Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

DTAD-ID: 19091589
Region:
39393 Am Großen Bruch
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt ist Eigentümerin der romanischen Klosterkirche Hamersleben, einem hochkarätigen Baudenkmal der Romanik. Aufgrund der ruhestandsbedingten Beendigung der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Büro für die Bauplanung an …
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
22.07.2022
Frist Angebotsabgabe:
23.08.2022

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Gommern: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Kloster Hamersleben - Gebäudeplanung und Tragwerksplanung\
Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt ist Eigentümerin der romanischen Klosterkirche Hamersleben, einem hochkarätigen Baudenkmal der Romanik.\
Aufgrund der ruhestandsbedingten Beendigung der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Büro für die Bauplanung an der Klosterkirche Hamersleben muss die Kulturstiftung die Planungsleistungen neu ausschreiben.\
Es ist geplant über mehrere Jahre ein Planungsbüro für die Planungsleistungen zu binden. Angedacht ist eine Beauftragung für den Zeitraum von 01.01.2023-31.12.2032.\
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CPV-Codes:\
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen\
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Die Auftragserteilung ist für den November 2022 vorgesehen. Der Abschluss der Rahmenvereinbarung ist für die Jahre 2023 - 2032 angedacht. Die als Nächstes anstehende Baumaßnahme sind die Dachsanierung mit südlichem und nördlichem Seitenschiff und dem Nordturm.\
Die erforderlichen Planungsleistungen können kurzfristig, z.B. bei auftretenden unvorhersehbaren Schäden abgerufen werden. Der Gebäudeplaner muss sicherstellen, dass diese Schäden entsprechend der denkmalrechtlichen Anforderungen unverzüglich behoben werden.\
Die hier ausgeschriebenen Leistungen umfassen folgende Planungsleistungen:\
Gebäudeplanung Leistungsphasen 1 bis 9 nach § 34 HOAI.Leistungsinhalt sind die Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäߧ 34 und Anlage 10 HOAI. Die genaue Leistungsbeschreibung ist dem beigefüg-\
ten Vertragsmuster zu entnehmen.\
Besondere Leistungen:\
Erstellung ZBau\
Mitwirkung bei der Erstellung der Zwischennachweise und des Endverwen-\
dungsnachweises\
Zuarbeit für Fördermittelanträge\
Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 und Anlage 14 HOAI.\
Leistungsinhalt sind die Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäß\
Anlage 10 (zu § 34 Absatz 1, § 35 Absatz 6) HOAI.\
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Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEE07\
Hauptort der Ausführung: 39393 Hamersleben\
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
GPL+TWPL Kloster HML
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
23.08.2022
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Organisation und Struktur im Hinblick auf zu vergebene Leistung / Gewichtung: 102\
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation / Gewichtung: 33\
Preis - Gewichtung: 33\
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Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister\
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:\
Nachweis Berufsstand gem. § 122 Abs. 2 Satz 1 GWB und § 44 VgV des Büroinhabers\
Qualifikationsnachweis (Architekt, etc.) und Nachweis, dass eine Bauvorlageberechtigung im Sinne von § 64 Absatz 2 der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt für die Einrei-chung eines Bauantrages als Entwurfsverfasser besteht.\
Qualifikationsnachweis und Nachweis, dass eine Bauvorlageberechtigung im Sinne von\
§ 65 Absatz 2 der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt für die Erstellung des Standsi-cherheitsnachweises besteht.\
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV\
Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 3.000.000 € für Personenschäden und 2.000.000 € für sonstige Schäden, 2-fach maximiert.\
Sollte eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe nicht vor-liegen, ist als Nachweis auch die Bestätigung eines Versicherers ausreichend, dass dieser bereit ist, im Auftragsfall eine solche Versicherung abzuschließen\
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 3.000.000 € für Personenschäden und 2.000.000 € für sonstige Schäden, 2-fach maximiert.\
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Technische und berufliche Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
Angabe eines Referenzprojektes für die Planung der denkmalgerechte Instandsetzung von Sakralbauten\
Angabe eines Referenzprojektes für die Planung der denkmalgerechten Umbaus oder der Modernisierung von Sakralbauten oder angrenzenden Gebäuden bzw. Gebäudeteilen (Pfarrhaus, Kreuzgang o.ä.)\
Angabe eines Referenzprojektes für die Planung von statisch konstruktiven Sicherungs-maßnahmen bei Sakralbauten\
Angabe eines Referenzprojektes für die Planung von denkmalgerechten Dachsanie-rungsmaßnahmen Sakralbauten\
Angabe eines Referenzprojektes für Fördermittel\
Angabe eines Referenzprojektes für die Tragwerksplanung mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad\
Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Hier die Angabe zu den vorgesehenen Projektleitern/-innen und Bauleiter- /in, Tragwerksplanerin sowie deren Qualifikation.\
Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens einschließlich Führungskräften in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.\
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Sonstiges
 
Kommunikation\
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=468384\
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:\
SALEG, Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH\
Turmschanzenstraße 26\
Magdeburg\
39114\
Deutschland\
Telefon: +49 391-8503446\
E-Mail: [email protected]\
Fax: +49 391-8503401\
NUTS-Code: DEE03\
Internet-Adresse(n):\
Hauptadresse: http://www.saleg.de\
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=468384\
\
Art des öffentlichen Auftraggebers\
Andere: Stiftung des öffentlichen Rechts\
\
Haupttätigkeit(en)\
Freizeit, Kultur und Religion\
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Angaben zu den Losen\
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein\
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Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: \
Beginn: 01.01.2023\
Ende: 31.12.2032\
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein\
\
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden\
Geplante Anzahl der Bewerber: 3\
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:\
1.) Die Vergabestelle wird fehlende Nachweise und Erklärungen auf Grundlage von § 56 Abs. 2 VgV nachfordern. Das Fehlen der Angabe der Person (bei juristischen Personen-Firmenname und Anschrift), die den Teilnahmeantrag oder das Angebot abgibt, führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es gilt die Textform nach § 126b BGB. Als Frist zur Vorlage der nachgeforderten Unterlagen gelten 7 Kalendertage, gerechnet nach dem Tag der Absendung der Aufforderung zur Nachreichung/Vervollständigung von Unterlagen, Nachweisen und/oder Erklärungen. Teilnahmeanträge, die selbst nach Ablauf der Frist nachgeforderter Unterlagen unvollständig sind, werden ausgeschlossen.\
2.) Die im Teilnahmeantrag abgeforderten Unterlagen, Nachweise und Erklärungen werden gemäß der, in den Vergabeunterlagen, angegebenen Bepunktung und Gewichtung bewertet. Die drei Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Abgabe eines Angebotes und zur Teilnahme amVerhandlungsverfahren aufgefordert.Die Bewertung ausgewählter Eignungskriterien wird wie folgt durchgeführt:\
- Referenz für die denkmalgerechte Instandsetzung von Sakralbauten: 26 Punkte,\
- Angabe eines Referenzprojektes für die Planung der denkmalgerechten Umbaus oder der Modernisierung von Sakralbauten oder angrenzenden Gebäuden bzw. Gebäudeteilen (Pfarrhaus, Kreuzgang o.ä.):25 Punkte,\
- Angabe eines Referenzprojektes für die Planung von statisch konstruktiven Sicherungsmaßnahmen bei Sakralbauten Referenz Fördermaßnahme:25 Punkte,\
-Angabe eines Referenzprojektes für die Planung von denkmalgerechten Dachsanierungsmaßnahmen Sakralbauten:25 Punkte,\
-Angabe eines Referenzprojektes für Fördermittel: 24 Punke,\
- Angabe eines Referenzprojektes für die Tragwerksplanung mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad: 22 Punkte\
- vorgesehener/e Projektleiter/in, Fachbauleiter/in, Tragwerksplaner/ in: 33 Punkte,\
- Anzahl der Mitarbeiter: 20 Punkte.\
Die genaue Bewertungstabelle ist der Vergabeunterlage zu entnehmen.Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen derart, dass eineobjektive Auswahl der einzuladenden Teilnehmer entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien nicht möglich ist, dann behält sich die Vergabestelledas Recht vor, die Auswahl unter den betreffenden Bewerbern in Anwendung von § 75 Abs. 6 VgV durch Losentscheid vorzunehmen.\
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Angaben über Varianten/Alternativangebote: \
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein\
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Angaben zu Optionen: \
Optionen: nein\
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Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: \
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein\
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Angaben zu einem besonderen Berufsstand\
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja\
Beruf angeben: \
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:\
Natürliche Personen, die nach Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur\
Führung der Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur berechtigt sind. Juristische\
Personen, deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf die hier verlangte\
Leistung ausgerichtet ist und deren Gesellschafter/bevollmächtigter Vertreter\
und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten\
Anforderungen erfüllen.\
Ist die Berufsbezeichnung " Architekt" in einem Herkunftsland gesetzlich nicht\
geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über einen\
Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach den Richtlinen 2013/55\
/EU des EU-Parlaments und des Rates vom 20.11.2013 zur Änderung der RL 2005\
/36/EU über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung EU\
Nr. 1024/2012 des EU-Parlaments und des Rates über die\
Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems\
entspricht. Für im Inland ansässige Bewerber gilt die HOAI in der zum Zeitpunkt\
des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.\
Für das Projekt gelten die Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes\
Sachsen-Anhalt sowie nutzerspezifische Vorschriften, welche sich aus der\
Mitfinanzierung des Vorhabens aus öffentlichen Finanzierungshilfen der EU\
ergeben.\
\
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags\
\
Das gemäß Punkt III.2.3 zu nennende Personal, welches für die Ausführung des Auftrages verantwortlich sein soll, muss zur Leistungserbringung auch tatsächlich zur Verfügung stehen.\
\
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal\
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind\
\
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem\
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung\
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer\
Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs\
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote\
\
Angaben zur Verhandlung\
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen\
\
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)\
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein\
\
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge\
Tag: 23.08.2022\
Ortszeit: 13:00\
\
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber\
Tag: 05.09.2022\
\
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können\
Deutsch\
\
Bindefrist des Angebots\
\
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags\
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein\
\
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen\
Aufträge werden elektronisch erteilt\
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert\
Die Zahlung erfolgt elektronisch\
\
Zusätzliche Angaben\
\
(1.) Die in bzw. unter Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden in einem Teilnahmeantrag abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Er ist unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zu verwenden und in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und in der in Ziffer IV.2.2 genannten Frist ausschließlich digital über die Vergabeplattform einzureichen. Das Fehlen der Angabe der Person (bei juristischen Personen-Firmenname und\
Anschrift), die den Teilnahmeantrag oder das Angebot abgibt, führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es gilt die Textform nach § 126b BGB.Der Teilnahmeantrag ist fristgerecht bei der unter Abschnitt I.3) genannten Kontaktstelle digital über das Vergabeportal einzureichen. Teilnahmeanträge die als E-Mail oder per FAX oder auf dem Postweg eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Für die Wahrung der Frist kommt es auf den Eingang auf dem Vergabeportal an.\
Eine qualifizierte oder fortgeschrittene Signatur wird nicht gefordert.\
(2) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen inkl. Aufgabenbeschreibung Angaben zur Verfahrensdurchführung sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung wie auch weitere Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig dort zu informieren.\
(3) Etwaige Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind in elektronischer Form an die Kontaktstelle (Kontaktdaten unter I.3 - Saleg) zu richten. Die gesammelten Rückfragen werden anonymisiert beantwortet und sind öffentlich unter der unter Punkt I.3 genannten Web-Seite einsehbar.\
(4) Hinweise zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: Die Bewertungsmatrix zu den Zuschlagskriterien sowie die Anlage zu Honorarangaben im Angebot sind in der Vergabeunterlage aufgeführt und unter der in I.3) genannten Adresse abrufbar. Zum Verhandlungsgespräch wird der für die Vertragsdurchführung vorgesehene Personenkreis erwartet: Kosten für die Bewerbung und Angebotserstellung sowie die Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet.\
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Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren\
Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt\
Ernst-Kamieth-Straße 2\
Halle (Saale)\
06112\
Deutschland\
Telefon: +49 345-5140\
E-Mail: [email protected]\
Fax: +49 345-5141115\
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Einlegung von Rechtsbehelfen\
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:\
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:\
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt;\
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;\
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;\
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.\
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Tag der Absendung dieser Bekanntmachung\
Tag: 18.07.2022\
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