Diverse Maschinen und Geräte für besondere Zwecke

DTAD-ID: 15880649
Region:
28359 Bremen (Horn)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Sonstige Maschinen, Geräte
CPV-Codes:
Diverse Maschinen und Geräte für besondere Zwecke
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Kurzbeschreibung:
Lieferung u. Inbetriebnahme einer Heißisostatischen Presse.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
02.12.2019
Frist Angebotsabgabe:
31.01.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bremen: Diverse Maschinen und Geräte für besondere Zwecke - Lieferung u. Inbetriebnahme einer Heißisostatischen Presse, Leibniz-Institut Bremen
Lieferung u. Inbetriebnahme einer Heißisostatischen Presse.

CPV-Codes:
42990000

Das zu beschaffende Gerät dient dem heißisostatischem Pressen zur Nachverdichtung und der Wärmebehandlung von additiv gefertigten Metallbauteilen.
Das Gerät ist zu liefern und vor Ort in Betrieb zu nehmen.
Das selektive Laserstrahlschmelzen im Pulverbett ermöglicht die Herstellung komplex geformter Bauteile für eine Vielzahl von Industriezweigen. Bei der Fertigung entstehen jedoch kleinste Poren innerhalb der Bauteile, die unter schwingender Belastung als Kerbe wirken und die Lebensdauer der Bauteile reduzieren. Um beispielsweise den Einsatz additiv gefertigter Bauteile in hochfesten, sicherheitsrelevanten Anwendungen in der Luftfahrt zu ermöglichen, müssen die Poren in einem zusätzlichen Prozessschritt geschlossen werden. Dies erfolgt üblicherweise mittels heißisostatischem Pressen (HIP) bei erhöhter Temperatur und hohem Druck. Durch die dafür nötigen hohen Prozesstemperaturen kommt es zu Gefügeänderungen, die die Gebrauchseigenschaften des Bauteils stark ändern und die durch eine nachgeschaltete Wärmebehandlung korrigiert werden müssen. Nach heutigem Stand der Technik wird die Wärmebehandlung nicht in der heißisostatischen Presse durchgeführt, da in dieser in der Regel keine hinreichend hohe Abkühlgeschwindigkeit realisiert werden kann. Aus verschiedenen Gründen, mitunter der Effizienz, ist es erstrebenswert, die Wärmebehandlung in den HIP-Prozess zu integrieren. Hierzu muss die Möglichkeit einer Schnellabschreckung in der zu beschaffenden HIP-Anlage möglich sein. Das zu beschaffende Gerät dient demnach dem heißisostatischem Pressen zur Nachverdichtung und der Wärmebehandlung von additiv gefertigten Metallbauteilen.
Die HIP-Anlage muss die Möglichkeit zur Schnellkühlung zur Effizienzsteigerung der Bauteilfertigung und eine Abschreckmöglichkeit zur martensitischen Härtung von Stählen bieten. Dies ist über das Härten eines abgedrehten Stahlzylinders (Durchmesser 40 mm x 120 mm Länge) aus dem Werkstoff 1.7225, 42CrMo4 (gemäß EN10083-1, 1998) nachzuweisen. Der Zylinder muss nach dem Austenitisieren (880oC, 1 h) und Abschrecken in der Anlage eine Kernhärte von mindestens 35 HRC und zugleich ein rein bainitisch/martensitisches Gefüge aufweisen. Die Wärmebehandlung muss in Anwesenheit einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters des Leibniz-IWT durchgeführt werden. Termine für die Wärmebehandlung können mit folgender Stelle vereinbart werden:
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien
Herr Philip Voelcker
[email protected]
Der behandelte Zylinder ist bis zum Submissionstermin an folgende Anschrift zu senden:
Immobilien Bremen AöR
Theodor-Heuss-Allee 14
28215 Bremen
Bei nicht vorliegen des behandelten Zylinders zum Submissionstermin, wird das Angebot zwingend ausgeschlossen.
Die Gefügebewertung und Härtemessung erfolgt anschließend am Leibniz-IWT.
Das Gerät ist zu liefern und vor Ort in Betrieb zu nehmen.
Ein Überschreiten des geschätzten Wertes von 1 000 000 EUR führt zwingend zum Ausschluss.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE50
Hauptort der Ausführung: Bremen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Aktenzeichen:
V0834/2019
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
31.01.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.bremen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16eb21130a7-2557fbbae3c0254d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.bremen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Forschungseinrichtung (Stiftung des privaten Rechts)

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Wissenschaft

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 31.03.2020
Ende: 31.12.2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: 700-750-040-2/2019

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 31.01.2020
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.03.2020

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 31.01.2020
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Entfällt

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Für die Beschaffung stehen maximal Haushaltsmittel in Höhe von 1 000 000 EUR zur Verfügung.
1) Rügen sind ausschließlich an den unter I.1) genannten Auftraggeber zu senden.
2) Werden im Vergabeverfahren Bescheinigungen von Auftraggebern oder amtlichen Stellen gefordert, sind sie – soweit sie nicht in deutsch verfasst wurden – inklusive einer beglaubigten deutschsprachigen Übersetzung einzureichen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
Telefon: +49 421-361-10333
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 421-496-32311

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
kein Eintrag
kein Eintrag
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
a)Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff GWB bei der unter IV.4.1. genannte Stelle einleiten.
b)Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften in dem Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Anagebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
c)Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. B) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
Telefon: +49 421-361-10333
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 421-496-32311

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 29.11.2019