Personensonderbeförderung (Straße)

DTAD-ID: 17003188
Region:
40213 Düsseldorf (Altstadt)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Personen-, Schülerbeförderung
CPV-Codes:
Transport- und Beförderungsdienstleistungen (außer Abfalltransport), Personensonderbeförderung (Straße)
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Shuttle-Service zwischen den Standorten der NRW.BANK in Düsseldorf.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
20.11.2020
Frist Angebotsabgabe:
18.12.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Düsseldorf: Personensonderbeförderung (Straße) - Shuttle-Service zwischen den Standorten der NRW.BANK in Düsseldorf
Shuttle-Service zwischen den Standorten der NRW.BANK in Düsseldorf.

CPV-Codes:
60130000

Beschaffungsgegenstand ist ein Dienstleistungsauftrag über die Beförderung von jeweils bis zu acht Personen (Mitarbeiter der NRW.BANK und Mitarbeiter externer Dienstleister) zwischen den Standorten der NRW.BANK Kavalleriestraße 22 in 40213 Düsseldorf, Ernst-Gnoß-Straße 25 in 40219 Düsseldorf und Herzogstraße 15 in 40217 Düsseldorf in Form eines Shuttle-Services und den gleichzeitigen Transport von verschlossenen Kunststoffwannen in zweierlei Größen. Dabei kommen fortlaufend jeweils 2 Shuttles zur ausschließlichen Nutzung durch die NRW.BANK zum Einsatz. Der Shuttle-Service ist für jedes Shuttle gleichbleibend auf einer festgelegten, gleichbleibenden Route durchzuführen, die die Standorte der NRW.BANK in der Kavalleriestraße 22 in 40213 Düsseldorf, in der Ernst-Gnoß-Straße 25 in 40219 Düsseldorf und in der Herzogstraße 15 in 40217 Düsseldorf miteinander verbindet.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEA11
Hauptort der Ausführung: NRW.BANK AöR Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf Die Shuttle-Service-Route befindet sich zwischen den Standorten der NRW.BANK Kavalleriestraße 22 in 40213 DüsseldorfErnst-Gnoß-Straße 25 in 40219 Düsseldorf und Herzogstraße 15 in 40217 Düsseldorf.
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
342-003357-00-101-79520
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
18.12.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Qualitätskonzept / Gewichtung: 70 %
Preis - Gewichtung: 30 %

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Bieter müssen je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen (bei Bietergemeinschaften vorzulegen für jedes Mitglied). Der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate ab Auftragsbekanntmachung sein.
Hinweis:
Wenn Sie in Düsseldorf eine gewerbliche Personenbeförderung durchführen wollen, benötigen Sie eine Erlaubnis nach dem Personenbeförderungsgesetz. Im Weiteren wird auf die Internetseiten der Abteilung Straßenverkehrsamt der Stadt Düsseldorf verwiesen (https://service.duesseldorf.de/suche/-/egov-bis-detail/dienstleistung/302/show). Diese Erlaubnis wird im Rahmen der Eignungsprüfung noch nicht als Eignungskriterium vorausgesetzt, sondern ist nur vonm späteren Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung gemäß Vertragsbedingungen vorzuhalten.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Erklärung über den jeweiligen tätigkeitsspezifischen Gesamtumsatz des Bieters für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Hierfür ist der Vordruck 03: Eigenerklärung zur Eignung zu verwenden.
2. Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für das Leistungsbild des ausgeschriebenen Auftrages (bei Bietergemeinschaften vorzulegen für jedes Mitglied) durch Vorlage einer Bestätigung der Versicherung zumindest in Kopie (nicht älter als 12 Monate).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu (1): Es wird für Einzelbieter bzw. sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft zusammen ein Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Chauffeurdienste, Shuttleservices, VIP- oder Geschäftsreiseservices zur Personenbeförderung) pro Geschäftsjahr in folgender Höhe verlangt: 400 000 EUR.
Zu (2): Mindestdeckungssummen der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden 2,0 Mio. EUR und Vermögensschäden 0,2 Mio. EUR (mindestens zweifach maximiert pro Jahr).
Hinweis:
Die Vertragsbedingungen sehen eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit höheren Deckungssummen vor. Diese erhöhten Deckungssummen werden im Rahmen des Eignungsnachweises nicht vorausgesetzt. Sie sind nur vom späteren Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung gemäß Vertragsbedingungen vorzuhalten.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Nachweis geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in den letzten höchstens 3 Jahren vor Auftragsbekanntmachung.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Jede Referenz ist mit ihrem Empfänger (mit namentlich bezeichnetem Ansprechpartner sowie dessen Telefonnummer oder E-Mail-Anschrift) sowie Erbringungszeitraum der umfassten Referenzleistungen in den letzten höchstens 3 Jahren vor Auftragsbekanntmachung anzugeben. Es müssen mindestens 12 Leistungsmonate innerhalb dieses Referenzzeitraumes liegen. Für diese Angaben ist der Vordruck 03: Eigenerklärung zur Eignung zu verwenden.
Verlangt werden 3 geeignete Referenzen. Der Nachweis der Vergleichbarkeit von Referenzen obliegt dem Bieter. Jeder Bieter muss von ihm angegebene Referenzen im Hinblick auf die angegebenen Kriterien zur Referenzeignung auf besonderer Anlage zum Vordruck 03 aussagekräftig erläutern. Angegebene Referenzen werden nur dann als geeignet anerkannt, wenn sie jeweils sämtliche folgende Merkmale aufweisen:
1. Chauffeurdienste, Shuttleservices, VIP- oder Geschäftsreiseservices;
2. zur Personenbeförderung;
3. jährliches Nettoauftragsvolumen von 30 000 EUR;
4. Dauer von mindestens 12 Monaten.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYH5D599/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYH5D599

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
60000000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 78
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Die NRW.BANK hat die Option, den Vertrag einmalig um bis zu 24 Monate zu verlängern. Sie kann diese Option 31.12.2026 aussprechen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Das Führen der Shuttles hat in Eigenleistung der Auftragnehmerin zu erfolgen (Selbstausführungsgebot). Im Übrigen sind Unterauftragnehmer (auch: Nachunternehmer) zulässig.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18.12.2020
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15.02.2021

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 18.12.2020
Ortszeit: 10:00

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

a) Zum Nachweis, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, ist die Eigenerklärung zum Ausschluss von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB gemäß Vordruck 04: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen abzugeben (bei Bietergemeinschaften vorzulegen für jedes Mitglied).
b) Zur Bekämpfung von Wettbewerbsbeschränkungen hat der Bieter auf Verlangen Auskünfte darüber zu geben, ob und auf welche Art er wirtschaftlich und rechtlich mit Unternehmen verbunden ist. Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertragsverfahren an einer wettbewerbsbeschränkenden Absprache beteiligen, werden ausgeschlossen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Vereinbarungen zwischen Unternehmen bzw. die Bildung von Mittelstandskartellen von § 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) freigestellt. Die Voraussetzungen ergeben sich aus den §§ 2, 3 GWB.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYH5D599.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland C/O Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§ 160 GWB:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 161 GWB:
(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen.
(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 17.11.2020