Dienstleistungen von Ingenieurbüros

DTAD-ID: 16292992
Region:
10099
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungen für das Durchführen des ganzheitlichen Nachtragsmanagements für das Vergabepacket (VP) 3 des Bauvorhabens „Dresdner Bahn“ Südkreuz – Blankenfelde. Für den Wiederaufbau der Dresdner Bahn gehören die Ba…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.04.2020
Frist Angebotsabgabe:
11.05.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Frankfurt am Main: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Nachtragsmanagement für VP 3, Bauvorhaben Knoten Berlin, Südkreuz – Blankenfelde (Dresdner Bahn)
Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungen für das Durchführen des ganzheitlichen Nachtragsmanagements für das Vergabepacket (VP) 3 des Bauvorhabens „Dresdner Bahn“ Südkreuz – Blankenfelde.
Für den Wiederaufbau der Dresdner Bahn gehören die Baumaßnahmen zu den Leistungen des VP 3.

CPV-Codes:
71300000

Gegenstand der Ausschreibung sind die Leistungen für das Durchführen des ganzheitlichen Nachtragsmanagements für das Vergabepacket (VP) 3 des Bauvorhabens „Dresdner Bahn“ Südkreuz – Blankenfelde.
Für den Wiederaufbau der Dresdner Bahn gehören u.a. die nachfolgend aufgeführten Baumaßnahmen zu den Leistungen des VP 3:
S-Bahn:
— Neubau S-Bahngleise im Verdrängungsbereich der Fernbahn;
— Neubau S-Bahngleise ca. km 9,7 bis 10,5 in Verbindung m. Gleisverschwenkungen z. Errichtung der EÜ Säntisstraße;
— Herstellung Lärmschutzwände bahnrechts und bahnlinks der S-Bahn;
— Herstellung div. Ingenieurbauwerke;
— Tiefbau und Entwässerungsanlagen zu den S-Bahngleisen (incl. Sickeranlagen / Regenrückhalte-becken / Hebeanlagen);
— Ausstattung S-Bahngleise m. Stromschienenanlage u. Bahnstromversorgung
Fernbahn:
Nach Inbetriebnahme der S-Bahngleise erfolgt der Wiederaufbau der Fernbahngleise. In der Nähe z. Bahnhof Südkreuz ist die Einbindung der Dresdner Bahn in die Anhalter Bahn herzustellen. Abschnittsweise wird der Schotteroberbau in einem Betontrog als Erschütterungsschutz hergestellt. Im Bahnhof Marienfelde werden 2 weitere Gleise errichtet. Es werden Tiefbauarbeiten durchgeführt und Entwässerungsanlagen eingebaut. Lärmschutzwände werden bahnlinks, bahn-rechts u. z. Teil zwischen den Gleisen errichtet. Die F-Bahngleise erhalten Oberleitungsanlagen.
Die neue Bahnanlage wird ergänzt durch weitere Ausrüstung (Weichenheizung, TK-Anlagen usw.) Der S-Bahnhof Lichtenrade wird neu errichtet. Im S-Bahnhof Marienfelde erfolgt eine Bahnsteigan-passung am Nordkopf (ca. 20 m neuer Bahnsteig). Bauzeitliche Maßnahmen wie Kabelumver-legungen, die Herstellung bauzeitlicher Gleislagen, sind ebenfalls Gegenstand der Leistungen des VP 3. S-Bahn und Fernbahn werden mit Rettungswegen im Neu- und Umbaubereich ausgestattet.
Zu errichtende Ingenieurbauwerke:
— EÜ Attilastraße;
— EÜ Teltowkanal mit Vorlandbrücke;
— EÜ FU Schichauweg;
— EÜ Schichauweg;
— EÜ Bahnhofstraße; div. Stützbauwerke
Ausschreibung Nachtragsmanagement VP3:
Die anzubietenden Nachtragsmanagementleistungen für das VP 3 umfassen u. a. die nachfolgend aufgeführten Aufgaben:
— Durchführen des ganzheitlichen Nachtragsmanagements m. einzuhaltenden Prüfzeiten gem. Prozess d. DB Netz AG, Prüfung Nachträge der AN gem. NEUPP über die Nachtragsplattform (NTP) der DB AG, Dokumentation, Steuerung, Durchführung der Prüfungen der Nachträge u. VOB/B–Anzeigen bei Anwendung des Dokumentenmanagementsystems VRI-DMS DOXIS u. der EDV–Anwendung RiB iTWO, Koordination aller am Prüfprozess Beteiligten, Durchführung Terminkontrolle, Terminverfolgung, Monitoring;
— formale Prüfungen, Prüfungen d. Grunde nach u. Erstellung der Prüfberichte zu Nachträgen des AN mit darin enthaltenen Forderungen zu Ausführungs- und Planungsleistungen sowie mit Forderungen zu bauzeitlichen Sachverhalten (incl. Abforderung/Auswertung der erforderlichen Stellungnahmen Dritter (z. B. Bauüberwachung, Fachdienst, Recht .…);
— Abgleich der Nachtragskalkulationen mit der vertraglich festgeschriebenen Kalkulationsbasis der Hauptvertragsleistung, Prüfung, Korrektur, Beurteilung d. Leistungsansätze - gegebenenfalls in Abstimmung m. d. zuständigen Bauüberwachung;
— Terminplananalyse Vertragsterminplan u. fortlaufendes Erfassen, Dokumentieren, Fortschreiben von Störungen im Bauablauf analog zum Baufortschritt;
— ganzheitliche Prüfung/Beurteilung geltend gemachter Nachtragsforderungen im Zusammenhang mit zeitlichen Änderungen im Bauablauf incl. Prüfung/Beurteilung eingereichter Terminpläne des AN u. Erstellung d. Terminpläne des AG, Verfassen der erforderlichen Stellungnahmen incl. rechnerisch nachvollziehbarer, monetärer Bewertung (vorbehaltlich Prüfung der Höhe nach durch den Einkauf der DB AG);
— Dokumentieren, Prüfen und Bewerten von Schadensersatzansprüchen/Vertragsstrafen, Mitwirken bei der Geltendmachung von Gegenforderungen, Begleiten strukturierter Streitbeilegungen, Mitwirken bei Rechtsstreitigkeiten zu Nachträgen.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE300
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
20FEI44301
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.05.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Sicherheiten:
Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft:
— in Höhe von 8 v. H. der Brutto-Auftragssumme.
Bürgschaft für Mängelansprüche:
— in Höhe von 5 v. H. der Brutto-Abrechnungssumme.
Zahlung:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
— Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln.
— Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen z. B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz oder § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz genannten Vorschriften.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Erklärung über Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).
Form der geforderten Erklärungen:
Alle geforderten Erklärungen sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe VI.3.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen;
— Ingenieur(e) Nachtragsmanagement, folgende Nachweise sind erforderlich:
1. (Fach-) Hochschulabschluss/Master Bau-/Elektroingenieurwesen oder nachgewiesene, entsprechend gleichwertige Berufserfahrung (Nachweis Kopie des Zeugnisses)
2. praktische Erfahrungen in der Planung/Realisierung oder Vertragsabwicklung in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Verkehrsanlagen und Ausrüstungsgewerke (insb. Leit- und Sicherungstechnik und Elektrotechnik), mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Nachtragsmanagement, Erfahrungen im Nachtragsmanagement für mind. 5 Verträge mit Volumen je mindestens 10 Mio. EUR im Eisenbahninfrastrukturbereich (Nachweis Referenzprojekte der letzten 10 Jahre in Tabellenform mit folgenden Angaben: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Auftragsvolumen, Auftragsjahr, Bereich/Gewerk, Position, Tätigkeit; Schulungsnachweise VOB/B)
— Ingenieur(e) Nachtragsmanagement – Besondere Anforderungen für die Prüfung/Beurteilung baubetrieblicher Forderungen der AN (Bauzeitennachträge), folgende Nachweise sind erforderlich:
1. (Fach-) Hochschulabschluss/Master Bau-/Elektroingenieurwesen oder nachgewiesene, entsprechend gleichwertige Berufserfahrung (Nachweis Kopie des Zeugnisses);
2. praktische Erfahrungen in der Planung/Realisierung oder Vertragsabwicklung in den Be-reichen Hochbau, Tiefbau, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Verkehrsanlagen und Ausrüstungsgewerke (insb. Leit- und Sicherungstechnik und Elektrotechnik), mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Nachtragsmanagement, Erfahrungen im Nachtragsmanagement für mind. 5 Verträge mit Volumen je mindestens 10 Mio. Euro im Eisenbahninfrastrukturbereich (Nachweis Referenzprojekte der letzten 10 Jahre in Tabellenform mit folgen-den Angaben: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Auftragsvolumen, Auftragsjahr, Bereich/Gewerk, Position, Tätigkeit; Schulungsnachweise VOB/B);
3. Nachgewiesene mehrjährige Berufserfahrung bei der ganzheitlichen Prüfung von Bau-zeitennachträgen sowie Terminplanung/Auswertung (inhaltlich/monetär): Untersetzung der erforderlichen Kenntnisse anhand einer Projektliste incl. Benennung der ausgeführten, baubetrieblichen Prüfleistungen (Nachweis mindestens 2 Referenzvorhaben in Tabellenform mit folgenden Angaben: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Auftragsvolumen, Auftragsjahr, Position, Tätigkeit; außerdem Nachweis über baubetriebliche Seminare/Qualifikationsmaßnahmen).
— Assistenz Nachtragsmanagement – zur Unterstützung der Ingenieure Nachtragsmanagement bei der NT-Bearbeitung, folgende Nachweise sind erforderlich:
1. praktische Erfahrungen in der Planung/Realisierung oder Vertragsabwicklung in den Be-reichen Hochbau, Tiefbau, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Verkehrsanlagen und Ausrüstungsgewerke (insb. Leit- und Sicherungstechnik und Elektrotechnik), nachgewiesene, langjährige Berufserfahrung im Bauwesen, mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Nachtragsmanagement im Eisenbahninfrastrukturbereich (Nachweis Referenzprojekte d. letzten 5 Jahre in Tabellenform mit folgenden Angaben: Projektbezeichnung, Auftraggeber, Auftragsjahr, Auftragsvolumen, Position, Tätigkeit; Schulungsnachweise VOB/B).
— Erbringung Referenzlisten zur Anwendung nachfolgend aufgeführten EDV – Anwendungen über die vergangenen letzten 5 Jahre:
Ingenieur(e) Nachtragsmanagement
1. VRI-DMS (DOXIS),
2. RiB iTWO,
3. MS – Projekt (oder vergleichbare Software).
Assistenz Nachtragsmanagement:
1. VRI-DMS (DOXIS),
2. RiB iTWO.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Weitere erforderliche Erklärungen/Nachweise siehe Punkt VI.3.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter//DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=BP3uu640wJ4%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Deutsche Bahn AG, Beschaffung Infrastruktur, Region Ost
Caroline-Michaelis-Str. 5-11
Berlin
10115
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herrn El-Nahry, Hazem
Telefon: +49 3029755788
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 69265-53244
NUTS-Code: DE30
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 06.07.2020
Ende: 30.06.2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Beauftragung optionale Leistungen

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
— Option 1: Beginn: 1.7.2023 bis 30.6.2026;
— Option 2: Beginn: 1.7.2026 bis 31.12.2028.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder


Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11.05.2020
Ortszeit: 12:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Corona-Virus: Der Auftraggeber behält sich vor, wegen möglicher Undurchführbarkeit der hier ausgeschriebenen Leistungen wegen Einschränkungen aufgrund der Corona-Epidemie den Zuschlag nicht zu erteilen/das Vergabeverfahren aufzuheben bzw. einzustellen.
Ab dem 19.4.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50 000 EUR nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig.
Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.1.1. bis III.1.3. genannten – Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
— Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.
—— DB Engineering & Consulting GmbH;
—— IMC, Ingenieur Management Consult GmbH;
—— Dr. Graband & Partner GmbH;
—— PG Dresdner Bahn, Vössing Ingenieurgesellschaft mbH/DB Engineering & Consulting GmbH;
—— SPITZKE SE;
—— Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & CO. KG;
—— Hentschke Bau GmbH.
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
— Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (http://www.deutschebahn.com/lieferantenqualifizierung_downloads) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/fileadmin/_horusdam/2065-BME-Code_of_Conduct_deutsch.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.
— Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist.
— Erklärung über die Beschäftigung von Mitarbeitern des DB Konzerns (aktive und nicht mehr aktive – wie Pensionäre und Rentner) sowie über die wirtschaftliche oder finanzielle Beteiligung am Unternehmen des Bieters von Personen, die außerdem ein Beschäftigungsverhältnis zu einer Gesellschaft des DB Konzerns unterhalten.
Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise:
Alle geforderten Erklärungen/Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor.
Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist zulässig.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstr. 76
Bonn
53123
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 07.04.2020