Niederflurbusse

DTAD-ID: 16279804
Region:
28199 Bremen (Alte Neustadt)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Busse
CPV-Codes:
Niederflurbusse
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Kurzbeschreibung:
Bau und Lieferung von 20 Niederflur-Gelenk KOM.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
07.04.2020
Frist Angebotsabgabe:
04.05.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD 360 erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Bremen: Niederflurbusse - BSAG KOM Beschaffung 2020 Nr. 2
Bau und Lieferung von 20 Niederflur-Gelenk KOM.

CPV-Codes:
34121400

Bau und Lieferung von 20 Gelenkbussen in Niederflurbauweise mit folgenden Ausstattungsmerkmalen:
1. Hublift an Tür 1,
2. Motorabgasstandard EURO 6d oder besser,
3. Videoüberwachung,
4. VDV-Fahrerarbeitsplatz
5. elektrische Klimaanlage
6. elektrische Schaltleisten an allen Türen
7. ggf. Abbiegeassistent
Grundlage für den Bau der Busse ist die VDV-Schrift 230 („Rahmenempfehlung für Stadt-Niederflur-Busse 7/2014“). Weitere Ausführungen zur Anwendung der VDV-Schrift 230 enthalten die Vergabeunterlagen.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE501
Hauptort der Ausführung: Bremer Straßenbahn AGFlughafendamm 1228199 Bremen
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Aktenzeichen:
X-BSAG-2020-0016
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
04.05.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Sicherheiten:
Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat:
1. Im Falle der Vereinbarung einer Anzahlung eine Anzahlungsbürgschaft eines in der Europäischen Union zugelassen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers, selbstschuldnerisch nach deutschem Recht in Höhe der jeweils vereinbarten Vorauszahlung zu stellen,
2. Mängelansprüchebürgschaften eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers, selbstschuldnerisch nach deutschem Recht für jedes Fahrzeug in Höhe von 5 % des Kaufpreises je Fahrzeug zu stellen.
Nähere Anforderungen enthalten die Vergabeunterlagen.
Zahlung:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
Sofort zahlbar, ohne Abzug
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Technische Ausstattung / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Instandhaltbarkeit und Instandhaltungskosten / Gewichtung: 20,00
Qualitätskriterium - Name: Ersatzteilwesen, Servicegrad / Gewichtung: 5,00
Qualitätskriterium - Name: Umweltkriterien / Gewichtung: 5,00
Kostenkriterium - Name: Kaufpreis / Gewichtung: 30,00
Kostenkriterium - Name: Kommerzielle Bedingungen / Gewichtung: 20,00

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Der Bewerber hat folgende Bedingungen zu erfüllen sowie Angaben in Bezug auf seine wirtschaftliche Lage zu machen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Werden die nachfolgend geforderten Bedingungen nicht erfüllt, wird der Bewerber im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
1. Dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung beizufügen, aus der hervorgeht, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen, die an der Leistungserbringung beteiligt sind und / oder einen Teilnahmeantrag zu diesem Vergabeverfahren einreichen, verbunden ist.
2. Der Teilnahmeantrag hat eine Selbstdarstellung (z. B. Unternehmenspräsentation, umgesetzte Projekte, Vertriebsstrategie, Philosophie) des Bewerbers zu enthalten. Diese darf 5 DIN A4 Seiten nicht überschreiten.
3. Dem Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung beizufügen (siehe Formular 1 des Teilnahmeantrags), aus der hervorgeht, dass die Ausschlussgründe nach §§ 46 Abs. 2 SektVO i. V. m. 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) auf den Bewerber nicht zutreffen. Des Weiteren hat der Bewerber zu erklären, dass er bei Rückfragen oder weiterem Klärungsbedarf des Auftraggebers zur Eignung des Bewerbers, die vom Auftraggeber gewünschten Angaben zu machen hat sowie den Auftraggeber bei Änderungen im Hinblick auf die Eignung des Bewerbers während des Vergabeverfahrens den Auftraggeber unverzüglich zu informieren und aktualisierte Eigenerklärungen abzugeben hat. Die Richtigkeit der Angaben des Bewerbers zu seiner Eignung hat dieser zu versichern.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber über jeden Bewerber einen aktuellen Auszug aus dem Gewerbezentralregister einholen wird.
4. Dem Teilnahmeantrag ist ein aktueller, vollständiger Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister oder ein vergleichbares Dokument über den Bewerber nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist, beizufügen. Zulässig sind auch Ausdrucke aus dem elektronischen Handelsregister (www.handelsregister.de). Dabei ist der „aktuelle Ausdruck“ (AD) mit einem Überblick über alle aktuellen Eintragungen oder der „chronologische Ausdruck“ (CD) mit allen Daten ab Umstellung auf elektronische Registerführung zu wählen. Bei Kommanditgesellschaften ist der vorstehende Nachweis zusätzlich für die persönlich haftenden Gesellschafter zu erbringen. Der Auszug darf nicht älter als 3 Monate, gerechnet vom Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags, sein.
Sämtliche vorgenannten Angaben sind mit der Bewerbung einzureichen und können durch Einzelnachweise oder Eigenerklärungen erbracht werden. Sofern die Auftraggeberin Muster im Rahmen der Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt, sind diese zu verwenden.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber hat folgende Bedingungen zu erfüllen sowie Angaben in Bezug auf seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zu machen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Werden die nachfolgend geforderten Bedingungen nicht erfüllt, wird der Bewerber im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
1. Der Bewerber hat Angaben über den erzielten Umsatz mit der Lieferung von Bussen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beizufügen, soweit es sich um Lieferleistungen handelt, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. In Arbeitsgemeinschaften erzielte Umsätze sind gesondert mit dem Beteiligungsanteil aufzuführen. Auch bei konzernangehörigen Unternehmen müssen sich die Eignungsnachweise auf das Bewerberunternehmen selbst und nicht lediglich auf konzernzugehörige Mutter-, Tochter -oder Schwesterunternehmen beziehen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn entsprechende Erklärungen der Unternehmen vorgelegt werden, durch die sich die betreffenden Unternehmen, auf welche sich der Bewerber bezogen hat, verpflichten, für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen des Bewerbers vollumfänglich einzustehen und soweit von konzernzugehörigen Unternehmen nachgewiesen wird, dass diese tatsächlich über die Mittel solcher Einrichtungen, die zur Ausführung des Auftrags notwendig sind, verfügen können.
2. Der Bewerber hat seine Bilanzen für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Recht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist, mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
3. Der Bewerber hat seine Jahresabschlüsse für die Jahre 2016 bis 2018, sofern deren Veröffentlichung nach dem Recht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist, mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Soweit für den Bewerber keine rechtliche Verpflichtung zur Erstellung eines Jahresabschlusses bestand und auch freiwillig kein Jahresabschluss erstellt wurde: es ist eine Eigenerklärung vorzulegen, dass in dem fraglichen Zeitraum keine gesetzliche oder gesellschaftsrechtliche Verpflichtung zu Erstellung eines Jahresabschlusses bestand und auch freiwillig kein Jahresabschluss erstellt wurde. In diesem Fall ist die Vorlage von Vermögensübersichten sowie Einnahmen Überschussrechnungen des Bewerbers für die letzten 3 Geschäftsjahre vor Abgabe des Teilnahmeantrages vorzulegen, die folgende Angaben enthalten müssen:
a) als Sicherheit frei verfügbare Mittel und Vermögensgegenstände mit der Angabe von Belastungen und Verfügungsbeschränkungen,
b) die Höhe des Eigenkapitals,
c) Gewisse und dem Grunde oder der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten,
d) Angaben zu laufenden Rechtsstreitigkeiten oder Gewährleistungsfällen, ggf. Negativerklärung,
e) Belastungen des Betriebsvermögens, insbesondere mit Pfandrechten, Grundpfandrechten, Sicherungs- und Vorbehaltseigentum,
f) Ergebnis des Unternehmens,
g) Beschreibung der in der Vermögensübersicht angewandten Ansatz- und Bewertungsgrundsätze.
Soweit sich aus Vermögensübersichten sowie Einnahmen und Überschussrechnungen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bewerbers für das jeweilige Geschäftsjahr nicht ergibt, sind hierfür erforderliche zusätzliche Angaben zu machen. Sind der Jahresabschluss oder die Einnahmen-Überschussrechnung und / oder die Vermögensübersicht des Bewerbers über ein Geschäftsjahr noch nicht fertiggestellt, hat der Bewerber dies in einer Eigenerklärung mitzuteilen. In diesem Fall ist die Vorlage der in den Ziffern 2 und 3 genannten Unterlagen entbehrlich. Allerdings hat der Bewerber in einer Eigenerklärung das vorläufige Ergebnis für dieses Geschäftsjahr mitzuteilen. Bewerber mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind, bzw. nach den Maßgaben der für die geltenden
Gesellschaftsrechtlichen Regelungen und der oben dargestellten Abstufung
Der Anforderungen, vergleichbare Unterlagen vorzulegen. Eine Pflicht zur Vorlage mit Sitz im Ausland besteht auch, soweit diese freiwillig erstellt werden.
4. Beruft sich ein Bewerber zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen.
Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten (z. B. eines verbundenen Unternehmens oder eines Nachunternehmers), so ist in diesem Fall die finanzielle
Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der oben verlangten Unterlagen und Erklärungen darzulegen. Zudem hat sich der Dritte zu Gunsten des Bewerbers zu verpflichten, für sämtliche finanziellen Verpflichtungen des Bewerbers für diesen Auftrag einzustehen; diese Verpflichtung, die der Dritte nicht einseitig widerrufen können darf, ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
5. Der Bewerber hat den Nachweis über eine aktuell gültige, marktübliche Betriebshaftpflichtversicherung oder über eine vergleichbare Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden bzw. von zusammen 7 500 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögenschäden je Versicherungsjahr zu erbringen. Die Vorlage des Nachweises ist in unbeglaubigter Kopie zulässig. Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, reicht eine unwiderrufliche und unbedingte Eigenerklärung des Bewerbers, dass er sich im Auftragsfall verpflichtet eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen, verbunden mit der Erklärung eines Versicherers, dass dieser sich zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall mit dem Bewerber verpflichtet. Die Vorlage der Bereitschaftserklärung des Versicherers ist in unbeglaubigter Form zulässig.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber hat folgende Bedingungen zu erfüllen sowie Angaben in Bezug auf seine technische Leistungsfähigkeit zu machen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Werden die nachfolgend geforderten Bedingungen nicht erfüllt, wird der Bewerber im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Siehe nachfolgend aufgeführte Mindeststandards.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung über seine durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in den letzten 3 Jahren, aufgegliedert nach Berufsgruppen, einzureichen.
2. Der Bewerber hat Bescheinigungen über die berufliche Befähigung für die Leistungserbringung verantwortlichen einzusetzenden Führungskräfte des Bewerbers einzureichen. Es ist auch möglich, diesbezüglich Nachunternehmerangaben zu verwenden, soweit der Bewerber nachweist, dass er im Auftragsfall über die Leistungsfähigkeit des entsprechenden Nachunternehmers verfügt.
3. Der Bewerber hat eine Eigenerklärung zu Referenzen über die Fertigung und Auslieferung von Solo- und Gelenkbussen mit erstmaligem Einsatz zur Beförderung von Fahrgästen in der Europäischen Union, in Vertragsstaaten des GPA und in sonstigen Staaten, deren Unternehmen nach einem Abkommen mit der Europäischen Union berechtigt sind, an Beschaffungsvorhaben mit der Europäischen Union teilzunehmen (z. B. durch Auftragsbescheinigungen und Qualitätsnachweise), einzureichen.
4. Der Bewerber muss mindestens eine Referenz vorlegen können, aus der hervorgeht, dass er bereits einen mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbaren Auftrag (Herstellung und Lieferung eines Gelenkbusses mit Hublift an Tür 1) erfolgreich abgeschlossen hat.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-BSAG-2020-0016
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-BSAG-2020-0016
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.09.2020
Ende: 31.12.2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:
Gesamtschuldnerisch haftend


Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 225-552778

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04.05.2020
Ortszeit: 23:59

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 26.05.2020

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.12.2020

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1. Die Vergabeunterlagen sind in einem ZIP Archiv „Angebotsunterlagen“ enthalten. Sie sind aber im Teilnahmewettbewerb noch nicht aufgefordert, diese Unterlagen auszufüllen und abzugeben.
2. Rückfragen zu der Bekanntmachung müssen von der Auftraggeberin nur beantwortet werden, wenn sie unter Angabe der Auftragsbezeichnung („BSAG KOM Beschaffung 2020“) bis spätestens 15 Kalendertage vor Ablauf der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge schriftlich über die Plattform des Deutschen Ausschreibungsblattes bei der Auftraggeberin gestellt werden. Die Auftraggeberin wird alle fristgerecht eingegangenen Bewerberanfragen bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge beantworten. Antworten auf Rückfragen oder Rügen sowie weitere Mitteilungen der Auftraggeberin werden, soweit sie Informationen enthalten, die für alle Bewerber von Interesse sind, auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Bewerber sind gehalten sich selbständig über den aktuellen Inhalt der Ausschreibung über die Vergabeplattform zu informieren. Soweit technische Probleme beim Zugang zur Vergabeplattform des Deutschen Ausschreibungsblattes auftreten, hat sich der betroffene Bewerber unverzüglich bei den entsprechenden Kontaktdaten des Deutschen Ausschreibungsblattes zu melden.
3. Alle Eigenerklärungen sind vom Bewerber mit seiner Unterschrift zu versehen und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die sonstigen unter den Abschnitten III.2.1) bis III.2.3) genannten Nachweise und Erklärungen müssen dem Teilnahmeantrag nicht im Original beigefügt werden, es sei denn die Erklärung ist nur im Original gültig; andernfalls ist die Vorlage von einfachen Kopien ausreichend.
4. Eignungsnachweise eines Bewerbers dürfen sich grundsätzlich nur auf das Unternehmen des Bewerbers selbst beziehen und nicht auf sonstige konzernzugehörige Unternehmen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn entsprechende Erklärungen der konzernzugehörigen Unternehmen vorgelegt werden, durch die sich die betreffenden Unternehmen, auf welche sich der Bewerber bezogen hat, verpflichten, für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen des Bewerbers vollumfänglich einzustehen. Des Weiteren müssen die konzernzugehörigen Unternehmen nachweisen, dass diese tatsächlich über die Mittel solcher Einrichtungen, die zur Ausführung des Auftrags notwendig sind, verfügen können.
5. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Soweit Nachweise bzw. Erklärungen nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, hat der Bewerber eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
6. Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge werden von der Auftraggeberin nicht erstattet.
7. Die Auftraggeberin behält sich vor, unvollständige, fehlende oder sonst nicht den Formalen Vorgaben entsprechende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Auftraggeberin aus Gründen der Gleichbehandlung Teilnahmeanträge, die nicht den formalen Voraussetzungen entsprechen vom Vergabeverfahren ausschließen. Hat die Auftraggeberin nach Auswertung der eingereichten Angaben, Nachweise und Erklärungen Zweifel an der Eignung des Bewerbers, kann sie den Bewerber zur Erläuterung der von ihm eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise und zur Einreichung weiterer, ursprünglich nicht geforderter, Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich die Auftraggeberin auch für die als Mindestbedingungen für den Beleg der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise Nachforderungen vor.
8. Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit dem nachfolgenden Inhalt mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
a) Benennung sämtlicher Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse.
b) Bekanntgabe eines für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bevollmächtigten Vertreters für das Vergabeverfahren und den Abschluss und die Durchführung des zur Vergabe anstehenden Vertrages, Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften und auf Nachfrage die kartell-, wettbewerbs- und vergaberechtliche Zulässigkeit der Bewerbergemeinschaft nachweisen.
9. Im Hinblick auf eine etwaige spätere Angebotsabgabe ist bereits bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft zwingend zu berücksichtigen, dass der Entschluss zur Mitgliedschaft in der Bewerbergemeinschaft (später ggf. Bietergemeinschaft) für jedes der beteiligten Unternehmen eine im Rahmen zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung sein muss. Sofern einer Bewerbergemeinschaft ausschließlich mehrere Unternehmen derselben Branche (gleichartige Unternehmen) angehören, ist ein derartiger Zusammenschluss nur
Zulässig, sofern – objektiv – ein jedes der beteiligten Unternehmen für sich Aufgrund seiner betrieblichen oder geschäftlichen Verhältnisse nicht leistungsfähig ist und erst der Zusammenschluss zu einer Bewerbergemeinschaft (später Bietergemeinschaft) sie in die Lage versetzt, sich an diesem Vergabeverfahren zu beteiligen. Dies gilt auch für den Fall, dass die Bewerbergemeinschaft nicht ausschließlich, sondern teilweise aus gleichartigen Unternehmen besteht. Bei Bedarf ist der Auftraggeber berechtigt, die Bewerbergemeinschaft aufzufordern, zusätzlich geeignete und nachprüfbare Angaben hierzu anhand objektiv Kriterien glaubhaft zu machen und entsprechende Unterlagen vorzulegen.
10. Die Anforderungen der Bekanntmachung gelten auch für Bewerbergemeinschaften und deren Mitglieder. Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen nach III.2.1) (Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister) sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Die Nachweise, Angaben und Erklärungen für die wirtschaftliche und finanzielle (siehe oben, Abschnitt III.1.2)) und die technische Leistungsfähigkeit (siehe oben, Abschnitt III.1.3)) müssen lediglich für mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden. Hier ist es ausreichend, wenn die Anforderungen durch alle Bewerbergemeinschaftsmitglieder gemeinsam erfüllt werden.
11. Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung durch die Auftraggeberin.
12. Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb nach § 13 SektVO durchgeführt. Eine öffentliche Submission findet nicht statt. Die sonstige Kommunikation (z. B. Bewerber- bzw. Bieterfragen) muss ausschließlich über die Vergabeplattform des Deutschen Ausschreibungsblattes erfolgen.
13. Die fristgerecht eingegangenen Angebote werden zunächst einer formellen und inhaltlichen Prüfung unterzogen. Die Vergabestelle behält sich vor, nach Auswertung den Bietern schriftlich oder in Aufklärungsgesprächen Fragen zur Aufklärung des Angebotsinhalts zu stellen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweisen gem. § 51 SektVO bleibt vorbehalten, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht verzögert wird.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
Telefon: +49 4213612487
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 42149632311

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 1 34 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 03.04.2020