Dienstleistungen von Ingenieurbüros

DTAD-ID: 15241279
Region:
35080 Bad Endbach
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Hessische Berglandklinik Koller GmbH plant die Erweiterung des Bettenhauses West und der geriatrischen Tagesklinik sowie den Umbau und die Modernisierung des Anbaus West im laufenden Betrieb. Die „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tag…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
03.06.2019
Frist Angebotsabgabe:
28.06.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bad Endbach: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung AnbauWest II
Die Hessische Berglandklinik Koller GmbH plant die Erweiterung des Bettenhauses West und der geriatrischen Tagesklinik sowie den Umbau und die Modernisierung des Anbaus West im laufenden Betrieb. Die „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ besteht aus den Bauabschnitten BA 2a „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik“ und BA 2b „Umbau und Modernisierung Bettenhaus West (Bestand)“. Die Maßnahme wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) durch ein Darlehen gefördert. Zur Realisierung des Vorhabens sind insbesondere Leistungen der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI erforderlich.

CPV-Codes:
71300000
Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE724
Hauptort der AusführungIn den Vergabeunterlagen aufgeführt
Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: HLS
Kurze Beschreibung:Die Hessische Berglandklinik Koller GmbH plant die Erweiterung des Bettenhauses West und der geriatrischen Tagesklinik sowie den Umbau und die Modernisierung des Anbaus West im laufenden Betrieb. Die „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ besteht aus den Bauabschnitten BA 2a „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik“ und BA 2b „Umbau und Modernisierung Bettenhaus West (Bestand)“. Die Maßnahme wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) durch ein Darlehen gefördert. Zur Realisierung des Vorhabens sind insbesondere Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI (2019/S 061-141872), der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär Anlagengruppen gem. § § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI erforderlich. Die Kubatur des Anbaus (BA 2a) umfasst ca. 4.736 m³ bei einer Bruttogrundfläche von insgesamt 1.784 m2. Das zu modernisierende, bestehende Bettenhaus West (BA 2b) umfasst insgesamt ca. 11.006 m³ bei einer Bruttogrundfläche von 3.480 m2. Der erste Bauteil BA 2a beinhaltet die Erweiterung der bestehenden Stationen 1-3 in den Ebenen 0, +1 und +2 um jeweils 10 Betten sowie die Einrichtung einer geriatrischen Tagesklinik mit 10 Plätzen in Ebene -1. Der Neubauteil BA 2a wird nach Fertigstellung und Übergabe an die Auftraggeberin in Betrieb genommen. Damit steht bereits ein Großteil der Patientenbetten in den drei funktionsfähigen Stationen 1-3 sowie die Tagesklinik mit ihren 10 Plätzen zur Verfügung. Im Anschluss an die Mitteilung über die Inbetriebnahme des Neubauteils BA 2a beginnt die Realisierung des BA 2b. Der Bauteil BA 2b umfasst den Einbau von behindertengerechten Nasszellen im bestehenden „Bettenhaus West“ sowie den Umbau der alten Stützpunkte zu Patientenzimmern. Die ebenfalls erforderlichen Planungsleistungen Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Bauphysik, Brandschutz, Planungsbegleitende Vermessung, Geotechnik und Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SIGeKo) sind gem. § 3 Abs. 9 VgV als eigenständige Lose dem sog. 20 %-Kontingent zugeordnet worden. Diese Lose sind nicht Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens und werden nach Maßgabe des nationalen Vergaberechts vergeben. Das Gesamtbudget für die zur „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ erforderlichen Leistungen im Sinne einer verbindlichen Planungsgrundlage beträgt EUR 6.000.000 brutto. Die Leistungen werden loseweise und stufenweise vergeben. Die zu erbringenden Objekt- und Fachplanungsleistungen setzen auf den bereits erbrachten, den Vergabeunterlagen beigefügten, Objekt- und Fachplanungsleistungen auf. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen jedenfalls die Grundleistungen des Leistungsbildes. Für den Auftraggeber ist nach gegenwärtigem Sachstand nicht festzustellen, ob besondere Leistungen zu erbringen sein werden. Los 1: Die Beauftragung der Leistungen der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, erfolgt in einer 1. Stufe zur Erbringung der Leistungsphasen 3-4 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI. Die Beauftragung der 2. Stufe beinhaltet die Erbringung der Leistungsphasen 5-9 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71300000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE724
Hauptort der AusführungIn den Vergabeunterlagen aufgeführt
Zuschlagskriterien:

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 31
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Sofern mehr als 5 Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, werden die 5 am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Auswahl der 5 am besten geeigneten Bewerber erfolgt anhand folgenden Wertungsschemas: 1. Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär mit Gebäudeleittechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI: Eine Referenz, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllt, erhält 1 Punkt. 2 Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 2 Punkte. 3 Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 3 Punkte. 4 Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 4 Punkte. 5 Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 5 Punkte. Für jede weitere Referenz, die die Mindestbedingungen erfüllt, wird ein weiterer Punkt vergeben. 2. Anzahl der Jahre an Berufserfahrung des die Mindestbedingungen erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters: 5 Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 1 Punkt. 6 Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 2 Punkte. Sieben Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 3 Punkte. Acht Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 4 Punkte. Neun Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 5 Punkte. Für jedes weitere Jahr der Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters in der Funktion als Projektleiter wird ein weiterer Punkt vergeben. Im Falle des Punktegleichstandes zwischen dem fünft- und sechstplatzierten Bewerber entscheidet gem. § 75 Abs. 6 VgV das Los. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt gem. Ziffer II.2.4) stufenweise. Es besteht kein Rechtsanspruch hinsichtlich der Beauftragung aller Leistungsphasen. Im Falle des stufenweisen Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer aber verpflichtet, die entsprechenden Leistungen zu erbringen.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben



Los-Nr: 2
Bezeichnung: Los Elektrotechnik
Kurze Beschreibung:Die Hessische Berglandklinik Koller GmbH plant die Erweiterung des Bettenhauses West und der geriatrischen Tagesklinik sowie den Umbau und die Modernisierung des Anbaus West im laufenden Betrieb. Die „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ besteht aus den Bauabschnitten BA 2a „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik“ und BA 2b „Umbau und Modernisierung Bettenhaus West (Bestand)“. Die Maßnahme wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) durch ein Darlehen gefördert. Zur Realisierung des Vorhabens sind insbesondere Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI (2019/S 061-141872), der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär Anlagengruppen gem. § § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI erforderlich. Die Kubatur des Anbaus (BA 2a) umfasst ca. 4.736 m³ bei einer Bruttogrundfläche von insgesamt 1.784 m2. Das zu modernisierende, bestehende Bettenhaus West (BA 2b) umfasst insgesamt ca. 11.006 m³ bei einer Bruttogrundfläche von 3.480 m2. Der erste Bauteil BA 2a beinhaltet die Erweiterung der bestehenden Stationen 1-3 in den Ebenen 0, +1 und +2 um jeweils 10 Betten sowie die Einrichtung einer geriatrischen Tagesklinik mit 10 Plätzen in Ebene -1. Der Neubauteil BA 2a wird nach Fertigstellung und Übergabe an die Auftraggeberin in Betrieb genommen. Damit steht bereits ein Großteil der Patientenbetten in den drei funktionsfähigen Stationen 1-3 sowie die Tagesklinik mit ihren 10 Plätzen zur Verfügung. Im Anschluss an die Mitteilung über die Inbetriebnahme des Neubauteils BA 2a beginnt die Realisierung des BA 2b. Der Bauteil BA 2b umfasst den Einbau von behindertengerechten Nasszellen im bestehenden „Bettenhaus West“ sowie den Umbau der alten Stützpunkte zu Patientenzimmern. Die ebenfalls erforderlichen Planungsleistungen Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Bauphysik, Brandschutz, Planungsbegleitende Vermessung, Geotechnik und Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SIGeKo) sind gem. § 3 Abs. 9 VgV als eigenständige Lose dem sog. 20 %-Kontingent zugeordnet worden. Diese Lose sind nicht Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens und werden nach Maßgabe des nationalen Vergaberechts vergeben. Das Gesamtbudget für die zur „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ erforderlichen Leistungen im Sinne einer verbindlichen Planungsgrundlage beträgt EUR 6.000.000 brutto. Die Leistungen werden loseweise und stufenweise vergeben. Die zu erbringenden Objekt- und Fachplanungsleistungen setzen auf den bereits erbrachten, den Vergabeunterlagen beigefügten, Objekt- und Fachplanungsleistungen auf. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen jedenfalls die Grundleistungen des Leistungsbildes. Für den Auftraggeber ist nach gegenwärtigem Sachstand nicht festzustellen, ob besondere Leistungen zu erbringen sein werden. Los 2: Die Beauftragung der Leistungen der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik für die Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI, erfolgt in einer 1. Stufe zur Erbringung der Leistungsphasen 3-4 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI. Die Beauftragung der 2. Stufe beinhaltet die Erbringung der Leistungsphasen 5-9 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71300000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE724
Hauptort der AusführungIn den Vergabeunterlagen aufgeführt
Zuschlagskriterien:

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 31
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Sofern mehr als 5 Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, werden die 5 am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Auswahl der 5 am besten geeigneten Bewerber erfolgt anhand folgenden Wertungsschemas: 1. Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik für die Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI: Eine Referenz, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllt, erhält 1 Punkt. Zwei Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 2 Punkte. Drei Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 3 Punkte. Vier Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 4 Punkte. Fünf Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 5 Punkte. Für jede weitere Referenz, die die Mindestbedingungen erfüllt wird ein weiterer Punkt vergeben. 2. Anzahl der Jahre an Berufserfahrung des die Mindestbedingungen erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters: Fünf Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 1 Punkt. Sechs Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 2 Punkte. Sieben Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 3 Punkte. Acht Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 4 Punkte. Neun Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 5 Punkte. Für jedes weitere Jahr der Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters in der Funktion als Projektleiter wird ein weiterer Punkt vergeben. Im Falle des Punktegleichstandes zwischen dem fünft- und sechstplatzierten Bewerber entscheidet gem. § 75 Abs. 6 VgV das Los. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt gem. Ziffer II.2.4) stufenweise. Es besteht kein Rechtsanspruch hinsichtlich der Beauftragung aller Leistungsphasen. Im Falle des stufenweisen Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer aber verpflichtet, die entsprechenden Leistungen zu erbringen.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben



Los-Nr: 3
Bezeichnung: Los Tragwerksplanung
Kurze Beschreibung:Die Hessische Berglandklinik Koller GmbH plant die Erweiterung des Bettenhauses West und der geriatrischen Tagesklinik sowie den Umbau und die Modernisierung des Anbaus West im laufenden Betrieb. Die „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ besteht aus den Bauabschnitten BA 2a „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik“ und BA 2b „Umbau und Modernisierung Bettenhaus West (Bestand)“. Die Maßnahme wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) durch ein Darlehen gefördert. Zur Realisierung des Vorhabens sind insbesondere Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI (2019/S 061-141872), der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär Anlagengruppen gem. § § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI und der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI erforderlich. Die Kubatur des Anbaus (BA 2a) umfasst ca. 4.736 m³ bei einer Bruttogrundfläche von insgesamt 1.784 m2. Das zu modernisierende, bestehende Bettenhaus West (BA 2b) umfasst insgesamt ca. 11.006 m³ bei einer Bruttogrundfläche von 3.480 m2. Der erste Bauteil BA 2a beinhaltet die Erweiterung der bestehenden Stationen 1-3 in den Ebenen 0, +1 und +2 um jeweils 10 Betten sowie die Einrichtung einer geriatrischen Tagesklinik mit 10 Plätzen in Ebene -1. Der Neubauteil BA 2a wird nach Fertigstellung und Übergabe an die Auftraggeberin in Betrieb genommen. Damit steht bereits ein Großteil der Patientenbetten in den drei funktionsfähigen Stationen 1-3 sowie die Tagesklinik mit ihren 10 Plätzen zur Verfügung. Im Anschluss an die Mitteilung über die Inbetriebnahme des Neubauteils BA 2a beginnt die Realisierung des BA 2b. Der Bauteil BA 2b umfasst den Einbau von behindertengerechten Nasszellen im bestehenden „Bettenhaus West“ sowie den Umbau der alten Stützpunkte zu Patientenzimmern. Die ebenfalls erforderlichen Planungsleistungen Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI, Bauphysik, Brandschutz, Planungsbegleitende Vermessung, Geotechnik und Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SIGeKo) sind gem. § 3 Abs. 9 VgV als eigenständige Lose dem sog. 20 %-Kontingent zugeordnet worden. Diese Lose sind nicht Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens und werden nach Maßgabe des nationalen Vergaberechts vergeben. Das Gesamtbudget für die zur „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ erforderlichen Leistungen im Sinne einer verbindlichen Planungsgrundlage beträgt EUR 6.000.000 brutto. Die Leistungen werden loseweise und stufenweise vergeben. Die zu erbringenden Objekt- und Fachplanungsleistungen setzen auf den bereits erbrachten, den Vergabeunterlagen beigefügten, Objekt- und Fachplanungsleistungen auf. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen jedenfalls die Grundleistungen des Leistungsbildes. Darüber hinaus ist die besondere Leistung gem. § 51 Abs. 5 i.V.m. Anlage 14 HOAI Leistungsphase 8, ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, zu erbringen. Für den Auftraggeber ist nach gegenwärtigem Sachstand nicht festzustellen, ob weitere besondere Leistungen zu erbringen sein werden. Los 3: Die Beauftragung der Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI erfolgt in einer 1. Stufe zur Erbringung der Leistungsphasen 3-4 gem. § 51 HOAI. Die Beauftragung der 2. Stufe beinhaltet die Erbringung der Leistungsphasen 5-6 gem. § 51 HOAI und die besondere Leistung gem. § 51 Abs. 5 i.V.m. Anlage 14 HOAI Leistungsphase 8, ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71300000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE724
Hauptort der AusführungIn den Vergabeunterlagen aufgeführt
Zuschlagskriterien:

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Laufzeit in Monaten: 31
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Sofern mehr als 5 Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, werden die 5 am besten geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Auswahl der 5 am besten geeigneten Bewerber erfolgt anhand folgenden Wertungsschemas: 1. Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI: Eine Referenz, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllt, erhält 1 Punkt. Zwei Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 2 Punkte. Drei Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 3 Punkte. Vier Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 4 Punkte. Fünf Referenzen, die die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 b) erfüllen, erhalten 5 Punkte. Für jede weitere Referenz, die die Mindestbedingungen erfüllt wird ein weiterer Punkt vergeben. 2. Anzahl der Jahre an Berufserfahrung des die Mindestbedingungen erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters: Fünf Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 1 Punkt. Sechs Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 2 Punkte. Sieben Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 3 Punkte. Acht Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 4 Punkte. Neun Jahre Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters erhalten 5 Punkte. Für jedes weitere Jahr der Berufserfahrung des die Mindestbedingungen gem. Ziffer III.1.3 a) erfüllenden verbindlich benannten Projektleiters in der Funktion als Projektleiter wird ein weiterer Punkt vergeben. Im Falle des Punktegleichstandes zwischen dem fünft- und sechstplatzierten Bewerber entscheidet gem. § 75 Abs. 6 VgV das Los. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt gem. Ziffer II.2.4) stufenweise. Es besteht kein Rechtsanspruch hinsichtlich der Beauftragung aller Leistungsphasen. Im Falle des stufenweisen Abrufs von Leistungsphasen ist der Auftragnehmer aber verpflichtet, die entsprechenden Leistungen zu erbringen.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben



Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
Fachplanungsleistungen
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
28.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
a) Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister gemäß den Regelungen des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist. Der Nachweis darf im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate sein (einfache Kopie ausreichend). Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft;
b) Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (Formularvorlage 5). Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft;
c) Erklärung gemäß § 73 Abs. 3 VgV (Formularvorlage 6). Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft.
d) Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG (Formularvorlage 7). Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft.
e) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag die Bewerbergemeinschaftserklärung (Formularvorlage 8) einzureichen:
(i) in der alle Mitglieder mit Namen und Kontaktdaten (ladungsfähige Anschrift und E-Mail-Adresse) aufgeführt sind;
(ii) mit der erklärt wird, welches Mitglied die verfahrensgegenständlichen Leistungen der jeweiligen Leistungsphasen nach HOAI erbringt;
(iii) mit der erklärt wird, dass der in der Erklärung benannte bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
(iv) mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
(v) auf deren Grundlage alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Bewerbergemeinschaften haben in der Bewerbergemeinschaftserklärung (Formularvorlage 8) ferner darzulegen, dass die Bildung der Bewerbergemeinschaft wettbewerbsunschädlich ist.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
a) Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formularvorlage 9). Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Gleiches gilt für die Umsätze von Unterauftragnehmern und anderen Unternehmen auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft. Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft.
b) Erklärung über den Umsatz (netto) mit vergleichbaren Fachplanungsleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (vergleichbar sind Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär mit Gebäudeleittechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI im Gesundheitswesen – Los HLS, Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung Elektrotechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI im Gesundheitswesen – Los Elektrotechnik, Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI im Gesundheitswesen – Los Tragwerksplanung – Formularvorlage 9). Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Gleiches gilt für die Umsätze von Unterauftragnehmern und anderen Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft. Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft.
c) Erklärung über die jahresdurchschnittlich Beschäftigten während der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, unterteilt in Ingenieure und sonstige Mitarbeiter (Formularvorlage 10). Die Erklärung ist für den Bewerber und die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen, ferner für Unterauftragnehmer und andere Unternehmen, auf die sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Beleg der Eignung beruft.
d) Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von einem in einem Mitgliedsstaat der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckungssumme muss für Personenschäden mindestens EUR 3 Mio. je Versicherungsfall jeweils 2-fach pro Versicherungsjahr sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens EUR 3 Mio. je Versicherungsfall jeweils 2-fach pro Versicherungsjahr betragen. Die Versicherungen müssen eine Nachhaftungsfrist von mindestens 5 Jahren für den Todesfall des Versicherungsnehmers sowie die Liquidation des Unternehmens beinhalten. Der Nachweis darf im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate sein. Bewerbergemeinschaften haben dem Teilnahmeantrag den entsprechenden Nachweis für jedes Mitglied beizufügen (Mindestbedingung). Zulässig ist eine Bestätigung der Versicherung, dass eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Auftragserteilung gegeben ist (Formularvorlage 11).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
d) Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von einem in einem Mitgliedsstaat der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckungssumme muss für Personenschäden mindestens EUR 3 Mio. je Versicherungsfall jeweils 2-fach pro Versicherungsjahr sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens EUR 3 Mio. je Versicherungsfall jeweils 2-fach pro Versicherungsjahr betragen. Die Versicherungen müssen eine Nachhaftungsfrist von mindestens 5 Jahren für den Todesfall des Versicherungsnehmers sowie die Liquidation des Unternehmens beinhalten. Der Nachweis darf im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 3 Monate sein. Bewerbergemeinschaften haben dem Teilnahmeantrag den entsprechenden Nachweis für jedes Mitglied beizufügen (Mindestbedingung). Zulässig ist eine Bestätigung der Versicherung, dass eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Auftragserteilung gegeben ist (Formularvorlage 11).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
a) Angabe des für die Leistungserbringung verbindlich und namentlich benannten Projektleiters (kritische Aufgabe gem. § 47 Abs. 5 VgV) unter Nachweis der:
aa) Berufszulassung als Ingenieur (Mindestbedingung);
bb) Darstellung einer mindestens 5-jährigen Berufserfahrung in der Funktion als Projektleiter im Bereich der losspezifischen Leistung auf Grundlage eines Lebenslaufes (max. 3 DIN A4 Seiten) unter Angabe der Unternehmenszugehörigkeiten und der die Berufserfahrung belegenden Projekte (Mindestbedingung);
cc) Mindestens eine persönliche Referenz des verbindlich benannten Projektleiters muss bezogen sein auf Fachplanungsleistungen, die zwischen dem 1.6.2013 und 31.5.2019 abgeschlossen worden sind. Jede Referenz muss ferner kumulativ folgende Anforderungen erfüllen (Mindestbedingung – Formularvorlage 12):
(i) Los HLS: Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär mit Gebäudeleittechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.), im laufenden Betrieb, mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8, Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers;
(ii) Los Elektrotechnik: Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik für die Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI, Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.), im laufenden Betrieb, mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8, Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers;
(iii) Los Tragwerksplanung: Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.), im laufenden Betrieb, mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-6, Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers, b) Angabe von mindestens einer Referenz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (diese können mit denen des verbindlich benannten Projektleiters identisch sein) über Fachplanungsleistungen, die zwischen dem 1.6.2013 und 31.5.2019 abgeschlossen worden sind. Jede Referenz muss ferner kumulativ folgende Anforderungen erfüllen (Mindestbedingung – Formularvorlage 12):
(i) Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.);
(ii) im laufenden Betrieb;
(iii) mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI (Los HLS), mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI (Los Elektrotechnik), mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-6 gem. § 51 HOAI (Los Tragwerksplanung),
(iv) Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
a) Angabe des für die Leistungserbringung verbindlich und namentlich benannten Projektleiters (kritische Aufgabe gem. § 47 Abs. 5 VgV) unter Nachweis der:
aa) Berufszulassung als Ingenieur (Mindestbedingung);
bb) Darstellung einer mindestens 5-jährigen Berufserfahrung in der Funktion als Projektleiter im Bereich der losspezifischen Leistung auf Grundlage eines Lebenslaufes (max. 3 DIN A4 Seiten) unter Angabe der Unternehmenszugehörigkeiten und der die Berufserfahrung belegenden Projekte (Mindestbedingung);
cc) Mindestens eine persönliche Referenz des verbindlich benannten Projektleiters muss bezogen sein auf Fachplanungsleistungen, die zwischen dem 1.6.2013 und 31.5.2019 abgeschlossen worden sind. Jede Referenz muss ferner kumulativ folgende Anforderungen erfüllen (Mindestbedingung – Formularvorlage 12):
(i) Los HLS: Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Heizung, Lüftung und Sanitär mit Gebäudeleittechnik Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI, Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.), im laufenden Betrieb, mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8, Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers;
(ii) Los Elektrotechnik: Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Elektrotechnik für die Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI, Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.), im laufenden Betrieb, mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8, Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers;
(iii) Los Tragwerksplanung: Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.), im laufenden Betrieb, mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-6, Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers, b) Angabe von mindestens einer Referenz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (diese können mit denen des verbindlich benannten Projektleiters identisch sein) über Fachplanungsleistungen, die zwischen dem 1.6.2013 und 31.5.2019 abgeschlossen worden sind. Jede Referenz muss ferner kumulativ folgende Anforderungen erfüllen (Mindestbedingung – Formularvorlage 12):
(i) Baumaßnahme im Gesundheitswesen (vergleichbar sind Krankenhäuser, Tageskliniken, Seniorenheime u. ä.);
(ii) im laufenden Betrieb;
(iii) mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 1, 2, 3 und 7 HOAI (Los HLS), mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-8 gem. § 53 Abs. 2 Nummer 4, 5 und 6 HOAI (Los Elektrotechnik), mindestens Erbringung der Leistungsphasen 3-6 gem. § 51 HOAI (Los Tragwerksplanung), (iv) Benennung des Referenzgebers unter Angabe der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Telefax und E-Mail) des Referenzgebers.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/5A3CB982-4DA4-4469-B9DD-BA02FF753359
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/5A3CB982-4DA4-4469-B9DD-BA02FF753359
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gesellschaft des privaten Rechts

Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für nur ein Los


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Ingenieur. Natürliche Personen sind zugelassen, sofern diese berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ bzw. „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorbenannte Berufsqualifikation aufweist. Im Übrigen werden die vorbenannten Anforderungen erfüllt, sofern dem Teilnahmeantrag Nachweise beigefügt werden, die gemäß der Richtlinie 89/48/EWG des Rates bzw. Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates eine entsprechende Qualifikation belegen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt werden und die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Auf die Geltung der Bestimmungen des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) in der aktuell gültigen Fassung wird hingewiesen. Darüber hinaus wird angemerkt, dass im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe die tägliche Präsenz des verbindlich und namentlich benannten Projektleiters während des gesamten Zeitraums der Leistungserbringung in der Hessischen Berglandklinik mit dem Angebot zu bestätigen ist (Mindestbedingung – Formularvorlage 14). Danach muss der verbindlich und namentlich benannte Projektleiter vor Ort sein, wenn Leistungen vor Ort zu erbringen sind.

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28.06.2019
Ortszeit: 23:59

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13.07.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 04.10.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

a) Auf Grund dessen, das im Vergabeverfahren „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ (2019/S 061-141872) für die Lose HLS, Elektrotechnik und Tragwerksplanung keine Teilnahmeanträge eingegangen sind, die den Bedingungen entsprechen, wurde das Verfahren hinsichtlich dieser Lose entsprechend § 63 Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. Abs. 2 VgV aufgehoben und unter der Vergabenummer 2019/S 098-237692 eine korrespondierende Bekanntmachung veröffentlicht. Die Leistungen dieser Lose werden nunmehr in unveränderter Form auf Grundlage des vorliegenden Vergabeverfahrens „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West II“ beschafft. Die Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI werden weiterhin auf Grundlage des insoweit fortgeführten Vergabeverfahrens „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West“ (2019/S 061-141872) beschafft.
b) Die Kommunikation im Zusammenhang mit dem vorliegenden Vergabeverfahren „Erweiterung Bettenhaus West und geriatrische Tagesklinik sowie Umbau und Modernisierung Anbau West II“ erfolgt ausschließlich über das Vergabeportal unter http://www.deutsche-evergabe.de.
c) Es wird darauf hingewiesen, dass der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft mit dem Angebot für sich selbst und im Falle der Unterauftragsvergabe auch von den benannten Unterauftragnehmern sowie Verleihunternehmen die Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem HVTG (Formularvorlage 2) einzureichen hat. Unterauftragnehmer, bei denen zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen, sind vom künftigen Auftragnehmer zu ersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, auch solche Unterauftragnehmer ersetzen zu lassen, bei denen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB vorliegen.
e) In Anbetracht der langen Laufzeit vergleichbarer Projekte wird der Referenzzeitraum gem. § 46 Abs. 3 VgV zur Herstellung eines ausreichenden Wettbewerbs auf 6 Jahre angehoben.
f) Der Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV vor, auf Grundlage eines verbindlichen Erstangebotes den Zuschlag für ein Los zu erteilen, ohne in Verhandlungen mit den Bietern des jeweiligen Loses einzutreten.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151126603
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6151125816

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff. GWB verwiesen. Auf die Rügepflicht des Antragstellers und die für die Einlegung von Rechtsbehelfen geltenden Fristen in § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. § 160 GWB lautet: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. „(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 29.05.2019