Ersatzneubau / Betoninstandsetzung

DTAD-ID: 16049242
Region:
27572 Bremerhaven (Fischereihafen)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Dachdeckarbeiten, Beton-, Stahlbetonarbeiten, Trockenbau, Abdichtungs-, Dämmarbeiten, Anstrich-, Verglasungsarbeiten, Fassadenbau, Fassadenreinigungsarbeiten, Überholungs-, Sanierungsarbeiten
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Ersatzneubau / Betoninstandsetzung
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
30.01.2020
Frist Angebotsabgabe:
25.02.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Ersatzneubau / Betoninstandsetzung - Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt in Lose
Art der Leistung: Ersatzneubau / Betoninstandsetzung
Umfang der Leistung: D ie Fischereihafen- B etriebsgesellschaft ( F BG) p lant die Sanierung des Vordaches an der Packhalle VI, die sich im Fischereihafen Bremerhaven, An der Packhalle VI, befindet.
Die Halle VI wurde in den Jahren 1914 bis 1918 erbaut und 1981 saniert .
Die Halle VI steht auf der Liste der denkmalschutzwürdigen Gebäude.
Am Vordach der Halle VI lassen sich mittlerweile altersbedingte Schäden feststellen, so dass eine teilweise Sanierung des Vordaches notwendig ist. Die Grundrissabmessung des Vordaches an der Halle VI beträgt c a. 82,0 m x 4,0 m.
Bei den sanierungsbedürftigen Bauteilen des Vordaches handelt es sich um Stb.-Kragträger (b/h ~ 30/25-100 cm) mit angeschlossenen Stb.-Platten (h ~ 11,5 -14 cm). Die Betondecken und die Kragbalken sind unterseitig größtenteils geputzt und mit Anstrich versehen. Die Hallenfassade mit einer Verblenderfassade wurde oberhalb des Vordaches mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen.
Die vorh. Stb.-Balken des Vordachs befinden sich in einem verhältnismäßig gutem Zustand. Hier kann eine konventionelle Betonsanierung (Strahlen, Reprofilierung, Beschichtung etc.) vorgesehen werden. Die Stb.-Dachdeckenplatten hingegen sind in einem schlechteren Zustand. Diese Tatsache in Verbindung mit den
geringen Bauteildicken lässt eine wirtschaftliche Sanierung der Vordachdeckenplatten nicht zu.
Die aktuelle Sanierungsplanung sieht daher vor, die Stb.-Vordachdeckenplatten zurückzubauen und durch eine neue Konstruktion zu ersetzen. Die Stahlbetonkragbalken sollen hierbei erhalten bleiben und saniert werden.
Die vorh. Deckenplatten werden bündig mit den vorh. Kragbalken abgetrennt. Entlang der Bestandfassade der Halle werden die vorh. Deckenplatten mit einem Abstand von ca. 40 cm zur Fassade abgetrennt. Die abgängigen Stahlbetondecken werden durch neue Spannbetonhohlplatten ersetzt, die auf die verbliebenden Stahlbetonkragbalken verlegt werden. Das Sanierungskonzept ist so ausgelegt, dass das statische System und die darauf wirkenden Belastungen nahezu gleich gehalten werden. Im Traufrandbereich wird ein Ortbetonringanker
angeordnet, der gleichzeitig als Attikakonstruktion bei dem Vordach, jeweils über die ganze Länge des Vordaches, ausgebildet wird. Die neuen Spannbetondecken werden auf den vorh. Betonkragbalken verlegt, somit liegt die Oberkante des sanierten Vordaches um rd. 15 cm höher gegenüber dem Bestandsdach.
Hierdurch wird die Höhe der neuen Attikakonstruktion ebenfalls um ca. 15 cm höher gegenüber dem Bestand ausgeführt. Die Deckenunterseite der Spannbeton- Hohlkammerplatten und die sichtbaren Flächen der Betonkragbalken
sowie der verbleibende Deckenstreifen des Bestandsdaches erhalten eine OS- Beschichtung.
Die Dachfläche erhält oberseitig eine zweilagige Abdichtung aus Elastomerbitumen- Schweißbahnen. Der Anschluss an die aufg. WDVS -Fassade der Halle wird mit Flüssigkunststoff ausgeführt. Die Sockelausbildung des vorh. W DVS muss um ca. 15 cm höher (entsprechend der neuen höheren Dachoberkante) angepasst werden. Für das Regenwasser vom Vordach werden Einzeldachablaufe im Abstand von ca. 20 m entlang der Attika angeordnet.
Die Dacheinläufe erhalten neue Anschluss- und Fallleitungen sowie neue Regenstandrohre. Für den Anschluss an die vorh. Grundleitungen ist der vorh. Oberflächenbelag und Boden aufzunehmen und nach Anschluss der Regenstandrohre wieder zu verschließen. Das instandgesetzte Dach wird die gleiche Dachneigung in Querrichtung wie das Bestandsdach aufnehmen (c a. 5%).
Es werden Dachreiter (Gefälledämmkeile) zur Wasserableitung in Längsrichtung zu den Abläufen vorgesehen .
Erfüllungsort:
Ort der Ausführung
Packhalle VI,
27572 Bremerhaven
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A): Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
28195 Bremen