Dienstleistungen von Architekturbüros

DTAD-ID: 15174027
Region:
64521 Groß-Gerau
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Sanierung und Modernisierung der Kreisporthalle Groß-Gerau LPH 1-9.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
14.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
12.06.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Groß-Gerau: Dienstleistungen von Architekturbüros - Kreissporthalle Groß-Gerau, Sanierung und Modernisierung
Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Sanierung und Modernisierung der Kreisporthalle Groß-Gerau LPH 1-9.

CPV-Codes:
71200000

Die Kreissporthalle in Groß-Gerau dient den Schulen und ansässigen Vereinen als Spiel- und Sportstätte. Die in die Jahre gekommene Halle soll energetisch und brandschutztechnisch saniert werden, um die vom Landkreis geforderten Standards einzuhalten. Neben dem Dach und der Fassadenkonstruktion sowie anderen sanierungsbedürftigen Gebäudeelementen ist vor allem die Haustechnik zu erneuern. Im Zuge der Sanierungsleistung sollen auch die Zugangs-, Umkleide und Sanitärbereiche umstrukturiert und an heutige Standards angepasst werden. Dabei ist eine barrierefreie Nutzung des Gebäudes zu erwirken.
Mit der vorliegenden Ausschreibung wird die Leistung der Objektplanung gem. §§ 33 ff. HOAI vergeben.
Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beabsichtigt die Kreissporthalle des Kreises zu sanieren und zu modernisieren. Dies betrifft einerseits die technisch-energetische Ertüchtigung des Gebäudes sowie die Bereiche der Umkleiden und Sanitärräume, die nach den zeitgemäßen Standards modernisiert werden sollen.
Die Sporthalle ist eine Vierfelderhalle für Mannschafts- und Einzelsportarten. Sie hat eine Grundfläche von 2 920,94 m2 und einen Bruttorauminhalt von 21 293,78 m3. Nördlich des Spiel- und Sportfeldes befindet sich die festinstallierte Tribüne mit 425 Sitzplätzen. Im westlichen Bereich unter der Tribüne befindet sich die Technikzentrale.
Südlich und westlich des Spielfeldes schließen Geräteräume und die Umkleiden mit Sanitärbereichen sowie ein Konditionsraum an.
Im Vorfeld wurde eine Bestandsaufnahme (Grundlagenermittlung) durchgeführt und darauf aufbauend ein Sanierungskonzept erarbeitet. Davon ausgehend schließt die architektonische Sanierung folgende Leistungen ein:
— Umstrukturierung der Grundrisse im Umkleide- und Sanitärbereichen sowie der Besucher-WCs mit Schaffung der Barrierefreiheit,
— Erneuerung der Unterdecken, Bodenbeläge, Türen und Fenster, sowie der Wandverkleidung und der Prall wand im Hallen und Innenbereich,
— Erneuerung des Wärmeschutzes nach neuestem Stand,
— Ertüchtigung Brandschutz,
— Sonnenschutzmaßnahmen,
— teilweise Erneuerung der Dachkonstruktion, Austausch sämtlicher Dachfenster und Oberlichtbänder,
— ggf. Ertüchtigung der Außenwand,
— sonstiges (Trennvorhänge, Tribünenelemente, ...).
Zusätzlich zu den Leistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI sind die Leistungen zur Bestandsaufnahmen und Planung der losen Möblierung sowie die Umzugskoordination zu erbringen.
Darüber hinaus ist als Besondere Leistung das Mitwirken bei dem Fördermittelabruf sowie das Mitwirken bei der Erstellung des Verwendungsnachweises im Rahmen des Fördermittelprogramms „KIP macht Schule" zu erbringen.
Der Kreis Groß-Gerau beabsichtigt Baumaßnahmen (Neubauten und Instandsetzungen) im Passivhausstandard durchzuführen.
Die Leistungen werden stufenweise vorbehaltlich der Kreistagsbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projekts abgerufen.
Stufe 1: LPH 1-3, weitere Stufen (LPH 4-9)
Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung und/oder Leistungsphasen nach HOAI besteht nicht.
Voraussichtliche Terminabfolge der Leistungserbringung:
— Planungsbeginn Gebäude und Innenräume: 1.9.2019,
— Fertigstellung LPH 2 Gebäude und Innenräume: 15.12.2019,
— Fertigstellung LPH 3 Gebäude und Innenräume: 1.4.2020,
— Fertigstellung LPH 4 Antrag Baugenehmigung: 1.7.2020,
— Fertigstellung LPH 5 1.10.2020,
— Fertigstellung LPH 6 Ausschreibungspaket 1 1.12.2021,
— Fertigstellung LPH 6 Ausschreibungspaket 2 1.02.2021,
— Baubeginn: 1.4.2021,
— Bauzeit und Inbetriebnahme: 1.11.2022.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE717
Hauptort der AusführungKreisausschuss des Kreises Groß-GerauWilhelm-Seipp-Str. 464521 Groß-Gerau
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
19/182
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende Unterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB i. V. M. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen.
Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird zu, benennen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Geforderte Standards der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit:
Zu 1) Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von mind. 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden mind. 3 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise gemäß der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) von jedem Mitglied zu erbringen;
Zu 2) Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume (HOAI §§ 33-37): mind. 0,25 Mio. EUR (brutto)/Jahr.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Angaben über das jährliche Mittel beschäftigten Mitarbeiter, Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl der mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ing., Master- und Bachelor Angestellten der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweis der Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;
3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV;
4) Darstellung von 3 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz. Für die Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt vollständig auszufüllen.
Jede Referenz ist durch Bilder und Beschreibungen auf max. 4 Din A3 zu belegen. Unaufgefordert eingereichte Unterlagen, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Zusätzlich zu den 3 dargestellten Referenzen ist eine Auflistung mit vergleichbaren Referenzen (Baukosten, BGF) mit entsprechenden Angaben einzureichen.
Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen (siehe Beilage zum Teilnahmeantrag) abfragen darf.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards
Zu 1) Anzahl an beschäftigte Mitarbeiter:
Mindestens 5 mit vergleichbaren Leistungen betraute Architekten/Ingenieure;
Zu 4) Es werden alle 3 Referenzen gewertet. 2 der 3 Referenzen müssen die Leistungsphase 5 HAOI beinhalten. Die weiteren Mindeststandards sind durch alle Referenzen mindestens einmal abzubilden. Sollte eine der Mindeststandards nicht abgebildet werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Mindeststandards:
– mindestens eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB,
– mindestens eine Referenz als Passivhaus. Diese Referenz muss mindestens die LPH 5-8 beinhalten,
– mindestens eine Referenz muss eine Sporthalle sein,
– Mind. eine Referenz muss als Gebäude nach der Hessischen Versammlungsstättenrichtlinie (oder entsprechende Richtlinie des jeweiligen Bundeslandes) geplant worden sein,
– mindestens eine Referenz muss ein(e) Mehrzweckgebäude/Mehrzweckhalle sein,
– mindestens ein Gebäude mit einer Grundfläche von >= 1 500 m2,
– Baukosten KGR 300 + 400 mindestens 4 Mio. EUR (brutto),
– jede Leistungsphase von 1-8 muss durch alle Referenzen mindestens einmal abgedeckt worden sein.
Nach Abbildung der Mindeststandards in jeweils mind. einer der eingereichten Referenzen werden alle 3 Referenzen anhand folgender Punktkriterien bewertet.
Bei den Kriterien ist jeweils mindestens 1 Punkt zu erreichen. Sollte nicht mind. 1 Punkt erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
– bearbeitete Leistungsphase (1-9 Punkte),
– Grundfläche des Gebäudes (GF) (1-3 Punkte),
– Baukosten (KG 300 + 400) (1-3 Punkte),
– Architektonische Qualität (1-3 Punkte).
(siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
Hinweise:
— zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.),
— der Abschluss der Ausführung der Referenzen darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen,
— Bewerber, können sich gemeinsam mit anderen Büros bewerben, um die Anforderungen zu erfüllen,
— Teilnahmeanträge, die weniger oder mehr als die 3 geforderten Referenzen enthalten werden ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften sind ebenfalls 3 Referenzen zugelassen.

Sonstiges
 
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16aa07b9fb8-7d3b43da027bdbbb
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16aa07b9fb8-7d3b43da027bdbbb

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.09.2019
Ende: 31.10.2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
LPH 8 endet mit der Fertigstellung des Bauvorhabens. Die vorgesehene bauliche Umsetzung erfolgt bis zum 4. Quartal 2022. Aufgrund des Fördermitteabrufes ist dieser Termin einzuhalten.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§ 123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen (Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume §§ 33 ff. HOAI) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden
Leistungen betraute Architekten/Ingenieure in den letzten 3 Jahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75 VgV (wird nur auf Vollständigkeit geprüft), Eigenerklärung darüber welche Leistungen unter Umständen an Nachunternehmer vergeben werden sollen gem. § 46 Abs 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft), Sowie Nachweis über 3 geeignete Referenzen über früher ausgeführte Leistungen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden mind. 3, max. 6 Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen.
Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten Unterlagen.
Gewichtung:
– durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
– durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
– Nachweis über geeignete Referenzen: 75 % (25 % je Referenz).
(siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl erreichen, erfolgt die Auswahl durch Los verfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Siehe II.2.4

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12.06.2019
Ortszeit: 10:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28.06.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.09.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zusätzliche Angaben

Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind die im Teilnahmeantrag vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen.
Die Bewerber haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Der Teilnahmeantrag ist frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal „Vergabe 24" (https://vergabe24.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Antragsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Teilnahmeantrag" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); EEE;
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen werden und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3, höchstens jedoch 6 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und zum Verhandlungsgespräch eingeladen.
Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Werktage nach Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren per Fax, Mail oder Brief gefordert. Sollten weniger Bestätigungen als Einladungen rechtzeitig eingehen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, bis 7 Kalendertage nach Versendung der Einladungen Nachrücker zu nominieren und einzuladen.
Die daraus resultierende kürzere Bearbeitungszeit kann von den nachrückenden Bewerbern nicht beanstandet werden.
Rechnungsstellung zusätzlich Abgabe in Papierformat

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Darmstadt
64283
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 15 (postalisch: Wilhelm-Seipp-Str. 4)
Groß-Gerau
64521
Deutschland
Fax: +49 6152-989-615

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 10.05.2019