Dienstleistungen von Ingenieurbüros

DTAD-ID: 15168345
Region:
64521 Groß-Gerau
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Planung der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, 5, 6 gem. § 53 HOAI für die Neubauten zur Erweiterung und der Anpassungen im Bestand zur Neustrukturierung der Beruflichen Schulen Groß-Gerau.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
13.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
11.06.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD 360 erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Groß-Gerau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Berufliche Schule Groß-Gerau, Neubauten und Erweiterung
Planung der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, 5, 6 gem. § 53 HOAI für die Neubauten zur Erweiterung und der Anpassungen im Bestand zur Neustrukturierung der Beruflichen Schulen Groß-Gerau.

CPV-Codes:
71300000

Die Beruflichen Schulen des Kreises Groß-Gerau verfügen über ein großes Bildungsangebot. Berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Höhere Berufsfachschule, Bildungsgänge zu Berufsvorbereitung sowie 19 duale Ausbildungsberufe werden beschult.
Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beabsichtigt die Beruflichen Schulen des Kreises Groß-Gerau durch Neubau(ten) zu erweitern und neu zu organisieren. Zur Erstellung der Erweiterung, in Form eines Neubaus/mehrerer Neubauten, wird das auf dem Gelände befindliche Gebäude F sowie das damit verbundene Nebengebäude C der ehemaligen Prälat-Diehl-Oberstufe im Vorfeld der Maßnahme abgebrochen. Im Rahmen der Neuorganisation der Beruflichen Schulen werden die einzelnen Ausbildungsgänge in Fachbereiche sortiert und in Cluster gegliedert, um eine räumlich aufeinander abgestimmten Schulbetrieb gewährleisten zu können.
Der/die Neubau(ten) soll eine Größe von 6 700 m2 Nutzfläche (12 150 m2 Bruttogeschossfläche) aufweisen.
Zusätzlich sind in den Bestandsgebäuden A, B, D Anpassungen im Bestand zur Umstrukturierung der Fachbereiche gemäß der Cluster vorzunehmen.
Die Cluster der Fachbereiche sind nach folgender Zusammenstellung gegliedert. Die Zusammenstellung wurde durch eine bereits durchgeführte Bedarfs- und Bestandsanalyse festgelegt.
1) Cluster:
— GKE: Gesundheit, Körperpflege, Ernährung, Hauswirtschaft,
— NaWi: Naturwissenschaften (Chemie/Umwelttechnik, Biologie),
— BG: Berufliches Gymnasium.
2) Cluster:
— KFZ: KFZ-Technik, Elektromobilität, Anlagenmechanik,
— EL: Elektrotechnik, Mechatronik, Physik.
3) Cluster:
— Bau: Bautechnik (Gerüstbau, Maler, Dies erfolgt alles auf Basis der mit der Schule Tischler).
Besondere Gegebenheiten:
— die Umsetzung des Bauvorhabens findet im laufenden Betrieb auf dem Schulgelände statt.
Nutzungsspezifische und Technische Anforderungen:
— Passivhausstandard,
— Koordination mit den Fachplanungen für E-Mobilität, Kfz-Werkstätten, Laboreinrichtungen.
Leistungsgegenstand ist das Leistungsbild der technischen Gebäudeausrüstung (LPH 1-9) der Anlagegruppen 4, 5, 6 gem. § 53 ff. HOAI 2013 im Rahmen des Neubaus/der Neubauten.
Die Bestandsaufnahme bestehender Grundleitungen auf dem Gelände wird bauseits durch einen Tiefbauplaner durchgeführt.
Folgende technische Anlagen sind im Bearbeitungsumfang vorgesehen:
— Blitzschutz/Erdung,
— Sicherheitsstromversorgung,
— Grundbeleuchtung/Sicherheitsbeleuchtung,
— Brandmeldeanlage,
— Einbruchmeldeanlage,
— elektronische Schließanlage,
— Medientechnik mit Projektion/Beschallung,
— Aufzugsanlagen.
Ausschließlich als Besondere Leistung ist eine technische und wirtschaftliche Bewertung der Aufschaltung 2 weiterer Gebäude an den Bestand vorzunehmen.
Die Leistungserbringung erfolgt unter den Vorgaben der Standards Smart School, Nachhaltiges Lernen in Hessen und Berufliche Schulen 4.0. Diese Standards werden vom Planer während des Planungsprozesses mit den verantwortlichen koordiniert und festgeschrieben. Die Ergebnisse werden in den Planungsprozess integriert.
Die Beauftragung der Leistung erfolgt in Stufen, vorbehaltlich der Kreistagsbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projekts. Eine weitere Beauftragung der nächsten Stufe erfolgt spätestens 15 Monate nach Abschluss einer Stufe.
Stufe 1: LPH 1-3; Weitere Stufen: LPH 4-9.
Voraussichtliche Terminabfolge der Leistungserbringung:
— Planungsbeginn: 30.09,
— Fertigstellung LPH 2 15.6.2020,
— Fertigstellung LPH 3: 15.2.2021,
— Antrag Baugenehmigung: 1.9.2021,
— Fertigstellung LPH 5: 4.3.2022,
— Fertigstellung Zuarbeit LPH 6 Paket 1 Gebäudehülle 1.8.2022,
— Fertigstellung LPH 6 Ausschreibungspaket 2 2.9.2022,
— Baubeginn: 1.6.2023,
— Bauzeit: ca. 3 Jahre.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE717
Hauptort der AusführungKreisausschuss des Kreises Groß-GerauWilhelm-Seipp-Str. 464521 Groß-Gerau
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
19/094
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende Unterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB i. V. M. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren.
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
— Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister,
— geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise „soweit einschlägig“ grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen.
Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird zu, benennen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Standards der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
Zu 1) Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von mind. 3 Mio. EUR, für sonstige Schäden mind. 3 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise gemäß der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) von jedem Mitglied zu erbringen.
Zu 2) Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Anlagengruppen 4, 5, 6 (§§ 53 ff. HOAI): mind. 0,3 Mio. EUR (brutto)/Jahr der letzten 3 Geschäftsjahre.
Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mindestens 1 Punkt (= mind. 0,3 Mio. EUR Bruttojahresumsatz) vergeben. Sollte der Bruttojahresumsatz niedriger als 0,3 Mio. EUR liegen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Angaben über das jährliche Mittel der Mitarbeiter, Anzahl Führungskräfte, Anzahl der mit in der Ausschreibung vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweisen die entsprechende Berufsbezeichnung Ingenieur führen zu dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;
3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV;
4) Darstellung von 3 Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz. Für die 3 Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt auszufüllen.
Jede Referenz ist durch Bilder, Beschreibungen und Schemapläne zu belegen.
Zusätzlich zu den 3 Referenzen ist eine Auflistung mit sämtlichen durchgeführten Referenzen einzureichen (Angabe der Baukosten und BGF).
Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen abfragen darf.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindeststandards:
Zu 1) Anzahl an beschäftigte Mitarbeiter:
Mindestens 5 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure (Dipl.-Ing./Master oder vergleichbar).
Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mind. 1 Punkt vergeben. Dabei wird bei der Wertung die tatsächliche Anzahl der aller festangestellten Ingenieure gewertet (auch Bachelor o. vergleichbar). Die Mindestanzahl an Dipl.-Ing./Master (o. vergleichbar) muss jedoch 5 betragen (siehe Bewertungsmatrix).
Zu 4) Bewertungskriterien der Referenzen:
Es werden alle 3 Referenzen gewertet. Jede Referenz muss die LPH 5 beinhalten. Die weiteren Mindeststandards sind durch alle Referenzen mind. einmal abzubilden. Sollte eine der Mindeststandards nicht abgebildet werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Bei den Bewertungskriterien mit Punktvergabe ist in jedem Kriterium mindestens 1 Punkt zu erreichen.Mindeststandards:
— mindestens eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB,
— mindestens eine Referenz als Neubau Passivhaus. Diese Referenz muss mindestens die LPH 5-8 beinhalten,
— mindestens eine Referenz mit Räumlichkeiten zur Nutzung naturwissenschaftlicher Lehrzwecke,
— mindestens eine Referenz mit einem vergleichbaren Schwierigkeitsgrad (Honorarzone II oder höher),
— bei mindestens einer Referenzen: Baukosten (KG 400) > 3 Mio. EUR (brutto),
— mindestens eine Referenz mit einer BGF >= 3 000 m2,
— Planung von Blitzschutz/Erdung,
— Planung von Sicherheitsstromversorgung,
— Planung von Grundbeleuchtung/Sicherheitsbeleuchtung,
— Planung von Brandmeldeanlagen,
— Planung von Elektronische Schließanlage,
— Planung von Medientechnik mit Projektion/Beschallung,
— Planung von Aufzugsanlagen,
— Abbildung der Leistungsphasen 1-8 (aufgeteilt auf alle Referenzprojekte).
Nach Abbildung der Mindeststandards in jeweils mind. einer der eingereichten Referenzen werden alle 3 Referenzen anhand folgender Punktkriterien bewertet.
Bei den Kriterien ist jeweils mindestens 1 Punkt zu erreichen. Sollte nicht mind. 1 Punkt erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
— Bearbeitete Leistungsphase (1-9 Punkte),
— Erbrachter Leistungsumfang (BGF) (1-3 Punkte),
— Baukosten (KG 400) (1-3 Punkte),
— Qualität der technischen Anlagen (1-3 Punkte).
(siehe Bewertungsmatrix)
Hinweise:
Weitere Hinweise zu den Referenzen im Teilnahmeantrag.

Sonstiges
 
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16a9c02b30b-615d4b74fb152fbf
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16a9c02b30b-615d4b74fb152fbf
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 30.09.2019
Ende: 01.10.2031
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
s. Unterlagen

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§ 123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen (Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI Anlagegruppen 4, 5, 6) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
— durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure der letzten 3 Jahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,
— Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75 VgV (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),
— Eigenerklärung darüber welche Leistungen unter Umständen an Nachunternehmer oder Bietergemeinschaften vergeben werden sollen gem. § 46 Abs 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),
Sowie
— Nachweis geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Leistungen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden mind. 3, max. 6 Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen.
Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten Unterlagen.
Gewichtung:
— durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
— durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
— Nachweis über geeignete Referenzen: 75 % (25 % je Referenz). (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren).
Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl erreichen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Siehe II.2.4

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11.06.2019
Ortszeit: 10:30

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22.07.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.09.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zusätzliche Angaben

Teilnahmeanträge, die weniger oder mehr als 3 Referenzen enthalten werden ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften sind insgesamt maximal 3 Referenzen zugelassen.
Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Kalendertage nach Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren per Fax gefordert. Sollten weniger Bestätigungen als Einladungen rechtzeitig eingehen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, bis 7 Kalendertage nach Versendung der Einladungen Nachrücker zu nominieren und einzuladen.
Die daraus resultierende kürzere Bearbeitungszeit kann von den nachrückenden Bewerbern nicht beanstandet werden.
Rechnungsstellung zusätzlich Abgabe in Papierformat
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind die im Teilnahmeantrag vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Der Teilnahmeantrag ist frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal „Vergabe24“ (https://vergabe24.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Antragsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben;
Nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3, höchstens jedoch 6 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Verhandlungsgespräch ist eines der dargestellten Referenzprojekte vorzustellen und anhand dessen die Projektbearbeitung exemplarisch aufzuzeigen.
Die Bewerber haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).
Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Teilnahmeantrag“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); EEE;
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742); Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Darmstadt
64283
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 15 (postalisch: Wilhelm-Seipp-Str. 4)
Groß-Gerau
64521
Deutschland
Fax: +49 6152-989-615

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 09.05.2019