Fachplanung Elektrotechnik für den Erweiterungsbau der Kreisverwaltung

DTAD-ID: 15158022
Region:
35043 Capelle (Bauerbach)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Art und Umfang des Auftragsgegenstandes : Fachplanung HLS-Technik gem. Teil 4 - Abschnitt 2: Technische Ausrüstung, Anl.-Gruppen 4, 5, 6 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, Lph. 1-8. Planung und Bauüberwachung im Zuge des Erweiterungsbaus der Kreisverwalt…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
12.06.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Fachplanung Elektrotechnik für den Erweiterungsbau der Kreisverwaltung - Fachplanung
Elektrotechnik für den Erweiterungsbau der Kreisverwaltung
Marburg-Biedenkopf, HOAI 2013 Teil 4 - Abschnitt 2: Technische
Ausrüstung, Anl.-Gruppen 4, 5, 6 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, Lph. 1-8.


Art und Umfang des Auftragsgegenstandes :
Fachplanung HLS-Technik gem. Teil 4 - Abschnitt 2: Technische
Ausrüstung, Anl.-Gruppen 4, 5, 6 und 8 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, Lph. 1-8.
Planung und Bauüberwachung im Zuge des Erweiterungsbaus der
Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg.
Der Kreis Marburg-Biedenkopf beabsichtigt sein Kreisverwaltungsgebäude
in Marburg baulich zu erweitern. Im Erweiterungsbau sollen Büroflächen,
Bereiche für IT inkl. Serverräume, Besprechungs- und Tagungsbereiche
sowie eine Kantine mit Produktionsküche untergebracht werden. Ein Teil
der neu zu schaffenden Fläche ist als Selbstbedienungsstelle für die
Sparkasse im Bauprogramm enthalten.
Die Kantine soll nicht nur für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung,
sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich und für verschiedene
Veranstaltungen nutzbar sein. Sie soll über eine EU-zertifizierte Küche
verfügen, über die auch die Speiseversorgung von Schulen im Landkreis
sichergestellt werden soll.
Der Erweiterungsbau wird eine Anbindung an den Bestand erhalten.
Hiermit soll die Eingangssituation des Gesamtgebäudes sowie die
Anbindung verschiedener Gebäudeteile neu strukturiert werden.
Die Bürobereiche sollen flexible Grundrisse hinsichtlich der
Realisierungsmöglichkeit aller Büroformen (Zellen-, Gruppen-, Kombi-
und Großraumbüro) unter Berücksichtigung des Brandschutzes bzw. der
Rettungswege aufweisen. Es sollen 28 Arbeitsplätze in der IT-Abteilung
und 30 Arbeitsplätze für die Erweiterung der Verwaltung entstehen. Die
Ausstattung der Räumlichkeiten der IT-Infrastruktur (Serverraum) der
Kreisverwaltung ist einer der Schwerpunkte der Planung.
Zusätzlich soll ein Besprechungsbereich entstehen, welcher flexible
Unterteilungsmöglichkeiten durch Trennwandelemente bietet, um
unterschiedlich große Raumsituationen herstellen zu können. Der Bereich
soll getrennt von den Büroflächen funktionieren und eine externe
Zugangsmöglichkeit haben, um ihn sowohl durch verschiedene Bereiche der
Verwaltung als auch extern nutzen zu können. Diese Flexibilität der
Grundrisse wird auch Einfluss auf die Systeme der TGA nehmen, die bei
der Planung zu berücksichtigen ist.
Ziel ist die Erstellung eines modernen, energieeffizienten
Verwaltungsgebäudes mit reduziertem Energiebedarf im Bereich des
Passivhausstandards.
Ein durch den AG bereits durchgeführter Architektenwettbewerb hat eine
erste Planungsidee zum Ergebnis. Zur technischen Gebäudeausrüstung sind
im Wettbewerb Komponenten zu Grunde gelegt, die mit Aufnahme der
Planung zu prüfen und ggf. weiter zu entwickeln sind.
Die Niederspannungsversorgung der Erweiterung soll über die bestehende
Niederspannungshauptverteilung des Bestandsgebäudes erfolgen. Die
Verteilung im Gebäude erfolgt über Kabel- und Leitungsanlagen und
Unterverteilungen der jeweiligen Ebenen.
Die Beleuchtung soll in LED-Technik ausgeführt werden und die
Arbeitsplätze sollen zusätzlich zur Allgemeinbeleuchtung dimmbare
Arbeitsplatzbeleuchtungen erhalten. Der Einsatz von Präsenzmeldern ist
zu prüfen.
Über ein BUS-System sollen Beleuchtung, Sonnenschutz und Raumtemperatur
dezentral und zentral zu steuern sein. An zentraler Stelle soll eine
browserbasierte Visualisierung des gesamten Gebäudes zum Einsatz
kommen.
Die Brandmeldeanlage als Gefahrenmeldeanlage muss in die bestehende
Anlage integriert werden. Die Zugänge zum Gebäude erhalten
Videosprechanlagen als Zutrittskontrolle.
Für Konferenz- und Besprechungsräume ist sachgerechte Medientechnik zu
planen unter Einsatz von Beamer/LED-Monitoren, Lautsprecheranlagen,
Anbindungen zum drahtgebundenen und drahtlosen Präsentieren, Bodentanks
und Tischeinbauten, Rednerpult, Videokonferenztechnik sowie
Verdunkelung.
Die Anbindung an die bestehende EDV-Zentrale erfolgt mittels
redundanter LWL Verkabelung. Die strukturierte Verkabelung für die
PC-Arbeitsplätze sowie weitere EDV-Komponenten erfolgt durch den Aufbau
eines Klasse-E-Netzwerks mit Datenübertragungsraten von 10 Gbit bis 500
MHz.
Die Wärmeerzeugung ist mittels einer hocheffizienten
Luft-/Wasserwärmepumpe mit rund 60 kW Wärmeleistung in Kombination der
vorhandenen Gas-Kesselanlage zur Spitzenlastversorgung vorgesehen.
Die Wärmepumpe soll reversibel betrieben werden und im Sommer die
notwendige Grundlast für die Kühlung liefern. Räume mit Anforderungen
erhalten zusätzlich eine aktive Kühlung über Klimakassetten.
Die Frischluftversorgung soll über ein zentrales Lüftungsgerät auf dem
Dach des Erweiterungsbaus erfolgen, das mit direktangetriebenen Zu- und
Abluftventilatoren, Zu- und Abluftfiltern und einem rotierenden
Wärmetauscher für die Wärmerückgewinnung (>80%) ausgestattet werden
soll. Durch eine variable Drehzahlsteuerung soll auch Kühlenergie
zurückgewonnen werden.
Das Gebäude ist nach aktueller EnEV zu planen und nach den untersuchten
Varianten der Wärmeversorgung auszulegen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt
werden keine Zertifizierungen im Sinne von KFW 55 oder
Passivhausstandard angestrebt.
Eine Bauteilaktivierung soll Gegenstand der technischen
Gebäudeausrüstung nach Zielen der Wettbewerbsarbeit werden.
Als Planereinsatzform sind Einzelplanungsleistungen (EP) und
Einzelunternehmerleistungen (EU) vorgesehen.
Die Bauherrschaft und die Projektleitung für die gegenständliche
Maßnahme werden vom Fachdienst Technisches Gebäudemanagement des
Landkreises Marburg-Biedenkopf wahrgenommen.
Vorgaben der Barrierefreiheit nach DIN 18024-1 sind bei der Umsetzung
des Projektes einzuhalten.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Hauptgegenstand:
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Ergänzende Gegenstände:
Erfüllungsort:

Ort der Ausführung / Erbringung der Leistung : : Im Lichtenholz 60,
35043 Marburg
NUTS-Code : DE724 Marburg-Biedenkopf
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Sonstige Angaben: Das Bewerbungsformular nebst seinen Anlagen steht
zum uneingeschränkten Zugriff ausschließlich auf der Vergabeplattform
der HAD zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen mit den geforderten Nachweisen / Erklärungen
sind postalisch nur an die in dem Bewerbungsformular angegebenen
Adressen zu senden. Ein Anspruch auf weitere Teilnahme besteht nicht.
Der AG behält sich vor, im Zuge der
Angebotsanforderung weitere Nachweise zur Feststellung der Eignung zu
fordern.
Es erfolgt keine Kostenerstattung für Aufwendungen, die dem
Interessenten durch die
Bearbeitung und Beteiligung am Verfahren entstehen.