Fernsprech- und Datenübertragungsdienste

DTAD-ID: 15712052
Region:
24161 Altenholz
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Datendienste, Telekommunikationsdienste
CPV-Codes:
Fernsprech- und Datenübertragungsdienste, Mobiltelefondienste
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Beschaffung von Festnetzproviderdienstleistung (mittels IP SIP Trunks) sowie Mobilfunkleistung für Dataport und ihre Trägerländer: — Los 1: Festnetzproviderleistung sowie Mobilfunkleistung gemeinsam, — Los 2: Mobilfunkleistung für ca. 5 000 Mobilfun…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
09.10.2019
Frist Angebotsabgabe:
08.11.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Altenholz: Fernsprech- und Datenübertragungsdienste - Netzbetreiber 2020
Beschaffung von Festnetzproviderdienstleistung (mittels IP SIP Trunks) sowie Mobilfunkleistung für Dataport und ihre Trägerländer:
— Los 1: Festnetzproviderleistung sowie Mobilfunkleistung gemeinsam,
— Los 2: Mobilfunkleistung für ca. 5 000 Mobilfunkanschlüssen,
— Los 3: Mobilfunkleitung für ca. 2 500 Mobilfunkanschlüssen.
Hauptleistungsstandorte für SIP Trunk sind Hamburg und Bremen mit jeweils ca. 120 000 und 70 000 Anschaltemöglichkeiten, die georedundant an den Provider angeschlossen sind.
Die Verkehrsmengen betragen dafür ca. 4,7 Millionen bzw. 1,1 Millionen Gesprächsminuten pro Monat. Die derzeitige Anzahl der Mobilfunkanschlüsse beträgt ca. 17 000 Stück im Los 1.
Der Rahmenvertrag soll für eine Laufzeit von 2 Jahren abgeschlossen werden mit 2-maliger, einseitiger Verlängerungsoption für den Auftraggeber von jeweils 1 Jahr (also eine maximale Laufzeit von 4 Jahren).

CPV-Codes:
64210000
Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEF02
NUTS-Code: DE6
NUTS-Code: DE5
NUTS-Code: DE6
NUTS-Code: DEF02
NUTS-Code: DE5
Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Festnetzproviderleistung sowie Mobilfunkleistung gemeinsam
Kurze Beschreibung:Dataport betreibt aktuell etwa 17 000 LTE Mobilfunkanschlüsse (Rufnummern), die überwiegend in Hamburg und Bremen (aber auch in kleineren Stückzahlen in allen anderen Trägerländern) genutzt werden. Die bestehenden Verträge sollen in dem Los 1 auf neue zeitgemäße Konditionen umgestellt und tariflich konsolidiert werden. Im Falle eines Anbieterwechsels sind die Bestandskarten in einem zu definierenden Migrationsprozess schnellstmöglich in das Netz des neuen Anbieters zu überführen.Ferner betreibt Dataport für die Trägerländer Hamburg und Bremen die gesamte Telekommunikationsinfrastruktur mit jeweils ca. 120 000 bzw. ca. 17 000 TK-Anschaltemöglichkeiten. Für diese TK Infrastruktur werden nach Bundesland getrennte Provider SIP Trunks benötigt. In Hamburg werden 4 x 100 Mbit/s sowie in Bremen 4 x 50 Mbit/s Verbindungen an jeweils 2 Standorten (georedundant sowie einer Mehrfachabstützung über unterschiedliche Wege und Hauseinführungen), d. h. Hamburg 2 Standorte und Bremen 2 Standorte, ausgeschrieben.Für den Standort Hamburg kommt für eine Stagingumgebung eine 10 Mbit/s. die aber nicht den o. g. Sicherheitsanforderungen genügen muss, hinzu.Die Verkehrsmengen betragen für Hamburg ca. 4,7 Millionen Minuten pro Monat abgehenden Verkehr. Für den Standort Bremen ca. 1,1 Millionen Minuten.Die gennanten Leistungen werden für die Dauer von 2 Jahren mit zweimal einjähriger Verlängerungsoption vergeben.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
64212000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEF02
NUTS-Code: DE6
NUTS-Code: DE5
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 01.04.2020
Ende: 30.03.2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann den Vertrag zweimal um die Laufzeit von jeweils einem Jahr verlängern. Die Verlängerung ist automatisch wirksam, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird. Der Vertrag endet nach spätestens 4 Jahren (31.3.2024) automatisch.

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Erweiterte Richtwertmethode

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Mobilfunkleistung für ca. 5 000 Mobilfunkanschlüsse
Kurze Beschreibung:In diesem Los werden 5 000 Mobilfunkanschlüsse ausgeschrieben. Es dient zum einen der Vertragskonsolidierung unserer Trägerländer und zum anderen um Bedarfe abzudecken, die durch bspw. örtliche Gegebenheiten oder bestimmte Leistungsinhalte durch den Provider unter Los 1 nicht erfüllt werden können.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
64212000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE6
NUTS-Code: DEF02
NUTS-Code: DE5
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 01.04.2020
Ende: 30.03.2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann den Vertrag zweimal um die Laufzeit von jeweils einem Jahr verlängern. Die Verlängerung ist automatisch wirksam, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird. Der Vertrag endet nach spätestens 4 Jahren (31.3.2024) automatisch.

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Erweiterte Richtswertmethode

Los-Nr: 3
Bezeichnung: Mobilfunkleitung für ca. 2 500 Mobilfunkanschlüsse
Kurze Beschreibung:In diesem Los werden 5 000 Mobilfunkanschlüsse ausgeschrieben. Es dient zum einen der Vertragskonsolidierung unserer Trägerländer und zum anderen um Bedarfe abzudecken, die durch bspw. örtliche Gegebenheiten oder bestimmte Leistungsinhalte durch den Provider unter Los 1 und 2 nicht erfüllt werden können.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
64212000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEF02
NUTS-Code: DE6
NUTS-Code: DE5
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Leistung / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 01.04.2020
Ende: 30.03.2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber kann den Vertrag zweimal um die Laufzeit von jeweils einem Jahr verlängern. Die Verlängerung ist automatisch wirksam, wenn der Vertrag nicht 3 Monate vor Ablauf gekündigt wird. Der Vertrag endet nach spätestens 4 Jahren (31.3.2024) automatisch.

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Erweiterte Richtwertmethode

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
DP-2019000025
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
08.11.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Als fachkundig ist nur derjenige Bewerber anzusehen, der über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung verfügt, um den zu vergebenden Auftrag ordnungsgemäß durchzuführen.
Ein Bewerber gilt in diesem Vergabeverfahren als fachkundig, wenn er aufgrund seiner Geschäftstätigkeit, seiner Historie und seiner Position und seiner strategischen Ausrichtung am Markt keinen Anlass zu Zweifeln gibt, den zu vergebenden Auftrag (bzw. den ihn davon betreffenden Teil) fachgerecht ausführen zu können. Bei Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmerschaften gilt der stärkste Einzelnachweis eines an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmens bzw. eines privilegierten Unterauftragnehmers für die Beurteilung des Teilnahmeantrags in dieser Hinsicht.
Zur Feststellung der Fachkunde werden die Angaben zum Eignungskriterium Anlage 3 Unternehmensbeschreibung ausgewertet.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber muss über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügen. Um den entsprechenden Nachweis zu erbringen, hat der Bewerber Umsatzkennzahlen im Tätigkeitsbereich des Auftrags und insgesamt zu benennen und eine Eigenerklärung zum Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Anlage Umsatzkennzahlen ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob der Umsatz in jedem der 3 aktuellsten angegebenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich des Auftrags
— für Los 1 mindestens 1,25 Mio. EUR,
— für Los 2 mindestens 0,25 Mio. EUR,
— für Los 3 mindestens 0,13 Mio. EUR beträgt.
Es wird die Zusage verlangt, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen vorhanden ist oder spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zuschlag abgeschlossen sein und vorgelegt wird:
5 Mio EUR für Personen- und Sachschäden und 2,5 Mio EUR für Vermögensschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber muss über die erforderlichen personellen und technischen Mittel u. ausreichende Erfahrungen verfügen, um den Auftrag in angemessener Qualität ausführen zu können. Um den entsprechenden Nachweis zu erbringen, hat der Bewerber Referenzen, einen Nachweis zum IT-Sicherheitsmanagement sowie zum Qualitätsmanagement einzureichen.
Die Anlage 6 Referenzen ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen. Es müssen insg. mindestens 60 % der möglichen Gesamteignungspunkte erreicht werden. Sollten die eingereichten Referenzen nicht den geforderten Mindestwert erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.
Der Nachweis Anlage Referenzen ist im Falle von Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes Unternehmen für jede Referenz nur einmal einzureichen.
Die Vergabestelle bewertet die in Anlage 6 benannten Referenzen des Bewerbers gem. dort angegebenem Punkteschema sowie folgender Erläuterungen.
Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand, Referenzen:
Die Ergebnisse der Auswertung der Referenzen gehen mit 100 % in die Gesamtbewertung der Teilnahmeunterlage ein.
Der Bewerber benennt in der Anlage 6 Referenzen vergleichbare Referenzprojekte, die er nach dem 1.11.2016 erfolgreich abgeschlossen hat oder die jetzt noch erfolgreich erbracht werden. Sind die Referenzprojekte noch nicht erfolgreich abgeschlossen, müssen diese gemessen vom Tag des Ablaufs der Antragsfrist dieser Vergabe seit mindestens 6 Monaten bestehen, um hier berücksichtigt werden zu können.
Erfolgreich abgeschlossen bedeutet hier, dass die Aufträge/Projekte planmäßig verlaufen sind und die vereinbarte Vertragslaufzeit noch läuft bzw. geendet hat und sie insbes. nicht vorzeitig beendet worden sind. Sollte eine Überprüfung der Referenz beim Referenz-Ansprechpartner ergeben, dass die Leistungen erhebliche Mängel aufwiesen und zu einem nicht unerheblichen Teil nicht vertragskonform erbracht worden sind, gilt die Referenz nicht als „erfolgreich abgeschlossen“ mit den Folgen wie unten unter „Ergebnis technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ beschrieben.
Im Wesentlichen vergleichbar mit dem Auftragsgegenstand ist eine Referenz, wenn sie den sich aus der Beschreibung des Beschaffungsgegenstandes (Ziff. 3) ergebenden Rahmenbedingungen (Art der Leistung, Ausführungsort, jährlicher Auftragswert, vergleichbarer Auftraggeber, Rolle des Bewerbers) gem. Anlage 6 Referenzen im Wesentlichen entspricht und damit der ausgeschriebenen Leistung soweit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit der Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung eröffnet.
Voraussetzung für die Bewertung einer Referenz ist die Benennung der mit [A] (Ausschlusskriterium) gekennzeichneten Abfragen zur Referenz, z.B. eines Ansprechpartners des Referenzkunden (die Benennung eines Ansprechpartners auf Seiten des Bewerbers genügt nicht). Fehlt die Antwort zu einer dieser pro Referenz mit [A] gekennzeichneten Abfragen, so wird die betreffende Referenz als nicht wertbar betrachtet.
Bei der Gesamtwertung wird immer von 4 (für Los 1) bzw. 3 (jeweils für Los 2 und 3) Referenzen ausgegangen. Werden weniger als 4 bzw. 3 wertbare Referenzen eingereicht, werden die fehlenden oder nicht wertbaren Referenzen mit 0 (null) Punkten bewertet.
Die Bewertung erfolgt durch Auswertung der eingereichten Referenzen. Jede eingereichte Referenz wird separat benotet. Aus der Gesamtbewertung aller durch den Wirtschaftsteilnehmer benannten Referenzen wird die Rangfolge der Bewerbungen ermittelt (höchstes arithm. Mittel der Eignungspunkte entspricht bester Bewerbung).
Der Auftraggeber gibt für die Anzahl der einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Möchte ein Bewerber mehr als 4 bzw. 3 Referenzen einreichen, entsteht ihm daraus kein Nachteil.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Es wird darauf hingewiesen, dass soweit mehr als die geforderten 4 bzw. 3 Referenzen eingereicht werden, schlechte Referenzen im Wege der erläuterten Mittelwertmethode gute Referenzen abwerten können.
Bei der Bewertung der Referenzen werden ausschließlich diejenigen Angaben bewertet, die im auszufüllenden Formular Anlage 6 Referenzen eingetragen werden. Das genaue Bewertungsvorgehen entnehmen die Bewerber bitte der Teilnahmeunterlage A.
Lässt die Bewertung der Anlage 6 Referenzen die Prognose nicht zu, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, so wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Antrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Dabei kann bei der Bewertung nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck Anlage 6 Referenzen beschrieben wurde.
Dies trifft insbesondere zu, wenn der erreichte Mittelwert aller wertbaren Referenzen nicht mindestens 60 % der möglichen Gesamteignungspunkte, also im Mittelwert 6 Punkte, beträgt (siehe auch oben: Mindestkriterien). Maßgeblich ist also der Durchschnittswert über alle wertbaren Referenzen. Wird dieser Punktwert nicht erreicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Der Auftraggeber wird ggf. stichprobenweise oder auch verdachtsabhängig Referenzen überprüfen. Dazu dient der zu benennende Referenzansprechpartner. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung, kann dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Unter Umständen kann der Antrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden, wenn:
— die Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung die Aussagekraft der Referenz grundlegend in Frage stellt
— bzw. evidente Qualitätsmängel oder falsche Angaben vorliegen
— oder der Schluss nahe liegt, dass der Bewerber insgesamt nur über sehr begrenzte Erfahrungen mit dem Beschaffungsgegenstand verfügt.
b) Maßnahmen zur Qualitätssicherung: Auswertung der Anlage 7 Qualitätsmanagement
Die Anlage 7 Qualitätsmanagement ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Angaben zu den Qualitätsmanagementmaßnahmen werden daraufhin überprüft, ob das Unternehmen ein gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 9001:2008 (oder neuer) oder gleichwertig besitzt.
Sollte das geforderte Zertifikat nicht vorliegen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.
Der Nachweis Anlage 7 Qualitätsmanagement ist im Falle von Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen;
c) Maßnahmen zur IT-Sicherheit: Auswertung der Anlage 9 IT-Sicherheitsmanagementsystem
Die Anlage 9 IT-Sicherheitsmanagementsystem ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Angaben zu den IT-Sicherheitsmanagement-Maßnahmen werden daraufhin überprüft, ob das Unternehmen ein gültiges Zertifikat gemäß DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig besitzt.
Im Bereich der Informationssicherheitsmanagementsysteme werden die folgenden Zertifikate berücksichtigt:
— ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz,
— ISO 27001.
Dabei wird das Vorliegen eines einschlägigen Zertifikats nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz vorrangig vor einem Zertifikat nach ISO 27001 berücksichtigt.
Sollte das geforderte Zertifikat nicht vorliegen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.
Der Nachweis Anlage 9 IT-Sicherheitsmanagementsystem ist im Falle von Bewerbergemeinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen.

Sonstiges
 
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.Bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=TG4Q08emGH0%253d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/eva/#/supplierportal/dataport

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Informations- u. Kommunikationstechnik

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 1


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt:
— deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,
— keine Anwendung der „Technologie von L. Ron Hubbard“ bei der Auftragsdurchführung,
— Erklärungen zur Zahlung eines Mindestlohns gemäß Vergabegesetz Schleswig-Holstein (VGSH),
— Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung,
— Erklärung zur DSGVO,
— Zusage, dass für das eingesetzte Personal bei Bedarf eine Überprüfung nach SÜG durchgeführt wird.

Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 3
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08.11.2019
Ortszeit: 12:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22.11.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.05.2020

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Zusätzliche Angaben

Zur Teilnahme an der Kommunikation mit der Vergabestelle sind eine Registrierung des interessierten Unternehmens (siehe Seite 2) sowie die Einrichtung mindestens einer Benutzerkennung in der eVergabe-Software erforderlich. Zur Kommunikation im Vergabeverfahren sowie zur Teilnahmeantrags-/Angebotserstellung und –einreichung können vom Bewerber/Bieter mehrere Benutzerkennungen verwendet werden. Der Bewerber/Bieter ist dafür verantwortlich, dass die Stammdaten und insbesondere die E-Mail-Adresse der Benutzerkennungen aktuell gehalten werden.
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass aus technischen Gründen im laufenden Vergabeverfahren E-Mail-Benachrichtigungen über eingehende Mitteilungen der Vergabestelle ausschließlich an die E-Mail-Adresse der Benutzerkennung gesendet werden, die die Bearbeitung des Angebotes/des Teilnahmeantrages erstmalig initiiert hat. Der Bewerber/Bieter hat daher dafür Sorge zu tragen, dass die Kenntnisnahme und Bearbeitung eingehender Nachrichten jederzeit sichergestellt ist.
Sämtliche Kommunikation im Rahmen des Vergabeverfahrens findet ausschließlich in deutscher Sprache über den Bieterassistenten (Abschnitt „Nachrichten“) statt.
Verstöße gegen diese Kommunikationsregel (z. B. telefonische Kontaktaufnahmen) können als Verletzung vergaberechtlicher Grundsätze bewertet werden (Wettbewerbsprinzip, Gleichbehandlungs- und Transparenzgebot) und zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
Im Einzelfall können durch die Vergabestelle auch andere elektronische Mittel (z. B. E-Mail über die in der Auftragsbekanntmachung angegebene Kontaktadresse) zur Kommunikation genutzt werden. In diesem Fall wird die Vergabestelle Nachrichten ebenfalls an die im Vergabeverfahren bekannte E-Mail-Adresse des Bewerbers/Bieters (s.o.) senden.
Für den Teilnahmeantrag/das Angebot sind nur die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu verwenden.
Dem Bewerber obliegt die Pflicht zur Vollständigkeitsprüfung der Vergabeunterlagen gemäß beigefügter Checkliste. Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Teilnahmeantrag/Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bewerbers/Bieters.
Erkennt ein Bewerber Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o.ä. in den Teilnahmeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bewerberfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten.
Bewerberfragen sind im Rahmen eines Fragen- und Antwortenforums bis zu dem in der Projektinformation als ‚Schluss Frageforum‘ bezeichneten Termin im Abschnitt Nachrichten des Bieterassistenten jeweils einzeln über die „Senden“ Funktion einzureichen. Das Einreichen von Fragen durch Beifügung von Anlagen mit einer Zusammenstellung von Fragen ist zu unterlassen. Die Vergabestelle bittet ferner darum, jede Frage eingangs mit einem Betreff zu versehen, aus dem ersichtlich ist, auf welchen Teil der Vergabeunterlagen sich die Frage bezieht (z. B. Teil A – Teilnahmeunterlage).
Ist bereits jetzt oder wird im Laufe des Vergabeverfahrens die Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren gesetzlichen Verfahrens über das Vermögen des Bewerbers eröffnet oder beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt, oder befindet sich der Bewerber bereits jetzt oder im Laufe des Vergabeverfahrens in Liquidation oder stellt er seine Tätigkeit ein, so ist dies unverzüglich mitzuteilen.
Ebenso mitzuteilen ist jeder Umstand, der eine/mehrere Erklärung/en des Teilnahmeantrages nachträglich in Frage stellt.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 94
Kiel
24105
Deutschland
Telefon: +49 4319884640
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 4319884702
Internet-Adresse: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Auftraggeber weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:
㤠160 GWB Einleitung, Antrag.
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 07.10.2019