Dolmetscherdienste - Präsenz- Dolmetschen

DTAD-ID: 15385501
Region:
65203 Wiesbaden (Biebrich)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Übersetzungsdienste
CPV-Codes:
Dolmetscherdienste
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Präsenz- Dolmetschen im Zusammenhang mit ausländerbehördlichen Tätigkeiten.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
28.06.2019
Frist Angebotsabgabe:
30.07.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Wiesbaden: Dolmetscherdienste - Präsenz- Dolmetschen - Präsenz- Dolmetschen
Präsenz- Dolmetschen im Zusammenhang mit ausländerbehördlichen Tätigkeiten.

CPV-Codes:
79540000

Maßnahmen bei der Zentralen Ausländerbehörde des Regierungspräsidiums Gießen.
In der Regel werden Dolmetscherleistungen für folgende Sprachen benötigt:
Albanisch, Amharisch, Arabisch, Dari/Persisch, Englisch, Farsi/Persisch, Französisch, Kosovo-Albanisch, Kroatisch, Kurdisch, Mazedonisch, Paschtu, Russisch, Somalisch, Tigrinja, Türkisch, Urdu.
Es ist nicht auszuschließen, dass vereinzelt weitere Sprachen benötigt werden.
Es ist von einem kalkulatorischen Stundenaufkommen in Höhe von 1 140 Stunden im Jahr auszugehen.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE7
Hauptort der AusführungRegierungspräsidium GießenLandgraf-Philipp-Platz 1-735390 Gießen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
VG-0437-2019-0147
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
30.07.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Preis

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Erklärung betr. „Ausschluss wegen schwerer Verfehlungen“ (Erklärung Vergabesperre); bei geplantem Einsatz von Unterauftragnehmern ist die Erklärung durch den Bieter zusätzlich von jedem Unterauftragnehmer einzureichen, sofern diese bei Teilnahmeantragsstellung bereits bekannt sind; bei Bietergemeinschaften ist diese von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft anzugeben,
— Eine formfreie vom Bieter zu erstellende Erklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem sie ansässig sind; bei Bewerbergemeinschaften ist diese von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Sofern hierzu eine rechtliche Verpflichtung besteht, ist vor Zuschlagserteilung der tatsächliche Nachweis nach Aufforderung der Vergabestelle zu erbringen; dieser darf zu diesem Zeitpunkt nicht älter als 6 Monate sein.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
— Nachweis für eine branchenübliche Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung. Der Nachweis kann durch Vorlage einer Kopie des Versicherungsscheins, durch Vorlage eines Bestätigungsschreibens der Versicherungsgesellschaft oder durch Abgabe einer Eigenerklärung über das Bestehen der Betriebshaftpflichtversicherung und ihre Laufzeit geführt werden. Im Falle der Abgabe einer Eigenerklärung ist der Nachweis für eine branchenübliche Betriebshaftpflichtversicherung unverzüglich nach Zuschlagserteilung durch Vorlage des Versicherungsscheins zu erbringen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Das Niveau der einzusetzenden Dolmetscher muss mindestens der europäischen Kompetenzstufe C 2 (nahezu muttersprachliche Sprachbeherrschung) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens entsprechen.
Voraussetzung ist, dass der Bewerber aufgrund der Qualifikation seines Leiters als allgemein beeidigter Dolmetscher und ermächtigter Übersetzer für Gerichte und Notare besonders zertifiziert sein muss. Die entsprechenden Nachweise müssen aktuell gültig sein und sind gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Der Bewerber hat zum Nachweis der fachlichen Eignung mindestens 2 geeignete und mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Referenzen öffentlicher Auftraggeber über die in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit folgenden Angaben vorzulegen:
— Art (Präsenz-Dolmetschen im Zusammenhang mit ausländerbehördlichen Tätigkeiten) und Umfang (Anzahl der Einsätze) der Leistung,
— Leistungsempfänger mit vollständigen Kontaktdaten,
— Erbringungszeitraum
Referenzen sind dann geeignet und vergleichbar, wenn diese in Ihrer Art dem hier zu vergebenden Auftrag entsprechen, d. h. die Erbringung von Präsenz- Dolmetscherleistungen für Behörden im Rahmen ausländerbehördlicher Maßnahmen (Aufenthaltsbeendigungen/zwangsweise Abschiebungen) betreffen. Es sind mindestens 2 aussagekräftige, mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Referenzen vorzulegen.
Aus den Referenzen müssen die einschlägige Erfahrung und Praxis mit vergleichbaren Aufträgen im Bereich des Präsenz-Dolmetschens hervorgehen.
Der Auftraggeber behält sich vor, für Bieter, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe in Betracht kommen, explizite Referenzschreiben der Referenzgeber zu den angegebenen Referenzen anzufordern.
Die vorzulegenden Nachweise dienen der Eignungsfeststellung und fließen nicht als Zuschlagskriterium in die Bewertung der späteren Angebote ein.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16a26b6df39-3cde10fae18664bd
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.hessen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.11.2019
Ende: 31.10.2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftrag kann optional dreimal für jeweils ein Jahr verlängert werden. Die maximale Gesamtvertragslaufzeit beträgt 4 Jahre.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Rahmenvereinbarung verlängert sich durch einseitige schriftliche Erklärung des Auftraggebers, die dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Ablauf des
Ausführungszeitraumes zugegangen sein muss, zum 1.11.2020, 1.11.2021 und 1.11.2022 um jeweils ein weiteres Jahr, d.h . längstens bis zum 31.10.2023. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt 4 Jahre.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (diese wird mit den Vertragsunterlagen zur Verfügung gestellt) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen. Für jeden schuldhaften Verstoß gegen einen sich aus der Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt ergebende Verpflichtung ist eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Prozent der Nettoauftragssumme vom Auftragnehmer zu zahlen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30.07.2019
Ortszeit: 12:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03.09.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.10.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt

Zusätzliche Angaben

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://www.vergabe.hessen.de) zur Verfügung gestellt.
Die Parteien vereinbaren eine Probezeit von 6 Monaten.
Innerhalb der Probezeit kann jede Partei das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 2 Wochen kündigen.
Die Rahmenvereinbarung kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Kalendermonats ordentlich gekündigt werden.
Verstößt der Auftragnehmer schuldhaft gegen eine seiner vertraglichen Verpflichtungen zum Datenschutz, zur Geheimhaltung und Vertraulichkeit, so ist er für jeden einzelnen Fall eines solchen Vertragsverstoßes unter Ausschluss der Einrede des Fortsetzungszusammenhangs zur Zahlung einer Vertragsstrafe bis zu einer Höhe von maximal 10 000,00 EUR verpflichtet.
Der Auftraggeber kann nach § 17 Abs. 7 VgV mit den Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, im gegenseitigen Einvernehmen die Angebotsfrist festlegen, sofern allen Bewerbern dieselbe Frist für die Einreichung der Angebote gewährt wird.
Im vorliegenden Vergabeverfahren VG-0437-2019-0147 „Präsenz-Dometschen im Zusammenhang mit ausländerbehördlichen Tätigkeiten“ wird die Angebotsfrist auf 14 Tage, gerechnet ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe, festgelegt.
Das nach § 17 Abs. 7 VgV vorgesehene Einvernehmen ist bereits mit der Abgabe des Teilnahmeantrages herzustellen.
Ich bitte daher, das Einvernehmen bezüglich der Verkürzung der Angebotsfrist auf 14 Tage, gerechnet ab dem Tag nach der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe, mit Abgabe Ihres Teilnahmeantrages zu erklären und hierfür das den Teilnahmewettbewerbsunterlagen beigefügte Formular zu verwenden.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Hilpertstraße 31
Darmstadt
64295
Deutschland
Telefon: +49 6151/126603
Fax: +49 6151/125816

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
HCC – Hessisches Competence Center für Neue Verwaltungssteuerung, – Zentrale Beschaffung
Rheingaustraße 186
Wiesbaden
65203
Deutschland
Telefon: +49 611/6939-354
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 611/6939-400

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 27.06.2019