Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

DTAD-ID: 11194032
Region:
28215 Bremen (Bahnhofsvorstadt)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Für die Erweiterung und die Brandschutzsanierung der Ganztagschule Grundschule am Pastorenweg in Bremen wird in einem VOF- Verhandlungsverfahren ein Architektur-/Ingenieurbüro gesucht, dass die erforderlichen hochbaulichen Maßnahmen in der Liegensch…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
22.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
27.10.2015

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Erweiterungsbau, Umbau und Brandschutzsanierung der Grundschule am Pastorenweg, Leistungen nach § 34 HOAI.\
Für die Erweiterung und die Brandschutzsanierung der Ganztagschule Grundschule am Pastorenweg in Bremen wird in einem VOF- Verhandlungsverfahren ein Architektur-/Ingenieurbüro gesucht, dass die erforderlichen hochbaulichen Maßnahmen in der Liegenschaft durchführt; für die Technische Gebäudeausrüstung wird kein VOF- Verfahren durchgeführt.\
Die Liegenschaft der Ganztagsschule am Pastorenweg liegt im Bremer Ortsteil Lindenhof in der Nähe der Gröpelinger Heerstraße und der Hafenstraße. Die Schule wurde 1982 fertiggestellt und ist mittlerweile im Stadtteil Gröpelingen fest verwurzelt. Im Zuge der Umwandlung ausgewählter Grundschulen in Ganztagsschulen soll die Grundschule am Pastorenweg erweitert, umgebaut und der Brandschutz saniert werden.\
Für den zu planenden Neubaubereich liegt eine Voruntersuchung vor, die die städtebauliche Lage bereits untersucht hat. Die Lage und Relevanz dieser Aussage ist im Zuge des Vorentwurfs zu verifizieren. In diesem Rahmen wird ein Gestaltungsgremium in Vorabstimmung zur ES-Bau für den hochbaulichen Bereich unterstützend und zur Beratung beiseite gestellt.\
Die geplante Brandschutzsanierung umfasst das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1982 und basiert auf einer Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2009/2013. Der Umbau und Anbau als Erweiterung der Schule basiert auf einer Voruntersuchung aus dem Jahr 2014. Die Unterlagen der Bestandsaufnahme und Voruntersuchung werden den Teilnehmern des abschließenden Verhandlungsgesprächs zur Verfügung gestellt.\
Gemäß den energetischen Anforderungen an den Anbau als Neubau von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen ist die Maßnahme in Passivhaushausstandard umzusetzen. Das Bauvorhaben wird voraussichtlich Sommer 2018 beginnen, die Fertigstellung ist Sommer 2020 vorgesehen. Die groben Baukostenannahmen für den Neubau als Anbau (KG 300 und 400) betragen ca. 2 400 000 EUR brutto und für den Umbau und die Brandschutzsanierung (KG 300 und 400) betragen ca.1,4 Mio. Euro brutto und Bauliche Maßnahmen:\
A.) „Neubau als Anbau“:\
An das Bestandsgebäude im Bereich der Räume Hausmeister-Werkstatt, Material- und Maschinenraum im nordwestlichsten Gebäudeteil neben dem Parkgelände sollte der zweigeschossige Neubau angebaut werden. Da die Schwerpunkte der Schule am Pastorenweg in der Lese- und Sprachförderung, in der musischen Förderung und im Bereich Bewegung liegen und dem Ziel den Schülern/innen ein ganztägiges Lern- und Lebensangebot zu bieten, sollen im Erdgeschoss des Anbaus ein Musik- und Freizeitbereich sowie Räumlichkeiten für einen Klassenverband mit Lehrerstützpunkt entstehen. Im darüber liegenden Geschoss werden zwei weitere Klassenverbände sowie WC-Anlagen untergebracht.\
B.) „Umbau Bestandsgebäude“:\
Auch im Bestandsgebäude ist eine neue Raumaufteilung in Abstimmung mit dem Nutzer zu erarbeiten. Bisher ist geplant mit Durchbrüchen zwischen den bestehenden Klassenräumen eine offene Verbindung von zwei Klassenzimmern zu dem dazwischen gelegenen Differenzierungsraum zu schaffen.\
C.) „Brandschutzsanierung Bestandsgebäude“:\
Zur Sicherstellung der Rettungswege aus den Klassenräumen sind notwendige Flure gemäß § 36 (1) BremLBO erforderlich. Die Wände, Decken und Installationen in diesen Fluren müssen nach DIN 4102 nachgerüstet oder neu hergestellt werden. Zudem sind die notwendigen Flure durch die Ausführung von Brandschutztüren in kleinere Abschnitte zu unterteilen. Die Unterlagen Bericht zu stichprobenartigen Überprüfung des Brandschutzes (2009) und die Brandschutztechnische Stellungnahme (2013) werden den Teilnehmern des abschließenden Verhandlungsgesprächs zur Verfügung gestellt.\
D.) Ein zweiter Anbau soll an der Nordfassade der Pausenhalle entstehen. Dabei wird die bestehende Aula/ Mehrzweckraum zur Mensa umgebaut und als Anbau eine Küche mit Lagerraum neu errichtet. Der Zweite Anbau ist nicht Teil des Verfahrens und wird vor den Maßnahmen des VOF-Verfahrens fertiggestellt sein.\
Es ist beabsichtigt die zu erbringenden HOAI-Leistungen für die Objektplanung nach § 34 mit den Leistungsphasen 1-9 der HOAI in Abhängigkeit der Finanzierungsfreigabe in Leistungsstufen zu vergeben.\
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CPV-Codes: 71240000
Erfüllungsort:
Bremen.\
Nuts-Code: DE501\
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag
Aktenzeichen:
V0867/2015. Der Umschlag des Teilnahmeantrages ist mit dem Aktenkennzeichen (V0867/2015) zu kennzeichnen und auch bei allen Anfragen ist diese Nummer anzugeben.
Termine & Fristen
Verfahrensart:
26.10.2015 - 23:59 Uhr\
Angebotsfrist:
27.10.2015 - 23:59 Uhr\
Ausführungsfrist:
15.01.2016 - 31.07.2018\
Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Im Auftragsfall ist eine Haftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden abzuschließen.\
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Zahlung:
Rechts- und Verwaltungsvorschriften: HOAI; RL-Bau und LHO des Landes Bremen, jeweils aktuelle Fassung.\
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Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot
Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers\
Die in Ziff. III.2.1) geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3)) dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers, ebenso kann das Fehlen der in der Bewerbungsmappe geforderten Nachweise und Erklärungen zum Ausschluss der Bewerbung führen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.\
1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach § 4 VOF, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe;\
2. Erklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 2 (3) VOF;\
3. Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 4 (2) VOF;\
4. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (9) a) bis e) VOF;\
5. Erklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 (6) a) bis g) VOF;\
6. Erklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 5 (5) h) VOF; und wenn ja, dass diese im Auftragsfall:\
a) die Bereitschaft und die Kapazitäten nachweisen, um den entsprechenden Auftragsanteil der geforderten Leistung zu erbringen;\
b) die Nachweise und Erklärungen zu den vorgenannten Punkten 2-5 und, 8-10 nach III.2.1) der Bekanntmachung nachreichen.\
7. Erklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden abzuschließen;\
8. Erklärung des Bewerbers nach § 4 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der\
verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistungen tatsächlich erbringen, unter konkreter Angabe der Leistungsbereiche und Darstellung als Organigramm für folgende Leistungsbereiche:\
— Hochbauplanung § 34 der HOAI;\
9. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 5 (5) a) VOF (in Kopie) der Bewerber(bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der verantwortlichen Führungskräfte und allen vorgesehenen Leistungserbringern (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 8), z. B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen;\
10. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).\
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Die in Ziff. III.2.2 geforderten Nachweise und Erklärungen gem. VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) einzufügen.\
Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.2) werden anhand der Mindeststandards zu III.2.2) gewertet.\
11. Für „Objektplanung nach § 33 der HOAI“:\
Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (4) c) VOF für die Jahre 2012, 2013 und 2014 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für vorstehende Leistungen;\
12. Für „Objektplanung nach § 33 der HOAI“:\
Eigenerklärung des Bewerbers nach § 5 (5) d) VOF für die Jahre 2012, 2013 und 2014 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte für vorstehende Leistungen;\
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Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Für alle Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gilt: Falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur erbringen. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet.\
*** Erläuterung zu 11 (Gewichtung 7,5 %):\
Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die Objektplanung nach § 33 der HOAI zuständig ist.\
Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz).\
— Keine verwertbaren Angaben oder gemittelter Jahresnettohonorarumsatz kleiner 50.000 EUR ergibt 0 Punkte;\
— gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 50 000 EUR bis 100 000 EUR ergibt 1 Punkt;\
— gemittelter Jahresnettohonorarumsatz 100 000 EUR bis 150 000 EUR ergibt 2 Punkte;\
— gemittelter Jahresnettohonorarumsatz ab 150 000 EUR ergibt 3 Punkte.\
*** Erläuterung zu 12 (Gewichtung 7,5 %):\
Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die „Objektplanung nach § 33 der HOAI 2009“ zuständig ist.\
Die mitgeteilte Jahresmitarbeiterzahl wird addiert und durch die Zahl 3 geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl).\
— Keine verwertbaren Angaben ergibt 0 Punkte;\
— gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 1 ergibt 1 Punkt;\
— gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 2 ergibt 2 Punkte;\
— gemittelte Jahresmitarbeiterzahl ist 3 oder größer ergibt 3 Punkte.\
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Technische Leistungsfähigkeit\
Die in Ziff. III.2.3) geforderten Nachweise und Erklärungen aus den Jahren 2012, 2013 und 2014, gemäß VOF sind in der anzufordernden Bewerbungsmappe (vergl. dazu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) einzufügen. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.3) dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. Die Nachweise der Ziffer III.2.3 werden anhand der Mindeststandards zu III.2.3) gewertet.\
Die unter den Ziffern 15 genannten Bewerbungsunterlagen werden durch ein Eignungsgremium bewertet. Kriterien zur Bewertung der Bewerbungsunterlagen sind die gestalterische und fachliche Qualität der in den Bewerbungsunterlagen präsentierten Projekte. Jedes der maximal 2 Referenz-/Projektblätter ist auf einem DIN A3 Blätter, einseitig bedruckt, zu präsentieren und in der Bewerbungsmappe einzusortieren. Unterlagen, die über den genannten Rahmen hinausgehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.\
13. Referenzliste „Fachliche Kenntnisse im Bereich Neubau“ des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für vergleichbare Leistungen.\
14. Referenzliste „Fachliche Kenntnisse im Bereich Sanierung“ des Bewerbers inkl. Bescheinigungen für vergleichbare Leistungen.\
15. Projektblatt „Gestalterisch-funktionelle Qualität“ für vergleichbare Leistungen im Bereich Neubau.\
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Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt:\
Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der für die vorstehende Leistung zuständig ist. Falls die Bescheinigung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, gilt dies als, wie vom Bewerber erbracht. Fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. Alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen.\
Wertungserläuterung zu 13 (Gewichtung 20 %):\
Die geforderte Referenzliste „Fachliche Kenntnisse Neubau“ des Bewerbers mit Bescheinigung für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b) VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe:\
— „ Neubau von Nicht-Wohngebäuden“ mit mindestens Honorarzone III der HOAI“,\
— die Leistungsphasen 2 bis 8,\
— die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9),\
— die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung,\
— die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten.\
Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert, wenn die zuvor genannten Bauaufgaben vollständig erfüllt wurden.\
Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 1 500 000 EUR ergibt 0 Punkte;\
Anrechenbare Nettokosten von 1 500 000 EUR bis 1 900 000 EUR ergibt 1 Punkt;\
Anrechenbare Nettokosten von 1 900 000 EUR bis 2 300 000 EUR ergibt 2 Punkte;\
Anrechenbare Nettokosten ab 2 300 000 EUR ergibt 3 Punkte.\
Die in der Referenzliste zu berücksichtigten anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per Eigenerklärung mitgeteilt. Die zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2012, 2013 und 2014 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2012, 2013 und 2014 entfallen.\
Wertungserläuterung zu 14 (Gewichtung 30 %):\
Die geforderte Referenzliste „Fachliche Kenntnisse Sanierung“ des Bewerbers mit Bescheinigung für maximal 5 Referenzobjekte nach § 5 (5) b)VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt die Bauaufgabe:\
— „Sanierung von Nicht-Wohngebäuden“ mit mindestens Honorarzone III der HOAI“,\
— die Leistungsphasen 2 bis 8,\
— die Projektlaufzeit (maximal der Leistungsphasen 1-9),\
— die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung,\
— die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist) enthalten.\
Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 erstgenannten berücksichtigt. Die anrechenbaren Nettokosten der vergleichbaren Leistungen werden addiert, wenn die zuvor genannten Bauaufgaben vollständig erfüllt wurden.\
Keine verwertbaren Angaben oder anrechenbare Nettokosten kleiner 1 000 000 EUR ergibt 0 Punkte;\
Anrechenbare Nettokosten von 1 000 000 EUR bis 1 300 000 EUR ergibt 1 Punkt;\
Anrechenbare Nettokosten von 1 300 000 EUR bis 1 600 000 EUR ergibt 2 Punkte;\
Anrechenbare Nettokosten ab 1 600 000 EUR ergibt 3 Punkte.\
Die in der Referenzliste zu berücksichtigten anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per Eigenerklärung mitgeteilt. Die zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2012, 2013 und 2014 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2012, 2013 und 2014 entfallen.\
Wertungserläuterung zu 15 (Gewichtung 35 %):\
Maximal 2 Referenzen (jeweils max. 1 DINA3- Blatt) über realisierte, mit der Aufgabenstellung vergleichbare Objekte hinsichtlich der Bauaufgabe:\
— „Neubau eines Nicht-Wohngebäudes der Honorarzone III mit den vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen 2 bis 8“,\
mit folgenden Angaben:\
— Art des Nicht-Wohngebäudes,\
— Honorarzone,\
— bearbeitete Leistungsphasen,\
— Errichtungszeitraum/Nutzungsübergabe.\
Zu Wertung werden die vorliegenden Objekte zugelassen, die der geforderten Bauaufgaben entsprechen und in den Jahren 2012, 2013 oder 2014 errichtet und in Nutzung genommen wurden.\
Ein Eignungsgremium wertet die Vergleichbarkeit des jeweiligen Referenzobjektes in Bezug auf „Funktionalität und Einbindung in die Umgebung, Konstruktion, Material und Farbe“, mit 0 bis 3 Punkten.\
Die Punktzahl der beiden Referenzen werden addiert und durch 2 geteilt.\
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