Beratung im Bereich Infrastrukturen

DTAD-ID: 15208317
Region:
37075 Göttingen
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Infrastrukturen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Bausubstanz der UMG stammt aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und es besteht, aufgrund fortgeschrittener Technologien, Vorschriften und maroder Altsubstanzen, dringender Handlungsbedarf zur Ertüchtigung/Sanierung des kompletten Areals. Da …
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
23.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
20.06.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Göttingen: Beratung im Bereich Infrastrukturen - Kommunikationsleistungen durch einen externen Dienstleister für die Begleitung des Neubaus der UMG
Die Bausubstanz der UMG stammt aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und es besteht, aufgrund fortgeschrittener Technologien, Vorschriften und maroder Altsubstanzen, dringender Handlungsbedarf zur Ertüchtigung/Sanierung des kompletten Areals. Da eine Sanierung weder baulich noch ökonomisch sinnvoll ist, erfolgt mit der aktuellen Masterplanung eine sukzessive Erneuerung der bestehenden baulichen und technischen Infrastruktur der UMG. Infolgedessen wurde ein Masterplan (GEP 2.1) erarbeitet, der die bauliche Zielplanung für Krankenversorgung,
Forschung, Lehre, Infrastruktur und Administration umfasst. Durch die künftige Neukonzeption des gesamten UMG-Campus, wird einer der modernsten Medizinstandorte in Deutschland entstehen. Dies ermöglicht eine konsequente organisatorische Ausrichtung auf die Patientenbedürfnisse, verbunden mit dem eng verzahnten Forschungs- und Lehrcampus.

CPV-Codes:
71311300

Die Bausubstanz der UMG stammt aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und es besteht, aufgrund fortgeschrittener Technologien, Vorschriften und maroder Altsubstanzen, dringender Handlungsbedarf zur Ertüchtigung/Sanierung des kompletten Areals. Da eine Sanierung weder baulich noch ökonomisch sinnvoll ist, erfolgt mit der aktuellen Masterplanung eine sukzessive Erneuerung der bestehenden baulichen und technischen Infrastruktur der UMG. Infolgedessen wurde ein Masterplan (GEP 2.1) erarbeitet, der die bauliche Zielplanung für Krankenversorgung, Forschung, Lehre, Infrastruktur und Administration umfasst. Durch die künftige Neukonzeption des gesamten UMG-Campus, wird einer der modernsten Medizinstandorte in Deutschland entstehen. Dies ermöglicht eine konsequente organisatorische Ausrichtung auf die Patientenbedürfnisse, verbunden mit dem eng verzahnten Forschungs- und Lehrcampus. Die Kommunikation zwischen dem Team Neubau Klinikum sowie allen externen und internen Stakeholdern wird bei diesem Langzeitprojekt als kritischer Erfolgsfaktor eingeschätzt. Deshalb beabsichtigt die UMG die Beauftragung eines externen Dienstleisters (im Nachfolgenden Auftragnehmer), um für das Neubauprojekt verschiedene Ziele zu erreichen. Diese Ziele sind effektiv mit allen Stakeholdern zu kommunizieren. Weiterhin soll mittels geeigneter Kommunikationsinstrumente und –methoden die Akzeptanz und Bedeutung des Neubauprojektes optimal unterstützt und gestärkt werden. Ein weiteres wesentliches Ziel dieses Auftrages ist es, die verschiedenen Projektpartner durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen zu vereinen, um so zusammen gemeinsame Interessen verfolgen zu können. Durch den kontinuierlichen, regelmäßigen Austausch von Informationen mit den im Hause des Auftraggebers befindlichen Zielgruppen, soll das Vertrauen in das Neubauprojekt gestärkt und Informationssicherheit vermittelt werden.
Die durch den Auftragnehmer gewählten Strategien und Maßnahmen sollten die verschiedenen Stakeholder mit relevanten und hilfreichen Inhalten informieren und auf den Content aufmerksam machen, sowie im Idealfall einen Mehrwert bieten.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE91C
Hauptort der AusführungUniversitätsmedizin GöttingenGeorg-August-UniversitätStiftung Öffentlichen RechtsRobert-Koch-Straße 4037075 Göttingen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
L19_020
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
20.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Bei Einzelbewerbern:
Die Angaben zum Unternehmen des Bewerbers auf dem Vordruck „Unternehmensangaben Einzelbewerber“ (Formblatt zu Anlage 01a). Der Anlage 01a ist vom Bewerber ein Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister, soweit das Unternehmen dort eingetragen ist, oder einen vergleichbaren Nachweis der Existenz des Unternehmens beizufügen; dieser Nachweis muss die aktuellen Verhältnisse bei Absendung des Teilnahmeantrags wiedergeben und darf nicht älter als 2 Monate vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge sein. Soweit es sich um ein ausländisches Unternehmen handelt: vergleichbare gleichwertige Existenznachweise. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.
— Bei Bewerbergemeinschaften:
Jede Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung einzureichen, in der die Angaben zu den Unternehmen der Mitglieder und eine Bevollmächtigung eines der Mitglieder für das Vergabeverfahren und im Auftragsfall für die Vertragsdurchführung enthalten sind. Der Auftraggeber stellt hierfür einen Vordruck „Unternehmensangaben Bewerbergemeinschaft/Vollmacht bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft“ zur Verfügung. Für jedes benannte Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister, soweit die Bewerbergemeinschaftsmitglieder dort eingetragen sind, oder ein vergleichbarer Nachweis der Existenz der Bewerbergemeinschaftsmitglieder wie oben in Ziff. 3.1 a) beschrieben beizufügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz seines Unternehmens sowie zusätzlich den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich, der Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Der Auftraggeber stellt für die Eigenerklärung zum Umsatz einen Vordruck zur Verfügung (Formblatt zu Anlage 06); die dortigen Hinweise sind zu beachten,
— Eigenerklärung des Bewerbers zur Betriebshaftpflichtversicherung (bestehende Haftpflichtversicherung oder eine verbindliche Zusage des Bewerbers, im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit der geforderten Deckungssumme) abzuschließen oder die Deckungssummen der bestehenden Versicherung zu erhöhen. Der Auftraggeber stellt hierfür einen Vordruck zur Verfügung (Formblatt zu Anlage 03); die dortigen Hinweise sind zu beachten,
— Bankerklärung der Hausbank des Bewerbers, in der die Bank Auskunft gibt über Art und Umfang der Geschäftsbeziehungen zum Bewerber sowie eine Erklärung abgibt, ob Auffälligkeiten insbesondere bei der Zahlung von Darlehnsraten oder bei der Einhaltung des gewährten Kontokorrentrahmens zu verzeichnen sind. Hausbank ist eine Bank, über die der Bewerber regelmäßig Bankgeschäfte abwickelt. Die Auskunft muss von einem Kreditinstitut mit Sitz in der EU (Kreditinstitut im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.6.2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen) stammen. Der Auftraggeber stellt dem Bewerber hierfür keinen Vordruck zur Verfügung. Die Bankerklärung muss auf dem Briefpapier der Hausbank erstellt sein, die Person des Ausstellers und dessen eigenhändige Unterschrift sowie die Kontaktdaten eines Ansprechpartners bei der Hausbank enthalten. Sie ist dem Teilnahmeantrag als Anlage 04 beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Nachunternehmerschaften hat jedes an der Bewerbergemeinschaft beteiligte Unternehmen und jeder privilegierte Nachunternehmer eine auf ihn lautende Bankerklärung beizubringen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Erfahrungsnachweis in Form einer vom Bewerber gefertigten Referenzliste über mit dem Ausschreibungsgegenstand in Art und Umfang vergleichbare, erbrachte Leistungen. Der Auftraggeber stellt für die Referenzliste einen Vordruck zur Verfügung, (Formblatt zu Anlage 05); die dortigen Hinweise sind zu beachten.
Referenzen für die kein Ansprechpartner auf Auftraggeberseite benannt ist, werden nicht gewertet,
— Eigenerklärung des Bewerbers über die durchschnittliche jährliche Anzahl der Beschäftigten in seinem Unternehmen in den letzten 3 Jahren insgesamt und in dem Tätigkeitsbereich, der Gegenstand dieser Vergabe ist, sowie zusätzlich die Angabe der Projektleitung, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden soll, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht. Der Auftraggeber stellt für die Eigenerklärung einen Vordruck zur Verfügung (Formblatt zu Anlage 07); die dortigen Hinweise sind zu beachten,
— Eigenerklärung bzw. Nachweis zum Qualitätsmanagement des Bewerbers. Der Auftraggeber stellt für den QM-Nachweis Vordrucke zur Verfügung („Qualitätsmanagement“ – Formblatt zu Anlage 08-01) die dortigen Hinweise sind zu beachten. Verfügt der Bewerber über ein QM-Zertifikat, ist dieses dem Formblatt in Kopie beizufügen. Hat der Bewerber allgemeine QM-Maßnahmen für alle Geschäftsabläufe in seinem Unternehmen implementiert, sind diese auf dem Formblatt detailliert zu beschreiben. Bewerbergemeinschaften oder Bewerber, die sich privilegierter Nachunternehmer bedienen wollen haben zusätzliche Erklärungen auf einem weiteren Vordruck „Qualitätsmanagement Zusatzerklärung“ abzugeben – die dortigen Hinweise sind zu beachten (Formblatt zu Anlage 08-02),
— Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob er/sie sich privilegierter Nachunternehmer bedienen will. Falls ja die genaue Angabe der privilegierten Nachunternehmer und deren Verpflichtungserklärung für den Auftragsfall. Liste privilegierter Nachunternehmer; der Auftraggeber stellt hierfür einen Vordruck (Formblatt zu Anlage 11) zur Verfügung; die dortigen Hinweise sind zu beachten.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe.rib.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe.rib.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.10.2019
Ende: 30.09.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Anzahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden, ist auf 3 bis 6 begrenzt. Sollten mehr Bewerber geeignet sein, wird anhand folgender objektiver Kriterien eine Auswahl der Bewerber getroffen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:
Es entscheiden die Angaben zu den vom Bewerber genannten Referenzen. Es wird folgendes Kriterium bei der Auswahl zu Grunde gelegt:
— Anzahl der wertbaren Referenzen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20.06.2019
Ortszeit: 12:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28.06.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27.09.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Niedersachsen beim Niersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 4131/15-2943
Internet-Adresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens alle Verfahrensbeteiligten nach § 165 Abs. 1 GWB ein Akteneinsichtsrecht haben. Mit der Abgabe eines Teilnahmeantrags wird dieser in die Akte des Auftraggebers als Vergabestelle aufgenommen. Jeder Bewerbermuss daher mit der konkreten Möglichkeit rechnen, dass sein Teilnahmeantrag mit allen Bestandteilen von den anderen Verfahrensbeteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Es liegt daher im eigenen Interesse eines jeden Bewerbers, schon in seinen Teilnahmeunterlagen auf wichtige Gründe, die nach § 165 Abs. 2 GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht in die Akten zu versagen, hinzuweisen und diese in seinen Unterlagen entsprechend kenntlich zu machen (z.B. durch Beifügung einer weiteren Ausfertigung des Teilnahmeantrags, in dem Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse geschwärzt sind).

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 20.05.2019