Dienstleistungen von Ingenieurbüros

DTAD-ID: 15225210
Region:
66793 Saarwellingen
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Es werden Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (AGr 1-8) gem. § 53 HOAI für den Neubau der Festhalle in Saarwellingen vergeben. Aus dem Standort ergeben sich besondere Anforderungen an die städtebauliche Integration des Neubaus, da s…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
28.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
24.06.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Saarwellingen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (AGr 1-8) für den Neubau der Festhalle Saarwellingen
Es werden Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung (AGr 1-8) gem. § 53 HOAI für den Neubau der Festhalle in Saarwellingen vergeben. Aus dem Standort ergeben sich besondere Anforderungen an die städtebauliche Integration des Neubaus, da sich dieser unmittelbar neben dem historischen Schloss und dem Schlossplatz befinden wird. Im Zuge der Planungen und Realisierung des Neubaus werden außerdem Umstrukturierungen der energetischen Infrastruktur im näheren Umfeld notwendig, die Auswirkungen auf das Konzept haben können. Ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Technischen Ausrüstung der Festhalle stellen u. a. die Bühnentechnik und die Akustik dar.
Darüber hinaus wurde für die Festhalle und die weiteren im Umfeld vorhandenen öffentlichen Gebäude eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Energieversorgung erstellt. Diese ist im Rahmen der Planungen zu überprüfen und zu detaillieren. Ferner soll auch die Ver- und Entsorgung des Grundstückes (KG 200) mit geplant werden.

CPV-Codes:
71300000

Die Gemeinde Saarwellingen vergibt die Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 1-8 gemäß § 53 HOAI für den Neubau der Festhalle in Saarwellingen. Der Abriss der am Standort bestehenden Gebäude ist nicht Teil des Auftrages. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen der folgenden Leistungsphasen:
– Lph 1: Grundlagenermittlung (teilweise),
– Lph 2: Vorplanung,
– Lph 3: Entwurfsplanung,
– Lph 4: Genehmigungsplanung.
Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungen stufenweise zu vergeben:
– Lph 5: Ausführungsplanung,
– Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,
– Lph 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
– Lph 8: Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation,
– Lph 9: Objektbetreuung.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung. Für den Bereich sind eine städtebauliche Konzeption sowie weitere Unterlagen vorhanden, die auf subreport denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt werden. Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung sowie die unter subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen (kurze Aufgabenstellung und Machbarkeitsstudie) keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.
Im Rahmen des vorliegenden Auftrages soll die vorhandene Machbarkeitsstudie zur möglichen Energieversorgung der Festhalle sowie weiterer Gebäude überprüft und fortgeführt werden. Darüber hinaus soll auch die infrastrukturelle Planung (Ver- und Entsorgung des Grundstückes) mit bearbeitet werden (Kostengruppe 200).
Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben. Parallel zum vorliegenden Auftrag werden drei weitere Aufträge vergeben:
1) Architektenleistungen (Objektplanung) gemäß § 34 HOAI für den Neubau der Festhalle in Saarwellingen (Lph 1-9);
2) Planungsleistungen für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für den Neubau der Festhalle in Saarwellingen (Lph 1-6), und 3.) Projektsteuerungsleistungen.
Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEC04
Hauptort der AusführungWilhelmstraße in Saarwellingen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
24.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Vorstellg des Bieters zur Herangehensw. an d. Projekt, Vorstellungen zu Projektorganisation/Ablauf, int./ext. Kommunik. / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Überlegungen des Bieters zur Machbarkeitsstudie der Energieversorgung / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Termineinhaltung / Gewichtung: 5
Preis - Gewichtung: 15

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Siehe auch III.2.1.) Die folgenden Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen:
1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können;
2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen.
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen;
4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.1.2019, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter, ggf. weitere Mitarbeiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen; für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
5) Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags.
6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4) zu erbringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG.
1) Eigenerklärung, dass aktuell keine Steuerschulden bestehen;
2) Eigenerklärung zum Vorhandensein der erforderlichen Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden. Sollte eine Versicherung in dieser Höhe nicht vorhanden sein, ist eine Eigenerklärung erforderlich, dass die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben wird.
Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden.) Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
s.o.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinaus gehendes Material (Planunterlagen o. ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.
Grundsätzl. Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (R-1) bis (R-3):
— Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,
— Bearbeitung mindestens der Lph 2-4 gem. § 55 HOAI,
— Bearbeitung der Lph 2-4 im Zeitraum von 01/2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung, d. h. es müssen mindestens die Lph 2-4 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet worden sein.
Für Referenzen zu (R-4) gilt:
— Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,
— Bearbeitung im Zeitraum von 01/2011 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieser Veröffentlichung.
Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenz zu den unter (R-1) bis (R-4) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen dann nicht in die Wertung ein. Eine Referenz, die z. B. für Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (R-2) bis (R-4) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
(R-1) Mindestanforderung (d.h. es ist mind. 1 Referenz je Anlagengruppe zu benennen): Nachweis über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenz für den Neubau eines Gebäudes mit ähnlicher Funktionalität (Veranstaltungshalle, Festhalle, Gebäude mit Veranstaltungssälen, Tagungs- und Seminargebäude, Gemeinde- oder Kulturzentren, sonstige Begegnungsstätten etc.), und mit einer Bausumme von mindestens 1 000 000 EUR (brutto, Kostengruppe 400) für die genannten Anlagengruppen 1-8. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 80 Punkte erreicht werden.
Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle geforderten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle acht geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
Bei diesem Kriterium können maximal 100 Punkte erreicht werden.
(R-2) Nachweis über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen zu Multimedia- und Bühnentechnik. Die bearbeiteten Anlagengruppen sind zu benennen. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten. Insgesamt können somit max. 20 Punkte erreicht werden.
(R-3) Nachweis über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Insgesamt können somit max. 4 Punkte erreicht werden.
(R-4) Nachweis über Erfahrungen mit der Erstellung von Energiekonzepten, dem Einsatz erneuerbarer Energien (die Planung einer Photovoltaikanlage gilt nicht als vergleichbar) oder der Planung einer Nahwärmeversorgung. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 3 Punkten. Insgesamt können somit max. 6 Punkte erreicht werden.
Insgesamt können max. 130 Punkte erreicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
s.o.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E89531541
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E89531541

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 42
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Die o.g. Laufzeit beruht auf einer derzeitigen Schätzung. Aufgrund der Option einer stufenweisen Beauftragung oder aufgrund derzeit noch nicht absehbarer Gründe behält sich der Auftraggeber vor, den Auftrag zu verlängern.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die unter III.1.1) u. III.1.2) geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung (Phase1) vorzulegen. Dabei sind die weiteren Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für die Wertbarkeit von Referenzen zu allen Kriterien (R-1)-(R-4) unter III.1.3) zu beachten. Die dort formulierten Rahmenbedingungen sind bindend. Für die Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren (Phase 2) teilzunehmen. Diese erhalten mit dem Honorarangebot, auch die Aufforderung für die Erstellung von skizzenhaften Lösungsvorschlägen für die Planungsaufgabe sowie ggf. weitere Unterlagen.
Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen (Phase 1) zugrunde gelegt:
(R-1) Mindestanforderung (d. h. es ist mind. 1 Referenz je Anlagengruppe zu benennen): Nachweis über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenz für den Neubau eines Gebäudes mit ähnlicher Funktionalität (Veranstaltungshalle, Festhalle, Gebäude mit Veranstaltungssälen, Tagungs- und Seminargebäude, Gemeinde- oder Kulturzentren, sonstige Begegnungsstätten etc.), und mit einer Bausumme von mindestens 1 000 000 EUR (brutto, Kostengruppe 400) für die genannten Anlagengruppen 1-8. Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 80 Punkte erreicht werden.
Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle geforderten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle acht geforderten Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
Bei diesem Kriterium können maximal 100 Punkte erreicht werden.
(R-2) Nachweis über Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, hier: Referenzen zu Multimedia- und Bühnentechnik. Die bearbeiteten Anlagengruppen sind zu benennen. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 10 Punkten. Insgesamt können somit max. 20 Punkte erreicht werden.
(R-3) Nachweis über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Insgesamt können somit max. 4 Punkte erreicht werden.
(R-4) Nachweis über Erfahrungen mit der Erstellung von Energiekonzepten, dem Einsatz erneuerbarer Energien (die Planung einer Photovoltaikanlage gilt nicht als vergleichbar) oder der Planung einer Nahwärmeversorgung. Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 3 Punkten. Insgesamt können somit max. 6 Punkte erreicht werden.
Insgesamt können max. 130 Punkte erreicht werden.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV,
Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Beratender Ingenieur (Kammermitgliedschaft);
Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist;
Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24.06.2019
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;
2) Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene FB werden ausgeschlossen. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
— die FB nebst beigefügten Nachweisen,
— oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter https://www.evergabe.de/assets/images-cms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen.
3) Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV Ausschließlich Elektronisch. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Nur über subreport eingereichte Teilnahmeanträge sind wertbar. Teilnahmeanträge oder Angebote, die per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden Ausgeschlossen.
4) Bei dem unter II.1.5) genannten Gesamtwert von 5 800 000 EUR netto handelt es sich um die Gesamtinvestitionskosten.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 681/5014994
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 681/5013506

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 24.05.2019