Riederwaldtunnel - Fahrleitungsarbeiten

DTAD-ID: 15175696
Region:
60311 Frankfurt am Main (Altstadt)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Straßenbauarbeiten, Abbruch-, Sprengarbeiten
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die vorbereitende Maßnahme für die Errichtung des Tunnelbauwerks, hier Anteil Querungen Trassenfreimachung Gleisdreieck BH Ost U4 und U7. Um die Trassenfreimachung für den Bau des Tunnels in offener Bauweise ermög…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
15.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
29.05.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Riederwaldtunnel - Fahrleitungsarbeiten - Riederwaldtunnel - Fahrleitungsarbeiten
U4/U7 NRM Querungen, Stadtbahnstrecke C, Riederwaldtunnel
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die vorbereitende Maßnahme für die
Errichtung des Tunnelbauwerks, hier Anteil Querungen Trassenfreimachung
Gleisdreieck BH Ost U4 und U7.
Um die Trassenfreimachung für den Bau des Tunnels in offener Bauweise
ermöglichen zu können, müssen Leerrohrtrassen verlegt werden die wie im
Anhang im Plan aufgezeigt die Gleise von der U4 und U7 auf der Höhe des
Gleisdreiecks kreuzen.
Hierfür muss für Stromfreiheit auf der FL und TS gesorgt werden an den
vorgesehen Querungen.
Die Ausschreibung umfasst dabei lediglich die Kabel der
Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) die für den weiteren
Stadtbahnbetrieb erforderlich sind und den Rückbau von weiteren Kabeln.
Erfüllungsort:
60311 Frankfurt/M
Lose:
Unterteilung in Lose: ja. Angebote können eingereicht werden für
alle Lose
Art und Umfang der einzelnen Lose:
Los 1:
Los 2:
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Nachprüfstelle:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
Tel.:+49 6151126601 Fax:+49 6151125816
Sonstige Angaben:
1. Bietergemeinschaften (BIGE) sind zugelassen:
Die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit (Fachkunde) müssen von
dem Partner der BIGE vorgelegt werden, der das jeweilige Gewerk später
ausführt. Die Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und zur
Zuverlässigkeit sind von jedem Mitglied der individuell vorzulegen.
2. Angebotsabgabe:
Bei Abgabe des Angebotes in Papierform muss dieses 2-fach und als
GAEB-Datei abgegeben werden.
3. Versicherungspflicht :
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, eine Betriebs- und
Umwelthaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 5
Mio. pauschal für Personen- und Sachschäden sowie EUR 100.000 für
Vermögensschäden je 2-fach maximiert p.a. (für
Betriebshaftpflichtversicherung) bzw. EUR 5 Mio. für Personen-/ Sach-
und mitversicherte Vermögensschäden, 1-fach maximiert p.a.
(Umwelthaftpflichtversicherung) abzuschließen und nachzuweisen.
4. Urkalkulation:
Die Bieter sind verpflichtet, die Urkalkulation ihrer Angebote vor
Erteilung des Zuschlag im Falle einer Preisprüfung auf Anforderung des
Auftraggebers an diesen herauszugeben. Der Auftraggeber wird von dem
Auftragnehmer die Übergabe der Urkalkulation in einem verschlossenen
Umschlag unmittelbar nach Zuschlagserteilung verlangen. Für den
Auftragnehmer die vertragliche Verpflichtung eine Urkalkulation auf
Verlangen vorzulegen.
5. Beachtung der AVA-Richtlinie der VGF:
Im Falle einer Auftragserteilung ist die weitere Abwicklung gemäß
AVA-Richtlinie der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main
mbH zwingend einzuhalten. Diese Richtlinie wird den Bietern als Teil
der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Alle Auftragnehmer, die nicht ARRIBA bauen/planen oder ein anderes
nicht GAEB XML 3.1 fähiges AVA-System einsetzen, können die CD-ROM "VGF
Mengen" für 180,00 EUR zzgl. MwSt. erwerben. Bei Angebotsabgabe ist die
Bekanntgabe der Kaufabsicht mitzuteilen. Der Bieter erklärt sich bei
Angebotsabgabe damit einverstanden, dass im Falle eines Erwerbs die
Firmenanschrift an den Soft-warehersteller weitergegeben wird und er
sich zu Lizenzierungszwecken bei der Firma RIB Software AG, Stuttgart,
registrieren lassen muss. Die AVA-Richtlinie der VGF wird als Anlage
den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.
6. Für Bauwerke ist eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren vorgesehen.
7. Nachforderungen:
Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingegangenen Angebote
zunächst summarisch auf Vollständigkeit sowie auf rechnerische und
fachliche Richtigkeit prüfen. Fehlen geforderte Erklärungen oder
Nachweise und wird das Angebot nicht entsprechend § 16 Absatz 1 oder 2
VOB/A ausgeschlossen, verlangt der Auftraggeber die fehlenden
Erklärungen oder Nachweise nach. Dies gilt ausdrücklich auch für den
Fall, dass die Angebote nicht ordnungsgemäß vorliegen und zwar auch bei
fehlenden Angaben auf Formblättern, widersprüchlichen Angaben auf
Formblättern sowie der Einreichung von Kopien statt Originalen, sofern
Originale erforderlich sind. Das Recht zur Nachforderung besteht jedoch
nicht bei fehlenden Preisangaben. Die fehlenden Nachweise sind
spätestens innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung durch
den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der
Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Werden die
Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, ist das
Angebot auszuschließen. Das Recht zur Nachforderung von Unterlagen
begründet keine Verantwortung der Auftraggeberin für die
Vollständigkeit der Angebote. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig
versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Die Bieter
bleiben für den Nachweis ihrer Eignung und die Vollständigkeit ihres
Angebotes allein verantwortlich. Macht die Auftraggeberin von ihrem
allgemeinen Nachforderungsrecht keinen Gebrauch, werden der Wertung der
Angebote nur die Dokumente zu Grunde gelegt, die bis zum Ablauf der
Angebotsfrist vorlagen.
8. Hinweispflicht bei Unvollständigkeit oder Unklarheiten:
Die Bieter haben sich von der Vollständigkeit der ihnen überlassenen
Unterlagen zu überzeugen. Bei Unvollständigkeit der Unterlagen haben
sie die Auftraggeberin in Textform unverzüglich darüber zu
unterrichten. Enthalten die Vergabeunterlagen nach
Auffassung der Bieter Unklarheiten, so haben die Bieter die
Auftraggeberin unverzüglich und vor Abgabe ihrer Angebote in Textform
darauf hinzuweisen. Ferner haben die Bieter die Auftraggeberin auf
eventuelle Widersprüche in den Verdingungsunterlagen unverzüglich in
Textform aufmerksam zu machen. Gleiches gilt, falls die Bieter der
Auffassung sind, dass die Unterlagen gegen geltendes Recht verstoßen.
9. Das Stellen von Bieterfragen bzw. das Anfordern der
Ausschreibungsunterlagen ist bis zum 24.05.2019 (12:00 Uhr) möglich.
10. Bieterfragen
Die Stellung und Beantwortung von Bieterfragen hat ausschließlich über
das Online-Portal www.deutsche-evergabe.de zu erfolgen. Hierfür hat
sich der Bieter auf dem besagten Online-Portal zu registrieren und für
diese Ausschreibungen anzumelden. Er wird dann über alle
vorangegangenen und zukünftigen Bieterfragen sowie zu den dazu
ergangenen Antworten informiert.
11. Die von der VGF zur Verfügung gestellten Formulare (HVA-B, sowei
Anlagen) sind zwingend, sofern in dieser Veröffentlichung nicht anders
erwähnt, zu verwenden.
12. Es darf pro Bieter maximal ein Angebot abgegeben werden.
nachr. HAD-Ref. : 26/68
nachr. V-Nr/AKZ : VGF 99/19