Planung von Stromversorgungssystemen

DTAD-ID: 15188243
Region:
37083 Göttingen
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, Planung von Stromversorgungssystemen, Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Planungsgegenstand ist die energetische Sanierung der Gebäudehülle des Nebengebäudes des Hainberg-Gymnasiums, Friedländer Weg 19 in 37085 Göttingen. Betroffen sind Fenster, Massivbauteile und Dächer sowie sich daraus ergebende Schnittstellen zu tech…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
17.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
27.06.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Göttingen: Planung von Stromversorgungssystemen - Planungsleistungen Energetische Sanierung Hainberg-Gymnasium-Neubautrakt
Planungsgegenstand ist die energetische Sanierung der Gebäudehülle des Nebengebäudes des Hainberg-Gymnasiums, Friedländer Weg 19 in 37085 Göttingen. Betroffen sind Fenster, Massivbauteile und Dächer sowie sich daraus ergebende Schnittstellen zu technischen Gebäudeausstattungen. Die Maßnahme bezieht sich auf den unmittelbar als Fach- u. Klassentrakt genutzten Gebäudeteil (Baujahr 1968) ohne Mensa, Küche, Technikraum, WC-Bereiche u. Verbindungsgang.
Mit der Planung der erforderlichen Maßnahmen sollen Planungsleistungen durch ein Ingenieurbüro beauftragt werden.
Das Sanierungsziel unterliegt gestalterischen Ansprüchen zur Wahrung des prägnanten Altbaucharakters des benachbarten Hauptgebäudes.
Die Planungsleistungen sind den Bereichen Objektplanung (§ 34 HOAI) sowie der Technischen Ausrüstung (§ 55 HOAI) zuzuordnen.

CPV-Codes:
71323100
Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE91C
Hauptort der Ausführung37085 Göttingen
Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Objektplanung
Kurze Beschreibung:Es sind Planungsleistungen im Bereich der Objektplanung (Leistungsbild des § 34 HOAI) zu erbringen.Die zu planende Maßnahme umfasst:Energetische Sanierung der Gebäudehülle, einschl. damit einhergehender bauphysikalischer und technischer Nachweise und sich daraus ergebende Schnittstellen zu technischen Ausstattungen, die sich insbesondere in Zusammenhang mit den nachstehend beschriebenen Leistungsinhalten ergeben:– Austausch von Fenster- u. Fassadenelementen, einschl. Dachfenster/-ausstiege (Holz-Alu-Fensterelemente mit einer Einzelgröße von ca. 9 m2; geschätzte Gesamtfensterfläche ca. 1 500 m2),– Dämmung massiver Außenwandelemente, auskragender Decken, Leibungen u. Teile v. Stützen,– Dämmung von Kaltdachzwischenräumen,– Maßnahmen zur Luftdichtigkeit,– Bedarfsorientierte sommerliche Wärmeschutzmaßnahmen durch innen- oder außenliegende Verschattungen, Sonnenschutzverglasung,– Maßnahmenbedingte u. ausführungsnotwendige Begleitmaßnahmen, z. B. Demontagen, Installations-u. Wiederherstellungsarbeiten, De- u. Montagen in betroffenen Umbaubereichen, notwendige Schadstoffsanierungen von belasteten bauzeittypischen Materialien.Es ist nach derzeitigem Sachstand davon auszugehen, dass die Schadstoffthematik lediglich in Schnittstellenkonsequenz zum originären Leistungsbild eines Objekt-Planers zu berücksichtigen ist und die thematische Befassung zur Erarbeitung, Vergabe und Realisierung von Sanierungslösungen durch einen dazu gesondert vom Bauherrn beauftragten Fachplaner erfolgt:– Austausch von Heizkörpern und Ertüchtigung von Haltekonstruktionen nach Erfordernis,– hydraulischer Abgleich zu Rohrleitungsnetzen,– Ertüchtigung von Brandschutzmängeln nach Erfordernis,– Abbruch u. Erneuerung von Flachdachaufbauten, nebst Attikaanpassung, Bauteilanschlüssen und Verkleidungen.Die Kostenschätzung der Auftraggeberin beläuft sich auf:Kostengruppe 300: 2 757 408,20 EUR (netto)Kostengruppe 400: 552 334,63 EUR (netto)Die Planungsleistungen sind unmittelbar ab Zuschlag zu erbringen. Die Maßnahmen müssen innerhalb eines bereits feststehenden knappen Terminfensters von ca. 12 Monaten umgesetzt werden (voraussichtliche Ausführungszeit von Juli 2020 – Aug. 2021 [schulferienorientiert], ohne dazu veranschlagte Planungsvorlaufzeiten).Innerhalb eines noch festzulegenden Terminfensters besteht Baufreiheit durch Ausquartierung des Schulbetriebs.Auf einen schnellstmöglichen Baustart und auf komprimierte Bauabläufe ist hinzuwirken, welche die Belange dazu abzustimmender Baufreiheit berücksichtigen.Im Übrigen sind alle Arbeiten und Ausführungen, die zu einer Störung des Schulbetriebes führen könnten, im Vorfeld mit der Projekt-/Schulleitung auf Akzeptanz abzustimmen.Es ist davon auszugehen, dass die Schadstoffthematik lediglich in Schnittstellenkonsequenz zum originären Leistungsbild eines Objektplaners zu berücksichtigen ist und die thematische Befassung zur Erarbeitung, Vergabe, und Realisierung von Sanierungslösungen durch einen dazu gesondert von der Auftraggeberin beauftragten Fachplaner erfolgt.Auch die Erstellung eines ggfls. erforderlichen Brandschutz- u. Brandschutzsanierungskonzepts muss bei Erfordernis nicht durch den späteren Auftragnehmer erfolgen, sondern kann separat vergeben werden.Der Auftragnehmer hat die Planungs- und Geschehensabläufe ggfls. einzusetzender Sonderfachleute bzw. Fachplaner in technischer, terminlicher, vertraglicher und wirtschaftlicher Hinsicht zu koordinieren, zu bewerten und zu steuern, federführend zu überwachen und in der Ausführungsplanung sowie dem planerischen Gesamtkonzept umzusetzen.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71240000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE91C
Hauptort der Ausführung37085 Göttingen
Zuschlagskriterien:

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 12.08.2019
Ende: 31.12.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin beauftragt zunächst jeweils nur die bis zur Einreichung des Baugenehmigungsantrags erforderlichen Planungsleistungen, d. h. die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 des jeweiligen Leistungsbildes.
Die Leistungen der Leistungsphasen 5 ff. können jeweils optional stufenweise oder im Ganzen beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Übertragung weiterer Leistungsphasen und Planungsleistungen über die Leistungsphase 4 hinaus besteht nicht.
Der Auftragnehmer ist im Falle der Optionsausübung verpflichtet, die vom Auftraggeber abgerufenen Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Leistungserbringung aufwandsorientiert zu vergüten. Werden nur Teilleistungen einer Leistungsphase erbracht, erfolgt auch nur eine teilweise Vergütung.
Diese orientiert sich an dazu gängigen Regelwerken (z. B. Siemon-Tabellen).
Details zum beabsichtigten Zuschnitt der stufenweisen Beauftragung sind dem Architektenvertrag zu entnehmen.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
— Beginn und Ende der Vertragslaufzeit sind vorläufig,
— Bestandteil der optional zu beauftragenden Leistungen ist auch die Leistungsphase 9 (Objektüberwachung),die mit Ablauf der Gewährleistungsfristen der Bauleistungen endet; diese Frist wiederum beträgt regelmäßig 5 Jahre und beginnt mit der Abnahme der Leistungen durch die Auftraggeberin.

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Technische Ausrüstung
Kurze Beschreibung:Es sind Planungsleistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung (Leistungsbild des § 55 HOAI) zu erbringen.Die zu planende Maßnahme umfasst:– Energetische Sanierung der Gebäudehülle, einschl. damit einhergehender bauphysikalischer und technischer Nachweise und sich daraus ergebende Schnittstellen zu technischen Ausstattungen, die sich insbesondere in Zusammenhang mit den nachstehend beschriebenen Leistungsinhalten ergeben,– Realisierung eines nutzungsorientierten Lüftungs- u. Wärmeversorgungskonzepts,– begleitende MSR-Maßnahmen mit Bus-Technik,– Maßnahmen bedingte u. ausführungsnotwendige Begleitmaßnahmen, z. B: Demontagen, Installations-u. Wiederherstellungsarbeiten, De- u. Montagen in betroffenen Umbaubereichen, notwendige Schadstoffsanierungen von belasteten bauzeittypischen Materialien.Es ist davon auszugehen, dass die Schadstoffthematik lediglich in Schnittstellenkonsequenz zum originären Leistungsbild eines TGA-Planers zu berücksichtigen ist und die thematische Befassung zur Erarbeitung, Vergabe und Realisierung von Sanierungslösungen durch einen dazu gesondert vom Bauherrn beauftragten Fachplaner erfolgt.– Ertüchtigung der technischen Infrastruktur nach bauzustandsbedingter Erfordernis und in Anpassung an die geänderten Rahmenbedingungen von Sanierungszielen,– Ertüchtigung und Anpassen von Leitungsnetzen nach Erfordernis,– Austausch von Heizkörpern und Ertüchtigung von Haltekonstruktionen nach Erfordernis,– hydraulischer Abgleich zu Rohrleitungsnetzen,– Ertüchtigung von Brandschutzmängeln nach Erfordernis.Die Kostenschätzung der Auftraggeberin beläuft sich auf:Kostengruppe 300: 2 757 408,20 EUR (netto)Kostengruppe 400: 552 334,63 EUR (netto)Die Planungsleistungen sind unmittelbar ab Zuschlag zu erbringen. Die Maßnahmen müssen innerhalb eines bereits feststehenden knappen Terminfensters von ca. 12 Monaten umgesetzt werden (voraussichtliche Ausführungszeit von Juli 2020 – Aug. 2021 [schulferienorientiert], ohne dazu veranschlagte Planungsvorlaufzeiten. Innerhalb eines noch festzulegenden Terminfensters besteht Baufreiheit durch Ausquartierung des Schulbetriebs. Auf einen schnellstmöglichen Baustart und auf komprimierte Bauabläufe ist hinzuwirken, welche die Belange dazu abzustimmender Baufreiheit berücksichtigen.Im Übrigen sind alle Arbeiten und Ausführungen, die zu einer Störung des Schulbetriebes führen könnten, im Vorfeld mit der Projekt-/Schulleitung auf Akzeptanz abzustimmen.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71327000
71328000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE91C
Hauptort der Ausführung37085 Göttingen
Zuschlagskriterien:

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 12.08.2019
Ende: 31.12.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen: Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin beauftragt zunächst jeweils nur die bis zur Einreichung des Baugenehmigungsantrags erforderlichen Planungsleistungen, d. h. die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 des jeweiligen Leistungsbildes.
Die Leistungen der Leistungsphasen 5 ff. können jeweils optional stufenweise oder im Ganzen beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Übertragung weiterer Leistungsphasen und Planungsleistungen über die Leistungsphase 4 hinaus besteht nicht.
Der Auftragnehmer ist im Falle der Optionsausübung verpflichtet, die vom Auftraggeber abgerufenen Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Leistungserbringung aufwandsorientiert zu vergüten. Werden nur Teilleistungen einer Leistungsphase erbracht, erfolgt auch nur eine teilweise Vergütung.
Diese orientiert sich an dazu gängigen Regelwerken (z. B. Siemon-Tabellen).
Details zum beabsichtigten Zuschnitt der stufenweisen Beauftragung sind dem Ingenieurvertrag zu entnehmen.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
— Beginn und Ende der Vertragslaufzeit sind vorläufig,
— Bestandteil der optional zu beauftragenden Leistungen ist auch die Leistungsphase 9 (Objektüberwachung),die mit Ablauf der Gewährleistungsfristen der Bauleistungen endet; diese Frist wiederum beträgt regelmäßig 5 Jahre und beginnt mit der Abnahme der Leistungen durch die Auftraggeberin.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
49_2019
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
27.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
Vorzulegen durch den Bieter, alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer, auf deren Kapazitäten sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung beruft:
Zur Teilnahme am Vergabeverfahren sind nur natürliche Personen oder Gesellschaften zugelassen, die nach Maßgabe des Niedersächsischen Architektengesetzes (NArchG) (Los 1) bzw. des Niedersächsischen Ingenieurgesetzes (NIngG) (Los 2) oder nach dem Recht eines anderen Bundeslandes oder dem Recht eines anderen Staates, in dem sie ihren Sitz haben, berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ zu führen (bei Gesellschaften: im Namen oder in der Firma der Gesellschaft zu führen).
Eigenerklärung bzgl. des Vorliegens bzw. Nichtvorliegens relevanter Verurteilungen/Geldbußen, der Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung und zu sonstigem relevanten Fehlverhalten (Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018);
2.2) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung.
Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bieters über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bieter-/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss dem Angebot beigelegt werden.
Die Auftraggeberin behält sich ferner vor, nach Eingang des Angebots Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der Unfallversicherung und der gesetzlichen Krankenkasse, bei der die Mehrheit der Arbeitnehmer des Bieters/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft versichert ist, nachzufordern. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben Bescheinigungen des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 2.1:
Die erwirtschafteten Jahresumsätze müssen im Durchschnitt mindestens betragen:
Los 1: 1,5 Mio. EUR,
Los 2: 0,5 Mio. EUR
Zu 2.2:
Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
– mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden,
– mindestens 3,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden bzw. sonstige Schäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der vorgenannten Deckungssummen pro Jahr betragen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1) Erfahrungsnachweis des Bieters in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzen über mit dem Auftragsgegenstand vom Gegenstand und Volumen her vergleichbare Leistungen anzugeben, die unter Anwendung des § 46 Abs. 3 Nr. 1 HS. 2 VGV in den letzten fünf Kalenderjahren vor Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens abgeschlossen wurden (Leistungsphasen 1-8 der Anlage 15 zur HOAI);
3.2) Eigenerklärung über den Personalstand (Büroinhaber, Architekten/Ingenieure, Technische Mitarbeiter,Weitere Mitarbeiter) in den Jahren 2016-2018 im Jahresdurchschnitt, Angabe (Eigenerklärung) der für den Auftragsgegenstand vorgesehenen Personen (Projektleitung,Stellvertretende Projektleitung, Bauleitung, Qualitätsmanagement, Weitere Mitarbeiter) einschließlich beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung der Projektbeteiligten. Projekt- und Bauleitung können auch durch dieselbe Person wahrgenommen werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 3.1:
Los 1 (Objektplanung):
Vergleichbar in diesem Sinne sind Planungsleistungen, bei denen der jeweilige Bieter mindestens Planungsleistungen entsprechend dem Leistungsbild Objektplanung (§ 34 HOAI) über die Leistungsphasen 1 bis 9 erbracht hat.
Für die Vergleichbarkeit kommt es ferner auf folgende Aspekte an:
— die Leistungen müssen die energetische Fassadensanierung von Gebäuden vergleichbarer Größenordnung zum Gegenstand haben,
— mindestens eine der Referenzen muss zudem im Rahmen der energetischen Fassadensanierung eines Schul- oder Verwaltungsgebäudes vergleichbarer Größe erbracht worden sein,
— mindestens eines der Referenzprojekte muss koordinative Erfahrungen des Bieters belegen, die sich aus der Sanierung schadstoffbelasteter Bausubstanz ergeben.
Die Referenzen sollen Aufschlüsse über Entwurfs- und Gestaltungsideen (insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit benachbarter und vorhandener Altbausubstanz) sowie über die Bauleitungskompetenz des Bieters geben (Termintreue, Qualitätssicherung).
Los 2 (TGA):
Vergleichbar in diesem Sinne sind Planungsleistungen, bei denen der jeweilige Bieter mindestens Planungsleistungen entsprechend dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (§ 55 HOAI) über die Leistungsphasen 1 bis 9 erbracht hat. Für die Vergleichbarkeit kommt es ferner auf folgende Aspekte an:
— es muss sich um Leistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung (entsprechend Leistungsbild zu § 55 HOAI – Anlagengruppe 2 -4) im Bereich der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden vergleichbarer Größe handeln,
— mindestens eine der Referenzen muss zudem im Rahmen der energetischen Sanierung eines Schul- oder Verwaltungsgebäudes vergleichbarer Größe erbracht worden sein,
— mindestens eines der Referenzprojekte muss koordinative Erfahrungen des Bieters belegen, dies sich aus der Sanierung schadstoffbelasteter Bausubstanz ergeben.
Die Referenzen sollen insbesondere Aufschlüsse hinsichtlich der Bauleitungskompetenz des Bieters geben (Termintreue, Qualitätssicherung). Die angegebenen Referenzprojekte sind unbedingt mit aussagekräftigen Fotos u. Unterlagen zu hinterlegen. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Angaben durch Nachfrage bei den als Referenz genannten Auftraggebern zu überprüfen. Nicht überprüfbare Referenzen werden nicht berücksichtigt.
Zu 3.2:
— Benennung der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall mit:
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung;
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/80095
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe.rib.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für alle Lose


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Für die Durchführung der Leistungen werden Berufsqualifikationen gemäß § 75 Abs. 2 und 3 VgV gefordert:
Zur Teilnahme am Vergabeverfahren sind folgende Personen oder Gesellschaften zugelassen:
Zur Teilnahme am Vergabeverfahren sind nur natürliche Personen oder Gesellschaften zugelassen, die nach Maßgabe des Niedersächsischen Architektengesetzes (NArchG) (Los 1) bzw. des Niedersächsischen Ingenieurgesetzes (NIngG) (Los 2) oder nach dem Recht eines anderen Bundeslandes oder dem Recht eines anderen Staates, in dem sie ihren Sitz haben, berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieurin“ oder „Ingenieur“ zu führen (bei Gesellschaften: im Namen oder in der Firma der Gesellschaft zu führen).

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27.06.2019
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 26.08.2019

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 27.06.2019
Ortszeit: 10:00
Ort:
Stadt Göttingen
Zentrale Vergabestelle – Zimmer 102
Hiroshimaplatz 1-4
D-37083 Göttingen
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Die Angebotseröffnung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Die Auftragsunterlagen werden allen Interessenten unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/3/tenderId/80095 zum elektronischem Abruf zur Verfügung gestellt. Eine Lesefassung steht ohne Registrierung auf der Plattform bereit.
Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen während des Vergabeverfahrens erfolgt grundsätzlich über die eVergabe-Plattform.
Es ist erforderlich, dass Bieter sich für die elektronische Angebotsabgabe auf der vorgenannten eVergabe-Plattform registriert haben (https://www.meinauftrag.rib.de/public/registerCompany). Eine rechtzeitige Registrierung und Abruf der Vergabeunterlagen wird empfohlen.
Für die Abgabe eines Angebotes benötigen Sie den Bieterclient ava-sign der Vergabeplattform (http://meinauftrag.rib.de/hilfe/bieterclient_laden.html) nicht zwingend. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter http://meinauftrag.rib.de/hilfe/erste_schritte.html. Unter http://meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot-abgeben-ohne-ava-sign.html sind u. a. Schulungsvideos für die elektronische Angebotsabgabe abrufbar:
1) Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so haben sie unverzüglich und vor Abgabe eines Angebots darauf hinzuweisen.
Diese werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln.
Da die Vergabeunterlagen auch dem Bewerberkreis ohne Registrierung zur Verfügung stehen, sind diese selbst in der Verantwortung, eventuelle Nachträge und Mitteilungen zu beziehen; derartige Informationen können nur registrierten oder legitimierten Bewerbern automatisch zugesandt werden.
Nicht registrierte Bewerber müssen regelmäßig die auf der Vergabeplattform einsehbaren Vergabeunterlagen einschl. Fragen-/Antwortenkatalog auf etwaige Änderungen prüfen (vgl. VK Südbayern, Beschluss vom 17.10.2016 – Z3-3-3194-1-36-09/16).
2) Die Vergabeunterlagen dürfen nur zur Erstellung eines Angebots verwendet werden. Bei Verzicht auf Angebotsabgabe sind alle Vergabeunterlagen zu vernichten;
3) Aufwendungen des Bieters im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens, insbesondere für die Angebotserstellung werden nicht vergütet. Mit der Angebotsabgabe erklärt sich der Bieter mit dieser Regelung einverstanden;
4) Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Auskünfte zu diesem Vergabeverfahren im Allgemeinen können über das Vergabeportal (http://meinauftrag.rib.de/hilfe/frage_stellen.html) gestellt werden. Diese sind bis spätestens acht Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu stellen, damit die Auftraggeberin die Fragen noch rechtzeitig im Sinne von § 20 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 VgV beantworten kann. Später eingehende Fragen werden grundsätzlich nicht berücksichtigt. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt das anfragende Unternehmen;
5) Das Angebot ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin in elektronischer Form einzureichen. Eine Angebotsabgabe in Papierform, Fax oder E-Mail ist nicht zulässig;
6) Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (§ 165 Abs. 2 GWB). Jeder Beteiligte hat bei Angebotsabgabe auf den Geheimschutz hinzuweisen und dies im Angebot entsprechend kenntlich zu machen. Erfolgt keine Kenntlichmachung, kann die Vergabekammer von der Zustimmung auf Einsicht ausgehen (§ 165 Abs. 3 GWB).

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerum für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131151331
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 4131152943
Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer/vergabekammer-niedersachsen-93032.html

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag im Sinne von § 160 ff. GWB ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Auftragsberatungsstelle Niedersachsen, c/o Industrie- und Handelskammer Hannover
Schiffgraben 49
Hannover
30175
Deutschland

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 14.05.2019