Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

DTAD-ID: 16706124
Region:
65510 Hasenmühle
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, Dienstleistungen im Elektrobereich, Planungsleistungen im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Idsteiner Sport- und Freizeitanlagen – GmbH (ISF) vergibt für das Freizeitobjekt mit öffentlichem Bad „Tournesol“ Leistungen der Sanierungsplanung. Das Tournesol soll in weiten Teilbereichen saniert werden. Ferner ist ein Ergänzungsneubau zur Um…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
19.08.2020
Frist Angebotsabgabe:
16.09.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Idstein: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Fachplanung TGA Elektro Sanierung Tournesol
Die Idsteiner Sport- und Freizeitanlagen – GmbH (ISF) vergibt für das Freizeitobjekt mit öffentlichem Bad „Tournesol“ Leistungen der Sanierungsplanung. Das Tournesol soll in weiten Teilbereichen saniert werden. Ferner ist ein Ergänzungsneubau zur Umsetzung der Arbeitsstättenrichtlinie zu errichten. Gegenstand dieses Verfahrens sind Fachplanungsleistungen der TGA für den Bereich Elektro und Gebäudeautomation (Anlagengruppen 4, 5 und 8).

CPV-Codes:
71240000

Die ISF ist Eigentümerin der Freizeit- und Wellnessanlage „Tournesol“ (tournesol = franz. Sonnenblume, Adresse Weldertstraße 7, 65510 Idstein, Deutschland). Die Tournesol-Anlage bietet ein umfangreiches Sport-, Fitness-, Wellness- und Freizeitangebot. Die Bauweise des Tournesol mit seiner Stahlkuppelkonstruktion, die im Sommer aufgefahren werden kann, ist eine Besonderheit in der deutschen Bäderlandschaft. Das Tournesol wurde 2008/2009 errichtet. Schon kurz nach der Eröffnung traten Mängel auf, die sich u.a. durch eine Vielzahl von Feuchteschäden an der Kellerdecke bemerkbar machten. Im Verlauf der folgenden fast 10 Betriebsjahre wurden die Mängel weitestgehend nicht saniert. Dies soll nun geschehen. Zusätzlich zu den Sanierungsmaßnahmen am Bestand soll zur Erfüllung der Arbeitsstättenrichtlinie ein Neubau mit Sozialräumen errichtet werden. Bei der Beleuchtung soll eine Vereinheitlichung auf einen modernen Stand der Leuchtmittel erricht werden. Für die Fernmeldetechnik und Gebäudeautomation sind Hard- und Software-Systeme für eine längerfristige Nutzung zu verbessern und kapazitätsmäßig zu erweitern. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Das Honorar soll unter Zugrundelegung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der derzeit geltenden Fassung vereinbart werden. Die europarechtswidrigen Regelungen bleiben dabei unberücksichtigt. Die Mindest- und Höchstsätze der HOAI gelten also nicht. Bieter haben die Möglichkeit, auf das HOAI-Honorar für die Grundleistungen einen pauschalen prozentualen Abschlag oder Zuschlag anzubieten.
Zu erbringen sind Leistungen nach HOAI in der neuesten Fassung, Teil 4, Abschnitt 2, §§ 53 ff. Leistungsbild Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 1 bis 9 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI. Die Fachplanungsleistungen betreffen die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (fernmelde- und informationstechnische Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation), vgl. § 53 Abs. 2, Nr. 4, 5 und 8 HOAI. Die Vergabestelle wird die Leistungen stufenweise in insgesamt maximal 3 Leistungsstufen beauftragen. Beauftragt werden in Leistungsstufe 1 zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4 (Leistungsstufe 1). Zu erbringen sind ferner Besondere Leistungen und Sonderleistungen gem. Leistungsbeschreibung. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen. Weitere Leistungsstufen wären die Leistungsphasen 5 bis 7 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI (Leistungsstufe 2) sowie 8 und 9 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI (Leistungsstufe 3).
Die Planungen zur Sanierung sollen so organisiert werden, dass ab August 2021 mit den witterungsabhängigen Arbeiten zur Dachsanierung begonnen werden kann. Die ausführenden Arbeiten sollen spätestens im August 2022 abgeschlossen sein. Bei Beauftragung der Leistungsstufe 3 ist auch Leistungsphase 9 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI zu erbringen, daher ist dann mit einer Laufzeit bis etwa Oktober 2027 zu rechnen.
Die Vergabestelle geht vorläufig von anrechenbaren Kosten in KG 400 (Technische Anlagen) von 1,4 Mio. EUR netto (inkl. nutzungsspezifische Anlagen) sowie Gesamtkosten der KG 300 bis KG 700 von max. 8,0 Mio. EUR netto aus. Die anrechenbaren Kosten belaufen sich vorläufig für die Anlagengruppe (AG) 4 auf 100 00,00 EUR netto, für AG 5 auf 100 000,00 EUR netto sowie für AG 8 auf 100 000,00 EUR netto. Honorarzone (HZ) und Honorarsatz der Fachplanungsleistungen schätzt die Vergabestelle wie folgt ein: AG 4: HZ II unten, AG 5: HZ II unten und AG 8: HZ II unten.
Die ISF möchte bei der Sanierung auf Fördermittel durch das Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport (HMdIS) zurückgreifen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Projekt nur durchgeführt werden soll, wenn die ISF entsprechende Zuwendungen erhält.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE71D
Hauptort der Ausführung: Idstein
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
ISF 005/2020
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
16.09.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1. Angabe des vollständigen Namens des Bewerbers bzw. des jeweiligen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft unter Nennung von: Firmenbezeichnung, Anschrift, Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer, E-Mail und Homepage, Rechtsform des Bewerbers, Jahr der Bürogründung, Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens und Büroinhaber,
2. Eigenerklärung zur Präqulifizierung,
3. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen/wirtschafltichen Verknüpfungen,
4. Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,
5. Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlußgründen gem. § 123 GWB, also über das Nichtvorliegen von Verurteilungen im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB sowie Erklärung zum Nachkommen der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung,
6. Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlußgründen gem. § 124 GWB, Eintrag im Gewerbezentralregister, Verpflichtungen nach MiLoG,
7. Eigenerklärung zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft,
8. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister. Ist der Bewerber im Handels- oder Partnerschaftsregister oder einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers eingetragen, ist über die Eintragung ein aktueller Nachweis des Registers beizufügen (z. B. Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug, Kopie ausreichend, nicht älter als 12 Monate). Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Das gilt auch für Bewerbergemeinschaften. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft müssen also mit dem Teilnahmeantrag alle vorgenannten Erklärungen abgeben und - wenn einschlägig - den Nachweis nach vorstehender Ziffer 8 vorlegen.
Unternehmen, die in einer für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Präqualifizierungsdatenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe des Angebotes mit der Registrierungsnummer angeben.Sofern vom Auftraggeber Erklärungen oder Nachweise gefordert werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Ansonsten kann der Bewerber vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) mit Deckungssummen über mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und über mindestens 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (beides jährlich mindestens zweifach maximiert) oder Nachweis durch Bestätigung eines Versicherungsgebers (nicht eines Maklers), im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis eines Mitglieds ausreichend.
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Ingenieurleistungen TGA) für jedes der letzten der 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen, aber nicht für den geforderten Nachweis, Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Das gilt für vorstehende Ziffer 2. auch für Bewerbergemeinschaften.
Unternehmen, die in einer für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Präqualifizierungsdatenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe des Angebotes mit der Registrierungsnummer angeben.Sofern vom Auftraggeber Erklärungen oder Nachweise gefordert werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Ansonsten kann der Bewerber vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestanforderung: Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) mit Deckungssummen über mindestens 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und über mindestens 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (beides jährlich mindestens zweifach maximiert) oder Nachweis durch Bestätigung eines Versicherungsgebers (nicht eines Maklers), im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz sicherzustellen. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis eines Mitglieds ausreichend.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Einzureichen ist eine Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten Referenzprojekte mit Ingenieurleistungen der technischen Ausrüstung. Gefordert ist die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Amtsleiter), des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), der Bausumme und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages. Es müssen mindestens die Leistungsphasen 3 sowie 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI (oder dem vergleichbare Leistungen) der Anlagengruppen 4, 5 oder 8 beauftragt worden sein, Leistungsphase 8 muss noch nicht abgeschlossen, aber mindestens begonnen worden sein.
2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl der Führungskräfte der letzten 3 Jahre ersichtlich ist.
3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.
Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung.
Ein Bewerber kann sich der Fähigkeit von anderen Unternehmen (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter) bedienen, ungeachtet der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für den Fall der sog. Eignungsleihe wird auf § 47 VgV hingewiesen. Zudem hat das andere Unternehmen die vorgenannten Erklärungen abzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen, bei den Referenzen nach Ziffer 1 jedoch nur für den Leistungsteil, den das Bewerbergemeinschaftsmitglied im Auftragsfall übernehmen wird.
Unternehmen, die in einer für den öffentlichen Auftraggeber kostenfreien Präqualifizierungsdatenbank innerhalb der EU registriert sind, können dies bei Abgabe des Angebotes mit der Registrierungsnummer angeben.Sofern vom Auftraggeber Erklärungen oder Nachweise gefordert werden, die nicht in der Datenbank enthalten sind, sind diese ergänzend einzureichen. Ansonsten kann der Bewerber vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestanforderung:
Angabe mindestens einer Referenz über Leistungen der technischen Ausrüstung (mindestens Anlagengruppen 4 und 5 oder dem vergleichbare Leistungen), bei der mindestens die Leistungsphasen 3 sowie 5 bis 8 (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt wurden, mit einer Mindestbausumme von 250 000,00 EUR netto in Kostengruppe 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar bei ausländischen Projekten) in den letzten 5 Jahren. Die Bauausführung (Leistungsphase 8) muss mindestens begonnen haben, muss aber noch nicht abgeschlossen sein. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-173e6947504-4aab0678a4e35d83
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Böke Rechtsanwälte
Malkastenstraße 2
Düsseldorf
40211
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Carsten Böke
Telefon: +49 21195785978
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 21195785980
NUTS-Code: DEA11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.boeke-rae.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.had.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesellschaft des Privatrechts (GmbH) als Tochterunternehmen der Stadt Idstein

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Betrieb von öff. Schwimmbädern und Freizeiteinrichtungen

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71314100
71320000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 08.12.2020
Ende: 31.12.2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Falls nach der Eignungsprüfung mehr als 3 Bewerber geeignet sein sollten, findet die Auswahl der 3 Bewerber, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden, anhand folgender Bewertungskriterien statt (§ 51 VgV):
Maximal erreichbar 30 Punkte, davon:
1. Maximal 20 Punkte: Anzahl der in den letzten 5 Jahren erbrachten Referenzprojekte mit Ingenieurleistungen der technischen Ausrüstung. Gefordert ist die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Amtsleiter), des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), der Bausumme und des eigenen Rechnungswertes. Zeitlich entscheidend ist der in der Auftragsbekanntmachung genannte Abgabetermin des Teilnahmeantrages. Es müssen mindestens die Leistungsphasen 3 und 5 bis 8 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI (oder dem vergleichbare Leistungen) der Anlagengruppen 4, 5 oder 8 beauftragt worden sein, Leistungsphase 8 muss noch nicht abgeschlossen, aber mindestens begonnen worden sein. Mehr Referenzprojekte, die die vorgenannten Anforderungen erfüllen, werden besser bewertet.
2. Maximal 5 Punkte: Eigenerklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Ingenieurleistungen TGA) der letzten 3 Geschäftsjahre. Höherer Umsatz wird besser bewertet, beurteilt wird der Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre.
3. Maximal 5 Punkte: Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens (einschließlich Führungskräfte) der letzten 3 Jahre ersichtlich ist. Höhere Beschäftigtenzahlen werden besser bewertet, beurteilt wird der Mittelwert der letzten 3 Jahre.
Die Beurteilung erfolgt anhand der Angaben im Teilnahmeantrag. Die Werte der Bewerber werden zueinander ins Verhältnis gesetzt, wobei der Bewerber mit dem höchsten Wert bei den einzelnen Bewertungskriterien die Maximalpunktzahl für das Bewertungskriterium erhält. Die Gesamtpunktzahl der Punkte für die Bewertungskriterien 1, 2 und 3 ist entscheidend. Die 3 Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung: Die Vergabe erfolgt stufenweise. Beauftragt werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI (Leistungsstufe 1), anschließend bei Fortsetzung des Projekts die Leistungsphasen 5 bis 7 (Leistungsstufe 2) sowie Leistungsphasen 8 und 9 (Leistungsstufe 3). Ein Anspruch auf Beauftragung der weitergehenden Stufen besteht für den Auftragnehmer nicht. Näheres regeln die Vergabeunterlagen und der Vertrag.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30 000,00 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG).


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

1. Projektsprache: deutsch.
2. Der Auftragnehmer hat eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von 1,0 Mio. EUR für Personen- und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (beides jährlich mindestens zweifach maximiert) zu belegen und über die Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten.
3. Bedingung für Zahlungen: Beleg der Berufshaftpflichtversicherung.
4. Projekt- und Planungsbesprechungen finden in Idstein statt.
5. Während der Bauzeit ist eine örtliche Präsenz in Idstein sicherzustellen.
6. Personelle Kontinuität ist erforderlich.
7. Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Mindestlohn.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16.09.2020
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 25.09.2020

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Zusätzliche Angaben

1. Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen sind in elektronischer Form über das Vergabeportal einzureichen. Eine Abgabe des Teilnahmeantrages oder von Angeboten schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder die Nachrichtenfunktion ist ausgeschlossen. Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die fristgerecht eingereicht wurden.
2. Macht der Bewerber von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum Termin für den Eingang der Teilnahmeanträge zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.
3. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für den Teilnahmeantrag die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollten. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass der Teilnahmeantrag vollständig ist.
4. Es sind in der zweiten Phase des Verhandlungsverfahrens mit den aufgeforderten Bietern Präsentation- und Verhandlungstermine in Idstein vorgesehen. Diese sollen voraussichtlich in der 45. KW 2020 stattfinden. Im Anschluss erhalten die Bieter Gelegenheit zur Abgabe eines verbindlichen Angebotes. Weitere Verhandlungsrunden sind nicht vorgesehen, bleiben aber vorbehalten.
5. Die zu erbringenden Leistungen sollen gefördert werden. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass das Projekt nur durchgeführt werden soll, wenn sie entsprechende Zuwendungen erhält. Im Falle einer negativen Entscheidung besteht die Möglichkeit, dass das Vergabeverfahren aufgehoben werden muss und den Teilnehmern am Verfahren dann keine Ansprüche zustehen, § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV.
6. Weitere Informationen ergeben sich aus den weiter zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten des Bewerbers/Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Zu rügen ist:
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren;
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind;
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind.
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag aufgrund einer Rüge, welcher der Auftraggeber nicht abgeholfen hat, binnen 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 14.08.2020