Elektroarbeiten, Fernmeldetechnik, Brandmeldetechnik

DTAD-ID: 17662330
Region:
60596 Frankfurt am Main (Sachsenhausen)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Elektrische, elektronische Ausrüstung, Abbruch-, Sprengarbeiten, Erschliessungsarbeiten, Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Elektroinstallationsarbeiten, Installation von Brandmeldeanlagen, Brandschutz
CPV-Codes:
Brandmeldesysteme, Elektroinstallationsarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Baubeschreibung: Als Teil der Baufeldfreimachung und der getrennt beantragten Abbruchmaßnahme wird der unterkellerte Flachbau im Nordwesten des ehemaligen Wäscherei-Gebäudes (Geb. 51) als Technikgebäude allseitig freigestellt. Der Rückbau der Wäsche…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
07.06.2021
Frist Angebotsabgabe:
18.06.2021

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Elektroarbeiten, Fernmeldetechnik, Brandmeldetechnik - Elektroarbeiten,
Fernmeldetechnik,
Brandmeldetechnik.

Baubeschreibung:
Als Teil der Baufeldfreimachung und der getrennt beantragten
Abbruchmaßnahme wird der unterkellerte
Flachbau im Nordwesten des ehemaligen Wäscherei-Gebäudes (Geb. 51) als
Technikgebäude allseitig
freigestellt.
Der Rückbau der Wäscherei erfolgt bis an die Trennfugen dieses
Technikgebäudes. Dieser Gebäudeteil soll
als thermische Unterstation U9 erhalten bleiben, in der wesentliche
zentrale technische Einrichtungen für das
Areal und die Gebäude des Universitätsklinikums verbleiben bzw. aus dem
bisherigen Pförtnerhäuschen
(Geb. 52) umverlegt werden (Brandmeldezentrale). Die bestehenden
technischen Anlagen im Geb. U9
werden an den heutigen Stand der Technik angepasst und erneuert. Diese
sind überaltert oder aufgrund ihrer
Auslegung für die gesamte Wäscherei überdimensioniert.
Alte, stillgelegte Anlagenteile werden im Zuge der Massnahme ausgebaut
und entsorgt.
Aufenthaltsräume sind nach dem Umbau keine vorhanden, das bestehende
Fenster auf der Westseite wird
im Zuge des Umbaus zugemauert.
Der Umbau umfasst vom Hochbau geringe bauliche Maßnahmen an der
Gebäudehülle und Innenraum
vorrangig im Erdgeschoss (ca. +1,00m über GOK). Das Gebäude soll mit
geringstmöglichem baulichen
Aufwand instandgesetzt und gem. aktuellen Vorschriften bauphysikalisch
ertüchtigt werden. Das Tragwerk ist
von vornherein eigenständig erstellt und nicht mit dem Geb. 51 fest
verbunden; hier sind keine statischen
Eingriffe vorgesehen. Lediglich die Wände in e-2 werden aufgrund des
durch den Abbruch entstehenden
Erddrucks erneuert.
Hinzugefügt werden lediglich die baulichen Elemente zum Betrieb der
BMZ, sowie der Fernmeldetechnik.
Das Heizleitungsnetz wird erneuert, eine Feuerstätte ist nicht
geplant., da das Geb. bereits einen
Fernwärmeverteiler enthält und dieser (nach Dimensionsanpassung) auch
weiter genutzt wird.
Zur Sicherstellung der Feuchteabfuhr und der hygienischen Anforderungen
an die Raumluft wird eine kleine
Zu-und Abluftanlage eingebaut und die sommerliche Überhitzung durch ein
Umluftkühlgerät vermieden.
Im Zuge der Sanierung werden auch das Elektronetz und die
Telekommunkationsanbindungen (vor allem für
die im Zuge des Rückbaus der ehemaligen Wäscherein und des
Pförtnergebäudes neu eingerichtete BMZ)
erneuert.
Baubedarf
Rückbau und Abbruch:
Für die Anschlussnutzung des Neubaus ist ein unbelastetes,
hindernisfreies und ebenerdiges Baufeld
herzustellen. Das Gebäude der Wäscherei ist dafür bis auf die
thermische Unterstation U9, das
Pförtnergebäude in Gänze abzubrechen ebenso wie die rückwärtigen
technischen Anlagen, die nicht
mehr benötigten Medienleitungen sind rückzubauen, der Boden ist bis auf
Straßenniveau zu
Verfüllen
Erhalt Infrastrukturen und Herrichtung Unterstation U9:
Die für das Universitätsklinikum notwendigen Infrastrukturen (u.a.
Heizungs und Elektroverteilungen
für weitere Gebäude, Brandmeldezentrale) müssen in der U9 erhalten
bleiben bzw. dorthin verlegt
werden. Das Gebäude muss entsprechend technisch und baulich als
eigenständiges Gebäude
angepasst werden.
Die Unterstation verbleibt damit auf dem Teil-Flurstück des Landes
Hessen, Betreiber/ Nutzer des
Gebäudes ist die HOST GmbH Hospital Service +Technik. Der bisher im
Pförtnerhaus untergebrachte
Sicherheitsdienst soll nicht in der U9, sondern anderorts untergebracht
werden.
Auf dem Grundstück zur Baufeldfreimachung vorhandene Gebäude (Haus 52,
Teilabbruch Haus 51 mit
Erhalt Unterstation 9) müssen abgebrochen werden. Die für das
Universitätsklinikum Frankfurt am
Main (UKF) notwendigen Infrastrukturen müssen in der Unterstation U9
erhalten bleiben, angepasst
bzw. dorthin verlegt werden. Das Gebäude muss entsprechend technisch
und baulich modifiziert
werden. Die Unterstation verbleibt damit auf dem Teil-Flurstück des
Landes Hessen. Betreiber/
Nutzer des Gebäudes ist die HOST GmbH Hospital Service + Technik. Der
bisher im Pförtnerhaus
untergebrachte Sicherheitsdienst soll nicht in der U9, sondern
anderorts verortet werden.
Vor Start der Abbrucharbeiten müssen die bestehenden
Schwerpunktversorgungen für die Versorgung
der angrenzenden Gebäude des Universitätsklinikum Frankfurt erhalten
bleiben. Dies betrifft den
Gebäudeteil Haus 51/U 9, in dem die Stromversorgung untergebracht ist
und einmal die bisherige
Feuerwehranlaufstelle in Haus 52. Vor Abbruch Haus 52 muss die
Brandmeldeanlage mit Anlaufpunkt
und Hauptmelder der Feuerwehr in das Gebäudeteil U 9 umgesetzt werden.
Die BMA-Erschließung
umfasst Geb. 50, 65, 67, 67A, 68, 71, 72, 69/74/75 zu Hauptmelder Haus
51/U 9. Um die
Aufgabenstellung und Baufreiheit für den Abriss umzusetzen ist eine
zusätzliche Erschließung von
Haus 50 nach Haus 53 mittels Leerrohrtrassen (auf der gesamten Länge
von Haus 51) im
Außenbereich notwendig. Die Stromversorgung für Haus 53, welche bislang
im Grünstreifen vor dem
Gebäude 51 verläuft, muss künftig aus Haus 50 über die neue Kabeltrasse
im Gehweg verlaufen.
Durch den Abbruch des Gebäudes 51 ist die Trink- und Abwasserversorgung
einschl.
Regenentwässerung anzupassen. Vor Abbruch des Gebäudes 51 muss die alte
Trinkwassereinspeisung
vom Anschlusspunkt vor Gebäude 54 getrennt und durch die vorhandene
Trinkwasserleitung in
reduzierter Dimension im Grünstreifen vor Gebäude 51 neu in die
Unterstation U9 verlegt werden. Die
spätere Versorgung umfasst den Neubau Fraunhofer und das Gebäude 52.
Das UKF wird extern mit
Fernwärme in Form von Dampf versorgt, welcher in der Energiezentrale
(Gebäude 71) zur
Pumpenwarmwassererzeugung verwendet wird. Von dort aus betreibt das UKF
ein Nahwärmenetz,
welches bis in Unterstation U9 führt. Die Unterstation U9 dient als
Trennstation für das Primär- und
Sekundärnetz und versorgt als Knotenpunkt, die Gebäude 50, 53, 54, 55,
56, 57, 58 und 59 mit
Heizwärme. Die Anlagen sind so anzupassen sind, dass die Versorgung der
angeschlossenen Gebäude
gewährleistet ist.
Aufteilung in zwei Losen:
Los1:
Elektroarbeiten und Fernmeldetechnik
Los 2:
Brandmeldetechnik
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Hauptgegenstand:
45311200 Elektroinstallationsarbeiten
Ergänzende Gegenstände:
31625100 Brandmeldesysteme
31625200 Brandmeldeanlagen
45311000 Installation von Elektroanlagen
45311100 Installation von elektrischen Kabeln
45312100 Installation von Brandmeldeanlagen
45315100 Elektrotechnikinstallation
45317000 Sonstige Elektroinstallationsarbeiten
Erfüllungsort:
Sandhöfer Allee 51,
60596 Frankfurt am Main
NUTS-Code : DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen