Dienstleistungen in Verbindung mit Software

DTAD-ID: 14851127
Region:
65185 Wiesbaden
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Dienstleistungen in Verbindung mit Software
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Beschaffung von Experten für die Anwendungsentwicklung mit dem ISA-Dialogmanager (IDM) unter UNIFA und Experten für die Erweiterung der IDM-Funktionalitäten
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
11.02.2019
Frist Angebotsabgabe:
12.03.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Wiesbaden: Dienstleistungen in Verbindung mit Software - KonsensDialog
Beschaffung von Experten für die Anwendungsentwicklung mit dem ISA-Dialogmanager (IDM) unter UNIFA und Experten für die Erweiterung der IDM-Funktionalitäten

CPV-Codes:
72260000

Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass für die Unterstützung der Anwendungsentwicklung der HZD bei der Entwicklung von Konsens-Benutzeroberflächen im Bereich der Stammdatenverwaltung (z. B. Konsens-Ginster und „Fragebogen steuerliche Erfassung“) folgende grundsätzliche Leistungen abgerufen und durch den externen Dienstleister erbracht werden können:
1) Coaching der HZD-internen Anwendungsentwickler beim Anwendungsdesign und bei der Programmierung von Dialoganwendungen mit dem ISA-Dialogmanager (IDM) sowohl im UNIFA-Anwendungsrahmen als auch im speziellen Entwicklungsrahmen für Stammdaten;
2) aktive Unterstützung beim Anwendungsdesign und bei der Programmierung der Dialoganwendungen im Stammdatenbereich mit dem Werkzeug IDM im UNIFA-Anwendungsrahmen;
3) bei Bedarf sowohl die Erweiterung des UNIFA-Anwendungsrahmens als auch des speziellen Anwendungsrahmens für Stammdaten (auf Basis des IDM);
4) Koordination möglicher Erweiterungen des UNIFA-Anwendungsrahmens mit dem Landesamt für Steuern des Landes Bayern in Nürnberg;
5) Unterstützung sowohl bei der Migration von Dialoganwendungen auf Basis des IDM als auch bei der Neukonzeption von Dialogen unter Berücksichtigung des neuen JA-VA-SWT-basierten Anwendungsrahmen.
Um die oben aufgeführten Leistungen erbringen zu können, werden folgende Kenntnisse beim externen Dienstleister vorausgesetzt:
— tiefgehende Kenntnisse der Software-Architektur von Konsens-Dialog im Kontext von UNIFA,
— umfassendes Wissen hinsichtlich der einheitlichen Entwicklungsrahmen für die Benutzeroberfläche (BNO) der neuen Stammdatendialoge,
— gute Kenntnisse des im Bereich der Konsens-Stammdatenverarbeitung einheitlichen Schnittstellenformat auf XML-Basis (GINSTER-XML).
Der externe Dienstleister muss in der Lage sein, die oben aufgeführten Leistungen auf der Basis praxiserprobter Erfahrungen in ähnlichen Projekten mit vergleichbarem Umfang zu erbringen. Hierzu sind die entsprechenden Referenzen anzugeben.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE7
Hauptort der AusführungHessische Zentrale für DatenverarbeitungMainzer Straße 2965185 Wiesbaden
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
VG-3000-2019-0007
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.03.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Preis

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Erklärung betr. Ausschluss wegen schwerer Verfehlungen
Der Bieter hat die Eigenerklärung gemäß dem Gemeinsamen Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bieter wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ in der Fassung vom 12.12.2017 (StAnz. 1/2018 S. 15 ff) ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen (Datei „Erklärung_Ausschluss“).
Zusätzlich weist die Vergabestelle an dieser Stelle bereits darauf hin, dass für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter sowie die von ihm im Vergabeverfahren gemeldeten Unterauftragnehmer eine Abfrage bei Korruptions- und Vergaberegistern, insbesondere bei der zentralen Melde- und Informationsstelle für Vergabesperren (MIS) bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, vorgenommen wird. Ebenso wird von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a der Gewerbeordnung angefordert.
Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB
Der Bieter hat die Eigenerklärung zu den zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Datei „Eigenerklaerung_Ausschlussgruende_Par_123_GWB“) ausgefüllt mit seinem Angebot vorzulegen.
Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Eigenerklärung in der geforderten Form abzugeben. Bei geplantem Einsatz von Unterauftragnehmern ist die Eigenerklärung von jedem Unterauftragnehmer in der erforderlichen Form vorzulegen.
Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB
Der Bieter hat die Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB (Datei „Eigenerklaerung_Ausschlussgruende_Par_124_GWB“) ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen.
Hinweise der Vergabestelle zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB: Sollten ein oder mehrere Gründe bejaht werden, wird der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft/Unterauftragnehmer gebeten, diesen Grund bzw. diese Gründe unter präziser Darstellung des relevanten Sachverhalts sowie die unternommenen Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB) auf einem gesonderten Blatt zu erläutern. Die Vergabestelle wird dann nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob die Teilnahme des Bieters/Mitglieds der Bietergemeinschaft/Unterauftragnehmers am Vergabeverfahren zulässig ist oder der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft/Unterauftragnehmer vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden muss.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Darstellung von mindestens 2 geeigneten Referenzen (Datei „Referenzen_Konsens-Dialog“) aus den letzten 3 Jahren (Stichtag „Ablauf der Angebotsfrist“), die nach Art und Umfang den nachfolgend aufgeführten Anforderungen entsprechen.
Art:
Dialog-Entwicklungsprojekte (Konzeption und Umsetzung) im Kontext ISA-Dialog-manager eines öffentlichen Auftraggebers i. S. d. § 98, 99 GWB.
Umfang: pro Referenz 600 Personentage
(Datei „Referenzen_KonsensDialog“ auf der Vergabeplattform).
In der Referenzvorlage ist abschließend die Person des Erklärenden namentlich anzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Darstellung von mindestens 2 geeigneten Referenzen (Datei „Referenzen_Konsens-Dialog“) aus den letzten 3 Jahren (Stichtag „Ablauf der Angebotsfrist“), die nach Art und Umfang den nachfolgend aufgeführten Anforderungen entsprechen.
Art:
Dialog-Entwicklungsprojekte (Konzeption und Umsetzung) im Kontext ISA-Dialog-manager eines öffentlichen Auftraggebers i. S. d. § 98, 99 GWB.
Umfang: pro Referenz 600 Personentage
(Datei „Referenzen_KonsensDialog“ auf der Vergabeplattform).
In der Referenzvorlage ist abschließend die Person des Erklärenden namentlich anzugeben.

Sonstiges
 
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1685c047b84-4122450099907b35
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.hessen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.07.2019
Ende: 30.06.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Nach Ablauf dieser Mindestlaufzeit verlängert sich der Rahmenvertrag um jeweils ein weiteres Jahr, wenn nicht der Auftraggeber spätestens 3 Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit kündigt. Der Rahmenvertrag endet spätestens nach Ablauf von 48 Monaten (zum 30.6.2023).

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der Auftraggeber sowie die Bieter (Bietergemeinschaften) sowie deren Unterauftragnehmer sind zur Einhaltung der Vorschriften des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 19.12.2014 (GVBl. S. 354) verpflichtet. Bieter (jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft) sowie deren Unterauftragnehmer (§ 8 HVTG) haben die erforderliche Verpflichtungserklärungen nach § 4 Abs. 1 bis 5 HVTG (Tariftreueerklärung) und § 6 HVTG (Mindestentgelterklärung) abzugeben (Datei „Verpflichtungserklaerung_oeff_AG“).

Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12.03.2019
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01.07.2019

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12.03.2019
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Entfällt

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Eine Beschreibung der zu vergebenden Leistung steht auf der Vergabeplattform des Landes Hessen (https://vergabe.hessen.de) zur Verfügung und muss dort heruntergeladen werden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151/126603
Fax: +49 6151/125816

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 06.02.2019