Dienstleistungen von Ingenieurbüros

DTAD-ID: 18806471
Region:
86633 Neuburg an der Donau
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros, Haustechnik, Planungsleistungen im Bauwesen, Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand der Beschaffung sind die Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 sowie Abrissplanung und Schmutzfrachtberechnung LPH 1-9 (bzw. LPH 3-9) für den Neubau einer Abwasserdruck…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
06.05.2022
Frist Angebotsabgabe:
31.05.2022

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Neuburg a.d. Donau: Dienstleistungen von Ingenieurbüros - Neubau einer Abwasserdruckleitung - Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 sowie Abrissplanung und Schmutzfrachtberechnung\
Gegenstand der Beschaffung sind die Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 sowie Abrissplanung und Schmutzfrachtberechnung LPH 1-9 (bzw. LPH 3-9) für den Neubau einer Abwasserdruckleitung.\
Das Kommunalunternehmen der Gemeinde Bergheim plant den Neubau einer Abwasserdruckleitung von Attenfeld nach Bergheim über Unterstall. Derzeit sind in den Gemeinden Attenfeld und Unterstall Kläranlagen im Betrieb, die durch die Weiterleitung des Abwassers zur Gemeinde Bergheim rückgebaut werden sollen.\
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CPV-Codes:\
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros\
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Gegenstand der Beschaffung sind die Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 sowie Abrissplanung und Schmutzfrachtberechnung LPH 1-9 (bzw. LPH 3-9) für den Neubau einer Abwasserdruckleitung.\
Ggf. werden besondere Leistungen beauftragt.\
Das Kommunalunternehmen der Gemeinde Bergheim plant den Neubau einer Abwasserdruckleitung vom Gemeindeteil Attenfeld zur Gemeinde Bergheim über den Gemeindeteil Unterstall mit Pumpwerken und Mischwasserbehandlungs- und -entlastungsanlagen. \
Die derzeit in den Gemeindeteilen Attenfeld und Unterstall betriebenen Kläranlagen werden nach Erstellung der Abwasserdruckleitung rückgebaut.\
Die Abwasserdruckleitung ist in zwei Bauabschnitte aufgeteilt: \
1. Bauabschnitt: Streckenabschnitt von der Kläranlage der Gemeindeteile Attendfeld zur Kläranlage der Gemeindeteil Unterstall\
2. Bauabschnitt: Streckenabschnitt von der Kläranlage der Gemeindeteil Unterstall zur Kläranlage der Gemeinde Bergheim.\
Die Realisierung der beiden Streckenabschnitte soll zeitlich versetzt zueinander erfolgen.\
Für den Streckenabschnitt Attenfeld - Unterstall (1. BA) wurden bereits Planungsleistungen der LPH 1 und 2 durch ein Ingenieurbüro erbracht. Dieses Büro gilt als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. \
Auch ohne Teilnahme des vorbefassten Büros, werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt.\
Die Baukosten werden mit ca. 2,6 Mio. € brutto (KG 200-400) für den BA 1 und mit 2,7 Mio. € brutto (KG 200-400) für den BA 2 angenommen.\
Die Beantragung von Fördergeldern ist vorgesehen. \
Zeitschiene:\
Die Vergabeverhandlungen finden voraussichtlich im Juli 2022 statt, die Auftragsvergabe und der Leistungsbeginn des Planungsbüros ist direkt im Anschluss, voraussichtlich für September 2022 vorgesehen.\
Der Baubeginn ist für Mitte 2023 geplant. Die Genehmigung der Kläranlage Unterstall läuft zum 31.12.2023 aus.\
Beide Bauabschnitte sollen bis Ende 2024 fertiggestellt werden.\
Die komplette Maßnahme (inklusive Verwendungsnachweis) muss innerhalb von 4 Jahren ab Förderbescheidserteilung abgeschlossen sein.\
Die Vergabeverhandlung wird in deutscher Sprache abgehalten. Auch für die Kommunikation während der Projektbearbeitung setzt der Auftraggeber die deutsche Sprache voraus.\
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Frist für die Einreichung der Angebote (in der 2. Verfahrensstufe) gemäß § 17 Abs. 7 VgV zu verkürzen. Die Frist wird jedoch mindestens 10 Tage betragen, gerechnet ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe.\
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Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE21I\
Hauptort der Ausführung: Attenfeld - Unterstall - Bergheim\
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
31.05.2022
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Projektteam / Gewichtung: 31\
Qualitätskriterium - Name: Darlegung der Herangehensweise an die konkrete Projektsteuerungsleistung / Gewichtung: 44\
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 25\
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Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister\
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:\
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB; \
b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG; \
c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen; \
d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Leistungserbringer die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt; \
e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben; \
f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben;\
g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.\
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 640 000 EUR brutto in Summe in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke / Tragwerksplanung / Techn. Ausrüstung.\
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Abs. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.\
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Technische und berufliche Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
a) Erklärung d. Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten technischen Vollzeit-Mitarbeiter (MA) u. der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2019, 2020, 2021) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Die Mindestanforderung ist ein jährl. Mittel von 6 techn. festangestellten Vollzeit-MA in den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke / Tragwerksplanung / Techn. Ausrüstung inkl. Geschäftsführung. Freie MA sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen" gem. § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist von den freien MA auszufüllen; \
b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: Erklärung d. Bewerbers über die Berufsqualifikation des Geschäftsführers/der Führungskräfte gem. § 75 VgV: Der Bewerber erfüllt die fachli. Anforderungen, wenn in der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mind. 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Ingenieur" o. vgl. gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz d. Bewerbers) zu führen. Nachweis durch Vorlage einer Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung u. Abschlussdatum. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachl. Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist; \
c) Die Berufserfahrung des Geschäftsführers/der Führungskräfte im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke und/oder Technische Ausrüstung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mind. anforderung sind 10 Jahre Berufserfahrung für mind. 1 Geschäftsführer oder mind. 1 Führungskraft im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke und/oder Technische Ausrüstung. \
d) Angabe von 4 Referenzen, wobei es sich bei 2 Referenzen um dasselbe Projekt handeln darf (Ref 1: Objektplanung Ingenieurbauwerke, Ref 2: Tragwerksplanung, Ref 3: Technische Ausrüstung, Ref 4: Schmutzfrachtberechnung) gem. § 75 Abs. 5 VgV.\
Für die Ref. projekte gelten folgende Mindestanforderungen: \
Der Ref. zeitraum muss zwischen 01.05.2012 - 30.04.2022 liegen, die LPH 2 (bzw. bei Ref 4 die Beauftragung) darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 (bzw. bei Ref 2 die LPH 6, und bei Ref 4 die Fertigstellung) muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein. Die Nichteinhaltung führt zur Wertung mit 0 Punkten bei der betroffenen Referenz, nicht aber zum Ausschluss.\
Folgende Angaben sind bei den Ref. projekten erforderlich: \
— Bezeichnung d. beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE, \
— ggf. Benennung d. Unterauftragnehmer,\
— ggf. Aufgabenverteilung in der ARGE / mit dem UnterAN, \
— Projektbezeichnung/-beschreibung, \
— Bauvolumen brutto (Ref.1: KG 300, Ref. 2: KG 300+400, Ref. 3: KG 400)\
— bei Ref. 1, 2 und 3: dem Bewerber beauftragte bzw. von ihm vollständig erbrachte LPHen, \
— bei Ref. 3: Beauftragte Anlagengruppen (4, 7 und 8)\
— bei Ref. 1, 2 und 3: Honorarzone\
— bei Ref. 1, 2 und 3: Vergleichbarkeit der Projektanforderung: Planung einer abwassertechnischen Anlage\
— bei Ref. 4: Gesamtstreckenlänge des Kanalsystems; Größe des Einzugsgebietes; Anzahl der Entlastungsbauwerke im Netz\
— AG mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer.\
Zusatzpunkte für: \
— Zus.arbeit mit öffentl. AG / einschläg. Vergaberichlinien, \
— Mitwirkung bei Beschaffung öffentl. Fördermittel,\
— Vergleichbarkeit der Projektanforderung: Planung eines Pumpwerkes / Planung einer Druckleitung (bei Ref. 1, 2 oder 3)\
Sonstiges: Projektdarstellung der Ref.projekte auf je höchstens 2 DIN A4-Seiten oder 1 DIN A3-Seite, graph. Darstellung (z.B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) u. kurze Beschreibung in Textform. \
e) Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öff. u. priv. AG über die Ausführung der angegebenen Ref.projekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Ref.prüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.\
\
Sonstiges
 
Kommunikation\
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EuBekVuUrl?z_param=242828\
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen\
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.staatsanzeiger-eservices.de/bekJs/Formeject?page=0&focus=i1_s01_f08\
\
Art des öffentlichen Auftraggebers\
Andere: Kommunalunternehmen der Gemeinde Bergheim - Anstalt des öffentlichen Rechts (100-prozentige Gesellschafterin ist die Gemeinde Bergheim)\
\
Haupttätigkeit(en)\
Andere Tätigkeit: Kommunalunternehmen der Gemeinde Bergheim - Anstalt des öffentlichen Rechts (100-prozentige Gesellschafterin ist die Gemeinde Bergheim)\
\
Angaben zu den Losen\
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein\
\
Weitere(r) CPV-Code(s)\
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung\
71315000 Haustechnik\
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen\
\
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: \
Beginn: 19.09.2022\
Ende: 31.12.2024\
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja\
Beschreibung der Verlängerungen:\
Das genannte Ende bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8. Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrags kann insbesondere dann eintreten, wenn eine zeitnahe Freigabe durch den Zuschussgeber nicht erreicht werden kann.\
\
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden\
Geplante Mindestzahl: 3\
Höchstzahl: 5\
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:\
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, \
— technische und berufliche Leistungsfähigkeit. \
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix. \
Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. \
Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.\
\
Angaben über Varianten/Alternativangebote: \
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein\
\
Angaben zu Optionen: \
Optionen: ja\
Beschreibung der Optionen:\
Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung: \
– Stufe 1: LPH 1-4, gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 (BA 2, Streckenabschnitt Unterstall - Bergheim) mit Schmutzfrachtberechung für das Gesamtgebiet\
und LPH 3+4, gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 (BA 1, Streckenabschnitt Attenfeld - Unterstall)\
– Stufe 2: LPH 5-7, gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 (BA 1, Streckenabschnitt Attenfeld - Unterstall) mit Abbruchplanung\
– Stufe 3: LPH 5-7, gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 (BA 2, Streckenabschnitt Unterstall - Bergheim) mit Abbruchplanung\
– Stufe 4: LPH 8+9, gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 (BA 1, Streckenabschnitt Attenfeld - Unterstall)\
– Stufe 5: LPH 8+9, gem. §§ 41ff, 49ff, 53ff HOAI 2021 (BA 2, Streckenabschnitt Unterstall - Bergheim)\
Zunächst wird nur die Stufe 1 beauftragt.\
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen oder etwaiger besonderer Leistungen besteht nicht.\
\
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: \
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein\
\
Zusätzliche Angaben\
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Teilnahmeanträge und Honorarangebote, sowie auch Rückfragen, dürfen ausschließlich über die elektronische Vergabeplattform eingereicht werden. \
Eine Einreichung per E-Mail oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Rückfragen jedoch sind über \
Bieterfragen unverschlüsselt über die Vergabeplattform möglich.\
\
\
Angaben zu einem besonderen Berufsstand\
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja\
Beruf angeben: \
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:\
Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) und c) dieser Bekanntmachung vorzulegen.\
\
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags\
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Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Bewerber müssen das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Formblatt 127 (Erklärung zu Bezug Russland) ausfüllen und dem Teilnahmeantrag beilegen (als Anlage 11).\
\
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal\
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind\
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Angaben zur Verhandlung\
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen\
\
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)\
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein\
\
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge\
Tag: 31.05.2022\
Ortszeit: 10:00\
\
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können\
Deutsch\
\
Bindefrist des Angebots\
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)\
\
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags\
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein\
\
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen\
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert\
\
Zusätzliche Angaben\
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a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge (und später im Verfahren entsprechend auch die Angebote) sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Einreichungsfrist ausschließlich über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform einzureichen. Eine Einreichung per Email oder unverschlüsselt per Bietermitteilung ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV). \
b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich elektronisch als Bewerberfragen-/ mitteilungen unverschlüsselt über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist an den AG zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der zuvor genannten Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. \
c) Bewerbungsunterlagen können nur verschlüsselt elektronisch eingereicht werden und verbleiben beim AG. Der AG bedient sich bei der Auswertung eines externen Verfahrensbetreuers, dem die Bewerbungsunterlagen hierfür vertraulich bereitgestellt werden. \
d) Geforderte Nachweise sind elektronisch, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, der Bewerbung beizulegen.\
e) Informationspflicht des Bewerbers: Die Teilnehmer/die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Vergabeplattform zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Vergabeplattform veröffentlicht. Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. \
Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen: \
Ist der Teilnahmeantrag bereits elektronisch eingereicht worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist über die Vergabeplattform mitzuteilen, sofern: \
— der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird, \
— der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist elektronisch vorliegen, \
— der alte Teilnahmeantrag -ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber elektronisch vorliegen muss, \
— der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss. \
Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.\
\
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren\
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern\
Maximilanstraße 39\
München\
80438\
Deutschland\
Telefon: +49 892176-2411\
E-Mail: [email protected]\
Fax: +49 8921762847\
\
Einlegung von Rechtsbehelfen\
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:\
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren\
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach\
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt\
gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der\
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren\
ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der\
Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen\
nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen\
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf\
der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem\
Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar\
sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur\
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen\
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs.\
3 GWB).\
\
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt\
Siehe VI.4.1)\
München\
Deutschland\
\
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung\
Tag: 02.05.2022\
\