Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

DTAD-ID: 13946347
Region:
99086 Erfurt (Andreasvorstadt)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Im Erfurter Ortsteil Möbisburg befindet sich ein Mehrzweckbecken mit einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, einem Kleinkindbecken, einer 18-Meter-Rutsche und großzügigen Liegeflächen. Ein Kinderspielplatz und ein Volleyballfeld sind ebenfalls v…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
06.04.2018
Frist Angebotsabgabe:
07.05.2018

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Erfurt: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen - Planungsleistungen für das Vorhaben „Modernisierung des Freibades Möbisburg“\
Im Erfurter Ortsteil Möbisburg befindet sich ein Mehrzweckbecken mit einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich, einem Kleinkindbecken, einer 18-Meter-Rutsche und großzügigen Liegeflächen. Ein Kinderspielplatz und ein Volleyballfeld sind ebenfalls vorhanden. Das Mehrzweckbecken ist ein 30 m X 50 m großes Betonbecken ohne Wasseraufbereitungstechnik und ohne automatische Mess- und Regeltechnik sowie mit großen Defiziten im Erhaltungszustand. Die Wassereinspeisung und kontinuierliche Nachspeisung erfolgt über Brunnenwasser. Dem Wasser wird über eine Dosiereinrichtung Chlorgas zugesetzt. Der Chlorgasraum ist in das Sozialgebäude integriert.\
Für das Kleinkindbecken gibt es weder Wasseraufbereitungsanlage noch Mess- und Regeltechnik. Das Kleinkindbecken wird mit Frischwasser (Brunnenwasser) befüllt, eine Chlordosierung (über Natriumhypochlorit) erfolgt mittels einfacher Injektion in die Frischwasserleitung.\
Das Sozialgebäude mit Kassen-, Sanitäts- und Schwimmmeisterräumen, Umkleidemöglichkeiten und einem kleinen Kiosk wurde in Barackenbauweise holzverkleidet erstellt.\
Das Freibad Möbisburg liegt in einem in der Vergangenheit mehrfach überfluteten Gebiet.\
Es befindet sich in einer Trinkwasserschutzzone II.\
Das Freibad Möbisburg soll nunmehr in einem ersten Bauabschnitt teilweise modernisiert werden, einhergehend mit:\
— einer Verkleinerung der Beckenanlage unter Beibehaltung der Funktionsbereiche (Nichtschwimmerbecken, Schwimmerbecken) bei maximaler Wasserfläche von 900 m2,\
— Schaffung von hinreichenden Anschlussmöglichkeiten für ein zukünftiges neues Kleinkindbecken,\
— einer teilweisen Freiflächen-Neugestaltung.\
Es werden also 2 Bauabschnitte gebildet. Während der erste Bauabschnitt die Modernisierung der Funktionsbereiche Nichtschwimmerbecken und Schwimmerbecken inklusive Freiflächen-Neugestaltung im Bereich der Schwimmbeckenanlage und die Schaffung von hinreichenden Anschlussmöglichkeiten für ein zukünftiges neues Kleinkindbecken zum Gegenstand hat, betrifft der zweite Bauabschnitt den Neubau eines Betriebsgebäudes (möglicherweise auch als Containeranlage) und das neue Kleinkindbecken selbst. Es ist allerdings derzeit völlig ungewiss, ob der zweite Bauabschnitt insgesamt, also insbesondere auch, was die weitere Planung anbelangt, in Angriff genommen wird. Bei dem ersten Bauabschnitt verhält es sich so, dass zunächst auf einer ersten Stufe die bis dato bereits erfolgte Planung bis zur Leistungsphase 5 „Ausführungsplanung“ fortgesetzt werden soll. In Abhängigkeit von den dabei gefundenen Erkenntnissen soll dann möglichst zeitnah entschieden werden, ob der besagte erste Bauabschnitt realisiert werden soll.\
In dem besagten ersten Bauabschnitt soll gegebenenfalls die neue Beckenanlage in das bauseits vorhandene Becken integriert werden. Das neue Schwimmbecken soll die Maße 25 m x 33,6 m erhalten. Im nördlichen Teil – hier befindet sich die nicht länger benötigte alte Beckenanlage – ist ein Technikkeller für die Badewasseraufbereitungs- und Umwälzanlage vorzusehen. Für die dafür benötigten Behälter der Badewassertechnik werden entsprechende Betonbauwerke erforderlich. Folgende Behälter in WU-Beton sind vorgesehen:\
— Rohwasserspeicher,\
— Spülwasserspeicher,\
— Brunnenwasserspeicher,\
— Spülabwasserspeicher.\
Die Wassertiefen des neuen Beckens sollen im Nichtschwimmerbereich 0,80 m bis 1,35 m und im Schwimmerbereich 1,35 m bis 2 m betragen. Im Nichtschwimmerbereich soll eine Röhren- oder Halbschalenrutsche aus GFK in einer Länge von 20 m installiert werden.\
Im Schwimmerbereich sind fünf 25 m-Schwimmbahnen geplant, die Abtrennung zwischen dem Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich erfolgt durch ein Trenngitter mit integriertem Durchgang (nur für die Vor- und Nachbereitungszeit). Im Nichtschwimmerbereich sind ein Wasserpilz und zwei Breitspeier einzuplanen.\
Im östlichen Teil (Nichtschwimmerbereich) sollen 2 Gewöhnungstreppen eingebracht werden; der Schwimmerbereich soll Einstiegsleitern erhalten, die in die Beckenwand eingelassen sind.\
Das neue Becken muss dabei so vorbereitet werden, dass die vorgefertigten Betonfertigteilelemente mit einer integrierten Kunststoffverkleidung BEKA POOL montiert und verschweißt werden können. Für die Wasseraufbereitungstechnik, die Zu- und Überläufe, Überlaufrinne, Details und Einbauten sind die Öffnungen bereits im Fertigsegment vorbereitet und müssen vor Ort angeschlossen werden. All das ist bei der Planung zwingend zu berücksichtigen.\
Für die zu installierende Beckenhydraulik ist es insofern auch zwingend erforderlich, eine umlaufende Überlaufrinne in den neuen Beckenkopf zu nivellieren. Die Beckenhydraulik kann als Vertikal- oder Horizontaldurchströmung geplant werden.\
Der neue Technikkeller soll so geplant werden, dass eine komplette Abdichtung oberhalb der Decken erfolgt und somit kein Tagwasser in die technischen Bereiche eindringen kann. Treppenabgang und Krananlage zum Technikkeller sind ebenfalls einzuplanen.\
Es soll eine neue Wasseraufbereitungs- und Umwälzanlage installiert werden mit Niederdruckfiltern aus Kunststoff, Werkstoff PE-HD (Polyethylen) bzw. PP-Platten (Polypropylen).\
Benötigt werden sechs Niederdruckfilter mit einer Filterfläche von jeweils 3 m2. Hinsichtlich einer womöglich späteren Installation eines Niederdruckfilters mit einer Fläche von 2 m2 für ein im Rahmen des zweiten Bauabschnittes gegebenenfalls zu errichtendes Kinderbecken sind geeignete Vorbereitungsmaßnahmen zu planen.\
Die Anlage soll vollautomatisch errichtet werden; folgende technische Parameter sollen dementsprechend bei der Planung zugrunde gelegt werden:\
Mehrzweckbecken (Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken – Nichtschwimmerbecken Anteil 420 m2).\
Wasserfläche A = 856 m2.\
Umwälzleistung Q = 592 m3/h.\
Wassertemperatur T = 20 – 24 oC, je nach Sonneneinstrahlung.\
Kleinkindbecken (in einem zweiten Bauabschnitt – bis auf weiteres nicht vorgesehen!).\
Vorhaltung für den Einbau zu einem späteren Zeitpunkt.\
Umwälzleistung Q = 60 m3.\
Wassertemperatur T = 20 – 24oC.\
Die Aufbereitungsanlage soll als Ein-Kreislaufanlage geplant werden; das Kleinkindbecken soll im Falle seiner Realisierung (gegebenenfalls zweiter Bauabschnitt) über eine separate Reinwasserleitung versorgt werden.\
Der vorhandene Brunnen soll für das Schwimmbeckenwasser genutzt werden (Förderleistung ca. 30 m3 pro Stunde). Die Sanierung des Brunnens wird erforderlich. Auch das ist bei der Planung zu berücksichtigen.\
Die Desinfektion soll über Chlorgas erfolgen; der bauseits vorhandene Chlorgasraum soll weiterhin genutzt werden. Das Spülabwasser aus der Filterrückspülung soll über eine separate Anlage nach DIN 19645-3 aufbereitet und in die angrenzende Vorflut der „Gera“ abgeleitet werden. Die Einleitung zur Vorflut muss dabei neu erstellt werden. Der Stromanschluss soll auf eine 80 KW Anschlussleitung erhöht werden. Die Beckenwassererwärmung soll über Solarenergie erfolgen. Eine alternative Ergänzung zur Erwärmung des Beckenwassers auf ca. 20 oC ist ebenfalls zu planen. Die Überwachung der Badewassertechnik soll im Schwimmmeisterraum über einen eigens hierfür vorgesehenen Monitor möglich sein. Es sollen die KOK-Richtlinien in der dann gültigen Fassung eingehalten werden. Die besagten Anforderungen determinieren ebenfalls das Plansoll.\
Öffentliche Fördermittel sind nicht vorgesehen.\
Die gesamten Freianlagen um das Becken sollen neu gepflastert werden. Erforderliche Geländer für Einstiegsnischen und – treppen sollen ebenfalls geplant werden. In dem Beckenumgang sind an den Übergängen zu der Liegewiese vier Außenduschen einzuplanen. Erforderliche Rasenpflegearbeiten, Neuansaaten und Bepflanzungen sollen ebenfalls geplant werden, mit Qualitäten und Zeiten nach Pflanzplan. Der Volleyballplatz verbleibt am Standort, eine Wiederherstellung ist zu planen.\
Die entsprechenden Freianlagen sollen den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechend geplant werden und sind so auszuschreiben, dass sie dem Betreiber betriebsfertig zur Verfügung gestellt werden können.\
Es liegt bereits eine Planung der Ingenieurbüro Möller + Meyer Gotha GmbH vor. Diese Planung im Stadium eines Vorentwurfs für die Objektplanung „Ingenieurbauwerke – Becken“ und die zugehörige Fachplanung „Technische Ausrüstung“ (in den betroffenen Anlagengruppen) ist bei allen zukünftigen Planungen zwingend zu beachten. Die Planung ist Teil A der Vergabeunterlagen als Anlage beigefügt. Weitere Objekt- und Fachplanungen (insbesondere Freianlagenplanung, Vermessungsplan, Baugrundgutachten) liegen allesamt nicht vor.\
Die hinsichtlich des ersten Bauabschnittes zu erbringenden Planungsleistungen können wie folgt zusammengefasst werden:\
Generalplanerleistungen (stufenweise) zur Modernisierung des Freibades Möbisburg mit Verkleinerung der Beckenanlage unter Beibehaltung der Funktionsbereiche (Nichtschwimmerbecken, Schwimmerbecken) bei maximaler Wasserfläche von 900 m2 (auf der Grundlage einer bereits existierenden Vorplanung) inklusive Schaffung von hinreichenden Anschlussmöglichkeiten für ein zukünftiges neues Kleinkindbecken (im Rahmen eines späteren zweiten Bauabschnitts) und inklusive teilweiser Freiflächen-Neugestaltung.\
Es werden also anlässlich des ersten Bauabschnitts folgende Generalplanerleistungen stufenweise beauftragt:\
— Ingenieurbauwerk „neue Beckenanlage“,\
— Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 4, 5, 7 und 8),\
— Freianlagen,\
— Tragwerksplanung.\
Es sollen insofern im Rahmen des ersten Bauabschnittes die Leistungsphasen 3 bis 9 der Objektplanung „Ingenieurbauwerk neue Beckenanlage“ und der Fachplanung „Technische Ausrüstung“ (in den betroffenen Anlagengruppen) beauftragt werden, bei der weiteren Fachplanung „Tragwerksplanung“ (in Bezug auf Beckenteile und -Aggregate) die Leistungsphasen 2 bis 6 und bei Freianlagenplanung (als zusätzliche Objektplanung) die Leistungsphasen 2 bis 9. (Weitere Honorar-Grundlagen enthalten Ziffer VII und der beigefügte Vertragsentwurf Teil D).\
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, auf einer ersten Stufe jeweils bis zur Leistungsphase 5 „Ausführungsplanung“. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung über die erste Stufe hinaus besteht nicht. Sie hängt insbesondere davon ab, ob im Ergebnis dieser weiteren Planungen für die Umsetzung des ersten Bauabschnitts optiert wird.\
Die vorgenannten Leistungen bilden den Gegenstand der Ausschreibung. Baugrunduntersuchung, SiGeKo-Leistungen und Prüfstatik sind demgegenüber nicht Bestandteile der Generalplanung und damit auch nicht der Ausschreibung. Notwendige Leistungen der Entwurfsvermessung sind bereits erbracht worden und in die in der Anlage ersichtliche Planung eingeflossen.\
Zusätzlich wird auch der zweite Bauabschnitt in die Ausschreibung integriert werden, als optional zu beauftragende zukünftige Planung, allerdings nur soweit er das Kleinkindbecken zum Gegenstand hat.\
Vorgesehen ist eine Kostenobergrenze (ohne KG 700) in Höhe von 2 175 000 EUR (netto).\
Der bereits vorliegende Vorentwurf (Anlage) ist zwingende Grundlage aller weiteren Planungsleistungen. Mit der Planung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen. Die Planungsleistungen sind auf der ersten Stufe so auszuführen, dass die Leistungsphase 5 „Ausführungsplanung“ in Gänze spätestens am 14.12.2018 fertiggestellt wird.\
Im Übrigen wird, was den Inhalt des Auftrags anbelangt, auf den Entwurf eines Generalplanervertrages gemäß Teil D der Vergabeunterlagen Bezug genommen.\
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CPV-Codes: 71240000
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag
Aktenzeichen:
B001/2018
Termine & Fristen
Verfahrensart:
07.05.2018 - 11:59 Uhr\
Angebotsfrist:
07.05.2018 - 12:00 Uhr\
Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine einschlägige Berufshaftpflicht und unter hinreichender Versicherung aller General und Fachplanungsrisiken mit folgenden Mindest-Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen: für Personenschäden mindestens 2 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle.\
Von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr) \
Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.\
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Zahlung:
Details werden in den Verdingungsunterlagen für das Verhandlungsverfahren und in dem Entwurf eines Generalplanervertrags festgelegt.\
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Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot
Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers\
Der Bewerber hat sich im Bewerberformular an der angegebenen Stelle darüber zu erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB sowie gemäß § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz vorliegen.\
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine einschlägige Berufshaftpflicht und unter hinreichender Versicherung aller General- und Fachplanungsrisiken mit folgenden Mindest-Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen:\
Für Personenschäden mindestens 2 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr).\
Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.\
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Technische Leistungsfähigkeit\
Referenz:\
Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen (geeignete Referenz im Sinne von § 46 Abs. 1 Nr. 3 VgV).\
Das (geeignete) Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen kumulativ erfüllen:\
— Zugehörigkeit der Referenz zu der BWZ 5520 gemäß Bauwerkszuordnungskatalog in der aktuellen Fassung,\
— Referenz muss mindestens die Fachplanung Technische Ausrüstung beinhalten, dort mindestens die Anlagengruppen 1,2 und 7 und es müssen jeweils mindestens die HOAI-Leistungsphasen 3 bis 8 erbracht worden sein,\
— Investitionsvolumen (inklusive KG 700) mindestens 1,5 Mio. EUR (brutto),\
— bauliche Fertigstellung des Referenzprojekts nach dem 31.12.2010 (maßgeblich ist der Zeitpunkt der baulichen Abnahme).\
Entsprechende Angaben werden im Bewerberformular (Teil B) abgefragt.\
Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt vorweisen können. Die Bewerber sind aufgefordert, alle verfügbaren Referenzen anzugeben. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (mit diesem fest zu verbinden) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.\
Achtung:\
— Auch hinsichtlich der Referenzen gilt der unter IV.9.1 von Teil A der Vergabeunterlagen statuierte Vorbehalt bezüglich des Vorranges der Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich also vor, die Angaben zu den Referenzen in Zweifelsfällen genau zu überprüfen und dabei auch Auftraggeber-Bescheinigungen (unter Fristsetzung) zu fordern,\
— Auch für das Auswahlkriterium „Referenzen“ (gemäß VI.) sollten alle weiter verfügbaren Referenzen nach dem 31.12.2010 in Form von Eigenerklärungen angegeben werden. (Bei diesen weiteren Referenzen gelten prinzipiell ebenfalls die oben statuierten Mindestanforderungen.).\
Zahl der Beschäftigten/ Anzahl der Führungskräfte:\
Erklärung (im Bewerberformular), aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren 2015 bis 2017 Beschäftigten (zu ermitteln gemäß § 267 Abs. 5 HGB) und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren 2015 bis 2017 ersichtlich ist. Teilzeitkräfte sind entsprechend umzurechnen. Im Falle einer Bietergemeinschaft kommt es auf die Anzahl der bei allen Mitgliedern gemeinsam Beschäftigten bzw. auf die Anzahl der dort insgesamt vorgehaltenen Führungskräfte in den letzten 3 Jahren 2015 bis 2017 an.\
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