Erdgas

DTAD-ID: 15290083
Region:
29633 Munster
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Erdöl, Erdgas, Öle, verwandte Erzeugnisse
CPV-Codes:
Erdgas
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Der Auftraggeber versorgt seine Kunden bislang mit LL-Gas, welches einen sehr niedrigen Wobbe-Index (ca.10,4 kWh/m3) besitzt. Im Zuge der gem. Netzentwicklungsplan notwendigen Marktraumumstellung müssen sämtliche Gasverbrauchsstellen im Netzgebiet v…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
07.06.2019
Frist Angebotsabgabe:
05.07.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Munster: Erdgas - Erhebungs- und Anpassungsleistungen im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH
Der Auftraggeber versorgt seine Kunden bislang mit LL-Gas, welches einen sehr niedrigen Wobbe-Index (ca.10,4 kWh/m3) besitzt. Im Zuge der gem. Netzentwicklungsplan notwendigen Marktraumumstellung müssen sämtliche Gasverbrauchsstellen im Netzgebiet von LL- auf H-Gas (Wobbe-Index ca. 14,5 kWh/m3) angepasst werden. Aus technischen Gründen wird eine Anpassung in 2 Schritten erfolgen müssen: Zunächst von LL- auf L-Gas und danach von L- auf H-Gas.
Vor dem Hintergrund der besonderen technischen Herausforderungen kann der Zeitpunkt der voraussichtlichen Umstellungszeitpunkte nach diesseitigem Stand nicht verbindlich festgelegt werden. Als Richtdatum wird als Umstellungszeitpunkt für H-Gas für ca. 4 500 Zählpunkte mit ca. 5 500 Gasgeräten (bei einem geschätzten Gerätefaktor von ca. 1,2) zunächst der Oktober 2021 zugrunde gelegt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Erhebungs- und Anpassungsleistungen.

CPV-Codes:
09123000

Die Leistung betrifft die Erbringung von Erhebungs- und Anpassungsleistungen (E/A-Leistungen) im Netzgebiet der Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH inklusive Materialdisposition und - logistik. Im Rahmen der Erhebung hat der Auftragnehmer die erforderlichen Vorleistungen der späteren Anpassung der Gasverbrauchsgeräte (GVG) zu erbringen. Zu den Leistungen des späteren Auftragnehmers gehören die Identifikation und Dokumentation (elektronisch / schriftlich) jeweils aller hinter den Gashausanschlüssen vorhandenen GVG, die Überprüfung jedes GVG auf Mängel, einschließlich des Gas- und Abgasanschlusses, sowie gegebenenfalls auch deren fotografische Dokumentation, die Abgasanalyse, die Einregulierung bei Über- bzw. Unterlast sowie die Kennzeichnung des GVG, inkl. Aufkleber mit ausgedrucktem Abgas-Messprotokoll. Ebenso muss die Bestellung und Logistik des für die Anpassung erforderlichen Materials übernommen werden. Die vom Unternehmen eingesetzten Bauleiter schulden die vollständige Überprüfung aller E/A-Maßnahmen in der entsprechenden Software auf Plausibilität. Der spätere Auftragnehmer hat sich bei der Leistungsausführung mit den übrigen Projektbeteiligten abzustimmen (insbesondere mit dem Projektmanager, den anderen E/A-Unternehmen und dem Qualitätssicherer). Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bietern zur Verfügung gestellt werden, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden. Grundlage der Ausführung der Leistungen des E/A-Unternehmens bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, G 676 B1 — Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), G 106 – Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte für den Gasgeräteumbau im Rahmen einer Änderung der Gasbeschaffenheit; Schulungsplan und G 695 – Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgasgeräten. Die Auftraggeberin wünscht ausdrücklich die Beteiligung mehrerer Bieter an der Durchführung der E/A-Leistungen. Daher wird den Bewerbern eingeräumt, sich auch auf Teilmengen zu bewerben, die im Folgenden definiert werden:
Die Bieter dürfen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 1.000 GVG und maximal 5.500 GVG anbieten. Dazwischen können gestaffelt in 1.000er-Schritten Teilmengen angeboten werden (also z. B. 2.000, 3.000, 4.000 GVG etc.). Der maximale Umfang des angebotenen Mengenloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird bei der späteren Bewertung der Angebote der Preis von je 1.000 GVG zugrunde gelegt. Die Einzelheiten zur Wertung der Angebote und zur Auswahl der Auftragnehmer bleiben den Ausschreibungsunterlagen vorbehalten.
Die Limitierung der maximal zu bearbeitenden Geräteanzahl von 5.500 GVG soll einen möglichst großen Wettbewerb ermöglichen und die fristgemäße Umsetzung des Gesamtprojektes gewährleisten. Insbesondere sollen mehrere Bieter die Möglichkeit erhalten, Referenzen zu erwerben, damit auch für zukünftige L-/H-Gas-Anpassungsprojekte eine ausreichende Anzahl qualifizierter Bieter zur Verfügung steht. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die unter Verstoß gegen den vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs abgegeben werden, nach der Rechtsprechung des OLG Düsseldorf zwingend auszuschließen sind (vgl. OLG Düsseldorf; Beschl. v. 4.2.2013,VII Verg 31/12).

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE9
Hauptort der AusführungNetzgebiet der Stadtwerke Munster-Bispingen GmbH
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
05.07.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB abzugeben. Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (16) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.1.1 – III.1.3 dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als Ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden.
Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Sämtliche Nachweise können als Kopien eingereicht werden. Die Einreichung eines Nachweises im Original ist nicht erforderlich.
1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag oder der EEE ein Anschreiben voranzustellen, aus dem deutlich wird, auf welche Leistung (mit Angabe der Geräteanzahl der von ihm maximal zu erhebenden und anzupassenden Geräten) er sich bewirbt;
2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt;
3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b) in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet wird;
c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Soweit die Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe eingesetzt werden sollen, müssen diese benannt werden und die entsprechenden Nachweise und Erklärungen auch von diesem Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens verbindlich nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen. Ist keine Bietergemeinschaft oder keine Eignungsleihe geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
Als weitere erforderliche Unterlagen und Nachweise sind zu erbringen:
4) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs);
5) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist;
6) Vorlage eines aktuellen Gewerbezentralregisterauszugs oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist;
7) Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19, 21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG vorliegen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
8) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können
Gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen;
9) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig);
10) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
11) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung der DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen, wobei eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe A (Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich ist. Die Qualifikationsanforderungen ergeben sich unter anderem aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW-Arbeitsblattes G 676 B1 sowie den DVGW-Regelwerken G 695 und G 106;
12) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Unternehmens bezüglich der Durchführung von Erhebungs- bzw. Anpassungsleistungen in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a) Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden;
b) Umfang des Projekts;
c) Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben;
d) Adresse, Telefonnummer und – soweit dies möglich ist – Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzigen Auftraggeber.
13) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen, insbesondere im Bereich der Marktraumumstellung (Erhebung und Anpassung);
14) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragsausführung;
15) Angabe des beim Projekt vor Ort einzusetzenden Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs;
16) Benennung der Teile des Auftrags, die der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, sowie der vorgesehenen Unterauftragnehmer.

Sonstiges
 
Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: https://www.kanzlei-bommert.de/mru-db/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.11.2019
Ende: 31.12.2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Von ca. 3 Monaten

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Erfüllen mehr als 3 Bewerber die Anforderungen, werden davon nur die 3 nach den folgenden Kriterien besten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen:
1. Erfahrungen im Bereich Erhebungs- und Anpassungsleistungen (siehe Eignungsnachweis Ziff. (12))
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität (siehe Eignungsnachweis Ziff. (14))

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Gegebenenfalls können sich in der Zukunft Veränderungen an den prognostizierten Zählpunkt- und Gerätemengen und dem avisierten Zeitplan durch
— den Abschluss neuer oder die Beendigung bestehender Wegerechtsverträge (Konzessionen im Sinne des § 46 Abs. 3 EnWG),
— den Abschluss oder die Beendigung von Verträgen über die technische Betriebsführung anderer Gasnetze,
— die Ausweisung neuer Baugebiete,
— Änderungen am Netzentwicklungsplan,
— notwendige Verschiebungen aufgrund technischer Gegebenheiten des Netzanschlusses (Neu- oder Umbau der vorhandenen Netzübergabestation, ggf. Bau einer neuen Versorgungsleitung zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit oder zur Versorgung mit einer bestimmten Gasqualität) etc.
ergeben.
Hierbei handelt es sich um Umstände, die sich außerhalb des Einflussbereichs der Auftraggeber befinden. In der Folge kann sich das Auftragsvolumen sowohl erhöhen als auch verringern. Der Gesamtcharakter des Auftrags wird hierdurch nicht berührt. Sollte eine Veränderung der prognostizierten Zählpunkt- und Gerätemengen absehbar werden, wird der spätere Auftragnehmer rechtzeitig über den konkreten Inhalt und Umfang der Vertragsanpassung informiert werden.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 05.07.2019
Ortszeit: 14:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch unter [email protected] einzureichen. Eine Checkliste sowie ein Vordruck für die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (siehe Eignungsnachweis Ziff. (7)) können unter https://www.kanzlei-bommert.de/mru-db/ heruntergeladen werden. Sämtliche Bewerberfragen und die Antworten hierauf werden anonymisiert und frei zugänglich unter https://www.kanzlei-bommert.de/mru-db/ zur Verfügung gestellt und fortlaufend aktualisiert. Die Interessenten haben hierfür regelmäßig den aktuellen Stand zu kontrollieren.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Digitalisierung und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131153306/07/08
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Digitalisierung und Verkehr
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131153306/07/08
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-144803.html

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 04.06.2019