Dienstleistungen von Ingenieurbüros

DTAD-ID: 15340496
Region:
61231 Bad Nauheim
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Im Hessischen Hauptstaatsarchiv (HStA) werden Unterlagen der Hessischen Ministerien, Behörden, Gerichte und staatlicher Einrichtungen mit der Zuständigkeit für das gesamte Land Hessen, archiviert. Neben dem Personenschutz ist ein besonderer Schutz d…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
14.06.2019
Frist Angebotsabgabe:
12.07.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bad Nauheim: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - HStA – FbT Löschanlagen
Im Hessischen Hauptstaatsarchiv (HStA) werden Unterlagen der Hessischen Ministerien, Behörden, Gerichte und staatlicher Einrichtungen mit der Zuständigkeit für das gesamte Land Hessen, archiviert. Neben dem Personenschutz ist ein besonderer Schutz des Archivguts erforderlich. Die hierfür erforderlichen technischen Anlagen aus dem Jahr 1985 sind zu erneuern.
Neben der NEA-Anlage (bereits erneuert), der Brandmeldeanlage (bereits erneuert) und der Gebäudeautomation, ist die Erneuerung der Löschanlage und der Raumlufttechnischen Anlagen von hoher Wichtigkeit für den Sachschutz.
Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 Abs. VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 3,7 und 8 (Lufttechnische Anlagen, Nutzungsspezifische Anlagen-Automatische Löschanlage, Gebäudeautomation) gemäß § 53 ff. HOAI.

CPV-Codes:
71300000

Im Hessischen Hauptstaatsarchiv wird die vorhandene CO2- Löschanlage gegen eine neue N2- Löschanlage ausgetauscht. Die vorhandene CO2- Löschanlage ist seit dem 1. Quartal 2017 stillgelegt und das Löschgas ist bereits entsorgt. Zu demontieren ist das gesamte vorhandene Löschsystem einschließlich Rohrnetz und Vorlagenbehälter.
Die Neuanlage wird unter Verwendung von Löschmittelflaschenbatterien betrieben. Das sich daran anschließende Rohrnetz wird neu aufgebaut. Die Löschmittelmenge und die Rohrdimensionen sind im Hinblick auf die Dichtigkeit der Archive zu prüfen und eventuell anzupassen. Abhilfemaßnahmen wie das Nachdichten der Türen sind Teil der Planungsleistung des Architekten.
Für den erforderlichen Druckausgleich sorgen 7 Abluftkamine im Bestand mit daran angeschlossenen Ventilatoren, mit neuem Pneumatikantrieb öffnende Fenster und in der Maßnahme neu hergestellte Außenwandöffnungen.
Zum Personenschutz wird ein Alarmierungssystem aufgebaut.
Die Verkabelung muss gemäß MLAR und VdS ausgeführt werden.
In der Phase der Einarbeitung in die Baumaßnahme ist der Lösungsansatz der vorgeplanten Druckentlastungssysteme auf eine einfachere Machbarkeit hin zu überprüfen.
Des Weiteren ist eine konzeptionelle Ausarbeitung von möglichen wirtschaftlicheren Alternativen für Löschanlagen gefordert.
Der Fachplaner für die Technische Ausrüstung soll die Anlagengruppen 3,7 und 8 (Lufttechnische Anlagen, Nutzungsspezifische Anlagen-Automatische Löschanlage, Gebäudeautomation) gemäß § 53 ff. HOAI, bearbeiten, wobei die Anlagengruppen 3 und 8 nur in Verbindung mit den Arbeiten an der Anlagengruppe 7 zu sehen sind.
Die Fachplaner für Technische Ausrüstung Elektrotechnik und Erneuerung der Gebäudeautomation im gesamten Gebäude wurden bereits ausgewählt. Die Einschaltung von Ingenieurbüros der Fachplanung Bauphysik erfolgt in einem separaten Verfahren.
Besondere Anforderungen der Bauaufgabe und Fachplanungsleistungen:
Gemäß vorliegender Planungen wird das Archivgut nicht ausgelagert werden. Die Sanierungsarbeiten in den Archivräumen müssen aus diesem Grund abschnittsweise im laufenden Betrieb stattfinden. Das Archivgut ist dafür gesondert zu schützen. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die klimatischen Bedingungen zu überwachen und Schäden am Archivgut zu vermeiden. Insbesondere sind dabei DIN ISO 11799 Anforderung an die Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut und DIN 67700 Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung zu beachten und anzuwenden. Um Schäden am Archivgut durch zu lange klimatische Veränderungen zu vermeiden, müssen die Bauarbeiten sehr gut koordiniert werden und die Bauzeiten durch eine wirtschaftliche Ablaufplanung möglichst minimiert werden.
Durch die umfassenden Erneuerungsarbeiten sind die Schnittstellen zwischen den Fachplanungen von besonderer Bedeutung. Von den Fachplanern wird eine kooperative Zusammenarbeit mit anderen Fachplanern (u. a. Elektrotechnik, Gebäudeautomation, Raumlufttechnik, Brandschutz, Anlagentechnik, Bauphysik), dem Architekten und den Fachabteilungen des LBIH in allen Leistungsphasen vorausgesetzt.
Weitergehende Unterlagen werden nach deren Zusammenstellung im Ablauf des weiteren Verhandlungsverfahrens den zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bietern zur Verfügung gestellt.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE7
Hauptort der AusführungWiesbaden
NUTS-Code: DE714
Hauptort der AusführungWiesbaden
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
VG-0455-2019-0820
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.07.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: 1. Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams / Gewichtung: 30,00
Qualitätskriterium - Name: 2. Projektorganisation allgemein / Gewichtung: 25,00
Qualitätskriterium - Name: 3. Qualitätssicherung beim konkreten Projekt / Gewichtung: 25,00
Kostenkriterium - Name: 4.1 Grundleistungen incl. Nebenkosten und Bes. Leistungen / Gewichtung: 16,00
Kostenkriterium - Name: 4.2 Stundensätze / Gewichtung: 4,00

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach §18 Abs. 3 HVTG (in der aktuell gültigen Fassung);
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: (max. 4000 Zeichen)
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz und Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000,00 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000,00 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: (max. 4000 Zeichen)
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung über die Gesamtzahl der Beschäftigten sowie über das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten festangestellten Ingenieure für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 46 Abs. 3 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von 3 Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau, Neubau),
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG),
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Kostengruppen 300+400) brutto,
— Angabe der Nutzfläche NUF und der Bruttogeschossfläche BGF,
— Angabe der Honorarzone,
— Projektzeit,
— Alter der Referenz,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. vier DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine Eigenerklärung abzugeben.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:
Mindestens 3 beschäftigte Mitarbeiter,
Mindestens 2 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure.
Zu 3)
Es werden insgesamt 3 Referenzen (1-3) gewertet.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an alle Referenzen gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Nachweis der Referenz liegt vor (Auftraggeberbescheinigung/Eigenerklärung),
— Referenz nicht älter als 10 Jahre, abschließende Inbetriebnahme/Übergabe nach 04/2009,
— Formlose Projektdarstellung liegt vor.
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen (1-3) mindestens einmal abgedeckt werden. Es handelt sich hierbei um K. O.-Kriterien, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung am weiteren Verfahren:
— Mindestens eine Referenz muss ein Projekt nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein,
— Mindestens eine Referenz muss einer vergleichbaren Maßnahmen-Art (mindestens 3 fortlaufende Bauabschnitte),
— bei mindestens einer Referenz muss die Leistungsphase 8 bereits abgeschlossen, die Referenz fertiggestellt sein,
— Mindestens 1 Referenzprojekt muss aus dem Bereich Archiv/Bibliothek und Leistungsphase 5 abgeschlossen sein,
— bei mindestens 1 Referenzprojekt muss die BGF > 8 000 m2 sein,
— bei mindestens 1 Referenzprojekt müssen die Baukosten (brutto) der KG 300 + 400 > 1 Mio. EUR sein.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien anhand folgender Wertungskriterien:
— Fläche BGF ≥ 10 000 m2 und ≥ 12 000 m2,
— Leistungsumfang nach HOAI ausgeführte Leistungsphasen (LPH 2-8),
— Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften,
— Referenz fertiggestellt (Übergabe an Bauherren erfolgt),
— 3D-Planung mindestens in LPH 3 bis LPH 5,
— Vergleichbare Aufgabenstellung (Durchführung im laufenden Betrieb).

Sonstiges
 
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16a05d19419-1eb44e26a6957746
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.hessen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.11.2019
Ende: 31.12.2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (max. 4000 Zeichen)
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
Durchschnittlicher Gesamtumsatz (brutto) der letzten 3 Jahre: 6,25 %;
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (brutto) der letzten 3 Jahre: 6,25 %;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit Jeweils 25 %): 75 %;
Bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern entscheidet das Los.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 4 (ALG 3 und 7) und 5 (ALG 3, 7 und 8) sowie die Zusätzlichen Leistungen „Einarbeitung in Kostenunterlage ES Bau der BM 123134 und BM 196110“, „Digitalisieren der Entwurfsplanung in Bestandspläne“, „Prüfung und Bewertung der vorliegenden Entwurfsplanungen BM 123134 „ automatische Löschanlage“ und „Prüfung und Bewertung der vorliegenden Entwurfsplanungen BM 123134 – Druckentlastung 1. und 2. UG“ beauftragt.
Weitere Leistungen sollen stufenweise beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen und Besonderen Leistungen besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung zur Überprüfung wird vorausgesetzt.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12.07.2019
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Fristenbriefkasten, Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 6151-12-0
Fax: +49 6151-12-6347

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 11.06.2019