Gleisnetz- und Weichenerneuerung

DTAD-ID: 15276395
Region:
60311 Frankfurt am Main (Altstadt)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Bauarbeiten für Eisenbahnlinien, Bahnschwellen, Gleisbaumaterial, Abbruch-, Sprengarbeiten
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Demontage, Aufbruch und Herstellung der Gleis- und Weichenanlage. ca. 435,00 mGl Schwellengleis ausbauen und abfahren ca. 300,00 mSch Vignolschienen ausbauen und abtransportieren ca. 750,00 Stck. altholzschwellen in Container laden, abfahren ca. 1.2…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
05.06.2019
Frist Angebotsabgabe:
18.06.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD 360 erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Gleisnetz- und Weichenerneuerung - Gleisnetz- und Weichenerneuerung.
Bürostadt Niederrad.
Demontage, Aufbruch und Herstellung der Gleis- und Weichenanlage.
ca. 435,00 mGl Schwellengleis ausbauen und abfahren
ca. 300,00 mSch Vignolschienen ausbauen und abtransportieren
ca. 750,00 Stck. altholzschwellen in Container laden, abfahren
ca. 1.200,00 m3 Masse aufnehmen
ca. 2.400,00 to Böden transportieren
ca. 1.680,00 m2 Planum herstellen, FSS und Schotterdecke liefern und
verbauen
ca. 435,00 mGl Gleisjoche montieren, einbauen
ca. 108,00 mLL Weichen einbauen
ca. 80,00 Stck Termitschweissungen herstellen
ca 435,00 mGl / 108,00 mLL Gleis / Weiche stopfen
ca. 1.000,00 m Graben für Leerrohre herstellen
ca. 240,00 Std. SIPO stellen
Erfüllungsort:
60311 Frankfurt am Main
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Nachprüfstelle:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
Tel.:+49 6151126601 Fax:+49 6151125816
Sonstige Angaben:
1. Bietergemeinschaften (BIGE) sind zugelassen: die Nachweise der
technischen Leistungsfähigkeit (Fachkunde) müssen von dem Partner der
BIGE vorgelegt werden, der das jeweilige Gewerk später ausführt. Die
Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zur
Zuverlässigkeit sind von jedem Mitglied der individuell vorzulegen.
2. Angebotsabgabe: Bei Abgabe des Angebotes in Papierform muss dieses
2-fach und als GEAB-Datei abgegeben werden. Wird das Angebot in
elektronischer Form abgegeben, so kann dies nur über das AI
Bieter-cockpit (s. https://vergabe.vgf-ffm.de) erfolgen.
3. Versicherungspflicht:
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Betriebs- und
Umwelthaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 5
Mio. pauschal für Personen- und Sachschäden sowie EUR 100.000 für
Vermögensschäden je 2-fach maximiert p.a. (für
Betriebshaftpflichtversicherung) bzw. EUR 5 Mio. für Personen-/ Sach-
und mitversicherte Vermögensschäden, 1-fach maximiert
p.a.(Umwelthaftpflichtversicherung) abzuschließen und nachzuweisen.
4. Urkalkulation: Die Bieter sind verpflichtet, die Urkalkulation ihrer
Angebote vor Erteilung des Zuschlag im Falle einer Preisprüfung auf
Anforderung des Auftraggebers an diesen herauszugeben. Der Auftraggeber
wird von dem Auftragnehmer die Übergabe der Urkalkulation in einem
verschlossenen Umschlag unmittelbar nach Zuschlagserteilung verlangen.
Für den Auftragnehmer besteht die vertragliche Verpflichtung eine
Urkalkulation auf Verlangen vorzulegen.
Im Anwendungsbereich des HVTG: Es gelten § 16 Abs. 1 und Abs. 2 HVTG.
5. Beachtung der AVA-Richtlinie der VGF: Im Falle einer
Auftragserteilung ist die weitere Abwicklung gemäß AVA-Richtlinie der
Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH zwingend
einzuhalten. Diese Richtlinie wird den Bietern als Teil der
Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Alle Auftragnehmer, die nicht
ARRIBA bauen/planen oder ein anderes nicht GAEB XML 3.1 fähiges
AVA-System einsetzen, können die CD-ROM "VGF Mengen" für 180,00 EUR
zzgl. MwSt. erwerben, die die von der VGF geforderten Programme zur
Bearbeitung gemäß AVA-Richtlinie enthalten. Der Bieter muss sich bei
Angebotsabgabe damit einverstanden erklären, dass im Falle eines
Erwerbs die Firmenanschrift an den Softwarehersteller weitergegeben
wird und er sich zu Lizenzierungszwecken bei der Firma RIB Software AG,
Stuttgart, registrieren lassen muss. Die AVA-Richtlinie der VGF wird
als Anlage den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
6. Für Bauwerke ist eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren vorgesehen.
7. Nachforderungen: Die Auftraggeberin wird die fristgerecht
eingegangenen Angebote zunächst summarisch auf Vollständigkeit sowie
auf rechnerische und fachliche Richtigkeit prüfen. Fehlen geforderte
Erklärungen oder Nachweise und wird das Angebot nicht entsprechend § 16
Absatz 1 oder 2 VOB/A ausgeschlossen, verlangt der Auftraggeber die
fehlenden Erklärungen oder Nachweise nach. Dies gilt ausdrücklich auch
für den Fall, dass die Angebote nicht ordnungsgemäß vorliegen und zwar
auch bei fehlenden Angaben auf Formblättern, widersprüchlichen Angaben
auf Formblättern sowie der Einreichung von Kopien statt Originalen,
sofern Originale erforderlich sind. Das Recht zur Nachforderung besteht
jedoch nicht bei fehlenden Preisangaben. Die fehlenden Nachweise sind
spätestens innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung durch
den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der
Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Werden die
Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, ist das
Angebot auszuschließen. Das Recht zur Nachforderung von Unterlagen
begründet keine Verantwortung der Auftraggeberin für die
Vollständigkeit der Angebote. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig
versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Die Bieter
bleiben für den Nachweis ihrer Eignung und die Vollständigkeit ihres
Angebotes allein verantwortlich.
8. Hinweispflicht bei Unvollständigkeit oder Unklarheiten: Die Bieter
haben sich von der Vollständigkeit der ihnen überlassenen Unterlagen zu
überzeugen. Bei Unvollständigkeit der Unterlagen haben sie die
Auftraggeberin in Textform unverzüglich darüber zu unterrichten.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung der Bieter
Unklarheiten, so haben die Bieter die Auftraggeberin unverzüglich und
vor Abgabe ihrer Angebote in Textform darauf hinzuweisen. Ferner haben
die Bieter die Auftraggeberin auf eventuelle Widersprüche in den
Verdingungsunterlagen unverzüglich in Textform aufmerksam zu machen.
Gleiches gilt, falls die Bieter der Auffassung sind, dass die
Unterlagen gegen geltendes Recht verstoßen.
nachr. HAD-Ref. : 26/78
nachr. V-Nr/AKZ : VGF 126/2019