Planungsleistungen im Bauwesen

DTAD-ID: 15902982
Region:
66663 Merzig
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Planungsleistungen im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) ist ein solidarischer und gesetzlich verankerter Zweckverband, der allen saarländischen Kommunen eine moderne Infrastruktur für die Abwasserreinigung und die Abfallentsorgung ermöglicht. Hierzu plant, baut und betre…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
09.12.2019
Frist Angebotsabgabe:
28.01.2020

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Saarbrücken: Planungsleistungen im Bauwesen - Leistungen des Ingenieurbaus nach § 43 HOAI sowie der Technischen Ausrüstung nach § 53 (2) Nr. 7 HOAI für den Umbau der Kläranlage Merzig von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) ist ein solidarischer und gesetzlich verankerter Zweckverband, der allen saarländischen Kommunen eine moderne Infrastruktur für die Abwasserreinigung und die Abfallentsorgung ermöglicht. Hierzu plant, baut und betreibt der EVS auch entsprechende Kläranlagen (KA), so auch die Bestandskläranlage in Merzig. Diese Anlage der Größenklasse 4 wurde im Jahr 1997 mit einer Ausbaugröße von 60 000 EW als simultane aerobe Stabilisierungsanlage in Betrieb genommen. Die Schlammbehandlung findet hier direkt in den Belebungsbecken statt. Um auf der KA Merzig zukünftig Strom erzeugen zu können, muss das Klärverfahren umgestellt und Faulraumvolumen und eine Klärgasverstromung nachgerüstet werden.
Eine in 2018 beauftragte Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass ... Gesamttext siehe Dokument zum Download von der Vergabeplattform subreport: II.1.4 Kurze Beschreibung.

CPV-Codes:
71320000

Die durch den/die Auftragnehmer zu erbringenden Planungsaufgaben umfassen Planungsleistungen für die „Ingenieurbauwerke“ nach Teil 3 Abschnitt 3 HOAI einschließlich der maschinentechnischen Ausrüstung, die der Zweckbestimmung des Ingenieurbauwerks dient, sowie der nutzungsspezifischen und verfahrenstechnischen Anlagen gemäß § 53 (2) Nr. 7 HOAI (Kostengruppe 470) zum Umbau der KA Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung. Vorgesehen ist der Bau von 2 Faultürmen (Kompaktfaulung), sowie die Integration einer Vorklärung und eines Zwischenpumpwerkes in den Wasser- bzw. Schlammweg. Ebenfalls ist aufgrund der unzureichenden Funktion der bestehenden Rundsandfänge ein neuer Langsandfang vorzusehen.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEC02
Hauptort der Ausführung: Merzig
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
28.01.2020
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Für die Durchführung der Leistungen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV folgende Berufsqualifikationen gefordert:
Objektplanung Ingenieurbauwerke/Technische Ausrüstung im Sinne der §§ 43 und 55 HOAI: Ingenieur/in.
Als Nachweis ist die Eintragungen im jeweiligen Berufsregister bzw. Kammerorgan in Kopie vorzulegen.
Gleiches gilt bei Bietergemeinschaften.
Erklärung, ob die im § 123 (https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/ 123.html) und § 124 (https:// www.gesetze-im-internet.de/gwb/ 124.html) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmerentsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VGV. Erklärung über einen Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags des Ingenieurs für die letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) von im Mittel wenigstens: 250 000,00 EUR ohne Umsatzsteuer. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen Angaben zu dem Jahresumsatz deren Mitglieder bezogen auf den jeweiligen Tätigkeitsbereich im Rahmen der hier zu vergebenden Leistung gemacht werden. Dabei muss die Summe der Einzelumsätze der Mitglieder der Bietergemeinschaft dem geforderten Mindestjahresumsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre von im Mittel wenigstens 250 000,00 EUR ohne Umsatzsteuer entsprechen. Insgesamt können je nach Umsatzhöhe maximal 8 Punkte erreicht werden (s. Bewertungsmatrix);
2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Bei Bietergemeinschaften (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist. In diesem Falle müssen die Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die jährliche Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:


Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 VGV. Betrachtet wird die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018). Insgesamt können je nach Beschäftigtenzahl maximal 8 Punkte erreicht werden (s. Bewertungsmatrix);
2) Nachweis der erbrachten Leistungen zu 3 Projekten als Referenzen im Leistungsbereich Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach Teil 3 Abschnitt 3 HOAI einschließlich der maschinentechnischen Ausrüstung, die der Zweckbestimmung des Ingenieurbauwerks dient, sowie der nutzungsspezifischen und verfahrenstechnischen Anlagen gemäß § 53 (2) Nr. 7 HOAI (Kostengruppe 470) zum Umbau einer KA im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung.
Die 3 Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2013) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 oder 9 realisiert worden sein. Gewertet werden nur die Referenzprojekte, die folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (erbracht mind. 4 aufeinanderfolgende Leistungsphasen aus dem Spektrum der Leistungsphasen 1-8 sowie die örtliche Bauüberwachung) für die Nutzung von Faulgas zur Energieerzeugung für eine Kläranlage der Größenklasse ≥ 4. Bei diesem Kriterium handelt es sich um eine Mindestanforderung für die Teilnahme am weiteren Verfahren. Das bedeutet, dass mindestens 1 wertbare Referenz zu benennen ist.
Die Auswahl erfolgt nach den folgenden Kriterien: Erbrachte Ingenieurleistungen im Bereich:
a) Faulbehälter inklusive Neubau oder Sanierung Bautechnik und Eigenstromerzeugung;
b) Ausrüstung Faulbehälter mit Eigenstromerzeugung in einem Projekt;
c) Ausrüstung Faulbehälter;
d) Errichtung Eigenstromerzeugung.
Insgesamt können mit gültigen Referenzen maximal 72 Punkte (3 x 24) erreicht werden. Einzelheiten ergeben sich aus der digital bereitgestellten Bewertungsmatrix.
Die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten zeigt, dass auf Grund der speziellen Thematik sowie der Komplexität und Größe der Aufgabe der Bewerberkreis für die ausgeschriebene Leistung eingeschränkt ist. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht.
Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin hinsichtlich seiner/ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Die Referenzen sind unter Verwendung des bereitgestellten Auswahlbogens einzureichen. Jedes Referenzprojekt sollte möglichst auf max. 3 Blatt DIN A3 dargestellt werden.
Werden mehr Referenzprojekte benannt als gefordert, wird lediglich die geforderte Anzahl in der Reihenfolge ihrer Nummerierung (soweit diese fehlt, entsprechend ihrer Einreichung) gewertet. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E37283211
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71320000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die unter III.1.1) „Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister“ und III.1.2) „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen.
Die unter III.1.3) „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ genannten Nachweise sind zu erbringen. Eine Bewertung erfolgt anhand der genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.
Weitere Einzelheiten enthalten die Bewerberbögen und die Bewertungsmatrix, die zum Download von der Vergabeplattform subreport verfügbar sind.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.
Als erste Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) beauftragt.
Die zweite Stufe umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) und 4 (Genehmigungsplanung).
Die dritte Stufe umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung), der Leistungsphasen 6 und 7 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe).
Die vierte Stufe umfasst die Leistungsphase 8, die örtliche Bauüberwachung sowie die LPH 9 (Objektbetreuung).
Die Beauftragung erforderlicher weiterer Besonderen Leistungen erfolgt nach entsprechendem Planungsfortschritt als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG in den jeweiligen Stufen.
Die Leistungen ab der zweiten Leistungsstufe oder einzelne Teile der zu diesen gehörenden Leistungen kann der Auftraggeber später abrufen, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Einzelleistungen der Leistungsstufe oder Leistungen für einzelne Bauteile. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Abruf der weiteren Leistungsstufen 2-4 besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Geforderte Berufsqualifikationen: Objektplanung Ingenieurbauwerke/Technische Ausrüstung im Sinne der §§ 43 und 55 HOAI: Ingenieur/in gem. § 75 Abs. 1 VgV

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28.01.2020
Ortszeit: 10:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 19.02.2020

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 29.05.2020

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Die Präsentationstermine für die ausgewählten Bewerber finden voraussichtlich in der 13. Kalenderwoche 2020 statt.
Teilnahmebedingungen:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung gemäß den Auswahlkriterien zugelassen. Der Auswahlbogen, die Bewertungsmatrix und der Bewerbungsbogen werden digital zur Verfügung gestellt. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 Abs. 6 VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Die Auswahl erfolgt anhand der nachfolgend aufgeführten Kriterien, wobei maximal 88 Punkte erreicht werden können (siehe Bewertungsmatrix) Teilnahmeantrag:
1. Der Bewerbungsbogen einschließlich der geforderten Angaben und Nachweise und der Schriftverkehr mit der Vergabestelle sind in deutscher Sprache abzufassen. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;
2. Für den Teilnahmeantrag ist der von der Vergabestelle vorgesehene Bewerbungsbogen zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Bewerbungsbögen werden ausgeschlossen;
3. Der Bewerbungsbogen ist um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen.
Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
— Eignung.
Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot — entweder die in der Auftragsbekanntmachung oder der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages angegebenen Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise) — oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis vorzulegen.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die EEE auch für diese abzugeben.
Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
— Bieter-/Bewerbergemeinschaften.
1) Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten;
2) Bietergemeinschaften haben mit ihrem Bewerbungsbogen eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß VHB Formblatt 234 abzugeben;
3) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen;
4) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Bewerbungsbogen, ggf. in einem Organigramm, welches dem Bewerbungsbogen beigefügt wird, anzugeben;
5) Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen.
— Mehrfachbewerbungen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn der Bietergemeinschaft bzw. dem konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
— Eignungsnachweis für andere Unternehmen... Gesamttext siehe Dokument zum Download von der Vergabeplattform subreport VI.3 Zusätzliche Angaben

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Vergabekammern des Saarlandes
66119 Saarbrücken
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: [email protected]
Internet-Adresse: http://www.saarland.de3339.htm

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es gelten die Fristen nach § 160 Abs. 3 GWB. Auf § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen. Um eine Korrektur einer Entscheidung im Vergabeverfahren zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. nach Versendung der Information per Fax oder auf elektronischen Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Antrag ist ferner unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB, insbesondere § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 04.12.2019