Dienstleistungen von Architekturbüros

DTAD-ID: 15168361
Region:
63128 Dietzenbach
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Schillerschule besteht seit 114 Jahren und ist die älteste Schule in Dreieich-Sprendlingen. Die Grundschule ist an die Kapazitätsgrenzen gestoßen und muss erweitert werden. Die Schule soll um einen Zug, um einige Gruppenräume und eine Toilettena…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
13.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
14.06.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Dietzenbach: Dienstleistungen von Architekturbüros - Dreieich, Erweiterung der Schillerschule, Leistungen der Objektplanung Gebäude
Die Schillerschule besteht seit 114 Jahren und ist die älteste Schule in Dreieich-Sprendlingen.
Die Grundschule ist an die Kapazitätsgrenzen gestoßen und muss erweitert werden. Die Schule soll um einen Zug, um einige Gruppenräume und eine Toilettenanlage erweitert werden sowie um eine Betreuungseinrichtung. (Betreuungsräume, Speisesaal und Küche) durch die sehr beengten Verhältnisse auf dem Grundstück soll die Erweiterung der Schule und die Betreuungseinrichtung in einem Gebäude untergebracht werden.
Geringfügige, noch nicht zu bemessene Umbaumaßnahmen im Bestandgebäude werden in Abhängigkeit vom Entwurf ebenfalls voraussichtlich nötig werden.
Für das Projekt werden Gesamtbaukosten von ca. 4 500 000 EUR (brutto) angenommen.
Planungsbeginn: sofort nach Beauftragung (voraussichtlich Anfang Sep.)
Baubeginn/Abriss: Frühjahr/Sommer 2020
Fertigstellung: Ende 2021.

CPV-Codes:
71200000

Die Prognosen der Schülerzahlen lassen einen Zuwachs bereits im Schuljahr 19/20 erkennen, deshalb wurden bereits Interim Maßnahmen unternommen, die voraussichtlich bis zur Fertigstellung des Neubaus ausreichend sein werden. (Verortung siehe Lageplan)
Die Schule besteht aus 3 Gebäuden.
Haus 1 ist die Sporthalle und soll so bestehen bleiben.
Haus 2 beherbergt die Schule in einem Klinkerbau aus dem Jahr 1905.
Im Pavillon/Haus 3 ist die derzeitige Betreuung untergebracht.
Da die Erweiterung eine Kooperation zwischen Kreis Offenbach und der Stadt Dreieich ist und die Betreuungseinrichtung von der Stadt Dreieich mitfinanziert wird, wird die Abrechnung über einen anteiligen Flächenschlüssel erfolgen. Der Neubau der Betreuung und des Speisesaals mit Küche ist aufgrund noch nicht erfolgter Abstimmungen mit der Stadt Dreieich als optional zu sehen. Es wird erwartet, dass die Abstimmungen bis zur Angebotsaufforderung erfolgt sind. Die Planung der Maßnahme erfolgt jedoch gemeinsam.
Durch das beengte Grundstück muss die Erweiterung in einem Gebäude erfolgen.
Aktuell wird die Verortung der Erweiterung durch den Abriss oder die Versetzung des Pavillons favorisiert, wobei ein Anschluss an das Haus 2 zu prüfen ist.
Ein weiterer Standort wird an der Elbestraße neben der Trafostation gesehen.
Es ist jedoch zu prüfen ob wirtschaftlichere Möglichkeiten bestehen, bzgl. des Standortes wie auch des möglichen Anschlusses an das Gebäude 2.
Die Schule soll um ca. 1 100 m2 NNF erweitert werden. Ca. 500 m2 NNF entfallen auf die Schule und ca. 600 m2 NNF auf die Betreuung.
Es sollen realisiert werden für die Erweiterung der Schule: 4 Klassenräume, Gruppenräume, Toilettenanlagen, geringfügige Umbauten im Haus 2 (Entwurfsabhängig).
Optional sollen realisiert werden für die Betreuungseinrichtung: Küche mit Nebenräumen und Lager für ca. 200-230 Essen und Speisesaal für ca. 100-125 Plätzen sowie 2 Betreuungsräume. Das Küchenkonzept und die Küchenplanung können, sofern der Architekt über ein entsprechendes Leistungsangebot verfügt, Auftragsgegenstand werden. Jedoch ist auch die Hinzuziehung eines Fachplaners möglich.
Ein Raumbuch wird in der 2. Phase (mit Angebotsaufforderung) bekannt gemacht.
Der zu vergebende Auftrag umfasst die LPH 1-9 der Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff HOAI für die Erweiterung der Schule und optional für die Betreuung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, die Umsetzung ist abhängig von weiteren Gremienbeschlüssen bei Kreis und Stadt.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE71C
Hauptort der AusführungMoselstr. 7Dreieich-Sprendlingen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
KROF-2019-0026
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
14.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: 1 Projektteam/Projektorganisation / Gewichtung: 35,00
Qualitätskriterium - Name: 2 Projektanalyse/Herangehensweise / Gewichtung: 50,00
Preis - Gewichtung: 15,00

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden. Die Bewerbungsunterlagen sind von der unter I.3 genannten Stelle herunterzuladen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist fristgerecht AUSSCHLIESSLICH elektronisch über die eHAD einzureichen. (Nicht über die Nachrichtenfunktion). Die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version).
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dieser muss im Teilnahmeantrag an der/n angegebenen Stelle/n textlich benannt sein (keine händische Unterschrift), evtl. Bewerbergemeinschafts- oder Nachunternehmerverpflichtungserklärung sind zu unterschreiben,
— Bei Bewerbergemeinschaften eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte „Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig),
— Bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug), in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. NU),
— Nachweis der Berufszulassung als Architekt (bei einer juristischen Person von einer bei dieser im Angestelltenverhältnis stehenden Person, bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen),
— Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei einer BG von jedem Mitglied), im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen,
— Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und ggf. vom NU).
— Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis kann z.B. durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) geführt werden,
— Die Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs. 1 VgV und §§ 123,124 GWB werden mit der Abgabe des vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages versichert,
— Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch die Erklärung des bevollm. Vertreters im Teilnahmeantrag abgegeben.
— Die Nachforderung von Unterlagen gemäß §56 VgV wird vorbehalten.
Hinweise:
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen,
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen (Objektplanungsleistungen für Gebäude) für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindesteignung:
— Umsatz für vergleichbare Leistungen in Höhe von 0,2 Mio. EUR netto im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter aktuell. Die Mitarbeiterzahlen von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
WERTUNG DER REFERENZEN:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.
Punkte (max. 100) werden dabei auf folgende Kriterien vergeben:
— Referenzen zu vergleichbarer Nutzung (Neubauten/grundhafte Sanierungen aus dem Bildungs- und Betreuungsbereich: Schulen, Grundschulen, Kitas - nicht gewertet werden reine Sporthallen, Hochschulen, Erwachsenenbildung, etc.) – max. 30 Punkte, 15 Punkte je Referenz,
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber (verbindliche Anwendung des öffentlichen Vergaberechts) – max. 30 Punkte, 15 Punkte je Referenz,
— Referenzen zu Architektursprache und Gestaltung (mit graphischem Nachweis) max. 40 Punkte für den Gesamteindruck aller hierfür eingereichten Referenzen (abgestuft) wenn mind. eine der Referenzen aus dem Bildungs-/Betreuungsbereich nachgewiesen werden kann, andernfalls werden maximal 25 Punkte vergeben. (voll überzeugend = 40 Punkte; weitgehend überzeugend = 25 Punkte; teilweise überzeugend = 15 Punkte; nicht überzeugend = 0 Punkte).
Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindesteignung:
— 3 fachlich qualifizierte Mitarbeiter aktuell,
— mindestens eine wertbare Referenz.
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16a9c1a18d2-1ea04a193f526202
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Stadtbauplan GmbH
Rheinstraße 40-42
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 615199570
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6151995730
NUTS-Code: DE71C
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.stadtbauplan.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.had.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 28
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Neubau der Betreuung ist aufgrund noch nicht erfolgter Abstimmungen mit der Stadt Dreieich als optional zu sehen. Die Planung der Maßnahme erfolgt jedoch gemeinsam. Optional sollen realisiert werden für die Betreuungseinrichtung: Küche mit Nebenräumen und Lager für ca. 200-230 Essen und Speisesaal für ca. 100-125 Plätzen sowie 2 Betreuungsräume.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Aus den eingegangenen Bewerbungen sollen anhand folgender Auswahlkriterien 3-5 Bieter (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
Geforderte Nachweise:
Umsatz:
Umsatz für vergleichbare Leistungen (Objektplanungsleistungen für Gebäude) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
Mitarbeiter:
Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter aktuell
Referenzen:
— Referenzen zu vergleichbarer Nutzung,
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber bzw. Anwendung des öffentlichen Vergaberechts,
— Referenzen zu Architektursprache (mit grafischem Nachweis).
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen:
Die eingereichten Referenzprojekte müssen, um gewertet werden zu können, folgende Anforderungen erfüllen:
— Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2014,
— Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI,
— Größe: Mindestgröße 0,8 Mio. EUR netto KG 300+400.
Hinweise:
— Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des AG oder des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden,
— Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.),
— Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Arbeitsgemeinschaft mit anderen Büros bewerben,
— Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind,
— Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden,
— Geforderte Eignungsnachweise (§ 46 Abs. 3 und § 49 VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich gefordert wird der Nachweis der Berufszulassung als Architekt (siehe auch III.1.1); bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Nachweis (Kopie) einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung. Im Auftragsfall ist eine Deckungssumme in Höhe von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen. (siehe auch III.1.1)
Sollte die aktuelle Versicherungssumme nicht dem geforderten Wert entsprechen, so genügt (neben der Vorlage des Versicherungsscheins) die Zusicherung durch Benennung des bevollmächtigten Vertreters in Reinschrift im Teilnahmeantrag, im Auftragsfalle die Versicherungssumme auf den geforderten Wert anzuheben.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14.06.2019
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 12.08.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.10.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Zur Wahrung der Transparenz des Wettbewerbs befindet sich ein Wertungsleitfaden zur Wertung der Zuschlagskriterien in der Anlage zu dieser Bekanntmachung. Es wird dringend empfohlen, diesen Leitfaden zu beachten. Dieser ist Teil der Vergabeunterlagen.
Weitere Informationen werden mit der Angebotsaufforderung bekannt gegeben.
Alle weiteren Anlagen dieser Bekanntmachung sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Dies sind:
1) Teilnahmeantrag;
2) Formblatt Referenzprojekte;
3) Matrix – Eignung;
4) Matrix – Zuschlag (für 2. Phase);
5) Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien (für 2. Phase);
6) Lageplan/Bestandspläne.
Rückfragen zum Verfahren sind im Vergabeportal der eHAD über die Nachrichtenfunktion zu richten.
Bei technischen Problemen mit der eHAD bzw. der Vergabeplattform AI Bietercockpit wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline 0611/974588-0 oder [email protected]

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151126834
Fax: +49 6151125816

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126834
Fax: +49 6151125816

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstad
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126834
Fax: +49 6151125816

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 09.05.2019