Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

DTAD-ID: 15183120
Region:
34497 Korbach
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Objektplanung für Gebäude, Innenräume und Freianlagen nach § 34/39 HOAI für die Errichtung eines Bürogebäudes für die öffentliche Verwaltung.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
16.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
14.06.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Korbach: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden - Errichtung eines Bürogebäudes für die öffentliche Verwaltung
Objektplanung für Gebäude, Innenräume und Freianlagen nach § 34/39 HOAI für die Errichtung eines Bürogebäudes für die öffentliche Verwaltung.

CPV-Codes:
71221000

Der Auftraggeber beabsichtigt auf einem Teil des Grundstücks Gemarkung Korbach, Flur 25, Flurstück 64/8, ein Bürogebäude für die öffentliche Verwaltung zu errichten.
Das Gebäude soll 162 Arbeitsplätze für die Fachdienste Gesundheit (37 AP), Soziale Angelegenheiten (74 AP) und Jugend (51 AP) zur Verfügung stellen.
Gegenstand der zur vergebenden Leistung ist die Objektplanung für Gebäude, Innenräume und Freianlagen nach § 34/39 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9.
Die Umsetzung der Leistung soll zeitnah nach der Auftragserteilung erfolgen. Die Umsetzung des Bauvorhabens soll direkt nach Abschluss der Planungsleistungen und Erteilung der Baugenehmigung erfolgen.
Der Kostenrahmen für das Projekt beläuft sich auf 14,0 Mio EUR (Kostengruppe 200-700 nach DIN 276) einschließlich der Umsatzsteuer.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE736
Hauptort der AusführungMedebacher Landstraße, 34497 Korbach
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
162/2019
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
14.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
— Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1 und Abs. 4, 124 Abs 1 GWV
— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt(in) / Ingenieur(in)" gemäß § 75 Absatz 1 / Absatz 2 VGV.
Bei juristischen Personen: Vorlage eines Handeslregisterauszugs, nicht älter als drei Monate bei Abgabe des Teilnahmeantrags. Hieraus muss hervorgehen, dass der Unterschriftsleistende für das Unternehmen vertretugnsberechtigt ist und die auftragsgegenständlichen Leistungen zu dem satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der obengenannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als zwölf Monate sein.
Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bwerbungsunterlagen vorzulegen.
— Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gerechnet ab 1.1.2016, gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV; Wichtung 10 %,
— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) gerechnet ab 1.1.2016 für die den zu vergebenden Leistungen entsprechenden Dienstleistungen (Architektenleistungen für die Errichtung von Verwaltungs- oder Bürogebäuden oder sonstigen öffentlichen Gebäuden) Wichtung 10 %.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
— Erklärung, aus der die Anzahl der ständigen Mitarbeiter für die entsprechende Dienstleistung in den letzten drei Jahren (2016,2017,2018), gerechnet ab dem 1.1.2016, unter Einbeziehung der jeweiligen Führungskräfte hervorgeht
(§ 46 Abs. 8), Wichtung 10 %.
— Referenzen der wesentlichen in den letzten 10 Geschäftsjahren - gerechnet ab 01.01.2014 - abgeschlossenen Architektenleistungen für die Errichtung von Verwaltungs- oder Bürogebäude oder sonstigen öffentlichen Gebäuden (§ 46 Abs. (3) 1. VgV), je Referenz Wichtung 40 %
— Benennung der vorgesehenen Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung für den Auftragsfall mit Nachweis der fachlichen Qualifikation (§ 46 Abs. (3) 2. VgV), Wichtung 20 %
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung (§ 49 VgV]), Wichtung 10 %

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16a54b1e56b-e894026004cc264
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Landkreis Waldeck-Frankenberg -zentrale Submissionsstelle-
Südring 2
Korbach
34497
Deutschland
Kontaktstelle(n): Submissionsstelle
Telefon: +49 5631954426
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 5631954372
NUTS-Code: DE736
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.landkreis-waldeck-frankenberg.de
Adresse des Beschafferprofils: www.had.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.had.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 02.12.2019
Ende: 29.12.2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Eignung nach Ziffer III 1.2 und III 1.3

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beuaftragung der Leistungsphasen 1 und 2 in einer ersten Stufe.
Nach Abschluss der Leistungsphase 2 werden die Projektziele insbesondere bezüglich Investitions- und Folgekosten geprüft. Weitere vorgesehene Stufen sind die Leistungsphasen 3 bis 4 (Stufe 2) und 5 bis 9 (Stufe 3).
Ein Anspruch auf Folgebeauftragung besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Bauvorlageberechtigte Architekten und Ingenieure

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14.06.2019
Ortszeit: 12:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.12.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1. Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren rnit Teilnahmewettbewerb nach §17 VgV (zweistufiges Verfahren).
Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch die ausgewählten geeigneten Bewerber teilnehmen.
2. Die Bewerber sollen ihren Teilnahmeantrag unter Nutzung des Bewerbungsbogens zum Teilnahmeantrag beim Auftraggeber einreichen.
Dieses Dokument ist unter der in Ziffer I.3 dieser Bekanntmachung genannten URL verfügbar.
3. Die mindestens drei, höchstens sechs qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 erhalten dann den Ausschreibungstext für die Stufe 2. In Stufe 2 verlangt der Auftraggeber u.a. eine Konzeptstudie, das gemäß § 77 (2) VgV angemessen vergütet wird. Jedes eingeladene Büro erhält ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 10 000,00 EUR incl. Nebenkosten, zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung informiert.
4. Für den Fall, dass mehr als sechs Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen, erfolgt eine Auswahl entsprechend der Eignungskriterien wie folgt:
Zur Gewichtung der einzelnen Eignungsnachweise sind die jeweiligen Klammerzusätze aufgenommen.
Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt.
Für die entsprechend gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung nach einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkte, deren Anforderungen für die entsprechenden Kriterien transparent in dem Bewerbungsbogen aufgenommen sind.
Die erreichte Punktzahl wird sodann mit der Gewichtung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktezahl. Grundlage für die Auswahl der max. sechs Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die im Ergebnis höchsten Punktzahlen. Gibt es hier einen Gleichstand, kann der Auftraggeber die Entscheidung per Los nach § 75 Abs. 6 VgV treffen. Die Einzelheiten zum Vorgehen bei der Bewertung sind im Bewerbungsbogen festgelegt.
5. Der Teilnahmeantrag ist von den Bewerbern eigenhändig zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder den bevollmächtigten Vertreter eigenhändig zu unterzeichnen.
6. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
7. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin digital über das Vergabeprotal had eingegangen sein. Fehlende Erklärungen können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist gemäß § 56 VgV nachgereicht werden. Sofern fehlende Unterlagen auch dann nicht vorliegen, muss der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
8 .Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens 7 Tage
Vor dem Schlusstermin über die Kommunikation des Vergabeportals gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse durch die Einstellung der Antworten im Vergabeportal, die die Bewerber regelmäßig zu prüfen haben.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6151125816

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6151125816

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6151125816

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 14.05.2019