Projektmanagement im Bauwesen

DTAD-ID: 17388247
Region:
06886 Lutherstadt Wittenberg
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Projektmanagement im Bauwesen
CPV-Codes:
Projektmanagement im Bauwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Vergabe Projektsteuerungsleistungen: Energetische Sanierung des Lutherhauses und Verbesserung der touristischen Erschließung am Osteingang der historischen Altstadt.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
22.03.2021
Frist Angebotsabgabe:
20.04.2021

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Lutherstadt Wittenberg: Projektmanagement im Bauwesen - Vergabe Projektsteuerungsleistungen: Energetische Sanierung des Lutherhauses und Verbesserung der touristischen Erschließung am Osteingang der historischen Altstadt\
Vergabe Projektsteuerungsleistungen: Energetische Sanierung des Lutherhauses und Verbesserung der touristischen Erschließung am Osteingang der historischen Altstadt.\
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CPV-Codes:\
71541000\
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Das Lutherhaus in Wittenberg, UNESCO-Weltkulturerbe und weltweit größtes reformationsgeschichtliches Museum, soll mit Blick auf die nächsten reformationsgeschichtlichen Meilensteine (von 2025: 500 Jahre Bauernkrieg/ Luthers Hochzeit über 2030: 500 Jahre Augsburger Bekenntnis und Ökumenenjubiläum bis 2046: 500 Jahre Luthers Tod) als Ort europäischer Geschichte und als Destination des nationalen und internationalen Tourismus ertüchtigt werden. Dafür soll der energieeffiziente und wirtschaftliche Betrieb des gesamten Gebäudes und der geplanten neuen Dauerausstellung, die Optimierung der passiven Gebäudesicherheit, ein attraktiver neuer Eingangsbereich und die Verbesserung der Barrierefreiheit realisiert werden. Die Bauaufgabe wird deshalb Handlungsfelder wie Bauphysik, Bauteiloberflächen, Besucherführung, Brandschutz, Denkmalschutz, Diebstahlschutz, Elektroinstallationen (Beleuchtung/ LAN), Energieeinsparung, Erschließung, Exponatschutz, Heizungsinstallation (Wärmebedarf und Verteilung), Personaleffizienz und Ver(ent)sorgung zu bearbeiten haben, um ein Ergebnis von betrieblicher Effizienz, denkmalpflegerischer Qualität und hohem Kulturgutschutz zu erreichen.\
Im Zentrum stehen 2 Maßnahmengruppen: \
1. Der Eingangs- und Empfangsbereich soll neu organisiert werden – mit klarer Orientierung für die Besucher und mit klaren funktionalen Abläufen. Die verschiedenen Ausstellungsbereiche sollen ein gemeinsames Entrée und prägnante Zuwegungen bekommen, um einen repräsentativen und zugleich nutzerfreundlichen Eingang zu gewährleisten. \
2. Die wertvolle Ausstattung inkl. Exponate der Dauerausstellung verlangt ein stabiles Raumklima mit geringen Schwankungen v.a. in Temperatur- und Luftfeuchtigkeit. Hierfür müssen bauphysikalische Maßnahmen zum Schutz vor UV- Strahlung und Staubimmissionen sowie zur Verbesserung des Wärmedurchgangs umgesetzt werden. Stichworte sind hier energetische Sanierung der Gebäudehülle (Dämmputze, Dämmung der Decken zum Dachgeschoss, Aufarbeiten der Fenster etc.), flächendeckende energiesparende Gebäudeleittechnik, energieeffiziente und konservatorisch optimierte LED-Beleuchtung und bedarfsgerechte Wärmeversorgung.\
Zur Umsetzung dieses Projekts benötigt der Auftraggeber fachliche Unterstützung durch einen erfahrenen Projektsteuerer. Die Projektsteuerungsleistungen werden in Anlehnung an das Leistungsbild und die Honorierung des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (AHO), Heft Nr. 9, Stand März 2020, 5. Auflage vergeben.\
Die in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Leistungsinhalte bauen inhaltlich auf dem in der AHO unter § 2 beschriebenen Leistungsbild für Projektsteuerungsleistungen auf. Leistungsbestandteil sollen alle Grundleistungen folgender Projektstufen und Handlungsbereiche nach § 2 sein:\
— Projektstufen 1 bis 5,\
— für alle Projektstufen gelten die Leistungsinhalte der Handlungsbereiche A bis E.\
Die genaue Aufgabenbeschreibung findet sich in der Leistungsbeschreibung.\
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Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEE0E\
Hauptort der Ausführung: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-AnhaltCollegienstraße 5406886 Lutherstadt WittenbergDeutschland\
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
2021_03
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
20.04.2021
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
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Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister\
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:\
— Angaben zum unterzeichnenden Unternehmen (gemäß Teil II A Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und jeden Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe sowie jeden reinen Eignungsverleiher.\
— Angaben über die Projektbeteiligen (gemäß Teil II B Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. d. bevollmächtigten Mitgl. d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft\
— Eigenerklärung zur Art des Teilnahmeantrags (gemäß Teil II C Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. d. bevollmächtigten Mitgl. d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft\
— Nur im Fall der Antragsabgabe durch eine Bewerbergemeinschaft: Eigenerklärung Bewerbergemeinschaft (gemäß Anlage 7 Erklärung Bewerbergemeinschaft)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v.d. Bewerbergemeinschaft für jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft\
— Nur im Fall der Antragsabgabe durch eine Bewerbergemeinschaft: Erklärung zum übernommenen Leistungsteil im Rahmen der Bewerbergemeinschaft (gemäß Teil II D Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v.d. Bewerbergemeinschaft für jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft\
— Nur im Fall des Einsatzes von Unterauftragnehmern: Eigenerklärung im Fall des Einsatzes von Unterauftragnehmern (gemäß Teil II E Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. d. bevollmächtigten Mitgl. d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft\
— Nur im Fall der Eignungsleihe: Eigenerklärung im Fall der Eignungsleihe (gemäß Teil II F Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. d. bevollmächtigten Mitgl. d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft\
— Für den Fall des Einsatzes von Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe oder eines reinen Eignungsverleihers: Verpflichtungs- und Verfügbarkeitserklärung des Unterauftragnehmers mit Eignungsleihe bzw. des reinen Eignungsleihgebers (gemäß Teil II G Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für jeden Unterauftragnehmer, der zugleich seine Eignung verleiht, und jeden reinen Eignungsverleiher\
— Verpflichtungs- und Einwilligungserklärung zur Wahrung des Datenschutzes (gemäß Teil II H Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und jeden Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe sowie jeden reinen Eignungsverleiher.\
— Eigenerklärung gemäß §§ 123, 124 und 125 GWB (gemäß Teil III A, B und C Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe sowie jeden reinen Eignungsverleiher.\
— Einverständniserklärung zur Einholung eines Auszugs aus dem Gewerbezentralregister, Wettbewerbsregister sowie sonstiger Register (gemäß Teil III D Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe sowie jeden reinen Eignungsverleiher.\
— Eigenerklärung über eine Eintragung in ein Handels- oder Berufsregister sowie sonstige Existenznachweise (gemäß Teil IV A Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und jeden Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe sowie jeden reinen Eignungsverleiher.\
— Eigenerklärung zum Sicherheitsmanagement und zu technischen und organisatorischen Maßnahmen (gemäß Teil IV D Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und jeden Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe\
— Eigenerklärung über die Einverständniserklärung, dass der Auftraggeber Bestätigungen und Nachweise von denjenigen Bewerbern anfordern kann, deren Teilnahmeantrag in die engere Wahl gekommen sind. (gemäß Teil V Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen) Diese Nachweise können sein:\
— eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen,\
— für die angegebenen Referenzen je eine Referenzbescheinigung des Referenzgebers\
— Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters betreffend die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal angeben,\
— Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder bei der Industrie- und Handelskammer\
— eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes, soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt; nicht älter als 6 Monate,\
— eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des für mich zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen; nicht älter als 6 Monate.\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft und jeden Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe sowie jeden reinen Eignungsleihgeber\
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
1. Erklärung zu den Umsätzen des Bewerbers aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Anlehnung an § 45 (1) Nr. 1 VgV (gemäß Teil IV B 1. Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft, für jeden Unterauftragnehmer, der seine Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht an den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft verleiht, und für jeden reinen Eignungsverleiher, der seine Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht an den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft verleiht.\
2. Angaben zu Versicherungen in Anlehnung an § 45 (1) Nr. 3 VgV (gemäß Teil IV B 2. Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen mit Teilnahmeantrag v. Bewerber bzw. v.d. Bewerbergemeinschaft für den Bewerber bzw. jedes Mitgl. der Bewerbergemeinschaft.\
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Der Auftraggeber verlangt einen Mindestjahresumsatz von im Mittel 400 000,00 EUR (in Worten: Vierhunderttausend). Erfüllt der Bewerber diese Vorgabe nicht, so wird sein Teilnahmeantrag ausgeschlossen.\
Das Erreichen bzw. Nichterreichen des Mindestjahresumsatzes wird wie folgt ermittelt: Die angegebenen Umsatzerlöse werden addiert und sodann durch 3 dividiert. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsatzerlöse der jeweiligen Mitglieder addiert. Bei einer Eignungsleihe in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht werden die Umsatzerlöse des Eignungsverleihers mit den Jahresumsätzen des jeweiligen Bewerbers addiert.\
Der Bieter erklärt, dass er eine oder mehrere Haftpflichtversicherung/en mit einer Mindestdeckungssumme i. H. v. 2 500 000,00 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall, 2-fach maximiert für alle Schadensfälle, die in Ausführung des zu schließenden Vertrages auftreten können, insbesondere die unten im Einzelnen genannten Versicherungsfälle, abgeschlossen hat oder vor Zuschlagserteilung abschließen und auf die Aufforderung des Auftraggebers hin vor der Zuschlagserteilung nachweisen wird.\
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Technische und berufliche Leistungsfähigkeit\
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:\
1. Nachweis zur Fachkunde bzw. Qualifikation mindestens einer Führungskraft des Bewerbers (gemäß Teil IV C 1. Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Einzureichen vom Bewerber bzw. d Bewerbergemeinschaft für dasjenige Unternehmen welches den Nachweis erbringt.\
a) Nachweis eines Studienabschlusses.\
Als Nachweis wird akzeptiert: Abschlusszeugnis eines Studiums an einer deutschen Hochschule oder gleichwertiges Studium an einer ausländischen Hochschule. Der Nachweis ist als Anlage 2.5 Nachweis Studienabschluss zu bezeichnen und einzureichen.\
b) Nachweis, dass die benannte Führungskraft eine Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung oder Zusatzausbildung im Projektmanagement mit Schwerpunkt Bau absolviert hat.\
Als Nachweis wird akzeptiert: Bescheinigung, Zertifikat o.ä. des Veranstalters. Der Nachweis ist als Anlage 2.6 Nachweis Qualifikation Projektmanagement mit Schwerpunkt Bau zu bezeichnen und einzureichen.\
2. Referenzangaben (gemäß Teil IV C 2. Teilnahmeantrag und Eigenerklärungen)\
Es werden insgesamt bis zu 3 Unternehmensreferenzen gewertet. Die Bewertungsvorgaben und Anforderungen an die Einreichungen ergeben sich aus Ziffer II.2.9) dieser Bekanntmachung.\
Zum Nachweis der jeweiligen Referenz ist das Referenzblatt Anlage 2.4 Referenzblatt Teil A zu verwenden.\
Von Bewerbergemeinschaften sind die Referenzen insgesamt nachzuweisen, das heißt der Referenznachweis ist nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln, aber für die Bewerbergemeinschaft insgesamt zu führen.\
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:\
Bezüglich 1. Nachweis zur Fachkunde bzw. Qualifikation mindestens einer Führungskraft des Bewerbers:\
Der Bewerber muss nachweisen, dass mindestens eine Führungskraft seines Unternehmens einen der nachfolgend genannten Studienabschlüsse der ebenfalls nachfolgend genannten Fachrichtungen vorweist:\
— Architektur (mindestens Master, Diplom od. gw. [nicht: Bachelor]),\
— Bauingenieurwesen (mindestens Master, Diplom od. gw. [nicht: Bachelor]),\
— Wirtschaftsingenieurwesen (mindestens Master, Diplom od. gw. [nicht: Bachelor]),\
Ferner muss er nachweisen, dass die benannte Führungskraft eine Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung oder Zusatzausbildung im Projektmanagement mit Schwerpunkt Bau absolviert hat.\
Als Nachweis wird akzeptiert: Bescheinigung, Zertifikat o.ä. des Veranstalters.\
Bezüglich 2. Referenzangaben\
Die Mindestanforderungen an den Teilnahmeantrag hinsichtlich Referenzen ergeben sich aus Ziffer II.2.9) dieser Bekanntmachung.\
Zu jeder eingereichten Referenz ist das Referenzblatt vollständig zu befüllen (bei Nichtbeachtung ist die Referenz nicht wertungsfähig).\
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Sonstiges
 
Kommunikation\
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-17840746484-6097835ebe12c776\
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen\
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.evergabe.de\
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Art des öffentlichen Auftraggebers\
Einrichtung des öffentlichen Rechts\
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Haupttätigkeit(en)\
Freizeit, Kultur und Religion\
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Angaben zu den Losen\
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein\
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Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: \
Beginn: 31.07.2021\
Ende: 31.12.2024\
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein\
\
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden\
Geplante Mindestzahl: 3\
Höchstzahl: 5\
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:\
Jeder Bewerber kann so viele Referenzen nachweisen, wie er möchte. Der Auftraggeber wird jedoch maximal 3 Unternehmensreferenzen bewerten, daher kann ein Bewerber bis zu 180 Punkten erreichen (= 60 Punkte je Referenz mal 3 Referenzen). Reicht ein Bewerber mehr als 3 Unternehmensreferenzen ein, so hat er die Reihenfolge festzulegen, in der die Referenzen gewertet werden sollen. Bei Punktegleichheit entscheidet das Los.\
Der Teilnahmeantrag ist nur dann wertungsfähig, wenn 3 einzureichenden Unternehmensreferenzen – eigenständig oder in Summe – die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:\
— Projektsteuerung im Umfang von zumindest einer Projektstufe mit wesentlichen Grundleistungen aus mindestens 2 Handlungsbereichen,\
— Projektsteuerung in einem unter Denkmalschutz stehenden Hochbauprojekt,\
— Projektsteuerung in einem Sanierungsvorhaben im Hochbau,\
— Leistungen des Fördermittelmanagements (Antragstellung, Abrechnung oder Mittelabrufe und Verwendungsnachweiserstellung),\
— Durchführung bzw. Abwicklung von mindestens einer europaweiten Vergabe von Planungsleistungen (1 Vergabeverfahren bzw. 1 Los),\
— Durchführung bzw. Abwicklung von einer nationalen oder europaweiten Vergabe von Bauleistungen als Offenes Verfahren oder Öffentliche Ausschreibung (1 Vergabeverfahren bzw. 1 Los).\
Jede Referenz wird nach den folgenden 4 Kriterien bewertet.\
1. Unternehmensreferenz Projektsteuerung Hochbauprojekt Sanierung:\
Erbrachte Leistungen nach AHO:\
— Projektstufe 1 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 2 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 3 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 4 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 5 (A-E): 2 Punkte.\
Projektvolumen, brutto:\
— über 7 000 000 EUR: 6 Punkte,\
— über 4-7 Mio. EUR: 4 Punkte,\
— 1,5-4 Mio. EUR: 2 Punkte,\
— unter 1,5 Mio. EUR: 0 Punkte.\
Je gewerteter Referenz kann der Bewerber bis zu 16 Punkte erlangen\
2. Unternehmensreferenz Projektsteuerung Hochbauprojekt Denkmalschutz:\
Erbrachte Leistungen nach AHO:\
— Projektstufe 1 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 2 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 3 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 4 (A-E): 2 Punkte,\
— Projektstufe 5 (A-E): 2 Punkte.\
Projektvolumen, brutto:\
— über 7 000 000 EUR: 6 Punkte,\
— über 4-7 Mio. EUR: 4 Punkte,\
— 1,5-4 Mio. EUR: 2 Punkte,\
— unter 1,5 Mio. EUR: 0 Punkte.\
Je gewerteter Referenz kann der Bewerber bis zu 16 Punkte erlangen\
3. Unternehmensreferenz Fördermittelmanagement\
Erbrachte Leistung:\
— Erstellung des Fördermittelantrags: 4 Punkte,\
— Durchführen der Fördermittelabrechnung: 3 Punkte,\
— Erstellen der Mittelabrufe und Endverwendungsnachweise: 3 Punkte,\
Projektvolumen, brutto:\
— über 7 000 000 EUR: 6 Punkte,\
— über 4-7 Mio. EUR: 4 Punkte,\
— 1,5-4 Mio. EUR: 2 Punkte,\
— unter 1,5 Mio. EUR: 0 Punkte,\
Je gewerteter Referenz kann der Bewerber bis zu 16 Punkte erlangen\
4. Unternehmensreferenz Vergaben\
Menge der durchgeführten europaweiten Vergabeverfahren für Planungsleistungen bei dem angegebenen Bauvorhaben:\
— 4 Vergabeverfahren/Lose oder mehr = 4 Punkte,\
— 3 Vergabeverfahren/Lose = 3 Punkte,\
— 2 Vergabeverfahren/Lose = 2 Punkte,\
— 1 Vergabeverfahren/Los = 1 Punkt,\
Menge der durchgeführten Vergabeverfahren für Bauleistungen bei dem angegebenen Bauvorhaben; berücksichtigt werden nur offene Verfahren oder öffentliche Ausschreibungen:\
— 8 Vergabeverfahren/ Lose oder mehr = 8 Punkte,\
— 7 Vergabeverfahren/ Lose = 7 Punkte,\
— 6 Vergabeverfahren/ Lose = 6 Punkte,\
— 5 Vergabeverfahren/ Lose = 5 Punkte,\
— 4 Vergabeverfahren/ Lose = 4 Punkte,\
— 3 Vergabeverfahren/ Lose = 3 Punkte,\
— 2 Vergabeverfahren/ Lose = 2 Punkte,\
— 1 Vergabeverfahren/ Los = 1 Punkt.\
Je gewertete Referenz kann der Bewerber bis zu 12 Punkte erlangen.\
\
Angaben über Varianten/Alternativangebote: \
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein\
\
Angaben zu Optionen: \
Optionen: ja\
Beschreibung der Optionen:\
Stufenvertrag\
\
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: \
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein\
\
\
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal\
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind\
\
Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs\
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote\
\
Angaben zur Verhandlung\
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen\
\
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)\
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja\
\
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge\
Tag: 20.04.2021\
Ortszeit: 12:00\
\
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber\
Tag: 03.05.2021\
\
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können\
Deutsch\
\
Bindefrist des Angebots\
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 07.08.2021\
\
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags\
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein\
\
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren\
Landesverwaltungsamt 1. und 2. Vergabekammer\
Ernst-Kamieth-Straße 2\
Halle (Saale)\
06112\
Deutschland\
\
Einlegung von Rechtsbehelfen\
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:\
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen ab Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer Sachsen-Anhalt zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Sind mehr als 15 Tage vergangen, so ist der Antrag insoweit unzulässig. Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Diese Geltendmachungsfrist verkürzt sich nach Maßgabe von § 135 Abs. 2 S. 2 GWB auf 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Das Zuschlagsverbot nach § 169 Abs. 1 GWB entfällt unter den Voraussetzungen des § 169 Abs. 4 S. 1 GWB; Unternehmen haben die Reaktionsmöglichkeit nach § 169 Abs. 4 S. 2 GWB (§ 169 Abs. 4 S. 1-3 GWB).\
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Tag der Absendung dieser Bekanntmachung\
Tag: 17.03.2021\
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