Planung von Rohrleitungen

DTAD-ID: 15235638
Region:
60389 Frankfurt am Main (Bergen-Enkheim)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Planungsleistungen im Bauwesen, Planung von Rohrleitungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die BGU Frankfurt hat ihren Standort an der Friedberger Landstraße 430, am nördlichen Stadtrand von Frankfurt. Die Klinik liegt verkehrstechnisch am Kreuzungspunkt der Autobahn A 661 und der Bundesstraße B 3 von Frankfurt kommend in Richtung Bad Vil…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
31.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
12.06.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD 360 erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Frankfurt am Main: Planung von Rohrleitungen - Planungsleistungen zur Neustrukturierung und Sanierung der Liegenschaftsentwässerung
Die BGU Frankfurt hat ihren Standort an der Friedberger Landstraße 430, am nördlichen Stadtrand von Frankfurt. Die Klinik liegt verkehrstechnisch am Kreuzungspunkt der Autobahn A 661 und der Bundesstraße B 3 von Frankfurt kommend in Richtung Bad Vilbel. Die Entwässerung von Regen- und Schmutzwasser der Bestandsgebäude erfolgt aktuell über einen Mischwasserkanal im Süden der Liegenschaft in den öffentlichen Mischwasserkanal der Stadt Frankfurt. Die neuen Vorgaben der Stadtentwässerung Frankfurt für die maximalen Einleitmengen in das öffentliche Kanalnetz machen die Entkopplung der Regenwasserleitungen vom Mischwassersystem und eine Versickerung der anfallenden Regenwassermengen der Gesamtliegenschaft notwendig.

CPV-Codes:
71322200

Zielsetzung der anzubietenden Leistungen sind die Weiterführung der Planung des Umfangs, der Auswahl und Festlegung geeigneter Maßnahmen zur Erlangung der öffentlich-rechtlichen Genehmigung der Anschlussanträge zur Einleitung von Misch- bzw. Schmutzwasser in das öffentliche Kanalnetz, die Planung eines Gesamtkonzeptes und die baulich-technische Realisierung der erforderlichen Maßnahmen unter Berücksichtigung von Genehmigungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität.
Die maximalen Einleitmengen sind von 204 l/s auf max. 50 l/s in die Einleitschächte neu festgelegt worden und sind in der Planung und Umsetzung der Maßnahme einzuhalten. Die abflusswirksame Fläche für die Regenwasserableitung beträgt ca. 25 000 m2 und für die Mischwasserableitung ca. 5 000 m2.
Die Auftragsstufen 1. bis 3. umfassen die Vor-Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph. 2-4), Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe (Lph. 5-7) und Objektüberwachung, Objektbetreuung (Lph. 8-9) der erforderlichen Maßnahmen.
Mit der 1. Auftragsstufe ist unmittelbar nach Auftragserteilung zu beginnen.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE712
Hauptort der AusführungFRA-BA-2018-1-0058 Liegenschaftsentwässerung Friedberger Landstrasse 430 60389 Frankfurt am Main
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
27-19 (200)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
— Mit dem Teilnahmeantrag ist ein Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung vorzulegen.
Teilnahmeberechtigt sind gem. § 75 VgV Bewerber, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Ingenieure bzw. Beratende Ingenieure tätig sind und die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Beruf tätig zu werden. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und berechtigt ist, in
Der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur, Beratender Ingenieur tätig zu werden.
— Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 43 Absatz 1 VgV benennen,
— Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1, 4 GWB (Eigenerklärung im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich); liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen,
— Erklärung über das Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB (Eigenerklärung im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich); liegt ein fakultativer Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen,
— Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 belegt worden ist und kein aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich),
— Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bewerbers (Vorlage Handelsregisterauszug nicht älter als 6 Monate; zusätzlich Eigenerklärung im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 Jahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird.
2.1 Erklärung, dass eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden und 3 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden zweifach maximiert pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht und dass diese Versicherung während der Vertragsausführung beibehalten wird.
2.2 Sollte der Bewerber nicht über einen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen, hat er unwiderruflich und unbedingt zu erklären, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen. Einen entsprechenden Nachweis ist vor Erteilung des Zuschlags vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1. Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Zu 2. Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben angegebenen Deckungssummen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Erklärung über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft
2. Anzahl der eigenen fest angestellten Arbeitskräfte (Vollzeitäquivalent) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
Aufgeschlüsselt nach Berufsgruppen (Stichtag 31.12.)
3. Erklärung, dass der Bewerber in den letzten drei Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Die
Leistungen sind vergleichbar, wenn sie nach Art, Maß und Schwierigkeitsgrad der ausgeschriebenen Leistung gleich
Kommen. Das sind insbesondere Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke, deren Planungsanforderung mit denen der zu vergebenen Planungsleistung vergleichbar sind. Zu den Referenzprojekten sind Angaben im Formblatt „Referenzbogen“ zu machen (Maßnahmenkurzbeschreibung inkl. bearbeitete Leistungsphasen und Anlagegruppen). Dabei ist zu beachten, dass die Referenzen in Bezug auf die Auswahlkriterien des Teilnahmewettbewerbs aussagekräftig sein sollten (vgl. Ziffer II.2.9 der Bekanntmachung).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 3. Mindestens eine Referenz über vergleichbare Leistungen.
Mindestens eine Referenz über den Umbau bei laufendem Betrieb/Realisierung in Bauabschnitten und Erfahrung über öffentliche Auftraggeber mit Fördergelder

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHYVRL/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHYVRL

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Berufsgenossenschaftliche Klinik

Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.07.2019
Ende: 30.06.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Um das Ranking zu ermitteln, wird der Auftraggeber die Eignungsvoraussetzungen anhand der Vergleichbarkeit der angegebenen Referenzen mit dem zu vergebenden Auftrag wie folgt bewerten:
Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil er allein oder gemeinsam mit den weiteren Unternehmen, die Teil einer Bewerbergemeinschaft sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt hat. Bei der Bewertung der Referenzen werden dabei folgende Punkte besonders berücksichtigt:
— Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind,
— Umbau bei laufendem Betrieb/Realisierung in Bauabschnitten,
— Erfahrung über öffentliche Auftraggeber mit Fördergelder,
— Qualifikation und Erfahrung des Leistungspersonals.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12.06.2019
Ortszeit: 13:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt

Zusätzliche Angaben

Soweit in dieser Bekanntmachung/Aufforderung nichts Abweichendes geregelt ist, wird die gesamte Bieterkommunikation, einschließlich der Versendung von Informationsschreiben nach § 134 GWB über die Vergabeplattform DTVP abgewickelt, wobei die Textform einzuhalten ist. Die Vergabestelle wird dabei vertreten durch die Syndikusrechtsanwälte der BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung, Bereich Recht/Zentrale Vergabestelle.
Die Bieter haben sich zu diesem Zweck auf der Plattform DTVP registrieren zu lassen und das Kommunikationstool auf eingehende Nachrichten zu überwachen.
Die elektronische Abgabe der Angebote muss über die Vergabeplattform DTVP so rechtzeitig erfolgen, dass die Angebote bis zum Ende der Angebotsfrist vollständig übermittelt worden sind. Dabei ist genügend Zeit für die Anmeldung des Bieters auf der Vergabeplattform und für den Übermittlungsvorgang einzuplanen. Die Bieter werden auf die Erläuterungen des Plattformbetreibers auf den Internetseiten für Bieter (https://support.cosinex.de/unternehmen/)
Hingewiesen. Insbesondere sind die Hinweise über die Abgabe von elektronischen Teilnahmeanträgen und Angeboten zu beachten. Diese fristgebundenen Erklärungen dürfen nicht über das z. B. für Bieterfragen genutzte Kommunikationstool eingereicht werden.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHHYVRL

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Hessen
Wilhelminenstraße 1 - 3
Darmstadt
64283
Deutschland
Telefon: +49 615112-6603
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 615112-5816

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 27.05.2019