Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

DTAD-ID: 16980368
Region:
86381 Krumbach (Schwaben)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Neubau Nikolaus-von Myra-Schule in Dürrlauingen, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI LPH 1-9.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
13.11.2020
Frist Angebotsabgabe:
11.12.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Augsburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen - KJF_DUERRL_TGA_HLS_ELT\
Neubau Nikolaus-von Myra-Schule in Dürrlauingen, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI LPH 1-9.\
\
CPV-Codes:\
71000000\
Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE278\
Hauptort der Ausführung: Nikolaus-von-Myra-Schule in DürrlauingenSt.-Nikolaus-Straße 689350 Dürrlauingen\
Lose:
Los-Nr: 1\
Bezeichnung: Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung_HLS\
Kurze Beschreibung:Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg ist eines der größten Sozial-unternehmen in Bayern. Sie ist Träger von rund 80 Einrichtungen und Diensten in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, der beruflichen Bildung und Integration, der Medizin, sowie in Förderschulen (Förderzentren) und Schulen für Kranke in Schwaben und dem angrenzenden Oberbayern. Vorliegend plant die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. am Standort der Gemeinde Dürrlauingen, den Neubau der Nikolaus-von-Myra-Schule. Diese ist zurzeit in einem 40 Jahre alten Gebäude am o. g. Standort untergebracht. Entsprechende Flächenkapazitäten für den Neubau, einschließlich Turnhalle und Freianlagen sind am Standort Dürrlauingen in unmittelbarer räumlicher Nähe vorhanden. Diese sind in einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu integrieren. Derzeit wird parallel zum vorliegenden Vergabeverfahren ein Planungsbüro für die Bauleitplanung ausgewählt. Darüber hinaus wird aktuell der Anschluss an die bestehende Infrastruktur des Gesamtgeländes von einem Ingenieurbüro untersucht und ein Konzept mit einer Kostenschätzung erarbeitet. Dies betrifft insbesondere die Erschließung der Grundstücksalternativen mit Fernwärme, Abwasser, Wasser. Die weiteren Untersuchungen für die erforderlichen Anbindungen u. a. der Brandmeldezentrale (Elektrotechnik) werden zeitnah beauftragt. Die zukünftige Verkehrsanbindung wird im Zuge des Bebauungsplanverfahrens erarbeitet, hierbei ist besonders für die Schülerbeförderung auf sichere und gut strukturierten Aus- und Zustiegsbereich für alle Altersgruppen Wert zu legen. Für den Neubau des Schulgebäudes und der Turnhalle wurde der Raum- und Flächenbedarf bereits durch den Fördermittelgeber festgelegt, diese Flächenvorgaben sind entsprechend umzusetzen. Insgesamt ist im Rahmen des vorgegebenen Raumprogramms von einer Hauptnutzungsfläche für die Schule ohne Sporthalle von mindestens 2 756 qm auszugehen, diese kann jedoch bei nachgewiesener Notwendigkeit bis zu 3 491 qm ausgeweitet werden. Zur Umsetzung der pädagogischen Ziele und Konzepte sind u. a. folgende bauliche und funktionelle Besonderheiten zu beachten: Umsetzung des Förderstufenkonzepts des Sonderpädagogischen Förderzentrums in einer flexiblen Raumgestaltung (Stichwort: Lern- und Erfahrungsräume) unter Berücksichtigung der sonderpädagogischen Förderbedarfe der Kinder und Jugendlichen, „absolute“ Barrierefreiheit innerhalb des flexibles Raumkonzepts mit besonderer Beachtung der Raumakustik aufgrund der bei einzelnen Schüler-/innen vorliegenden Hör- und/oder Wahrnehmungsstörungen. Möglichkeiten für die Umsetzung von offener und gebundener Ganztagesbetreuung, sowie flexible Anbindung und Öffnung der Freianlagen (u. a. Outdoor-Klassenzimmer) sowie vielfältige Nutzungsmöglichkeiten der Sportanlagen und der Turnhalle.\
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):\
71240000\
\
Erfüllungsort:\
NUTS-Code: DE278\
Hauptort der Ausführung: Nikolaus-von-Myra-Schule in DürrlauingenSt.-Nikolaus-Straße 689350 Dürrlauingen\
Zuschlagskriterien:\
Qualitätskriterium - Name: Konzept zur Herangehensweise an das Projekt / Gewichtung: 60\
Qualitätskriterium - Name: Organisation & Projektabwicklung / Gewichtung: 10\
Preis - Gewichtung: 30\
\
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession\
Laufzeit in Monaten: 55\
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein\
\
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden\
Geplante Mindestzahl: 3\
Höchstzahl: 5\
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:\
Kriterium Referenzprojekte\
Es werden maximal 4 Referenzen berücksichtigt. Dabei werden Punkte vergeben für:\
— öffentlich gefördertes Projekt inkl. fachlicher Zuarbeit zur Erstellung des Förderantrags und bei der Erstellung der Verwendungsnachweise,\
— Projekt mit Nutzungseinheiten >20 Personen pro Raum und Umsetzung einer natürlichen Klimatisierung,\
— Projekt inkl. erbrachtem Wirtschaftlichkeitsnachweis für die Betriebskosten,\
— Projektaufgabe mit Umsetzung von nachhaltiger HLS-Gebäudetechnik und bauunterhalts-kostenreduzierenden Maßnahmen,\
— Projekt mit interdisziplinärer Zusammenarbeit und fachübergreifender Entwicklung und Umsetzung eines Energiekonzepts zur Erhöhung des Anteils regenerativer Energien.\
Pro nachgewiesener Projektanforderung pro Referenz wird 1 Punkt vergeben.\
Insgesamt können somit maximal 4 x 5 = 20 Punkte erzielt werden.\
Es ist pro Referenz mit konkreten projektbezogenen Erläuterungen darzustellen, inwieweit die o. g. Anforderungen erfüllt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die getätigten Aussagen durch Hinterfragen bei den benannten Referenzgebern bestätigen zu lassen.\
\
Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein\
\
Angaben zu Optionen: Optionen: ja\
Beschreibung der Optionen:\
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung mit Optionen, zunächst Leistungsstufe 1 (LPH 1-4), daran anschließend vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel für die Leistungsstufen 2-5 (LPH 5-9).\
\
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein\
\
Los-Nr: 2\
Bezeichnung: Planungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung_ELT\
Kurze Beschreibung:Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg ist eines der größten Sozial-unternehmen in Bayern. Sie ist Träger von rund 80 Einrichtungen und Diensten in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, der beruflichen Bildung und Integration, der Medizin, sowie in Förderschulen (Förderzentren) und Schulen für Kranke in Schwaben und dem angrenzenden Oberbayern. Vorliegend plant die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. am Standort der Gemeinde Dürrlauingen, den Neubau der Nikolaus-von-Myra-Schule. Diese ist zurzeit in einem 40 Jahre alten Gebäude am o. g. Standort untergebracht. Entsprechende Flächenkapazitäten für den Neubau, einschließlich Turnhalle und Freianlagen sind am Standort Dürrlauingen in unmittelbarer räumlicher Nähe vorhanden. Diese sind in einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu integrieren. Derzeit wird parallel zum vorliegenden Vergabeverfahren ein Planungsbüro für die Bauleitplanung ausgewählt. Darüber hinaus wird aktuell der Anschluss an die bestehende Infrastruktur des Gesamtgeländes von einem Ingenieurbüro untersucht und ein Konzept mit einer Kostenschätzung erarbeitet. Dies betrifft insbesondere die Erschließung der Grundstücksalternativen mit Fernwärme, Abwasser, Wasser. Die weiteren Untersuchungen für die erforderlichen Anbindungen u. a. der Brandmeldezentrale (Elektrotechnik) werden zeitnah beauftragt. Die zukünftige Verkehrsanbindung wird im Zuge des Bebauungsplanverfahrens erarbeitet, hierbei ist besonders für die Schülerbeförderung auf sichere und gut strukturierten Aus- und Zustiegsbereich für alle Altersgruppen Wert zu legen. Für den Neubau des Schulgebäudes und der Turnhalle wurde der Raum- und Flächenbedarf bereits durch den Fördermittelgeber festgelegt, diese Flächenvorgaben sind entsprechend umzusetzen. Insgesamt ist im Rahmen des vorgegebenen Raumprogramms von einer Hauptnutzungsfläche für die Schule ohne Sporthalle von mindestens 2 756 qm auszugehen, diese kann jedoch bei nachgewiesener Notwendigkeit bis zu 3 491 qm ausgeweitet werden. Zur Umsetzung der pädagogischen Ziele und Konzepte sind u. a. folgende bauliche und funktionelle Besonderheiten zu beachten: Umsetzung des Förderstufenkonzepts des Sonderpädagogischen Förderzentrums in einer flexiblen Raumgestaltung (Stichwort: Lern- und Erfahrungsräume) unter Berücksichtigung der sonderpädagogischen Förderbedarfe der Kinder und Jugendlichen, „absolute“ Barrierefreiheit innerhalb des flexibles Raumkonzepts mit besonderer Beachtung der Raumakustik aufgrund der bei einzelnen Schüler-/innen vorliegenden Hör- und/oder Wahrnehmungsstörungen. Möglichkeiten für die Umsetzung von offener und gebundener Ganztagesbetreuung, sowie flexible Anbindung und Öffnung der Freianlagen (u. a. Outdoor-Klassenzimmer) sowie vielfältige Nutzungsmöglichkeiten der Sportanlagen und der Turnhalle.\
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):\
71240000\
\
Erfüllungsort:\
NUTS-Code: DE278\
Hauptort der Ausführung: Nikolaus-von-Myra-Schule in DürrlauingenSt.-Nikolaus-Straße 689350 Dürrlauingen\
Zuschlagskriterien:\
Qualitätskriterium - Name: Konzept zur Herangehensweise an das Projekt / Gewichtung: 60\
Qualitätskriterium - Name: Organisation & Projektabwicklung / Gewichtung: 10\
Preis - Gewichtung: 30\
\
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession\
Laufzeit in Monaten: 55\
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein\
\
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden\
Geplante Mindestzahl: 3\
Höchstzahl: 5\
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:\
Kriterium Referenzprojekte\
Es werden maximal 4 Referenzen berücksichtigt. Dabei werden Punkte vergeben für:\
— öffentlich gefördertes Projekt inkl. fachlicher Zuarbeit zur Erstellung des Förderantrags und bei der Erstellung der Verwendungsnachweise,\
— Projekt mit Planungsleistungen für die technische Umsetzung von Sicherheitskonzepten (NGRS),\
— Projekt inkl. erbrachtem Wirtschaftlichkeitsnachweis für Betriebskosten,\
— Projekt mit Planungsleistungen vernetzter IT-Infrastruktur und Multimedia Ausstattung,\
— Projekt mit Planungsleistungen zu Bühnentechnik (Kleinbühne),\
— Projekt mit interdisziplinärer Zusammenarbeit und fachübergreifender Entwicklung und Umsetzung eines Energiekonzepts zur Erhöhung des Anteils regenerativer Energien.\
Pro nachgewiesener Projektanforderung pro Referenz wird 1 Punkt vergeben.\
Insgesamt können somit maximal 4 x 6 = 24 Punkte erzielt werden.\
Es ist pro Referenz mit konkreten projektbezogenen Erläuterungen darzustellen, inwieweit die o. g. Anforderungen erfüllt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die getätigten Aussagen durch Hinterfragen bei den benannten Referenzgebern bestätigen zu lassen.\
\
Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein\
\
Angaben zu Optionen: Optionen: ja\
Beschreibung der Optionen:\
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung mit Optionen, zunächst Leistungsstufe 1 (LPH 1-4), daran anschließend vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel für die Leistungsstufen 2-5 (LPH 5-9).\
\
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein\
\
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
KJF_DUERRL_TGA_HLS_ELT
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.12.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister\
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:\
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind nach § 44 VgV folgende Unterlagen vorzulegen:\
— Anlage N_1 / Berufs- bzw. Handelsregisterauszug bzw. Nachweis für die berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung. Hierbei wird zugelassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 und 2 VgV). Für Bewerber mit Sitz in Deutschland gilt die Vorlage eines Nachweises für eine verantwortliche Person über die Eintragung in ein Berufsregister als Ingenieur/Master der Fachrichtung Versorgungstechnik,\
— Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie2014/24/EU aufgeführte Registereintragung einschlägig ist,\
— Bei Bewerbergemeinschaften gelten o.g. Anforderungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.\
Bei Vorlage eines Handelsregisterauszugs darf der Nachweis, dass der Bewerber im Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR Abkommens eingetragen ist, zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein.\
\
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind nach § 45 VgV folgende Unterlagen vorzulegen:\
— Anlage E_6 / Erklärung über den Gesamtjahresumsatz sowie über den Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre (2017-2019).\
Dabei sind folgende Jahresumsätze (netto) nachzuweisen:\
Los_1_TGA_Anlagengruppen 1-3, 7-8 nach HOAI\
— mindestens 750 000 EUR (netto) pro Jahr in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, d. h. mit Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 1-3 und 7-8\
Los_2 / TGA_Anlagengruppen 4-6, 9 nach HOAI\
— mindestens 750 000 EUR (netto) pro Jahr in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, d. h. mit Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4-6 / 9,\
— Anlage E_7 / Berufshaftpflichtversicherung mit Erklärung über folgende Deckungssummen (gilt für Los_1 und für Los_2),\
— für Personenschäden bis zu 3 000 000 EUR,\
— für sonstige Schäden bis zu 3 000 000 EUR.\
Bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Hinweis: Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.\
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.\
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Siehe unter vorstehenden Eignungskriterien zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit\
\
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind folgende Unterlagen vorzulegen:\
Los_1 / Anlage E_8 / Referenzen\
Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für Planungsleistungen nach § 55 HOAI mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe von:\
— der Projektbezeichnung,\
— der anrechenbaren Kosten (Nettosumme der KGR 410-430, 470 und 480 gem. DIN 276),\
— des Werts der eigenen erbrachten Leistung,\
— des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 1 MM/JJJJ, Ende bzw. Ende LPH 8 MM/JJJJ),\
— der Honorarzone,\
— der erbrachten Leistungsphasen,\
— des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung, der Art des Vertragsverhältnisses sowie Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen.\
Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt:\
— Bei allen Referenzen wurden mindestens LPH 1 bis LPH 8 erbracht,\
— Alle Referenzprojekte mit Zuordnung mit mind. HZ II,\
— Alle Referenzprojekte mit mind. 1,6 Mio EUR / Nettosumme der anrechenbaren Kosten der KGR 410-430, 470 und 480,\
— Nachweis von 2 öffentlich geförderten Referenzprojekten inkl. Mitwirkung bei Erstellung des Förderantrags sowie bei der Erstellung der Verwendungsnachweise,\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt eines Gebäudes mit vielfachen Nutzungseinheiten >20 Personen pro Raum und Umsetzung einer natürlichen Klimatisierung,\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt für mit einer einem Schulgebäude vergleichbaren technischen Gebäudeausrüstung_HLS inkl. erbrachtem .Wirtschaftlichkeitsnachweis für Betriebskosten\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt zur Planung und Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen zur Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien,\
— Die LPH 8 muss bei allen Referenzen im Zeitraum zwischen 01/2015 bis Ende Bewerbungsfrist abgeschlossen worden sein.\
Los_2 / Anlage E_8 / Referenzen\
Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für Planungsleistungen nach § 55 HOAI mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe von:\
— der Projektbezeichnung,\
— der anrechenbaren Kosten (Nettosumme der KGR 440-460, 490 gem. DIN 276),\
— des Werts der eigenen erbrachten Leistung,\
— des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 1 MM/JJJJ, Ende bzw. Ende LPH 8 MM/JJJJ),\
— der Honorarzone,\
— der erbrachten Leistungsphasen,\
— des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung, der Art des Vertragsverhältnisses sowie Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen.\
Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt:\
— Bei allen Referenzen wurden mindestens LPH 1 bis LPH 8 erbracht,\
— Alle Referenzprojekte mit Zuordnung mit mind. HZ II,\
— Alle Referenzprojekte mit mind. 2,0 Mio EUR / Nettosumme der anrechenbaren Kosten der KGR 440-460 und 490,\
— Nachweis von 2 öffentlich geförderten Referenzprojekten inkl. Mitwirkung bei Erstellung des Förderantrags sowie bei der Erstellung der Verwendungsnachweise,\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt inkl. Planung der technischen Umsetzung von Sicherheitskonzepten (NGRS),\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt für mit einer einem Schulgebäude vergleichbaren technischen Gebäudeausrüstung_ELT inkl. erbrachtem Wirtschaftlichkeitsnachweis für Betriebskosten,\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt für eine Bildungseinrichtung mit dazugehöriger vernetzter IT-Infrastruktur und Multimedia Ausstattung,\
— Nachweis von 1 Referenzprojekt zur Planung und Realisierung von Infrastrukturmaßnahmen zur Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien,\
— Die LPH 8 muss bei allen Referenzen im Zeitraum zwischen 01/2015 bis Ende Bewerbungsfrist abgeschlossen worden sein.\
Los_1 / Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte\
Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen für die Qualitätskontrolle gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV. Dabei sind nur jeweils die Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich verantworten und auch maßgeblich erbringen.\
Ergänzend sind hierzu die Referenzprofile zum fachlichen Lebenslauf und zu den beruflichen Erfahrungen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters darzustellen und beizufügen:\
— Anlage E_9a / Referenzprofile des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters\
Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt:\
— Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Versorgungstechnik mit mindestens 12 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI Anlagengruppen 1-3 und 8 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als Projektleiter,\
— Stellvertretender Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Versorgungstechnik oder Techniker Versorgungstechnik mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI Anlagengruppen 1-3 und 8 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als stellvertretender Projektleiter,\
— Insgesamt müssen vom Projektleiter und vom stellvertretenden Projektleiter kumulativ mindestens ein persönliches Referenzprojekt zur Betriebskostenoptimierung und ein persönliches Referenzprojekt zu Infrastrukturmaßnahmen für die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien nachgewiesen werden.\
Alle weiteren für den Einsatz vorgesehenen Mitarbeiter sind lediglich zu benennen und deren berufliche Qualifikation darzustellen.\
Los_2 / Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte\
Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen für die Qualitätskontrolle gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV. Dabei sind nur jeweils die Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich verantworten und auch maßgeblich erbringen.\
Ergänzend sind hierzu die Referenzprofile zum fachlichen Lebenslauf und zu den beruflichen Erfahrungen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters darzustellen und beizufügen:\
— Anlage E_9a / Referenzprofile des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters\
Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt:\
— Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Versorgungstechnik mit mindestens 12 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI Anlagengruppen 4-6 und 9 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als Projektleiter;\
— Stellvertretender Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Versorgungstechnik oder Techniker Versorgungstechnik mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 55 HOAI Anlagengruppen 4-6 und 9 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als stellvertretender Projektleiter,\
— Insgesamt müssen vom Projektleiter und vom stellvertretenden Projektleiter kumulativ mindestens ein persönliches Referenzprojekt zur Betriebskostenoptimierung und ein persönliches Referenzprojekt zu Infrastrukturmaßnahmen für die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien nachgewiesen werden.\
Alle weiteren für den Einsatz vorgesehenen Mitarbeiter sind lediglich zu benennen und deren berufliche Qualifikation darzustellen.\
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Siehe unter vorstehenden Eignungskriterien zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit\
\
Sonstiges
 
Kommunikation\
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YB2DG9X/documents\
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen\
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YB2DG9X\
\
Art des öffentlichen Auftraggebers\
Andere: kirchl. Einrichtung\
\
Haupttätigkeit(en)\
Sozialwesen\
\
Angaben zu den Losen\
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja\
maximale Anzahl an Losen: 2\
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 2\
\
\
Angaben zu einem besonderen Berufsstand\
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja\
Beruf angeben: \
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:\
Siehe unter III.1.1) dieser EU-Bekanntmachung.\
\
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags\
\
Siehe Auftrags- und Vergabeunterlagen.\
\
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal\
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind\
\
Angaben zur Verhandlung\
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen\
\
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)\
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja\
\
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge\
Tag: 11.12.2020\
Ortszeit: 13:00\
\
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber\
Tag: 18.12.2020\
\
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können\
Deutsch\
\
Bindefrist des Angebots\
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 08.03.2021\
\
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags\
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein\
\
Zusätzliche Angaben\
\
Je nach Bewerberkonstellation sind folgende Erklärungen abzugeben:\
— Anlage E_1 / Bewerbererklärung mit Angabe von vollständigem Firmennamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten sowie Erklärung des Bewerbers bzw. Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, dass\
— keine gesellschafts-/konzernrechtlichen oder persönlichen Verflechtungen mit anderen Planungs-/ Architekturbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen vorhanden sind, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber einen gegenwärtigen oder zukünftigen Interessenkonflikt auszulösen,\
— die berufsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder diese im Rahmen der Eignungsleihe durch Dritte erfüllt werden (gem. Angaben in Anl. E_3 / Nachunternehmererklärung),\
— der Auftraggeber unverzüglich in Kenntnis gesetzt und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise vorgelegt werden falls sich während des weiteren Verfahrens Änderungen an den vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung ergeben,\
— Anlage E_2 / Bewerbergemeinschaften (falls zutreffend) Hierzu ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorgelegt werden:\
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,\
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,\
— in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,\
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften,\
— in der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird.\
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaften zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen stellen auch Teilnahmeanträge unterschiedlicher Niederlassungen eines Bieters bzw. Bewerbers sowie mehrerer Mitglieder ständiger Arbeitsgemeinschaften dar.\
— Anlage E_3 / Erklärung Nachunternehmer (falls zutreffend)\
Falls sich der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) hinsichtlich seiner Eignung für dieses Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe von vollständigem Firmennamen des Nachunternehmers, Anschrift, Name des Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten; Beschreibung, der vom Drittunternehmen zu erbringenden Leistungen und der vom Drittunternehmen zur Verfügung zu stellenden Mittel sowie eine Erklärung, dass der Bieter/ die Bietergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle bzw. des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung dazu einreicht, dass\
— im Falle der Auftragserteilung die für die Erbringung der Leistung erforderlichen Mittel des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden,\
— die Eignung nach den Anforderungen dieser EU Auftragsbekanntmachung und den Vergabeunterlagen nachgewiesen wird,\
— für den Fall, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in dem o. g. Vergabeverfahren zum Nachweis der erforderlichen beruflichen Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung Kapazitäten in Anspruch nimmt, erklärt wird, dass im Auftragsfall die Leistungen erbracht werden, für die diese Kapazitäten benötigt werden; und\
— soweit Kapazitäten im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geliehen werden, gemeinsam mit dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gehaftet wird.\
Darüber hinaus sind folgende Angaben und Eigenerklärungen vom Bewerber bzw. jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. dem Nachunternehmer, auf dessen Eignung sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft beruft (Eignungsleihe) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:\
— Anlage E_4 / Vertraulichkeitserklärung,\
— Anlage E_5 / Nichtvorliegen von Ausschlussgründen Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124 GWB vorliegen.\
Die Vergabestelle behält sich zudem vor, nachfolgend aufgeführte Nachweise anzufordern:\
— Bescheinigung der Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß nachgekommen ist,\
— Bescheinigung der Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.\
Bekanntmachungs-ID: CXP4YB2DG9X\
\
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren\
Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern\
Maximilianstraße 39\
München\
80538\
Deutschland\
Telefon: +49 892176-2411\
E-Mail: [email protected]\
Fax: +49 892176-2847\
\
Einlegung von Rechtsbehelfen\
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:\
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller dengeltendgemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantragist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.\
\
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt\
Kath. Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V.\
Stettenstr. 19\
Augsburg\
86150\
Deutschland\
Telefon: +49 8213100-136\
E-Mail: [email protected]\
Fax: +49 8213100-5333\
Internet-Adresse: www.kjf-augsburg.de\
\
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung\
Tag: 10.11.2020\
\