß
Kabelschutzanweisung
auszuführen, da im Baubereich in Betrieb befindliche Kabel der Telekom
sowie anderer
Versorgungsträger vorhanden sind. Der vorgeschriebene Schutzabstand
zwischen Kabeln
und Kabelrohren der Telekom und den verlegten bzw. zu verlegenden Kabeln
der
Energieversorgungsunternehmen (EVU) ist unbedingt einzuhalten.
Vorhandene Kabel und Kabelgarnituren sind für die Dauer der Arbeiten so
zu lagern und zu
schützen, dass diese weder bei den Arbeiten noch durch fahrlässige
Handlungen Dritter
beschädigt werden können. Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel,
Kabelrohre bzw.
Muffen ist unverzüglich der BvT zu unterrichten.
Weiter sind bei der Ausführung der Arbeiten sämtliche Bestimmungen und
Gesetze
bezüglich Umwelt- und Baumschutz einzuhalten.
Die Qualität der verlegten Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist ein
Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.
Die Leitung der Arbeitsgruppe ist an der Baustelle durch einen
überwiegend anwesenden
Vorarbeiter sicherzustellen.
Zu gewährleisten ist:
- die generelle Zufahrtsmöglichkeit für Rettungs- und
Entsorgungsfahrzeuge in den
- Baustellenbereichen
- die Einhaltung der Auflagen anderer Rechts- und
Versorgungsträger
- Selbstständiges Auskunden der Baustellen
- Bei Arbeiten auf privaten Grundstücken meldet sich der AN vor
Beginn der
- Bauarbeiten nachweislich beim Grundstücks- bzw. Hauseigentümer
an, und stimmt
den Ablauf der Arbeiten ab
- Bei Arbeiten im öffentlichen Grund unterrichtet der AN
betroffene Anlieger
nachweislich über entstehende Beeinträchtigungen (z.B. eingeschränkte
Zugänglichkeit von Grundstücken). Ggf. ist durch den AN vor Baubeginn
eine
Bauanlaufberatung mit Ortsbegehung mit dem Wegebaulastträger
eigenständig zu
organisieren und durchzuführen
- Erstellen notwendiger Aufgrabungsanzeige/Fertigstellungsanzeigen
nach Vorgaben
des BvT
Bieteranfrage / Datum
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- Liefern einer Bilddokumentation nach Vorgabe der ZTV
Ausgebaute, nicht wieder verwendbare Baustoffe und Betonteile sind
vorschriftsmäßig zu
entsorgen.
Ausgebaute umweltbelastende Baustoffe sind nach den gesetzlichen
Bestimmungen
nachweislich (Entsorgungsnachweis) zu entsorgen. Bei Notwendigkeit ist
vorab durch den
AN eine Deponiegenehmigung zu beantragen.
Bei Baustoffen, die zur Oberflächenwiederherstellung vom AN zu liefern
sind, ist auf
Verlangen des BvT der Herkunftsnachweis zu erbringen.
Koordinierung
Bei gemeinsamen Verlegungen mit ?Dritten" erfolgt die Verrechnung mit
den OZ/LNr der
Gruppe 37 bzw. mit Einzel-OZ/LNr, abhängig vom jeweiligen Grabenprofil
und den
einzubringenden Medien mit einem vom BvT zwischen dem ?Dritten"
abgestimmten Faktor
gleich oder kleiner 0,7.
Die Antrittszeit beträgt Stunden.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und
Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der EB-Bau
genannten
Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren sind. Während der
Rufbereitschaft
muss, von der übergebenen Liste mit Ansprechpartner, mindestens ein
Mitarbeiter des AN
erreichbar sein.
Schadensfall mit Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrsraums oder
von
Privatgrundstücken:
Übernahme der Verkehrssicherungspflicht an der Schadensstelle
unmittelbar nach der
Beauftragung.
Kabelziehen/ Kabel einblasen nicht planbar
Kabelzieh- und Einblasarbeiten (z.B. Gf-Kabel, Cu-Kabel, SNR,
Mehrfachrohr) sind
außerorts wie auch innerorts und ggf. auf kürzeren Teilstrecken einer
Kabelrohranlage (KR)
notwendig.
Das Hinzuziehen eines Kabels in ein belegtes KR kann erforderlich
werden.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 11 und 40.
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
Für alle durchgeführten Einzieh- bzw. Einblasvorgänge ist das jeweilige
Einzieh- bzw.
Einblasprotokoll dem BvT zu übergeben.
Die Qualität der eingezogenen Rohre ist durch eine Kalibrierung
nachzuweisen, hierzu ist
nach Vorgabe des BvT ein Kalibrierungsprotokoll zu erstellen.
Bei festgestellten Beschädigungen der Kabel, Kabelrohre bzw. Muffen ist
unverzüglich der
BvT zu unterrichten.
Die Kennzeichnung der TK-Anlagen vor Ort und in der Rotberichtigung ist
eine
eingeschlossene Leistung und sorgfältig auszuführen.
Der AN übernimmt die Einmessung aller Neuverlegungen bzw. Änderungen an
den TKAnlagen
(dazu gehören u.a. Rohrzugbelegung, Muffen, ggf.
Hauseinführungen,
Längenangaben, sowie alle relevanten Daten), damit diese lückenlos in
den
Dokumentationssystemen des AG, z.B. MEGAPLAN, eingearbeitet werden
können.
Die Antrittszeit beträgt Stunden.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und
Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der EB-Bau
genannten
Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren sind. Während der
Rufbereitschaft
muss, von der übergebenen Liste mit Ansprechpartner, mindestens ein
Mitarbeiter des AN
erreichbar sein.
Montagearbeiten am Kupfernetz nicht planbar
Montagearbeiten sind an bestehenden und neuen Telekommunikations-Anlagen
(TKAnlagen)
durchzuführen. Umschaltarbeiten an in Betrieb befindlichen
Kabeln sind vom AN zu
koordinieren.
Es gelten die Regelungen der ZTV-TKNetz 41.
Um Kundenwünsche realisieren zu können, können Montagearbeiten auch
außerhalb der in
der EB-Bau genannten Zeiten beauftragt werden. Bei Arbeiten im
Wartungsfenster (3:00 ?
5:30 Uhr) erfolgt eine Terminabsprache mit dem zuständigen BvT.
Im Störungsfall ist eine Antrittszeit von Stunden zu gewährleisten.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der EB-Bau
genannten
Zeiten (auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren sind. Während der
Rufbereitschaft
muss, von der übergebenen Liste mit Ansprechpartnern, mindestens ein
Mitarbeiter des AN
erreichbar sein.
Bei Montagearbeiten, welche nach einer Beschädigung durch Dritte
erforderlich sind, ist
eine Beweissicherung mittels einer Checkliste vorzunehmen und mit
digitalen Fotos zu
dokumentieren, ebenso sind regelmäßige telefonische Zwischenmeldungen an
den BvT
abzugeben.
Nach der Fehlerbeseitigung ist eine sofortige telefonische Rückmeldung
erforderlich.
Störungseingrenzung/ -beseitigung Cu + Gf
Der AN muss in der Lage sein alle anfallenden Arbeiten und Aufgaben im
Rahmen der
Fehlereingrenzung und -beseitigung an unterirdischen
Telekommunikationslinien und ?anlagen
eigenständig durchzuführen und abzuwickeln.
Der AN übernimmt eigenverantwortlich die Fehlereingrenzung,
Schadens-/Beweissicherung sowie
die Beseitigung der Kabelstörung durch eine provisorische
Instandsetzung.
Sofern eine finale Instandsetzung ohne größeren Montageaufwand
(Schaltarbeiten, Reinigung von
Kontaktstellen,?) möglich ist, ist diese durchzuführen. Bei dem
notwendigen Einsatz von weiteren
Gewerken ist die Koordinierung durchzuführen.
Eine finale Instandsetzung mit Tiefbau ist bei Trassenlängen bis 10 m
durch den AN durchzuführen.
Bei Strecken > 10 m ist mit dem BvT Rücksprache zu halten.
Es gelten die Regelungen ZTV-TKNetz 10 und 11.
Entstörfristen:
Für Störungsfälle gelten folgende Fristen für die Teile Antrittszeit,
Störungsbeseitigung und
Restarbeiten:
Die Antrittszeit beträgt Stunden.
Zeiten der Störungsbeseitigung (nach Antrittszeit):
- Innerhalb 2 Std.ca. %
- Innerhalb 4 Std.ca . %
- Innerhalb 20 Std ca. %
- Größer 20 Std. bis 20 Arbeitstage ca. %
Restarbeiten sind innerhalb von 20 Arbeitstagen (AT) nach technischer
Beauftragung zu erledigen,
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
z. B. bei provisorischer Entstörung. Die Gesamtdauer zur Erledigung
eines Auftrages darf 20 AT
nicht überschreiten.
Mit der technischen Beauftragung werden die vom AN einzuhaltenden
Fristen vom BvT
vorgegeben. Bei der Störungsbeseitigung innerhalb von 2 oder 4 Std. ist
spätestens nach einer
Stunde nach Beauftragung eine Zwischenmeldung zum aktuellen Stand der
Störungseingrenzung/
-beseitigung notwendig.
Können die vorgegebenen Fristen nicht realisiert werden, ist
unverzüglich der BvT zwecks
Abstimmung weiterer Vorgehensweise zu verständigen.
Bei Eintreten von außerordentlichen Auftragsspitzen größer der 3-fachen
durchschnittlichen
Störungsanzahl innerhalb des Vertragsgebietes (Monatsdurchschnitt der
letzten drei Monate), wird
mit Absprache des BvT eine Priorisierung der Störungen mit realistischer
Terminierung
vorgenommen. Der AN sichert im Rahmen dieser Priorisierung die
schnellstmögliche Erledigung
zu.
Überschreiten die Kosten zur Beseitigung einer Fehlerstelle inklusive
aller Leistungen den Wert
von 2.000 EUR ist mit dem BvT Rücksprache zu halten.
Abstimmung im Prozess:
Eine Verständigung des AN mit dem BvT ist erforderlich u.a. bei:
- Störungsfällen, bei denen eine umfangreiche Kabelauswechslung
erforderlich ist (>10m)
- Störungsfällen mit Beeinflussungsstörungen
- Störungsfällen an oberirdischen Linien
- Durch Dritte verursachte Beschädigungen (auch Vorfindeschäden)
- Elementarschäden (Blitz, Brand, Sturm, Hochwasser?)
Unmittelbar nach der Störungsbeseitigung, die auch eine provisorische
sein kann, ist die wieder
hergestellte Funktionalität des gestörten Kabels/Kundenproduktes dem BvT
mit detaillierten
Angaben unverzüglich zurückzumelden.
Dokumentation zur Fehlerursache/ Fehlerbeseitigung, Messprotokolle und
Materialverbrauchsnachweise
sind nach Abschluss der Montagearbeiten innerhalb von 3 AT an
den BvT zu senden.
Schadens- u. Beweissicherung:
Die Schadens-/Beweissicherung ist anhand der Checkliste ?Beweissicherung
bei Beschädigungen
von Telekommunikationsanlagen durch Dritte" vorzunehmen, zu
dokumentieren und innerhalb von
3 AT an den BvT elektronisch zu übergeben. Die Checkliste ist über den
BvT anzufordern.
Der AG bietet auf Nachfrage Schulungen für die Schadens-/Beweissicherung
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
an. Der AN
verpflichtet sich, entsprechend geschultes Personal einzusetzen.
Erläuterungen zur Abrechnung:
Zeitlich versetzt eingehende Störungsaufträge im gleichen Ortsnetz(ON),
Anschlußbereich (AsB),
KVz/MFG-Bereich werden nach deren Übermittlung nicht als separate
Störungsbeseitigung
beauftragt und vergütet, wenn es sich um die gleiche Störungsursache
handelt und die Arbeiten
zur Behebung dieser Störungsursache noch nicht abgeschlossen sind.
Als separate Störung beauftragt und vergütet wird, wenn die ursprünglich
beauftragte Störung
bereits beseitigt und als "Technisch fertig" zurückgemeldet wurde. In
diesen Fällen muss aus der
qualifizierten Fehlermeldung erkennbar sein, dass die zuerst beauftragte
Störungsbeseitigung
tatsächlich erfolgreich abgeschlossen war.
Außerordentliche Vorkommnisse
Zur Absicherung von außerordentlichen Vorkommnissen (z.B. auf Grund
extremer Wetterlagen
und techn. Großstörungen), erklärt sich der AN bereit, auch außerhalb
seines Einsatzgebietes in
angrenzenden PTI-Bereichen zu unterstützen.
Die Vergütung, der in diesen Fällen aufkommenden Einsatz/-Mehrkosten,
wird zwischen AG und
AN einvernehmlich festgelegt.
Rufbereitschaft/Herbeiruf:
Der AN übergibt dem BvT eine Liste mit Ansprechpartnern, Telefonnummern
und
Mobilfunknummern, die im Falle einer Störung außerhalb der in der EB-Bau
genannten Zeiten
(auch an Sonn- und Feiertagen) zu kontaktieren sind. Während der
Rufbereitschaft muss, von der
übergebenen Liste mit Ansprechpartnern, mindestens ein Mitarbeiter des
AN erreichbar sein.
Messmittel (geeichte/kalibrierte Messinstrumente)
Mehraufwendungen, die im Rahmen der elektrischen Fehlerortung aufgrund
nicht geeichter /
kalibrierter Messinstrumente entstehen, gehen zu Lasten des ANs.
Arbeiten mit den IV-Systemen der Telekom
Bei der Universal-Schnittstelle gibt es die
a) B2B-Schnittstelle und
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
a) B2B Schnittstelle
Für den elektronischen Austausch von kaufmännischen Auftragsdaten
(Abruf, Leistungserfassung) und produktionstechnischen
Auftragsdaten (WMS-TI Daten) mit externen Vergabepartnern
wird die B2B-Schnittstelle bereitgestellt. Die B2BSchnittstelle
wird ausschließlich für Rahmenverträge genutzt.
Der AN koppelt seine eigene IT an die B2B-Schnittstelle.
Qualifizierung durch den AG erfolgt nicht.
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
Die Nutzung der B2B-Schnittstelle für AN ist optional.
b) ZeLe (Zugangslösung für externe Leistungserbringer)
Der Zugang zu den IV-Systemen erfolgt über die Zugangslösung
für externe Leistungserbringer (ZeLe).
Dem AN werden durch den AG personenbezogene Kennungen für den
Zugang ZeLe (internetbasierter Zugang) sowie allen erforderlichen
IV-Systemen zur Verfügung gestellt.
Der AN bekommt vom Auftragsverantwortlichen Telekom (PTI) die
erforderlichen Auftragsformulare. Die Auftragsformulare müssen
vom AN vollständig ausgefüllt und dem Auftragsverantwortlichen
Telekom (PTI) übermittelt werden.
Die erforderlichen Zugänge hierfür müssen vom Auftragsverantwortlichen
Telekom (PTI) beauftragt werden. Diese Zugänge werden in
der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der vollständig vom
AN ausgefüllten Auftragsformulare bereit gestellt.
Die eingesetzten Mitarbeiter des AN müssen Qualifizierungsnachweise
der erforderlichen IV-Systeme Megaplan, SAP-Prompt,
WMS-TI, Kontes-ORKA der Telekom vorlegen.
Für die IV-Systeme Megaplan (Entstörclient), Kontes-ORKA, SAPPrompt
und WMS-TI erfolgt die Qualifizierung durch den AG.
Die Qualifizierung für das IV-System Megaplan (Planen sowie
Dokumentation) wird bei Telekom Training (TT) durchgeführt. Die
detaillierte Absprache zum Qualifizierungsbedarf und die
Angebotserstellung für die Qualifizierungsmaßnahme erfolgt
zwischen TT und dem AN über den AG.
Die jeweiligen Qualifizierungskosten muss der AN tragen.
Bei Beauftragung von Projektierungs-, Baubegleitungs- und/oder
Dokumentationsleistungen sowie Leistungen zur Fehlerortung/
-beseitung am TK-Netz muss der AN in der Lage sein alle
notwendigen Daten die zur Ausführung der Leistungen benötigt
werden aus folgenden IV-Systemen abrufen bzw. eingeben zu können.
Hat der AN noch keine Kennungen und Qualifizierungen muss er dies
umgehend in Absprache mit dem AG nachholen.
Baubegleitung
Mit dem IV-System SAP-Prompt muss der AN eigenverantwortlich
und selbstständig die in der Baumaßnahme geplanten Materialien
abrufen.
Fehlerortung und -beseitigung
Mit dem Auftragsteuerungssystem WMS-TI erfolgt die Übermittlung
der Aufträge sowie der Abschluss der erfolgreichen Fehlerbeseitigung
spätestens zu dem vom AG vorgegebenen Termin
"BA/FA betriebsbereit korr."
Über WMS-TI können Anlagen (Planunterlagen, Bilder etc in
Dateiform) zwischen AN und AG verschickt werden.
Projektierung
Der AN hat die Ausbauplanungen in IV-System Megaplan (anhand
vorliegender Strukturplanungen) zu erstellen.
Dokumentation
Der AN hat die Rotberichtigungen im IV-System Megaplan
Bieteranfrage / Datum
3LW/1000000514 / 03.11.2017
einzuarbeiten.
Projektierung, Fehlerortung und -beseitigung
Mit dem lesenden Zugriff auf das IV-System Kontes-ORKA können
aktuelle Bestandsdaten des Cu-Netzes abgerufen werden.
Der AN verpflichtet sich bereits jetzt, eine zusätzliche
"Vereinbarung über die Verarbeitung personenbezogener Daten im
Auftrag (ADV)" abzuschließen.
Der AN verpflichtet sich seinen Subunternehmern und auch seinen
eigenen Arbeitnehmern die datenschutzrechtlichen Verpflichtungen
aufzuerlegen.
Der AN hat hierfür einen schriftlichen Nachweis zu erbringen.
Ist der AN hierzu nicht in der Lage, ist der AG berechtigt, den
Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.
Erfüllungsort:
73489 Fichtenau, Jagstzell, Adelmannsfelden.
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen