Online-Test-Studie zur Digitalen Nachrichten- und Medienkompetenz

DTAD-ID: 16284953
Region:
10785 Berlin (Kreuzberg)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Marketing- und Werbedienstleistungen
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Online-Test-Studie zur Digitalen Nachrichten- und Medienkompetenz
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
09.04.2020
Frist Angebotsabgabe:
14.05.2020

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Online-Test-Studie zur Digitalen Nachrichten- und Medienkompetenz - Bezeichnung Online-Test-Studie zur Digitalen Nachrichten- und Medienkompetenz
Leistung/CPV
79300000-7 Markt- und Wirtschaftsforschung, Umfragen und Statistiken
Art und Umfang der Leistung sowie Ort der Leistungserbringung
a) Art der Leistung:
Erstellung einer repräsentativen Datenerhebung inklusive Konzeption und Programmierung des dazugehörigen Fragebogens für eine Studie zu der Frage „Wie nachrichtenkompetent sind die Deutschen?“ („Datenerhebung“) und Auswertung der Antwortergebnisse aus der Datenerhebung („Reporting“) gegenüber der Auftraggeberin. Ferner sind die aus der Datenerhebung gewonnenen Rohdaten der Mediennutzer der Auftraggeberin zur eigenständigen weitergehenden Auswertung zu überlassen.
b) Umfang der Leistung:
Die Datenerhebung kann durch ein eigenes Panel oder auch ein zugekauftes Panel erfolgen, idealerweise durch ein offline rekrutiertes Online-Panel, und bei Bedarf ergänzt um eine qualitative Vor- und/oder Nachstudie.
Die Stichprobe soll mindestens 3.000 Interviews umfassen und repräsentativ oder gewichtet sein für Deutschland nach den Kriterien Alter (18+), Geschlecht, PLZ und Bildung. Die Stichprobe soll aussagekräftige Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen und Berlin-Brandenburg ermöglichen. D.h. die Datenerhebung soll genug Fallzahlen für Berlin-Brandenburg und NRW berücksichtigen, um für diese beiden Aufsichtsgebiete der am Projekt beteiligten beiden Landesmedienanstalten, eigene Rückschlüsse aus den Daten ziehen zu können. Dies kann mit einer disproportionalen Schichtung für Nordrhein-Westfalen und Berlin-Brandenburg oder gegebenenfalls einer eigenen Datenerhebung für Nordrhein-Westfalen und Berlin-Brandenburg mit zwischen 500 und 1.000 Interviews erstellt werden. Für die Datenerhebung sollen umfangreiche und vielfältige Möglichkeiten verwendet werden, um Medien einzubinden und diese mit verschiedenen Fragetypen zu kombinieren. Aus der Datenerhebung sollten insbesondere folgende Daten der Mediennutzung hervorgehen:
• Soziodemographische Daten: Alter; Geschlecht; Bildung; Region (z. B. Stadt-Land, Ost-West);
• Politische Einstellung und/oder Präferenz; Mediennutzung; Medienvertrauen; Informiertheit; Vertrauen in politische Institutionen/Demokratie.
• Ergebnisse des Fragebogens zur Nachrichten- und Informationskompetenz inkl. Kreuztabellierungen mit soziodemographischen und anderen Daten.
Die im Rahmen der Datenerhebung durchzuführenden Fragen bestehen aus:
• einfache Wissensfragen (z. B. mit Skalen, Mehrfachantworten, u. a.);
• Interaktive Test-Fragen, die möglichst natürliche Medienumgebungen simulieren können, in denen Original-Content eingebunden ist und eine Möglichkeit besteht, Medien einzubinden (z. B. Bild, Video, Screenshots; gegebenenfalls Einbindung von Youtube, Twitter, Facebook, Tiktok und vergleichbarer Medien);
• sowie Fragen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten, wie beispielsweise:
• Flächen oder Punkte auf einem Foto oder einem Video markieren (Beispiel: „Bitte markieren auf diesem Bild die Werbeflächen.”);
• Sortieren/Rangreihenfolge bilden (Beispiel: „Bitte sortieren Sie die folgenden Inhalte / Tweets / Postings / Nachrichten / Suchergebnisse nach Ihrer Zuverlässigkeit.”);
• Zuordnen von Medieninhalten per Drag and Drop (Beispiel: „Bitte ordnen Sie die folgenden Screenshots den passenden Tags (Information, Werbung, Unterhaltung, Propaganda) zu.”);
• Kombination von Bild/Video mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten (Beispiel: „Was bedeutet die folgende Information auf dem Bild?” Antwort 1, Antwort 2, Antwort 3);
• Kombination von Bild/Video mit verschiedenen Schiebereglern (Beispiel: „Ist dieser Tweet / dieses Posting / diese Nachricht vollständig oder unvollständig? Ist diese Nachricht objektiv oder subjektiv?”);
• Kombination von Medien und Rating (Beispiel: „Bitte bewerten Sie die folgenden Suchergebnisse nach ihrer Zuverlässigkeit.”);
• Gegebenenfalls Möglichkeit für Filterfragen (Beispiel: „Wie würden Sie die folgende Quelle verifizieren” > Je nach Antwort (Beispiel: Suchmaschinen nutzen neue Frage));
• Gegebenenfalls die Möglichkeit, für Zuordnungsfragen einen Timer zu stellen.
• Alle Fragen müssen eine „Ich-weiß-nicht”-Antwortoption beinhalten.
• Die Fragen sollten einen Gamification-Ansatz aufweisen.
Die Auftraggeberin wird bei der Konzeption und Auswahl der relevanten zu erhebenden Kategorien, Fragen und Optionen beraten.
Der Auftragnehmer nimmt an einem Operationalisierungsworkshop, welcher durch die Auftraggeberin organisiert wird, aktiv teil.
Der Auftragnehmer führt die gesamte repräsentative Datenerhebung durch inklusive Konzeption und Programmierung des dazugehörigen Fragebogens, die eigentliche Erhebung (mit Hilfe eines Online-Panels) sowie die statistische Berechnung (inkl. z.B. Kreuztabellierungen) und Auswertung der Antwortergebnisse (u.a. auch nach unabhängigen Variablen) aus der Datenerhebung.
Ferner sind die aus der Datenerhebung gewonnenen Rohdaten der Mediennutzer der Auftraggeberin zur eigenständigen weitergehenden Auswertung zu überlassen.
Das Reporting erfolgt in Form der Datenauswertung und Datenaufbereitung in Form von
Tabellen, Grafiken/Visualisierungen und der Anfertigung eines Abschlussberichtes unter
Verweis auf die jeweils herangezogenen Rohdaten.
Erfüllungsort:
Ausführungsort 10785 Berlin
Ort der Leistung: BR Deutschland
Lose:
Losweise Vergabe nein
Bei zugelassener Angebotsabgabe für mehr als ein Los:
Beschränkung der Zahl der Lose, für die ein Bieter den Zuschlag erhalten kann.
Höchstzahl der Lose:
(Zuschlagskriterien bei losweiser Vergabe siehe Punkt 16.)
Loslimitierung
Bei einer in Teillose aufgeteilten Leistung kann der Auftraggeber die Zahl der Lose pro Bieter limitieren; die losweise Vergabe erfolgt gemäß nachfolgenden Bedingungen:
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen