Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

DTAD-ID: 16296966
Region:
06124 Halle (Saale) (Saaleaue)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Das Projekt ist als Ersatzneubau mit der Erweiterung von Kapazitäten geplant. Der Neubau soll auf einem erschlossenen Grundstück mit ehemaliger Schulbebauung errichtet werden. Das Objekt muss sich daher architektonisch in den Sozialraum Halle-Neusta…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
14.04.2020
Frist Angebotsabgabe:
11.05.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Halle (Saale): Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - Planungsleistungen für den Neubau einer Kita in Halle (Saale) für bis zu 400 Kindern
Das Projekt ist als Ersatzneubau mit der Erweiterung von Kapazitäten geplant. Der Neubau soll auf einem erschlossenen Grundstück mit ehemaliger Schulbebauung errichtet werden. Das Objekt muss sich daher architektonisch in den Sozialraum Halle-Neustadt einfügen. Das Grundstück, auf dem das Objekt gebaut wird, befindet sich in der Haflinger-Straße, 06124 Halle (Saale) und umfasst ca. 14 600 m2. Das Grundstück liegt in einem Plattenbaugebiet mit direkt angrenzender Wohnbebauung. Im südlichen Bereich des Grundstücks befindet ein natürlich entstandener Baumbewuchs, der in jedem Fall erhalten und in die Außengeländegestaltung integriert werden soll. Weiterhin muss ein ausreichender Kurzpark- und Anlieferbereich bedacht werden, da angrenzende Parkflächen nur begrenzt zur Verfügung stehen. Die Gesamtplanung muss also die Gebäude- und Außengeländeplanung umfassen. Das zu planende Gebäude soll folgende Betreuungsplätze bieten:
— Kinder von 0 bis zum Schuleintritt: mind. 245;
— Kinder vom Schuleintritt bis maximal Vollendung 14. Lebensjahr: mind. 150;
— mehrfach schwerstbehinderte Kinder: 5;
— insgesamt integrative Plätze: mind. 50.
Die erwarteten Nutzungsflächengrößen müssen sich dabei nach den 2017 beschlossenen „Fachstandards für Kindertagesstätten in der Stadt Halle (Saale)“ richten, sind in der sonstigen Ausgestaltung aber weitestgehend unter Beachtung der pädagogischen Anforderungen frei gestaltbar. Gemäß Fachstandards sind folgende Flächenmaßgaben zu beachten:
— Kinder von 0-Schuleintritt: 6 m2 je Kind;
— Kinder vom Schuleintritt bis vollendetes 14. Lebensjahr: 4 m2;
— Mehrfach schwerstbehinderte Kinder: 6 m2 sind als absolute Untergrenze zu werten (nicht durch Fachstandards erfasst).
Weitere notwendige Funktionsflächen können nicht grundsätzlich in der Größe bestimmt werden. Daher sind in den Fachstandards Gesamtorientierungswerte für Flächen abhängig der Betreuungsplätze festgelegt:
— Kinder von 0-Schuleintritt: bis 10 m2 je Kind;
— Kinder vom Schuleintritt bis vollendetes 14. Lebensjahr: bis 6 m2.
Die Finanzierungshöchstgrenze liegt bei diesen Werten zzgl. 0,5 m2 je Kind, die jedoch fachlich-pädagogisch begründet werden müssen. Aufgrund der Schaffung von 50 integrativen und 5 Plätzen für mehrfach schwerstbehinderte Kinder kann davon ausgegangen werden, dass der Krea diesen Mehrbedarf fachlich begründen kann.
Aufgrund der besonderen pädagogischen Konzeption sind weitere Ansprüche an die Planungsleistungen gegeben, die eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber und dessen Bevollmächtigten während des gesamten Planungsprozesses zwingend erforderlich machen. Eine erschöpfende Beschreibung ist daher an dieser Stelle nicht möglich.

CPV-Codes:
71000000

Die für die Realisierung des Projekts erforderlichen Objekt- und Fachplanungsleistungen werden angesichts ihrer engen Verzahnung und der vielfältigen Abstimmungsbedarfe zwischen den Planungsgewerken in ihrer Gesamtheit vergeben. Eine Aufteilung in Lose erfolgt nicht. Der Krea kann sich also sowohl einen geeigneten Gesamtplaner oder eine kooperative Leistung vorstellen, präferiert aber natürlich ersteres.
Die Struktur einer Zusammenarbeit von Planern bzw. Planungsbüros ist den Bewerbern/Bietern (weitgehend) freigestellt. Es kommt sowohl die gemeinsame Beteiligung als Planer-ARGE in Betracht als auch die Einbindung einzelner Planer/Planungsbüros als Nachunternehmer oder eine Kombination hieraus; seitens der Krea bestehen diesbezüglich keine Präferenzen. Im Falle der Bildung einer Planer-ARGE kommt insbesondere auch in Betracht, Einzelverträge mit den jeweils beteiligten Planern/Planungsbüros über ihre konkreten Leistungsanteile zu schließen. Es muss aber gesichert sein, dass eine zwischen allen Planern abgestimmte Planungsleistung „aus einem Guss“ erbracht wird. Hierfür haben die beteiligten Planer/Planungsbüros gemeinsam einzustehen.
Es sind Planungsleistungen der folgenden Leistungsbilder zu erbringen:
— Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI);
— Freianlagenplanung (§ 39 HOAI);
— Tragwerksplanung (§ 51 HOAI);
— technische Gebäudeausrüstung (§ 55 HOAI).
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind in den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagenplanung und technische Gebäudeausrüstung jeweils die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 8 (einschließlich Bauüberwachung/Objektüberwachung), im Leistungsbild Tragwerksplanung die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 (einschließlich Vorbereitung der Vergabe). Von den ausschreibungsgegenständlichen Leistungsphasen werden indes je Leistungsbild zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) verbindlich beauftragt.
Die weiteren Leistungsphasen sollen gestuft in Abhängigkeit vom Projektfortschritt beauftragt werden. Der beauftragte Bieter verpflichtet sich, die weiteren Leistungsphasen jeweils auf Abruf zu erbringen. Jedem Abruf geht eine angemessene Ankündigungsfrist durch den Auftraggeber voraus. Diese beträgt mindestens 4 Wochen. Ein rechtsverbindlicher Anspruch auf Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht. Vorstehendes gilt analog für die Beauftragung mit besonderen Leistungen der verschiedenen Leistungsbilder und -phasen.
Das Projekt erfordert eine laufende und enge Abstimmung mit dem Auftraggeber, die ggf. auch Änderungen in der Planung nach sich ziehen kann. Weiterhin ist zu beachten, dass durch Finanzierungsbeteiligung der Stadt Halle und des Bundes auch eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit des Bauprojektes erwartet werden kann. Der Bieter muss sich darauf einstellen, hier ggf. Unterlagen zur Darstellung des Projektfortschrittes bereit zu stellen oder als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen.
Die Leistungen sind unmittelbar nach Abschluss des Vergabeverfahrens zu beginnen. Voraussichtlicher Zuschlagstermin und Leistungsbeginn ist Anfang Julii 2020. Die Leistungen der zunächst beauftragten Leistungsphasen 1 bis 3 sind innerhalb von 3 Monaten ab Auftragsbeginn zu erbringen (Ablieferung einer abgestimmten Entwurfsplanung). Eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber und seiner Beauftragten Mitarbeiter ist dabei unerlässlich.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEE02
Hauptort der Ausführung: Halle (Saale)DEUTSCHLAND
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
V 02
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.05.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister für den Bewerber bzw. die Mitglieder der Planer-ARGE (sofern einschlägig);
— Nachweis über die Mitgliedschaft des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE in einer Architekten- und/oder Ingenieurkammer (für ausländische Bewerber den Nachweis über die Mitgliedschaft in einer vergleichbaren Einrichtung) oder sonstiger Nachweis der (großen) Bauvorlageberechtigung.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Nachweis des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE, dass sie über eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden — je Schadensfall — verfügt (Vorlage der Versicherungspolice), bzw. Erklärung, dass im Auftragsfalle eine solche Versicherung für die Vertragsdauer inkl. Gewährleistungszeit abgeschlossen wird;
— Bei einer Planer-ARGE gilt folgendes: Es ist entweder nachzuweisen, dass eines der Mitglieder der Planer-ARGE über eine Berufs-/Betriebshaftpflicht mit ausreichenden Deckungssummen verfügt, die sich auch in voller Höhe auf sämtliche Mitglieder der Planer-ARGE erstreckt, oder es ist eine Versicherungsbestätigung vorzulegen, dass im Auftragsfalle der Abschluss einer gemeinsamen Projektversicherung gemäß den vorstehend genannten Bedingungen erfolgen wird;
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE zu seinen/ihren Gesamtumsätzen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 (die Erklärung erfolgt auf Bewerbungsbogen, Anlage 1). Ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 800 000 EUR wird als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vorausgesetzt;
— Sollte der Bewerber erst zu einem späteren Zeitpunkt gegründet worden sein oder seine Tätigkeit aufgenommen haben, so ist die auf dem Bewerbungsbogen anzugeben;
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE zu den spezifischen Jahresumsätzen in den auftragsgegenständlichen Planungsgewerken in den Jahren 2017, 2018 und 2019 (die Erklärung erfolgt auf dem Bewerbungsbogen, Anlage 1).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Nachweis der beschriebenen Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung oder Erklärung über Abschluss dieser bei Beauftragung über die gesamte Vertragslaufzeit. Die weiteren Kriterien werden gem. beiliegender Bewertungsmatrix gewichtet.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE über die Anzahl sämtlicher seiner/ihrer Mitarbeiter jeweils für die Jahre 2017, 2018 und 2019, ein-schließlich mitarbeitende/r Büroinhaber/in (die Erklärung erfolgt auf dem Bewerbungsbogen, Anlage 1);
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE über die Anzahl seiner/ihrer Mitarbeiter mit für die Planungsaufgabe einschlägigem Studienabschluss (Architektur, Bauingenieurwesen, u. ä.) jeweils für die Jahre 2017, 2018 und 2019 (die Erklärung erfolgt auf dem Bewerbungsbogen, Anlage 1);
— Vorstellung des Projektteams durch die geforderten Angaben auf dem Bewerbungsbogen (Anlage 1), ergänzt um jeweils eine kurze Darstellung des beruflichen Werdegangs der einzelnen Mitglieder (max. 1 DIN A4-Seite je Person) unter Beifügung einschlägiger, persönlicher Referenzen sowie Studien- und Fortbildungsnachweisen in Kopie;
— das Projektteam hat mindestens die folgenden Funktionen zu umfassen, wobei eine Person ggf. mehrere Funktionen in sich vereinen kann:
a) Projektleiter (m/w/d);
b) stv. Projektleiter (m/w/d);
c) verantwortlicher Planer Objektplanung (m/w/d);
d) verantwortlicher Planer Tragwerksplanung (m/w/d);
e) verantwortlicher Planer Freianlagenplanung (m/w/d);
f) verantwortlicher Planer Technische Gebäudeausrüstung (m/w/d);
g) verantwortlicher Planer Nachhaltiges Bauen (m/w/d).
— Die Mitglieder des Projektteams müssen mindestens über die in dem Bewerbungs-bogen jeweils genannte Berufserfahrung verfügen;
— Soweit zutreffend und verfügbar: Nachweise über einschlägige Zusatzqualifikationen der für die Mitarbeit im Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (z. B. Nachweise zu Qualifikationen aus dem Bereich nachhaltiges Bauen und besondere Qualifikationen im Bereich Bildungsarchitektur und/oder kindgerechtem Bauen). Der Auftraggeber richtet bei der Eignungsprüfung und Auswahl der Bewerber für die Angebotsphase ein besonderes Augenmerk darauf, ob und in welchem Umfang/welcher Qualität entsprechende Zusatzqualifikationen bei den für die Mitarbeit im Projekt vorgesehenen Mitarbeiter bestehen;
— Vorstellung von einschlägigen Referenzprojekten mit vergleichbaren Planungsanforderungen und -inhalten wie das hier zu planende Bauvorhaben. Nicht jedes Referenzprojekt muss dabei alle Leistungsbilder und -phasen umfassen, sollte die Anzahl an Benutzerplätzen aber nicht um 50 % zum geplanten Objekt unterschreiten;
— Bei einer Bewerbung als Planer-ARGE können die Referenzen der einzelnen beteiligten Planer und Planungsbüros aus verschiedenen Projekten stammen. Jedes beteiligte Büro hat aber durch mindestens eine Referenz seine spezifische Erfahrung für die hier in Rede stehende Planungsaufgabe zu dokumentieren. Die Vorstellung der Referenzprojekte erfolgt auf dem Bewerbungsbogen (Anlage 1);
— Die Anzahl einzureichender Referenzen ist je Bewerber/Planer-ARGE auf maximal 10 begrenzt. Die Referenzen müssen die im Bewerbungsbogen genannten Mindestanforderungen erfüllen. In die Bewertung fließen jedoch nur die nach den benannten Kriterien 3 bestgeeigneten ein. Bei Punktgleichheit geeigneter Bewerber kann je weiterer geeigneter Referenz ein Zusatzpunkt erlangt werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Kriterien werden gem. beiliegender Bewertungsmatrix gewichtet.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2239055/zustellweg-auswaehlen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe/Gemeinnütziger eingetragener Verein

Haupttätigkeit(en)
Bildung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.07.2020
Ende: 31.12.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Da auch die Bauüberwachung/Projektsteuerung beinhaltet ist, kann es zu bauseitigen Verzögerungen kommen, die eine Verlängerung des gesamten Projektzeitraumes zur Folge haben.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister für den Bewerber bzw. die Mitglieder der Planer-ARGE (sofern einschlägig);
— Nachweis über die Mitgliedschaft des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE in einer Architekten- und/oder Ingenieurkammer (für ausländische Bewerber den Nachweis über die Mitgliedschaft in einer vergleichbaren Einrichtung) oder sonstiger Nachweis der (großen) Bauvorlageberechtigung.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:
— Nachweis des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE, dass sie über eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden — je Schadensfall — verfügt (Vorlage der Versicherungspolice), bzw. Erklärung, dass im Auftragsfalle eine solche Versicherung für die Vertragsdauer inkl. Gewährleistungszeit abgeschlossen wird;
— Bei einer Planer-ARGE gilt folgendes: Es ist entweder nachzuweisen, dass eines der Mitglieder der Planer-ARGE über eine Berufs-/Betriebshaftpflicht mit ausreichenden Deckungssummen verfügt, die sich auch in voller Höhe auf sämtliche Mitglieder der Planer-ARGE erstreckt, oder es ist eine Versicherungsbestätigung vorzulegen, dass im Auftragsfalle der Abschluss einer gemeinsamen Projektversicherung gemäß den vorstehend genannten Bedingungen erfolgen wird;
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE zu seinen/ihren Gesamtumsätzen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 (die Erklärung erfolgt auf Bewerbungsbogen, Anlage 1). Ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 800 000 EUR wird als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit vorausgesetzt;
— Sollte der Bewerber erst zu einem späteren Zeitpunkt gegründet worden sein oder seine Tätigkeit aufgenommen haben, so ist die auf dem Bewerbungsbogen anzugeben;
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE zu den spezifischen Jahresumsätzen in den auftragsgegenständlichen Planungsgewerken in den Jahren 2017, 2018 und 2019 (die Erklärung erfolgt auf dem Bewerbungsbogen, Anlage 1).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE über die Anzahl sämtlicher seiner/ihrer Mitarbeiter jeweils für die Jahre 2017, 2018 und 2019, ein-schließlich mitarbeitende/r Büroinhaber/in (die Erklärung erfolgt auf dem Bewerbungsbogen, Anlage 1);
— Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Planer-ARGE über die Anzahl seiner/ihrer Mitarbeiter mit für die Planungsaufgabe einschlägigem Studienabschluss (Architektur, Bauingenieurwesen, u.ä.) jeweils für die Jahre 2017, 2018 und 2019 (die Erklärung erfolgt auf dem Bewerbungsbogen, Anlage 1);
— Vorstellung des Projektteams durch die geforderten Angaben auf dem Bewerbungsbogen (Anlage 1), ergänzt um jeweils eine kurze Darstellung des beruflichen Werde-gangs der einzelnen Mitglieder (max. 1 DIN A4-Seite je Person) unter Beifügung einschlägiger, persönlicher Referenzen sowie Studien- und Fortbildungsnachweisen in Kopie;
— das Projektteam hat mindestens die folgenden Funktionen zu umfassen, wobei eine Person ggf. mehrere Funktionen in sich vereinen kann:
a) Projektleiter (m/w/d);
b) stv. Projektleiter (m/w/d);
c) verantwortlicher Planer Objektplanung (m/w/d);
d) verantwortlicher Planer Tragwerksplanung (m/w/d);
e) verantwortlicher Planer Freianlagenplanung (m/w/d);
f) verantwortlicher Planer Technische Gebäudeausrüstung (m/w/d);
g) verantwortlicher Planer Nachhaltiges Bauen (m/w/d).
— die Mitglieder des Projektteams müssen mindestens über die in dem Bewerbungsbogen jeweils genannte Berufserfahrung verfügen;
— soweit zutreffend und verfügbar: Nachweise über einschlägige Zusatzqualifikationen der für die Mitarbeit im Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (z. B. Nachweise zu Qualifikationen aus dem Bereich nachhaltiges Bauen und besondere Qualifikationen im Bereich Bildungsarchitektur und/oder kindgerechtem Bauen). Der Auftraggeber richtet bei der Eignungsprüfung und Auswahl der Bewerber für die Angebotsphase ein besonderes Augenmerk darauf, ob und in welchem Umfang/welcher Qualität entsprechende Zusatzqualifikationen bei den für die Mitarbeit im Projekt vorgesehenen Mitarbeiter bestehen;
— Vorstellung von einschlägigen Referenzprojekten mit vergleichbaren Planungsanforderungen und -inhalten wie das hier zu planende Bauvorhaben. Nicht jedes Referenzprojekt muss dabei alle Leistungsbilder und -phasen umfassen, sollte die Anzahl an Benutzerplätzen aber nicht um 50 % zum geplanten Objekt unterschreiten;
— bei einer Bewerbung als Planer-ARGE können die Referenzen der einzelnen beteiligten Planer und Planungsbüros aus verschiedenen Projekten stammen. Jedes beteiligte Büro hat aber durch mindestens eine Referenz seine spezifische Erfahrung für die hier in Rede stehende Planungsaufgabe zu dokumentieren. Die Vorstellung der Referenzprojekte erfolgt auf dem Bewerbungsbogen (Anlage 1);
— die Anzahl einzureichender Referenzen ist je Bewerber/Planer-ARGE auf maximal 10 begrenzt. Die Referenzen müssen die im Bewerbungsbogen genannten Mindestanforderungen erfüllen. In die Bewertung fließen jedoch nur die nach den benannten Kriterien 3 bestgeeigneten ein. Bei Punktgleichheit geeigneter Bewerber kann je weiterer geeigneter Referenz ein Zusatzpunkt erlangt werden.
Ausschlussgründe
Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB sowie § 19 Abs. 3 MiLoG, § 21 Abs. 3 AEntG und § 98c AufenthG gegen ihn vorliegen. Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärung unter Verwendung des Formblatts 124 LD in Anlage 2.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
§ 64 BauO LSA – Bauvorlageberechtigung.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Der Auftragnehmer muss gem. einschlägiger gesetzlicher Vorschriften des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt für das Projekt sein.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11.05.2020
Ortszeit: 14:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 20.05.2020

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.09.2020

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt

Zusätzliche Angaben

Die Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich nach dem Herunterladen auf Vollständigkeit zu prüfen und ggf. fehlende Inhalte beim in Ziffer 2.1 genannten Ansprechpartner abzufordern.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten oder ergibt sich sonstiger Klärungs-/Auskunftsbedarf, hat der Bewerber hierüber unverzüglich den in Ziff. 2.1 genannten Ansprechpartner zu informieren.
Rückfragen sind über das Vergabeportal zu stellen und können bis längstens 8.5.2020 12.00 Uhr gestellt werden. Spätere Rückfragen können noch beantwortet werden, wenn dies unter Abwägung der Auftraggeber- und der Bewerberinteressen aus Sicht des Auftraggebers geboten erscheint.
Soweit Bewerberfragen und -antworten für die Erstellung der Teilnahmeanträge relevant sind, veröffentlicht der Auftraggeber die Bewerberfragen (in anonymisierter Form) und die zugehörigen Antworten als allgemeine Bewerberinformation. Der entsprechende Link wir zur Veröffentlichung der Ausschreibung bekannt gegeben. Die Bewerber haben sich fortlaufend über den aktuellen Stand der unter diesem Link veröffentlichten Vergabeunterlagen nebst den ergangenen Bewerberinformationen zu informieren.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Angebots-/Verhandlungsphase in mehreren Runden abzuwickeln, um auf diese Weise die Zahl der Angebote über die verhandelt wird anhand der aufgestellten Zuschlagskriterien und unter Beachtung § 17 Abs. 12 VgV weiter zu verringern.
Der Zuschlag erfolgt auf dasjenige Angebot, das sich in der Angebotswertung als das wirtschaftlichste Angebot darstellt, d. h. dasjenige Angebot, das unter Berücksichtigung der festgelegten Wertungs- und Zuschlagskriterien das beste Preis-Leistungsverhältnis für den Auftraggeber bietet (§ 127 Abs. 1 Satz 2 GWB; § 58 Abs. 2 Satz 1 VgV). Daraus folgert, dass der Preis nur ein gewichtetes Zuschlagskriterium ist. Als weiteres Zuschlagskriterium wird die Qualität des Angebots bewertet. Die Gewichtung beträgt 25 % Preis und 75 % Qualität. Die Qualitätsbewertung erfolgt zwar anhand festgelegter und in der Bewertungsmatrix Anlage 8 dargestellter Kriterien, sie unterliegt aber trotzdem einer nicht zu vermeidenden Subjektivität. Zur Objektivierung erfolgt die Bewertung der Zuschlagskriterien Qualität unter den Gesichtspunkten: Vollständigkeit, Umfang der Darstellung, Nachvollziehbarkeit und Bewertung im Vergleich zu Wettbewerbern. Es wird allerdings keine stringente Reihung der Angebote innerhalb der Kriterien ermittelt.
Gewichtung Angebots- und Zuschlagskriterien
Zur Bewertung der Qualität werden folgende Kriterien gewertet:
a. Leistungserbringungskonzept
Im Leistungserbringungskonzept erhält der Bieter die Möglichkeit schriftlich darzustellen, wie es die erforderlichen Planungsleistungen so umzusetzen gedenkt, dass sie die beschriebenen Anforderungen des Auftragsgeber erfüllen. Insbesondere ist darauf abzuzielen, wie die einzelnen Planungsaufgaben zu einem schlüssigen Gesamtprojekt zusammengeführt werden. In dem Konzept müssen insbesondere folgende Punkte dargestellt werden:
— Arbeitsorganisation im Projektteam und interne Aufgabenverteilung;
— Einbindung und Verzahnung aller beteiligten Planungsdisziplinen und Planer;
— Sicherstellung regelmäßiges Abstimmungsverfahren mit dem Auftraggeber;
— Sicherstellung der Abstimmung mit den weiteren Projektbeteiligten;
— Darstellung der Informationsflüsse zwischen den Beteiligten;
— weitere Tätigkeiten im Planungsprozess und in der Bauphase;
— Darstellung belastbarer Methoden und Ansätze zur Kosten- und Terminsicherung.
Das Leistungserbringungskonzept soll in Form eines schriftlichen Konzeptes von maximal 10 Seiten Länge (DINA4) dargestellt werden und geht mit 33 % in die Qualitätswertung der Angebotswertung ein.
b. Bewertung der Ideenskizze
Mit seinem Angebot hat der Bieter zudem anhand einer groben Ideenskizzen einen ersten Lösungsvorschlag für die gestellte Planungsaufgabe zu unterbreiten. Aufbereitung und Umfang sind den Bietern dabei freigestellt, sie können die aus ihrer Sicht zielführendste Form der Visualisierung wählen. Mit Einreichung eines Lösungsvorschlages erklärt der Bieter sein Einverständnis zur Nutzung und Änderung des eingereichten Lösungsvorschlages durch den Auftraggeber. Für die Erstellung eines Lösungsvorschlages nebst erläuterndem Textdokument erhält jeder Bieter eine pauschale Entschädigung in Höhe von 2 000 EUR (inkl. USt.) gemäß § 77 VgV. Die Ideenskizze soll hierbei keinesfalls alle Ansprüche des Auftraggebers so erfüllen, dass diese sofort änderungsfrei umgesetzt werden könnte. Vielmehr geht es um die Darstellung eines gedanklichen Ansatzes zur Erfüllung der Anforderungen, der natürlich unter baulichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten umsetzbar wäre und auch architektonisch aus städteplanerischer Sicht im Sozialraum Halle-Neustadt durchführbar ist und die dargestellten konzeptionellen Anforderungen im Grundsatz widerspiegelt.
Die Ideenskizze soll von einem Textdokument (max. 10 DIN A4-Seiten) begleitet werden, in dem der Bieter die gedanklichen Ansätze und Vorzüge der Ideenskizze kurz erörtert. Insbesondere soll dabei erkennbar sein, wie der Bieter die Zusammenführung aller Planungsaufgaben zur Erfüllung der inhaltlichen und konzeptionellen Vorstellungen des Auftraggebers sich vorstellt. Folgende Angaben sollten dem Textdokument übersichtsartig entnommen werden können:
— die baulichen Kennzahlen des Objekts (Flächenmaße, Volumen, Nutzungsverteilung, Energiekennwert, etc. unter Beachtung der benannten Fachstandards für Kindertagesstätten in Halle (Saale));
— eine Kostenkalkulation gem. DIN 276 (erste Gliederungsebene);
— eine grobe Auflistung verwendeter Baustoffe, der geplanten Bauweise und Gestaltungselementen.
Die Ideenskizze ist dem Auftraggeber und einem von ihm eingesetzten Gremium zusammen mit dem o. g. Kurzkonzept (Leistungserbringungskonzept) im Rahmen einer Bieterpräsentation von nicht mehr als 60 min. Dauer durch das Projektteam vorzustellen.
Für die abschließende Wertung zählt einerseits der Gesamteindruck des Auftraggebers aus den eingereichten Unterlagen und andererseits die Bieterpräsentation.
Bei der Bewertung des Gesamteindruckes der eingereichten Ideenskizze liegt der Fokus auf der Umsetzung der mit dem Projekt verfolgten Ziele. Das sind insbesondere:
— Erfüllung der Fachstandards für Kindertagesstätten in Halle (Saale) entsprechend der Nutz zahlen;
— Einbeziehung der konzeptionellen Vorstellungen des Auftraggebers;
— Einbettung in den Sozialraum Halle-Neustadt;
— Funktionalität;
— Mehrwert für die Familienarbeit.
Bei der Bewertung der Bieterpräsentation liegt ein besonderes Augenmerk darauf, ob und wie das Projektteam in der Lage war, auf Fragen, Eingaben und Anregungen des Auftraggebers zur eingereichten Ideenskizze zu reagieren. Bewertet wird dabei vor allem die Bereitschaft zur Weiterentwicklung des Lösungsvorschlages insbesondere unter Berücksichtigung pädagogischer Ideen.
Die Bewertung der Ideenskizze inkl. der Bieterpräsentation geht mit einem Gewicht von 67 % in die Qualitätswertung der Angebotswertung ein. Von diesen 67 % entfallen 30 % auf den Gesamteindruck der eingereichten Unterlagen und der Bieterpräsentation.
c. Bewertung des Preises:
In der Preiswertung erfolgt eine Beurteilung des angebotenen Pauschalhonorars einschließlich aller Nebenkosten der Leistungserbringung (brutto) für die Erbringung der ausschreibungsgegenständlichen Planungsleistungen. Dies ist der Angebotswertungspreis, der zu 25 % in die Angebotswertung einfließt und nach linearer Interpolation unter Festlegung eines Grenzpreise von 140 % der Angebotssumme des niedrigsten Angebotes (Bei Erreichung von 140 % des niedrigsten Angebotes geht der Preis mit 0 Punkten in die Wertung ein).
Über das angebotene Pauschalhonorar und die angegebene Nebenkostenpauschale hinaus erfolgen grundsätzlich keine weiteren Zahlungen an den Auftragnehmer, mit Ausnahme einer Vergütung für bedarfsweise gesondert zu beauftragende Leistungen, die für den Auftraggeber bisher nicht erkennbar sind. Vorschläge für weitere zu beauftragende Leistungen, die im Rahmen der Bietergespräche oder der Bieterpräsentationen durch einen Bieter erfolgen, werden nur dann gewertet, wenn alle noch teilnehmenden Bieter auf Nachfrage bereit sind, die Leistung anzubieten und mit einem Preis zu versehen. In diesem Fall fließt dieser Preis zzgl. in den Angebotswertungspreis ein.
Gesamtwertung
Die erzielten Punkte innerhalb der Zuschlagskriterien „Qualität“ und „Preis“ werden zu einer Gesamtwertung zusammengefasst. Der Zuschlag entfällt auf das Angebot desjenigen Bieters bzw. derjenigen Planer-ARGE, das in der Angebotswertung anhand der beiliegenden Wertungsmatrix die höchste Wertungspunktzahl erreicht (=wirtschaftlichstes Angebot). In Summe können 100 Wertungspunkte erzielt werden.
Sollten 2 oder mehr Bieter die gleichen Wertungspunkte erzielen, werden weitere Kriterien gem. § 4 LVG LSA zur Bewertung herangezogen. Diesbezüglich erhalten die Bieter eine Aufforderung zur Darstellung weiterer sozialer, umweltbezogener, innovativer oder technischer Kriterien binnen 10 Werktagen unter Bekanntgabe einer Bewertungsmatrix.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt 1., 2. und 3. Vergabekammer
Ernst — Kamieth — Straße 2
Halle (Saale)
06112
Deutschland
Telefon: +49 345514-1529
E-Mail: [email protected]

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 09.04.2020