Friedrich-Wilhelms-Universität , PhysikalischesInstitut Grundinstandsetzung- Technische Ausrüstung -Medientechnik

DTAD-ID: 18675087
Region:
53115 Bonn (Endenich)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Kühl-, Lüftungseinrichtungen, Installation von Heizungs-, Lüftungs-, Klimaanlagen, Überholungs-, Sanierungsarbeiten
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Kurzbeschreibung:
Leistungsbild Fachplanung Technische Anlagen gemäß § 55 HOAI\ Allgemein:\ Das Gebäude in der Nußallee 12 in 53115 Bonn wird durch das Physikalische Institut der Universität\ Bonn genutzt. Das Gebäude besteht aus insgesamt sieben zusammenhängenden Ba…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
01.04.2022
Frist Angebotsabgabe:
21.04.2022

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Friedrich-Wilhelms-Universität , PhysikalischesInstitut Grundinstandsetzung- Technische Ausrüstung -Medientechnik - Leistungsbild Fachplanung Technische Anlagen gemäß § 55 HOAI\
Allgemein:\
Das Gebäude in der Nußallee 12 in 53115 Bonn wird durch das Physikalische Institut der Universität\
Bonn genutzt. Das Gebäude besteht aus insgesamt sieben zusammenhängenden Bauteilen. Die\
prägnantesten Bauteile sind:\
- Bauteil I - Hauptgebäude mit einem Hörsaalbereich von 1912\
- Bauteil II - ehemalige Werkstatt aus den 1950 und -60er Jahren\
- Bauteil III errichtet in den 1960ern und stetig erweitert bis in die 1990er Jahre. In Bauteil III befindet\
sich der Versuchsaufbau ELSA (Elektronen Stretcher Anlage) welcher sich in einem Ringtunnel unter\
der Gartenfläche vor dem Bauteil I und unter diesem erstreckt.\
Es ist vorgesehen, das gesamte Gebäude zu sanieren. Dabei wurde in einer Voruntersuchung\
bereits festgelegt, dass die Labor- und Werkstattflächen einen Neubau erhalten. Zu diesem Zweck\
1 31.03.2022 14:49 Uhr - VMS 9.10.0.6\
\
wird der bestehende Gebäudeteil II im Rahmen der Sanierung zurück gebaut. Außerdem soll das\
oberste Bürogeschoss des Gebäudeteiles III zu Gunsten einer Technikzentrale für Lüftungs- und\
Kältetechnik weichen. Das umzusetzende Rauprogramm beinhaltet rund 8.000qm Nutzfläche (NUF\
1-7). Davon sind ca. 1.170qm Labor- und Werkstattflächen einschließlich Nebenflächen in dem\
Ersatzneubau verortet.\
Aufgabenbeschreibung Werkstattplanung:\
Es sind ca. 360qm Werkstattflächen zuzüglich Nebenflächen neu zu organisieren und zu planen.\
Neben Neuanschaffungen von Geräten sind vor allem vorhandene Geräte und Maschinen aus den\
Bestandsflächen zu bewerten und auf der neuen Werkstattfläche unterzubringen.
Erfüllungsort:
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Nussallee 12, 53115 Bonn
Lose:
Eine Aufteilung in Lose wird nicht vorgenommen.
Lose
Nebenangebote werden nicht zugelassen.
Sonstiges
 
1. Es handelt sich um eine Vergabe von Leistungen, die durch freiberuflich Tätige oder im\
Wettbewerb mit diesen angeboten werden. Die Vergabe erfolgt in Anlehnung an eine Öffentliche\
Ausschreibung.\
Der BLB NRW behält sich allerdings vor, ggf. nach Angebotsabgabe Verhandlungen zu führen um\
Unklarheiten bezügliche der Angebote (Leistung, Preise etc.) aufzuklären.\
Wir bitten darum, Rückfragen über den Kommunikationsbereich dieses Projektraums zu stellen.\
Die geforderten Unterlagen sind an die genannte Vergabestelle über den Vergabemarktplatz digital\
zu übersenden.\
2. Der Auftraggeber fordert - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder Nachweise nach,\
diese sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen\
vorzulegen.\
3. Die geforderten Erklärungen sind mit den geforderten Nachweisen ausschließlich elektronisch in\
Textform über die Angebotsfunktion der Vergabeplattform zu übersenden. Das Angebot muss dort\
bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote eingegangen sein.\
Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Sämtliche Unterlagen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bei\
fremdsprachigen Unterlagen sind beglaubigte Übersetzungen in die deutsche Sprache beizufügen.\
4. Die Kommunikation in diesem Verfahren ist ausschließlich über den Kommunikationsbereich der\
Vergabeplattform zulässig. Kommunikation über andere Medien ist nicht zulässig und wird - aus\
Gründen der Verfahrensfairness - nicht beantwortet.\
Bieterfragen sind bis zu 6 Kalendertage vor der Abgabefrist zu stellen. Spätere Fragen sind zwar\
nicht ausgeschlossen, Bewerber haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass solche Fragen noch\
vor Ablauf der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags beantwortet werden.\
5. Wird der Auftrag einer Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine\
gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.\
6. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens\
vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der\
Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch\
für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.\
7. Der Bewerber oder Bieter muss ein Unternehmen, das ein entsprechendes Eignungskriterium\
nicht erfüllt oder bei dem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 oder fakultative\
Ausschlussgründe nach § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen,\
nach schriftlicher Anforderung ersetzen. Mehrfachbewerbungen von Nachunternehmern sind nicht\
zulässig.\
8. Der Auftraggeber behält sich vor, - sofern gesetzlich zulässig - fehlende Erklärungen oder\
Nachweise nachzufordern und/oder die Eigenerklärungen durch die Vorlage von geeigneten\
Nachweisen zu überprüfen. Hierzu sind nach Anforderung der Vergabestelle die angeforderten\
Unterlagen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet,\
Nachforderungen zu stellen.\
9. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die\
Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)\
einzuhalten.\
3 31.03.2022 14:49 Uhr - VMS 9.10.0.6\
\
10. Die Vorgaben des TVgG NRW zu den Bereichen Mindestlohn und Tariftreue, sind zwingend\
zu berücksichtigende Ausführungsbedingungen i. S. v. §§ 128 Abs. 2 i. V. m. 129 GWB. Die\
besonderen Vertragsbedingungen werden Bestandteil des Vertrages.\
11. Hingewiesen wird auf die Korruptionspräventionen, denen sich der BLB NRW unterworfen hat;\
diese finden sich unter: http://www.blb.nrw.de/BLB_Hauptauftritt/Compliance/.\
Einem rechtskonformen Handeln unterwirft sich auch der Bewerber / Auftragnehmer.\
12. Hinweis - Vergaberegister\
Die Vergabestelle meldet der/dem im Land Nordrhein-Westfalen eingerichteten zentralen\
Informationsstelle/Vergaberegister beim Finanzministerium NRW solche Bieterinnen/Bieter,\
die wegen schwerer Verfehlungen von der Teilnahme am Vergabeverfahren zeitlich befristet\
ausgeschlossen wurden oder bei denen wegen geringfügiger Verfehlungen auf einen Ausschluss\
verzichtet wurde. Die Vergabestelle fragt bei der v. g. Informationsstelle an, ob hinsichtlich der\
Bieterin/des Bieters, die/der den Zuschlag erhalten soll, Eintragungen im Vergaberegister vorliegen.\
13. Hinweis - Auszug aus dem Gewerbezentralregister\
Der BLB NRW ist als öffentlicher Auftraggeber gesetzlich verpflichtet, ab einer Auftragssumme von\
30.000 EUR netto über den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erfolgen soll, eine Auskunft\
aus dem Gewerbezentralregister (GZR) nach § 150 a der Gewerbeordnung einzuholen.\
Für die Abfrage beim Bundesamt für Justiz werden bestimmte Daten benötigt, die dem BLB NRW\
teilweise nicht vorliegen und daher abgefragt werden müssen. Die Einholung einer Auskunft aus\
dem GZR erfolgt nur im Hinblick auf den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erfolgen soll\
oder sofern im Hinblick auf die Eigenerklärungen zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124\
GWB Zweifel an deren Richtigkeit bestehen und diese Zweifel mit der entsprechenden Abfrage\
ausgeräumt werden können. Im Sinne des Datenschutzes ist die Angabe der Daten entsprechend\
dem Formblatt auf der nächsten Seite mit dem Angebot nicht erforderlich. Die Angaben können\
jedoch freiwillig erfolgen. Ob die Angabe mitsamt dem Angebot erfolgt, hat keinen Einfluss auf die\
Bewertung des Angebots. Wenn Sie die Angabe bereits mit dem Angebot machen wollen, bitten\
wir zur Gewährleistung der Vollständigkeit der Daten, das Formblatt auf der nächsten Seite zu\
verwenden.\
Frist zur Einreichung von Aufklärungsfragen: 14.04.2022\
\
Teilnahmebedingungen\
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Befähigung und Erlaubnis zur\
Berufsausübung zu überprüfen:\
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist,\
die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach den EG-\
Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt\
ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu\
werden.\
Die verantwortlichen Planer müssen über eine angemessene Berufspraxis verfügen.\
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe\
einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/Ingenieur benennen.\
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur\
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zu überprüfen:\
Anlage 1. Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen\
Anlage 2. Erklärung, dass keine zwingenden Ausschlusskriterien vorliegen\
Anlage 3. Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen\
Anlage 4. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe. Mindestanforderung\
ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die\
Deckungssummen abgeschlossen wird.\
Anlage 5: Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in Euro netto in den\
letzten 3 Geschäftsjahren.\
- Als Mindestkriterium muss von dem Bewerber i. M. der letzten drei Jahre (2019 bis 2021)\
mindestens 500.000 Euro Jahresumsatz nachgewiesen werden.\
4 31.03.2022 14:49 Uhr - VMS 9.10.0.6\
\
Sofern der Bieter sich bei der Einreichung von Nachweisen zu Umsatzerlösen / Mitarbeitern /\
Referenzen auf Nachunternehmer beruft, sind von diesen Nachunternehmern einzureichen:\
- Erklärung Nachunternehmer\
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zur\
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zu überprüfen:\
Anlage 6: Unternehmensreferenzen\
Gewertet werden vergleichbare Referenzen, bei denen Leistungen im Zeitraum von 01.02.2014 -\
31.01.2022 erbracht wurden, welche jeweils den nachstehenden Mindestkriterien entsprechen.\
- Mindestens drei Referenzen im Bereich Universität/ Hochschule, Institutsgebäude, Forschung,\
Ausbildung/ Fortbildung oder vergleichbare Nutzung\
- Die Referenzen müssen Baukosten nach DIN 276 für die KG 470 nutzerspezifische Anlage\
"Bühnentechnische Anlagen" in Höhe von mindestens 250.000,00 EUR netto ausweisen.\
- Der Nachweis der Erbringung aller Leistungsphasen darf sich auf die drei Referenzen verteilen,\
wobei die jeweilige Referenz nur für solche Leistungsphasen berücksichtigt wird, die im Zeitpunkt der\
Einreichung des Teilnahmeantrags tatsächlich abgeschlossen sind.\
Anlage 5: Angaben zum jährlichen Mittel der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren.\
- Als Mindestkriterium müssen von dem Bewerber i. M. der letzten drei Jahre (2019 bis 2021)\
mindestens 5 MA davon 2 mit abgeschlossenem Studium nachgewiesen werden.\
Anlage 8: Nachweis zur Ausstattung (Geräte und technische Ausrüstung). Eine Erklärung, dass die\
BLB-Standards eingehalten werden.\
\
Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge\
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.\
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Wird der Auftrag einer\
Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft erteilt, so ist diese in eine gesamtschuldnerisch haftende\
Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu überführen.\
Juristische Personen müssen den Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die\
für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen.