Entwicklung von kundenspezifischer Software

DTAD-ID: 16291616
Region:
10115 Berlin (Mitte)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Software-Integration, Entwicklung von kundenspezifischer Software, Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste, Software-Implementierung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beabsichtigt, eine neue Mobilitätsdatenplattform und damit einen zentralen, einheitlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu Mobilitätsdaten zu entwickeln. Mit der neuen Plattform s…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.04.2020
Frist Angebotsabgabe:
19.05.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Berlin: Entwicklung von kundenspezifischer Software - 2025/DG26-Entwicklung, strategische Weiterentwicklung und Betrieb einer Mobilitätsdatenplattform
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beabsichtigt, eine neue Mobilitätsdatenplattform und damit einen zentralen, einheitlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu Mobilitätsdaten zu entwickeln. Mit der neuen Plattform sollen Daten und Dienste von vorhandenen Plattformen im Verantwortungsbereich des BMVI, wie Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) und mCLOUD zusammengeführt und die Möglichkeit geschaffen werden, auch Daten weiterer, z. B. regionaler oder verkehrsträgerbezogener Angebote an einer Stelle zu bündeln.
Die Mobilitätsdatenplattform soll mit Inbetriebnahme dabei die Aufgabe des Nationalen Zugangspunktes (NAP) übernehmen, der im Rahmen der europäischen IVS-Richtlinie sowie deren delegierter Verordnungen 2017/1926, 2015/962, 886/2013 und 885/2013 gefordert ist. Bislang wird diese Aufgabe vom MDM erfüllt.
Die Mobilitätsdatenplattform soll als zentrale Infrastruktur innerhalb eines umfassenden digitalen Mobilitätsdatenökosystems einen Mehrwert für Datenbereitsteller und Datenabnehmer schaffen. Ziel der Plattform soll es sein, alle beteiligten Akteure, die Mobilitätsdaten bereitstellen oder verarbeiten, bei der Innovation und bei der Umsetzung und dem Betrieb digitaler Mobilitätsdienste zu unterstützen.
Die Mobilitätsdatenplattform vermittelt dabei zwischen:
—— Datenbereitstellern, insbesondere Anbietern von Verkehrsinfrastruktur und Mobilitätsdienstleistungen und
—— Datenabnehmern, insbesondere öffentliche oder private Anbieter mobilitätsbezogener Informationsdienste.
Die Mobilitätsdatenplattform ist hingegen nicht für eine direkte Nutzung durch Endanwender (z. B. zur Erlangung einer persönlichen Fahrplan- oder Routingauskunft) vorgesehen. Dafür werden in der Regel Informationsdienste zu verwenden sein, die dafür selbst als Datenabnehmer mit der Plattform verbunden sind.
Die künftige Mobilitätsdatenplattform soll sowohl ein Webportal zur Recherche verfügbarer Datenangebote und –dienste (z. B. zur Routenplanung) mittels Metadatenverzeichnis, als auch einen integrierten Brokerdienst zur Übermittlung der jeweils aktuellen Dateninhalte umfassen. Darüber hinaus wird es Reiseinformationsdienstleistern möglich sein, fertige Routenplanergebnisse auf Anfrage bereitzustellen.
Die Plattform ist für große Datenmengen, hohe Nutzerzahlen und für kurze Aktualisierungsfrequenzen bis hin zu Echtzeitdaten skalierbar und performant zu betreiben. Sie wird flexibel auf neue Anforderungen, wie z. B. Datenarten und Datenformate reagieren können und eine sichere Entwicklungsumgebung bereitstellen, über die von Dritten Aufbereitungen und Veredelungen der Daten direkt auf der Plattform ausgeführt werden können.
Wesentliche Bestandteile der Mobilitätsdatenplattform werden ein Web-Portal für die beteiligten Datenbereitsteller und Datenabnehmer, ein Brokerdienst zur Durchleitung von Datenströmen sowie ein zentraler Datenspeicher für die dazu benötigten Informationen sein. An die Mobilitätsdatenplattform angegliedert soll außerdem ein sog. Data App Space entstehen, auf dem datenverarbeitende Anwendungen verschiedener Akteure in einer performanten, sicheren und vertrauenswürdigen Betriebsumgebung zum Einsatz kommen können.
Die nach Abnahme und Inbetriebnahme des Systems vorgesehenen Leistungen zum Betrieb der Plattform sollen über einen Zeitraum von 3 Jahren, zzgl. einer dreimal möglichen Verlängerung um je ein Jahr bis maximal zum 31.12.2027 erbracht werden.

CPV-Codes:
72230000

Mit der Ausschreibung wird ein gesamtverantwortlicher Dienstleister gesucht, der die initiale Entwicklung und Bereitstellung, die strategische Weiterentwicklung sowie den sicheren und leistungsfähigen Betrieb der Mobilitätsdatenplattform aus einer Hand leistet.
Die Leistung umfasst folgende Arbeitspakete:
—— Arbeitspaket 1: Softwareentwicklung und -integration zur Bereitstellung der Mobilitätsdatenplattform als funktionsfähiges Gesamtsystem;
—— Arbeitspaket 2: Qualitätssicherung und Tests des Gesamtsystems zum Nachweis der vollständigen und fehlerfreien Umsetzung aller funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen;
—— Arbeitspaket 3: Aufbau und Bereitstellung der Infrastruktur und Installation des Gesamtsystems in mehreren Umgebungen;
—— Arbeitspaket 4: Migration von Dateninhalten bzw. Anbindung der Bestandsplattformen MDM und mCLOUD an die Mobilitätsdatenplattform;
—— Arbeitspaket 5: Technischer Betrieb (Hosting) des Gesamtsystems;
—— Arbeitspaket 6: Anwendungsbetrieb und Fachadministration des Gesamtsystems;
—— Arbeitspaket 7: Supportleistungen für das Gesamtsystem;
—— Arbeitspaket 8: Wartung im Rahmen des Systemservice des Gesamtsystems;
—— Arbeitspaket 9: Bedarfsweise Weiterentwicklung des Gesamtsystems;
——Arbeitspaket 10: Betrieb eines Help Desks und Verwaltung von Nutzern und Berechtigungen für die Mobilitätsdatenplattform (Option).
Die nach Abnahme und Inbetriebnahme des Systems vorgesehenen Leistungen zum Betrieb der Plattform (Arbeitspakete 5 bis 10) sollen über einen Zeitraum von 3 Jahren, zzgl. einer dreimal möglichen Verlängerung um je ein Jahr bis maximal zum 31.12.2027 erbracht werden.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE
Hauptort der Ausführung: Hauptsächlich am Sitz des Auftragnehmers
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
2025/DG26
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
19.05.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) vorzulegen:
—— 1 Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen des Bewerbers:
a) Der Bewerber hat mittels des Formblattes F1 – „Erklärung zum Unternehmen“ (Eigenerklärung) zu versichern, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (siehe z. B. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html und https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html) vorliegen. Diese Erklärung ist auch von Unternehmen vorzulegen, auf deren wirtschaftliche und finanzielle bzw. auf deren technische und berufliche Leistungsfähigkeit sich der Bewerber beruft (§ 47 VgV).
b) Ist beabsichtigt, die Leistung gemeinschaftlich in Form einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu erbringen, so hat jedes Mitglied die vorgenannten Unterlagen vorzulegen; darüber hinaus sind im Formblatt F-BS auch Angaben zur Bewerber-/Bieterstruktur zu machen.
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
—— 2.1.: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung:
Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers (im Falle der Eignungsleihe des hierfür benannten anderen Unternehmens), dass eine entsprechende Versicherung vorhanden ist, bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird.
—— 2.2.: Angabe von Untenehmensdaten:
Umsatz in Tätigkeitsbereichen des Auftrags in den Kalenderjahren 2017 bis 2019 (alternativ: vergangene 3 abgeschlossene Geschäftsjahre)
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
—— zu 2.1.: Die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung hat mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden.
Mindestversicherungssummen abzudecken:
— Für Personen- und Sachschäden mindestens 3 000 000 EUR pauschal je Schadensfall einfach maximiert;
— Für Vermögensschäden mindestens 1 500 000 EUR je Schadensfall einfach maximiert.
Vorlage der Eigenerklärung wie zu 2.1 ausgeführt.
—— zu 2.2.: Angabe von Unternehmensdaten, Vorlage der Eigenerklärungen:
Der Bewerber muss erklären, dass sein Umsatz in den Tätigkeitsbereich des Auftrags in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017-2019) jeweils pro Geschäftsjahr mindestens folgende Größe betragen hat:
a) Leistungen zur Entwicklung und Wartung von Software: mindestens 5 000 000 EUR,
b) Leistungen zum Hosting von IT-Systeme: mindestens 2 000 000 EUR.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
—— 3.1 Bestehen von Zertifizierungen oder gleichwertigen Nachweisen über:
— Qualitätsmanagementsystem gem. DIN EN ISO 9001 oder vergleichbares Qualitätsmanagementsystem;
— DIN ISO 20000: ITILv3-konforme Prozesse;
— Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz (Informationstechnik.
IT-Sicherheitsverfahren, Informationssicherheits-Managementsysteme, Anforderungen).
—— 3.2 Gesamtzahl der Mitarbeiter:
— Angaben zur Anzahl der Mitarbeiter nach Leistungsbereichen:
1. Entwicklung,
2. Hosting,
3. Support.
—— 3.3 Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019) erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers in den Bereichen:
— Informationstechnik und
— Mobilität geben.
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
—— zu 3.1: Vorlage der Eigenerklärungen:
Bei Angabe vergleichbarer Zertifikate oder Eigenerklärungen hat der Bewerber über die Gleichwertigkeit einen entsprechenden Nachweis zu führen.
— Für Qualitätsmanagementsystem:
Die Zertifizierungen müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültig sein.
— Für ein ITIL-konformes Prozessmanagementsystem:
Die Zertifizierungen müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültig sein.
— Für Informationssicherheitsmanagementsystem:
Die Zertifizierungen müssen zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags gültig sein und die für die auftragsgegenständliche Leistung relevanten
Anwendungsbereiche umfassen.
—— zu 3.2: Mitarbeiterzahlen:
Es gelten zusätzlich folgende Mindestanforderungen an die anzugebenden Mitarbeiterzahlen:
— Es ist vom Bewerber eine Gesamtmitarbeiteranzahl von mindestens 50 nachzuweisen;
— Zusätzliche Mindestanforderungen an die Mitarbeiteranzahl nach Leistungsbereichen:
1. Entwicklung: Es sind vom Bewerber mindestens 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterim Bereich Softwareentwicklung und -wartung nachzuweisen,
2. Hosting: Es sind vom Bewerber mindestens 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Hosting von IT-Systemen und Rechenzentrumsbetrieb nachzuweisen,
3. Support: Es sind vom Bewerber mindestens 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich 1st und 2nd Level Support von IT-Systemen nachzuweisen.
—— zu 3.3 Referenzen:
Gefordert werden vergleichbare Referenzen, d.h. Leistungen, die dem Auftragsgegenstand nahekommen oder ähneln und in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Schwierigkeitsgrad den ausgeschriebenen Leistungen entsprechen.
Dabei gelten zusätzlich folgende Mindestanforderungen an die anzugebende(n) Referenze(n).
— Jeder Bereich (Bereiche 1-6) muss durch mindestens eine Referenz aus den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019) abgedeckt werden,
— Es dürfen insgesamt maximal 6 Referenzen zur Abdeckung aller Anforderungen Nr. 1 bis 6 des Kriteriums angegeben werden. Es ist dabei möglich, durch einzelne Referenzen mehrere oder auch alle Bereiche abzudecken,
— Referenzen müssen zum Nachweis in den einzelnen Bereichen (Bereiche 1-6:
1. Konzeption und Architektur von IT-Systemen,
2. Neu-Entwicklung von Individualsoftware,
3. Application Management für Individualsoftware mit Wartung, Weiterentwicklung und Support,
4. Hosting-Leistung für hochverfügbare und skalierbare IT-Systeme mit geringen Latenzzeiten,
5. Befassungen mit standardisierten Datenaustauschformaten zum Austausch dynamischer Daten,
6. Erfahrung und Kenntnisse im Umgang mit Mobilitätsdaten, mit Informationsdiensten für den Mobilitätssektor oder mit einschlägigen Architekturen und Standards zu Austauschformaten für Mobilitätsdaten) zusätzlich folgende Anforderungen erfüllen:
Zu 1) Referenzprojekte müssen mehrere standardisierte Schnittstellen zu mehreren Kommunikationspartnern aufweisen und die Konzeption muss innerhalb der vergangenen 3 Jahre abgeschlossen und mit der Implementierung des Systems begonnen worden sein.
Zu 2) Die Implementierung muss innerhalb der vergangenen 3 Jahre abgeschlossen und das System in die produktive Nutzung überführt worden sein.
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=322425
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=322425

Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr und digitale Infrastruktur

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
72227000
72263000
72250000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.03.2021
Ende: 31.12.2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Betrieb der Plattform (Arbeitspakete 5 bis 10) kann optional jährlich bis zum 31.12.2027 verlängert werden.

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden, erfolgt zweistufig:
1) Prüfung der Eigenerklärungen und Nachweise auf die Erfüllung der Mindestanforderungen. Nur die Bewerber, die die Mindestanforderungen gemäß Abschnitt III.1.2) und III.1.3) erfüllen, werden in die Bewertung der weiteren Eignungskriterien einbezogen.
2) Bildung einer Platzierungsreihenfolge unter den geeigneten Bewerbern durch Bewertung der folgenden Eignungskriterien (Wertung) EK 3.3a und 3.3b:
— 3.3.a) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019) erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers geben.
Hier: Bereiche 1-5 Informationstechnik (vgl. Ausschlusskriterium 3.3)
Die für den geforderten Bereich angegebenen Referenzen/Erfahrungen lassen auf das Vorliegen der mindestens erforderlichen beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit schließen (Grundeignung).
In Bezug auf das Erfahrungsspektrum und die Erfahrungstiefe, die Relevanz für die Aufgabenstellung der hier ausgeschriebenen Leistung sowie den Umfang und die Anzahl der nachgewiesenen Projekte, ergibt sich:
— eine sehr gute, außerordentlich über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 4 Bewertungspunkte;
— eine gute, wesentlich über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 3 Bewertungspunkte;
— befriedigende, deutlich über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 2 Bewertungspunkte;
— ausreichende, leicht über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 1 Bewertungspunkte;
— das Vorliegen der Grundeignung = 0 Bewertungspunkte.;
— 3.3.b) Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019) erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers geben.
Hier: Bereich 6 Mobilität (vgl. Ausschlusskriterium 3.3)
Die für den geforderten Bereich angegebenen Referenzen/Erfahrungen lassen auf das Vorliegen der mindestens erforderlichen beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit schließen (Grundeignung).
In Bezug auf das Erfahrungsspektrum und die Erfahrungstiefe, die Relevanz für die Aufgabenstellung der hier ausgeschriebenen Leistung sowie den Umfang und die Anzahl der nachgewiesenen Projekte, ergibt sich:
— eine sehr gute, außerordentlich über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 4 Bewertungspunkte;
— eine gute, wesentlich über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 3 Bewertungspunkte;
— befriedigende, deutlich über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 2 Bewertungspunkte;
— ausreichende, leicht über diese Grundeignung hinausgehende berufliche und technische Leistungsfähigkeit = 1 Bewertungspunkte;
— das Vorliegen der Grundeignung = 0 Bewertungspunkte.
Die Eignungskriterien sind wie folgt gewichtet:
— EK 3.3a: 80 Gewichtungspunkte;
— EK 3.3b: 20 Gewichtungspunkte.
Die Wertung erfolgt je Kriterium anhand von 0-4 Wertungspunkten. Es wird das Produkt aus den Gewichtungspunkten und den jeweiligen Wertungspunkten pro Kriterium gebildet. Die so ermittelten Ergebnisse je Kriterium werden über alle Kriterien summiert. Als Gesamtpunktzahl können maximal 400 Punkte erreicht werden.
Die 3 bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden im weiteren Verhandlungsverfahren berücksichtigt.
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
— Der Betrieb der Plattform (Arbeitspakete 5 bis 10) kann optional jährlich bis zum 31.12.2027 verlängert werden;
— Die Beauftragung des Arbeitspakets 10 „Betrieb eines Help Desks und Verwaltung von Nutzern und Berechtigungen für die Mobilitätsdatenplattform“ erfolgt bedarfsweise, nur auf gesonderte Beauftragung durch den AG.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19.05.2020
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 03.08.2020

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zusätzliche Angaben

1. Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert.
Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes werden nur die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert.
Angebote (Angaben zur Leistungsausführung, Preiskalkulationen o. ä.) sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nicht vorzulegen (s. Bewerbungsbedingungen)
2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des BMI www.evergabe-online.de durchgeführt. Die Bereitstellung von Teilnahme- Vergabeunterlagen sowie die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die E-Vergabe-Plattform. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info.
3. Fragen der Bewerber sind über die E-Vergabe-Plattform des BMI (als registrierter Nutzer) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist, spätestens bis zum 7.5.2020 zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen zur Leistungsbeschreibung, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabe-Plattform des BMI an alle Bewerber versendet.
4. Im Falle der Eignungsleihe haben Nachunternehmen auch eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in §§ 123, 124 GWB genannten Ausschlussgründe (Formblatt F-1) sowie die beabsichtigten Leistungsanteile im Verzeichnis der benannten Unternehmen (F-UA) abzugeben.
5. Die gemäß Ziffer II.2.9 ausgewählten Bewerber werden anschließend zur Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen. Vorangestellt finden Briefing-Workshops mit den ausgewählten Bewerbern voraussichtlich in der 27.-28.KW 2020 (29.6.-10.7.2020) statt. Die Aufforderung zum Erstangebot wird voraussichtlich am 3.8.2020 an die ausgewählten Bewerber versandt werden. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der40./41. KW 2020 (28.9.-9.10.2020) statt (Angaben ohne Gewähr).
6. Entsprechend § 41 Abs. 1 VgV werden die Vergabeunterlagen für die Angebotsphase nur veröffentlicht, soweit sie im Entwurf zum Zeitpunkt der europaweiten Auftragsbekanntmachung vorliegen. Der Auftraggeber weist ausdrücklich auf die aktuelle Rechtsprechung hin, wonach während des Teilnahmewettbewerbes den Bewerbern nur die Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt werden müssen, die erforderlich sind, um die Teilnahme an dem Vergabeverfahren durch Abgabe eines Teilnahmeantrages zu ermöglichen (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.10.2018, VII-Verg 26/18).

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Etwaige Rügen sind über die eVergabe-Plattform oder über die unter I.3 angegebene Kontaktstelle anzubringen.
§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des §134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 134 Abs. 2 S. 3 GWB).

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 07.04.2020