Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

DTAD-ID: 15410131
Region:
19273 Bandekow
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Der Landkreis Lüneburg plant die Sanierung des Hauptgebäudes zu einer Berufsbildenden Schule I am Standort Spillbrunnenweg 1, 21337 Lüneburg. Das im Zuge einer Grundlagenermittlung erstellte Sanierungskonzept beinhaltet eine komplette Fassaden- und …
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
05.07.2019
Frist Angebotsabgabe:
07.08.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD 360 erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Lüneburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Sanierung Hauptgebäude BBS1 Architektenleistungen
Der Landkreis Lüneburg plant die Sanierung des Hauptgebäudes zu einer Berufsbildenden Schule I am Standort Spillbrunnenweg 1, 21337 Lüneburg. Das im Zuge einer Grundlagenermittlung erstellte Sanierungskonzept beinhaltet eine komplette Fassaden- und Fenstersanierung, die Umgestaltung des Forums und der Flure zu Lernorten sowie die Sanierung und Modernisierung der Klassenräume.
Für das vorstehend beschriebene Bauvorhaben werden folgende Planungsleistungen vergeben: Leistungen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI, LPH 3 bis 9), besondere Leistungen gemäß Anlage 5 des den Ausschreibungsunterlagen beigefügten Architektenvertrages und Freianlagenplanung.
Weitere Beratungs- und gutachterliche Leistungen (etwa Vermessung) werden vom Auftraggeber gesondert beauftragt, wobei der künftige Auftragnehmer den Auftraggeber auf die erforderliche Beauftragung Dritter hinzuweisen hat, damit ein zügiger Ablauf der Planungs- und Bauphase sichergestellt werden kann.

CPV-Codes:
71240000

Vergeben werden Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 3-9, besondere Leistungen und Leistungen des Objektbildes Freianlagenplanung für die Sanierung des Hauptgebäudes der Berufsbildenden Schule I in Lüneburg.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE935
Hauptort der AusführungBerufsbildende Schule I Spillbrunnenweg 121337 Lüneburg
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
3512/17.11.1/7.7.0A/öAEU
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
07.08.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) Mit dem Teilnahmeantrag sind Eigenerklärungen bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft auf dem mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Formular (Eigenerklärung) abzugeben.
— Erklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlusskriterien gem. § 123 GWB sowie das Nichtvorliegen der fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB in der Person des Bieters bzw. des Dritten bzw. bei für diese verantwortlichen handelnden Personen
— Erklärung über die Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen.
2) Beabsichtigt ein Bewerber / eine Bewerberin, zum Nachweis der Eignung die Kapazitäten Dritter in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe nach § 47 VgV), ist diese(r) bzw. sind diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Dritter in diesem Sinne ist jeder, der nicht Bewerber ist, also insbesondere Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder Gesellschafter des Bewerbers. Der Bewerber hat zudem zu erklären, welche Leistungen durch Dritte erbracht werden. Auch der Dritte hat eine Eigenerklärung anhand des bereit gestellten Formulars (Eigenerklärung) und eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung anhand des bereit gestellten Formulars abzugeben, die mit dem Teilnahmeantrag einzureichen ist. Im Übrigen wird auf Ziff. 6.1 bis 6.3, 7.2 der Bewerbungsbedingungen verwiesen.
3) Beabsichtigt ein Bewerber / eine Bewerberin sich zur Ausführung des Auftrags Dritter zu bedienen, ohne dass er sich auf deren Kapazitäten zum Nachweis der Eignung beruft (Unteraufträge im Sinne von § 36 VgV), ist mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, welche Leistungen an Dritte vergeben werden sollen. Mit dem Angebot hat der Bieter / die Bieterin die Nachunternehmer zu benennen und die von diesen ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung sowie eine von den Nachunternehmern unterzeichnete Verpflichtungserklärung vorzulegen. Dieser Verpflichtungserklärung muss entnommen werden können, dass sich der Dritte gegenüber dem Auftraggeber verpflichtet, dem Bieter im Fall der Beauftragung seine Kapazitäten im genannten Umfang zur Verfügung zu stellen. Im Übrigen wird auf Ziff. 6.4, 7.3 der Bewerbungsbedingungen verwiesen.
3) Juristische Personen und Gesellschaften haben — sofern nach dem Recht des Staates, in dem diese ihren Sitz haben, rechtlich vorgesehen — den Nachweis über ihren satzungsgemäßen Geschäftszweck durch Auszug aus dem einschlägigen Register, andernfalls durch Vorlage geeigneter Unterlagen, nachzuweisen. Ebenso ist der für den Auftraggeber verbindliche Nachweis über die Vertretungsberechtigung zu führen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von Dritten im vorstehend genannten Sinne (soweit benannt) auf dem mit den Beschaffungsunterlagen bereitgestellten Bieterformular abzugeben:
— Bestehen einer Haftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 2 Mio. EUR für Personen sowie Sach- und Vermögensschäden, wobei die Versicherungssumme jährlich mindestens zweifach zur Verfügung stehen muss. Ist ein den genannten Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz aktuell nicht gegeben, so ist mit dem Teilnahmeantrag die Erklärung abzugehen, dass bei Zuschlagserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen zur Verfügung stehen wird. Im Falle der Teilnahme einer Bietergemeinschaft ist der Nachweis von jedem Mitglied einzeln zu erbringen.
Der Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung im geforderten Umfang ist durch Vorlage einer Bestätigung des Haftpflichtversicherers (nicht des Maklers) im Original (nicht älter als 2 Monate zum Zeitpunkt der Vorlage) bzw. durch Vorlage der verbindlichen Bestätigung des Haftpflichtversicherers (nicht des Maklers) im Original, dass spätestens bei Auftragserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen zur Verfügung stehen wird, mit dem Teilnahmeantrag zu führen.
— Darstellung des Netto-Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017 und 2018). Gefordert ist die Angabe des Umsatzes pro Geschäftsjähr.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut mit einer Mindestdeckung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von jeweils 2 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Eigenerklärungen auch von Dritten (im Sinne von § 47 VgV), bezogen auf deren Leistungsanteil auf dem mit den Beschaffungsunterlagen bereitgestellten Formular (Eigenerklärung) abzugeben:
1) Übersichtliche Darstellung der Berufserfahrung des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters sowie der übrigen Mitarbeiter (anzugeben sind 2 weitere Mitarbeiter, darunter insbesondere auch derjenige Mitarbeiter, der die Bauüberwachung ausführt). Alle benannten Mitarbeiter müssen über eine Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren verfügen. Anzugeben sind ferner besondere Qualifikationen der benannten Mitarbeiter in den Bereichen Brandschutz, Energieeffizienz, Schadstoffsanierung.
2) Übersichtliche Darstellung (Referenzliste) der in den letzten 5 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, die im Hinblick auf die planerische Aufgabe vergleichbar sind unter Angabe des Leistungszeitraums und des aktuellen Bearbeitungsstandes. Kriterien für die Vergleichbarkeit:
— Sanierung einer Schule (oder eines Gebäudes mit vergleichbarem oder höherem Schwierigkeitsgrad in Bezug auf die planerischen Anforderungen),
— 6 aufeinanderfolgende Leistungsphasen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude erbracht, wobei es bei in der Realisierung befindlicher Vorhaben ausreichend ist, wenn die LPH 8 zu ungefähr 50 % abgearbeitet ist,
— mit anrechenbaren Kosten von über 2 Mio. Euro (KG 300 + 400),
— Tätigkeit für einen öffentlichen Auftraggeber.
Es muss mit dem Teilnahmeantrag mindestens eine Referenz vorgelegt werden, die die vorstehend genannten Anforderungen erfüllt. Mit den Referenzen sind Angaben zum Projektteam zu machen.
Kenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Brandschutz, energetische Sanierung und Schadstoffsanierung sind gleichfalls durch Referenzen nachzuweisen.
Mehrfachnennungen einer Referenz für mehrere Kategorien ist selbstverständlich möglich.
Die Darstellung der Referenzen muss anhand der den Vergabeunterlagen beigefügten Referenzliste erfolgen und darf pro Referenz 2 einseitig beschriebene DIN A4 Seiten nicht übersteigen. Zur Erläuterung können pro Referenz Zeichnungen, Schnitte, Grundrisse o. ä. maximal im Format DIN A3 (max. 3 Seiten pro Referenz) beigefügt werden.
3) Erklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 5 Jahren Beschäftigten mit Angabe der Anzahl der Führungskräfte. Es müssen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 festangestellte Mitarbeiter und eine Führungskraft vorhanden sein.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Berufserfahrung: Projektleiter, stv. Projektleiter, übrige Mitarbeiter (2) mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
Referenzen: Mindestens eine vergleichbare Referenz (entsprechend den Anforderungen unter Ziff. 2)
Personalstärke: Im Mittel der letzten 3 Jahre müssen mindestens 1 Führungskraft und 2 festangestellte Mitarbeiter vorhanden gewesen sein.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YDFYJEH/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YDFYJEH

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 11.11.2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Teilnahmeanträge werden anhand der unter III.1.2) und unter III.1.3) geforderten Angaben mit Punkten bewertet. Es können maximal 500 Punkte erreicht werden. Es werden soweit eine ausreichende Zahl geeigneter Bewerber gegeben ist 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Maßgeblich ist insoweit die erreichte Punktzahl. Bewerber, deren Teilnahmeanträge weniger als 250 Punkte erreichen, werden keinesfalls zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktegleichstand ist für die Rangfolge die Berufserfahrung des Projektleiters in Jahren ausschlaggebend.
Kriterien und maximal erreichbare Punktzahl: (Einzelheiten s. beigefügte „Darstellung und Gewichtung der Auswahlkriterien"):
— Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren pro Geschäftsjahr größer 600 000,00 EUR: 90 Punkte,
— Berufserfahrung Projektleiter und stv. Projektleiter mehr als 10 Jahre: 100 Punkte,
— Berufserfahrung übrige Mitarbeiter 2 mehr als 6 Jahre: 40 Punkte,
— besondere Qualifikationen in den Bereichen Brandschutz, Energieplanung, Schadstoffsanierung: 30 Punkte,
— 3 vergleichbare Vorhaben Objektplanung Gebäude (Nutzung, Volumen, Finanzierung): 120 Punkte,
— Projektteam (Zusammenarbeit der genannten Mitarbeiter in einem Projekt): 20 Punkte,
— 2 vergleichbare Vorhaben Energieplanung: 20 Punkte,
— 2 vergleichbare Vorhaben Schadstoffsanierung: 20 Punkte,
— 2 vergleichbare Vorhaben Brandschutz: 20 Punkte,
— Personalstärke der letzten 5 Jahre: im Mittel 1 Führungskraft und 6 Angestellte: 40 Punkte.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen der LPH 3 bis LPH 9 (Leistungsbild Objektplanung) einschließlich zugehöriger besonderer Leistungen vorgesehen. Zunächst beauftragt werden die Leistungen der LPH 3 bis 4. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes steht unter dem Vorbehalt einer entsprechenden politischen Beschlussfassung und abschnittsweiser Bereitstellung der dafür benötigten Haushaltsmittel.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Das zu sanierende Gebäude genießt Urheberrechtsschutz. Es ist daher im Zuge der Planung und Ausführung unabdingbar, dass der künftige Auftragnehmer/die künftige Auftragnehmerin sich mit dem Inhaber des Urheberrechts abstimmt und diesen in gestalterische Entscheidungen einbindet.


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft auf dem mit den Beschaffungsunterlagen bereitgestellten Bieterformular abzugeben:
Vom Bewerber / Von der Bewerberin (Person des Projektleiters und des stv. Projektleiters) wird die Berufsqualifikation des Architekten gefordert. Der Projektleiter / Der stv. Projektleiter muss über die Bauvorlageberechtigung nach § 53 der Niedersächsischen Bauordnung verfügen. Die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Architekt" führen zu dürfen und die Bauvorlageberechtigung sind mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) Wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen zu tragen oder
b) Wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag einen zentralen Ansprechpartner für den Auftraggeber zu benennen, der zugleich auch der für die Planung verantwortliche Mitarbeiter sein muss (Projektleiter), sowie einen Stellvertreter (stv. Projektleiter).

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 07.08.2019
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

— den Bewerbern obliegt es, sich stets auf der Vergabeplattform https://vergabe.Niedersachsen.de über etwaige Änderungen oder zusätzliche Angaben informiert zu halten,
— Bewerber/Bieter müssen zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare verwenden. Angebote, die diese Vorgaben nicht beachten, werden ausgeschlossen. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen. Die Vordrucke können, etwa für Referenzen, mehrfach verwendet werden. Vorgegebene Beschränkungen zum Umfang sind einzuhalten. Wird die bei den Referenzen vorgegebene Seitenzahl überschritten, werden darüber hinausgehende Seiten nicht berücksichtigt,
— die Teilnahmeanträge müssen spätestens zu dem unter IV.2.2) festgelegten Termin bei der unter I.1. genannten Kontaktadresse vorliegen. Verspätet eingegangene Angebote bleiben unberücksichtigt,
— eine Einreichung in Papierform, per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig,
— ein Bieter darf in der Angebotsphase jeweils nur ein Angebot abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist dieser zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, können die Angebote ausgeschlossen werden, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatz des Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter / Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren,
— Fehlen Erklärungen und Nachweise, die mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot vorzulegen sind, oder sind diese unvollständig, wird der Auftraggeber den Bieter auffordern, diese innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen bzw. zu vervollständigen. Eine Korrektur fehlerhafter unternehmensbezogener oder leistungsbezogener Nachweise ist nicht zulässig. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die in § 56 Abs. 3 S. 2 VgV genannten Preisangaben.
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YDFYJEH

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 413115-2943
Internet-Adresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 02.07.2019