Kabellegung Planung und Bauüberwachung

DTAD-ID: 19710713
Region:
84028 Landshut (Altstadt)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen, Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Kabelinfrastruktur, Telekommunikationsdienste
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Netze Planung & Bauüberwachung
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
13.01.2023
Frist Angebotsabgabe:
07.02.2023

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Kabellegung Planung und Bauüberwachung - Kabellegung Planung und Bauüberwachung SH Altdorf - SH Mitte\
Netze Planung & Bauüberwachung\
\
a) Allgemein\
Die Stadtwerke Landshut (AG) betreiben ein Stromnetz für die Versorgung der Stadt\
Landshut. Im Zuge des Netzausbaus sollen neue, leistungsstärkere 20kV\
Mittelspannungsverbindungen erstellt werden.\
Diese Ausschreibung umfasst die Verbindung des Umspannwerks Altdorf (Am\
Einfang) zum Schalthaus Mitte (Luitpoldstraße) mittels zwei parallel verlegten\
Mittelspannungskabel, einem Kommunikationskabel, sowie einem HDPE Leerrohr\
DN 50 für LWL-Verbindungen inkl. den erforderlichen Zugschächten.\
b) Auf Grundlage der HOAI sollen folgende Leistungen angeboten werden:\
 Planung einer neuen, optimalen Trasse, so weit wie möglich im öffentlichen\
Verkehrsraum. Dazu gehören u.a. bspw. auch die notwendigen\
Vereinbarungen mit Grundstückseigentümern, Gestattungen,\
Dienstbarkeiten, Kauf etc.\
 Die Kreuzungen von Bahnlinien und Gewässer sollen mittels grabenloser\
Verfahren geplant werden. Im Zuge der Planungsleistungen sind\
entsprechende Anträge (DB und WWA) zu stellen bzw. Genehmigungen\
einzuholen. Es können bereits vorhanden Kreuzungen genutzt werden, wenn\
ausreichend Leerrohre vorhanden sind. Die Genehmigungen sollen dann\
angepasst werden.\
 Die Genehmigungen in Bezug auf Wasserschutz Landschaft- und\
Naturschutz sind bei den Ämtern einzuholen.\
 Eine Tierökologische Betrachtung der Baumaßnahme ist ebenfalls\
erforderlich und bei den Ämtern einzureichen.\
 Eine Ökologische Baubetreuung ist ebenfalls mit einzuplanen.\
 Ausgleichsmaßnahmen (z.B. bei einer Rodung, Ersatzpflanzungen von\
Bäumen oder Sträuchern) sollten ebenfalls mit in Betracht gezogen werden.\
 Die vorgesehenen Trassen befinden sich teilweise außerhalb des\
Konzessionsgebiets. Durch den AN ist eine schriftliche Genehmigung (bspw.\
Dienstbarkeit, Gestattung) durch die Nachbargemeinde einzuholen.\
 Zum Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen\
Umwelteinwirkungen und zur Vorsorge gegen schädliche\
Umwelteinwirkungen durch elektrische, magnetische und\
elektromagnetische Felder, hat die Bundesregierung die\
Sechsundzwanzigste Verordnung zur Durchführung des BundesImmissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder –\
26. BImSchV) erlassen. Hierzu sind Anzeigen bei den Ämtern einzureichen /\
anzufertigen und wie vom AN gefordert abzulegen.\
 Besondere Leistungen:\
- Bauüberwachung: (täglich Mo-Do), inkl. Qualitätskontrolle, Aufmaße,\
Abnahme\
- Der Tiefbau muss den entsprechenden Regelwerken entsprechen. Z.B.\
DIN 1998 Unterbringung von Leitungen und Anlagen in öffentlichen\
Verkehrsflächen\
Herstellen von Gräben nach DIN 4124 (Mindestgrabenbreite).\
- Einhaltung der ZTV A-StB (z.B. Verdichtungsprüfung).\
- Flurschäden sind zu vermeiden, zumindest auf ein Minimum zu\
reduzieren.\
- Es sind entsprechende Gefährdungsbeurteilungen für jedes Gewerk\
getrennt zu erstellen.\
- Für jede Baustelle ist zur Sicherstellung der Verantwortlichkeiten eine\
Baustellenorganisation zu erstellen, die sich an der Baustellengröße\
orientiert und die hierfür vorgesehenen Funktionsrollen berücksichtigt.\
Z.B. Baustellenleiter, SiGeKo (nach BaustellV), Koordinator (nach DGUV\
Vorschrift 1), Arbeitsverantwortlicher (nach VDE 0105 – 100), Bauleiter\
/ Fachbauleiter (nach LBO), Vorarbeiter (Polier, Arbeitsverantwortlicher\
Tiefbau) evtl. Sachkundiger, Verantwortlicher (nach MVA S bei\
Tätigkeiten im öffentlichen Verkehrsraum). Alle Personen, die eine der\
o.g. definierten Rollen innehaben, müssen die deutsche Sprache in Wort\
und Schrift beherrschen.\
- Bei der gemeinsamen Verlegung sind neben den DIN-Normen, den\
DGUV-Vorschriften, den Anweisungen des jeweiligen Auftragsgebers\
usw. im Besonderen zu beachten:\
o Allgemein: ZTV A-STB ATB-BeStra Merkblatt für die Verdichtung\
des Untergrundes und des Unterbaues im Straßenbau AfK\
Empfehlung Nr. 3 › Stromkabel: DIN-VDE-Vorschriften\
o Gas- und Wasserleitungen: die einschlägigen Vorschriften wie\
DVGW-Vorschriften (z. B. G 459-1, G 462, G 463, G 472, W\
397, W 400-1, W 400-2, W 400-3, W404) DIN-Normen (z. B.\
DIN 1998)\
o BVA-, Fernmelde-, Lichtwellenleiterkabel: ZTV-TK Netz 11\
- Erstellen von erforderlichen Ausschreibungsunterlagen\
„Baugrundgutachten und Aufschlussbohrungen nach DIN 4020, dabei\
Angabe aller Bohrpunkte und Begleitung der Aufschlussbohrungen und\
des Gutachtens. Hierzu sind Berichte vorzulegen.\
- Im Bereich der Trassen ist eine Kampfmittelvorerkundung (Z.B.\
Luftbilddatenbank oder ähnliches) einzuholen.\
- Die Vorgaben (Verlegung der Kabel) der Stadtwerke Landshut sind\
einzuhalten.
Erfüllungsort:
84028 Landshut
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen