Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

DTAD-ID: 15991773
Region:
28215 Bremen (Bahnhofsvorstadt)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Das Planungsgebiet befindet sich im Bremer Stadtteil Huchting, im Ortsteil Sodenmatt, links der Weser. Ganz im Südosten von Sodenmatt gelegen liegt es fast an der Grenze Niedersachsens. Das Grundstück mit einer Gesamtgröße von ca. 31 746 m2 ist in 2…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
13.01.2020
Frist Angebotsabgabe:
10.02.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Projektsteuerungsleistungen für das BuS Huchting Weiterentwicklung Gesamtgelände, Neubau KiTa Amersfoorter Str./Grundschule Sodenmatt
Das Planungsgebiet befindet sich im Bremer Stadtteil Huchting, im Ortsteil Sodenmatt, links der Weser. Ganz im Südosten von Sodenmatt gelegen liegt es fast an der Grenze Niedersachsens. Das Grundstück mit einer Gesamtgröße von ca. 31 746 m2 ist in 2 Teilbereiche unterteilt. Auf dem Teilbereich 1 (Süd) befinden sich die Einrichtungen des Bürger- und Sozialzentrums (BUS) Huchting-Bremen mit einer Größe von ca. 21 817 m2. Auf dem Teilbereich 2 (Nord), mit einer Größe von ca. 9 929 m2 (6 771 m2 + 3 158 m2), befinden sich zurzeit ein Kindergarten und eine U3 Kindertagesstätte.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.

CPV-Codes:
71240000

Das Planungsgebiet ist umgeben von einer heterogenen Baustruktur. Im Norden und Osten grenzen Zeilenbauten mit viergeschossigem Wohnungsbau aus den 1960/70er Jahren an. Im Westen befindet sich eine kleinteilige ein- bis zweigeschossige Struktur, vorwiegend aus Einfamilienhäusern bestehend. Im Süden wird das Planungsgebiet von den Gärten der Einfamilienhaus-Struktur gefasst und geht in einen landwirtschaftlich geprägten Raum über.
Der Charakter des Planungsgebietes gleicht dem eines grünen Campus. Es ist geprägt von einem dichten, zum Teil geschützten Baumbestand, in dem sich die Bestandsbauten mit ihrer ein- bis zweigeschossigen Struktur sowie ein zweigeschossiger Neubau eines Gemeinde- und Kulturzentrums (bus… Bürger und Sozial-zentrum Huchting e. V., Fertigstellung 2018) einfügen.
Über die nördlich gelegene Heinrich-Plett-Allee ist das Planungsgebiet an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Die direkte Erschließung durch KFZ-Verkehr erfolgt über die östlich gelegene Nimweger Straße/Amersfoorter Straße. Über einen Fußweg von der Heinrich-Plett-Allee aus und von der westlich gelegenen Maastrichter Straße erreichen Fußgänger und Fahrradfahrer die 2 Grundstücke.
Im Rahmen einer bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie wurde das Ziel verfolgt, unter Berücksichtigung des alten Baumbestands ein städtebauliches Konzept für das Gebiet zu entwerfen. Dabei sollen die vorhan-denen Strukturen aus Teilbereich 1 (bus…, Kulturladen und AWO Tagesstätte, AWO Wohnheim, Sporthalle, Mädchentreff und A + Ö und Musiker) und Teilbereich 2 (Kindergarten und Ü3 Kindergarten) durch neue Ge-bäude mit gleicher Nutzung ersetzt werden. Dieses soll für beide Teilbereiche in mehreren (mindestens 4) Bauabschnitten, Zug um Zug und möglichst ohne Interimslösungen erfolgen. Bis 2025 soll dieser Prozess im Teilbereich 2 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Teilbereichs 1 soll bis 2029 erfolgen.
Für den Teilbereich 1 sind in enger Absprache mit den Nutzern Raumprogramme für die neue AWO Tagesstätte und Kulturladen, das AWO Wohnheim, den Mädchentreff, den A + Ö Musiker Treff und die Sporthalle entwickelt worden. Die Raumprogramme für den Teilbereich 2, eine dreizügige Grundschule mit Sporthalle und eine neun-zügige Kita, entsprechen den Bremer Flächenstandards. Der Kostenanschlag für beide Teilbereiche beläuft sich auf ca. 55,00 Mio. EUR brutto (KG 200-700)
Zur Schaffung des erforderlichen Planungsrechts wird parallel zum Planungsprozess ein Bebauungsplan für das Eingriffsgebiet aufgestellt.
Planungsleistungen werden über VgV-Verfahren und zum Teil im Rahmen von GÜ-Ausschreibungen ab LP5, einschl. Bauleistung vergeben. Im Rahmen der Projektsteuerung sind ggf. unterschiedliche Planungsteams für die Teilbereiche 1 und 2 zu koordinieren.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Projektstufen 1 und 2, Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO,
— Projektstufen 3-5 Handlungsbereiche A-E gem. an § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistungen in allen Projektstufen gem. § 2 Nr. 9 der AHO als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Vertreter aus behördlichem Kontext und weitere Beteiligte werden neben dem Gremium der Vergabestelle ggf. in beratender Funktion an den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE501
Hauptort der Ausführung: Bremen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
IMBS180013
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
10.02.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Qualität und Kommunikation / Gewichtung: 40
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 15

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
— ausgefüllter Bewerberbogen,
— Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen (Vordruck),
— Anlage 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/zur Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Eigenerklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck),
— Anlage 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in der Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern (Vordruck),
— Anlage 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen (Vordruck), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,
— Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie),
— Anlage 3A2: Nachweis der Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten,
— Anlage 3A3: Nachweis der Qualifikation des vorgesehenen Projektteams,
— Anlage 3B: Darstellung von mind. 2 vergleichbaren Referenzprojekten für die Leistungen der Projektsteuerung (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben.
Näheres siehe Auswahlbogen.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben. Die Firmenzugehörigkeiten von Bietergemeinschaften und/oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen zu benennen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und bindend.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
A) Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung:
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Eigenerklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen;
B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h., dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Zu B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Projektsteuerung in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 800 000 EUR (netto) erreichen.
Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige Entrichtung der Sozialabgeben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die vollständige Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
A) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung;
B) Nachweis der Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten;
C) Nachweis der Qualifikation des vorgesehenen Projektteams;
D) Eigenerklärung über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu A) Einschlägiger Studienabschluss (mindestens FH) zur Ausführung der Projektsteuerung; Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Zu B) Anhand der Angaben im Bewerbungsbogen sind folgende Erfahrungen der vorgesehenen Projektleitung ersichtlich:
— mind. 5 Jahre Erfahrung in der Projektsteuerung als verantwortlicher Projektleiter/in,
— Erfahrung im Multiprojektmanagement (mind. 3 Teilprojekte),
— mit öffentlichen Auftraggebern oder mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen.
Zu C) Anhand der Angaben im Bewerbungsbogen sind folgende Erfahrungen des vorgesehenen Projektteams ersichtlich:
— Mindestens ein Mitglied des Projektteams mit einschlägigem Studienabschluss (Nachweis Studienzeugnis) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI,
— Mindestens ein Mitglied des Projektteams mit einschlägigem Studienabschluss (Nachweis Studienzeugnis) für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI.
Zu D) Für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO sind mind. 8 festangestellte Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc.) im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD47Y/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
D&K drost consult GmbH
Hamburg
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bereich Vergabe
E-Mail: [email protected]
NUTS-Code: DE600
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.drost-consult.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9VD47Y

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Immobilienverwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 120
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Projektsteuerung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2015) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-4 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-12,5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens/einer Referenzbestätigung, das/die nach Abschluss der beauftragten Leistungen ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 47 Punkte erreicht werden.
Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen und anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
— Projektstufen 3-5 Handlungsbereiche A-E gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistungen in allen Projektstufen gem. § 2 Nr. 9 der AHO als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10.02.2020
Ortszeit: 14:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
Fragen und Antworten im Verfahren werden ausschließlich in anonymisierter Form auf der bekanntgegebene Vergabeplattform veröffentlicht.
Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls ausschließlich über die bekanntgegebene Vergabeplattform.
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung in der 11. KW 2020; Einreichung der Honorarangebote in der 15. KW 2020, Verhandlungsgespräche in der 16. KW 2020.
Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des BremIFG im elektronischen Informationsregister der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem BremIFG sein.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweisen sind zwingend zu beachten und bindend.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VD47Y

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Bremen
28195
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Internet-Adresse: www.bauumwelt.bremen.de

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 09.01.2020