Fassadenarbeiten - DAH3 Vorgehängte Fassade aus Fertigteilen

DTAD-ID: 15985558
Region:
27568 Bremerhaven (Lehe)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Fassadenbau, Fassadenreinigungsarbeiten
CPV-Codes:
Fassadenarbeiten
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Vorgehängte Fassade aus Architekturbeton-Fertigteilen.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.01.2020
Frist Angebotsabgabe:
11.02.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bremerhaven: Fassadenarbeiten - DAH3 Vorgehängte Fassade aus Fertigteilen - DAH3 Vorgehängte Fassade aus Fertigteilen
Vorgehängte Fassade aus Architekturbeton-Fertigteilen.

CPV-Codes:
45443000

Vorgehängte Fassade aus Architekturbeton-Fertigteilen:
— 1 750 m2 Wärmedämmung 160 mm,
— 1 600 m Versigelung der Plattenfugen
— 85 St. Betonfertigteile 314 x 156 x 12-16 cm,
— 76 St. Betonfertigteile 156 x 156 x 12-16 cm,
— 47 St. Betonferigteile 156 x 117 x 12-16 cm,
— 30 St. Betonfertigteile 275 x 156 x 12-16 cm,
— ca. 100 St. Betonfertigteile (verschiedene Größen),
— 53 St. Portraits als Fotogravur 1,18 x 1,18 m (15 unterschiedliche Matrizen),
— 52 St. Portraits als Fotogravur 0,77 x 0,77 m,
— 5 000 Kg Edelstahlbwehrung.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE502
Hauptort der Ausführung: Bremerhaven
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Aktenzeichen:
BIS-2019-0013
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
11.02.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) Erklärung über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder Handwerkerrolle (§ 6a EU Nr. 1 VOB/A);
2) Erklärung, ob Auschlussgründe nach§ 6e EU VOB/A vorliegen und ggf. Erklärungen zur Selbstreinigung gem. § 6f EU VOB/A;
3) Erklärung, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit er der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat.
Falls das Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, ist der Bieter auf besondertes Verlangen der Veragbestelle verpflichtet, eine Undedenklichkeitsbescheiningung der tariflichen Sozialkassen (nur: soweit der Betrieb des Bietes beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (nur: soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG vorzulegen. Wenn der Bieter nicht in den Anwendungsberich fällt, ist das durch formlose Eigenerklärung mitzuteilen.
4) Erklärung, dass der Bieter Mitglied der Berufsgenossenschaft ist. Falls das Angebot/Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, ist der Bieter auf gesondertes Verlagen der Vergabestelle verpflichtet, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für ihn zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen;
5) Ausländische Unternehmen haben zu Ziff. 1,3 und 4 vergleichbare Erklärungen/Nachweise zu erbringen;
6) Wegen der Erklärungen und Nachweisführung und der Nachweispflichten gilt § 6b EU VOB/A;
7) Das Formblatt 1214 „Eigenerklärung zur Eignung“ liegt den Vergabeunterlagen bei.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Nach VOB/A 2016 § 6a EU Abs. 2 Nr. 1
Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
Nachweis der Haftplichtversicherung (§ 6a EU Nr. 2a VOB/A)
Wegen der Erklärungen und der Nachweisführung und der Nachweispflichten gilt § 6b EU VOB/A.
Siehe auch Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Ein wesentlicher Bestandteil der Leistung ist das Einarbeiten von bauseits gelieferten Portraitfotos als Fotobeton/Fotogravur in die Fertigteile. Das Bild wird dabei ausschließlich durch Frässtrukturen erzeugt, für die Fotogravur-Matrizen einzusetzen sind. Die einwandfreie Umsetzung dieser Leistung muss durch den Auftragnehmer gewährleistet werden. Es gelten daher die nachfolgenden Eignungskriterien:
a) Durch den Bieter ist nachzuweisen, dass er in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen erbracht hat. Dies ist durch Fotos sowie eine Beschreibung der hergestellten Fertigteile mit Fotobeton/Fotogravur nachzuweisen. Diese Beschreibung hat mindestens das Jahr der Herstellung, den Auftraggeber, die Beschreibung des Bauvorhabens, einen Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer sowie eine Erläuterung des Ausführungsprozesses zu umfassen;
b) Darstellung der technischen Ausrüstung für die Herstellung der Fertigteile mit Fotobeton/Fotogravur;
c) Angabe des Lieferkettenmanagement- und Überwachungssystems, das dem Unternehmen zur Vertragserfüllung zur Verfügung steht;
d) Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren Jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenen technischen Leitungspersonal. Die für die Herstellung der Fertigteile mit Fotobeton/Fotogravur vorgesehenen Mitarbeiter sind dabei namentlich zu benennen, ihre Qualifikation ist darzustellen und mit geeigneten Nachweisen zu belegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Es wird darauf hingewiesen, dass die nachfolgend geforderten Mindeststandards nicht nur möglicherweise gefordert werden. Im Rahmen der Eignungsprüfung gem. § 16 b EU wird vielmehr ausschließlich die Eignung der Bieter bejaht werden, die den nachfolgend geforderten Mindeststandards entsprechen:
a) Durch die vom Bieter vorgelegten Nachweise ist zur Überzeugung der Vergabestelle nachgewiesen, dass der Bieter auf Grund seiner fachlichen Erfahrung eine einwandfreie Ausführung der Leistung erbringen kann. Hierzu muss der Bieter nachweisen, dass er vergleichbare Aufgaben in der erforderlichen höchsten Qualität erfolgreich umgesetzt hat;
b) Es ist nachgewiesen, dass der Bieter die erforderliche technischen Ausrüstung für die Herstellung der Fertigteile mit Fotobeton/Fotogravur in höchster Qualität zur Verfügung hat;
c) Der Bieter hat nachgewiesen, dass ihm ein Lieferkettenmanagement- und Überwachungssystems zur Vertragserfüllung zur Verfügung steht, dass die erforderliche höchste Qualität sicherstellt und
d) es ist ausreichend fachkundiges und erfahrenes Personal vorhanden.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.bremen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16e8e3bf6ac-17c6a19797862d3f
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.bremen.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://vergabe.bremen.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Städtische Gesellschaft

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Vermarktung und Erschließung Alter/Neuer Hafen

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 10.08.2020
Ende: 30.10.2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Siehe Ausschreibungsunterlagen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11.02.2020
Ortszeit: 11:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.03.2020

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 11.02.2020
Ortszeit: 11:00

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1) Rügen sind ausschließlich an den unter I.1) genannten Auftraggeber zu senden;
2) werden im Vergabeverfahren Bescheinigungen von Auftraggebern oder amtlichen Stellen gefordert, sind sie – soweit sie nicht in Deutsch verfasst wurden- inklusiv einer beglaubigten deutschsprachigen Übersetzung einzureichen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
Telefon: +49 4213612487
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 42149632311

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
a) Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einleiten;
b) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
c) Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 08.01.2020