Sanierung Mittelspannungsring

DTAD-ID: 18674063
Region:
20099 Hamburg (Hamburg-Altstadt)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Elektrische, elektronische Ausrüstung, Blitzschutzarbeiten, Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, Kabel, Draht, zugehörige Erzeugnisse, Kabelinfrastruktur, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten, Blitzableiter, Ersatzteile, Elektroinstallationsarbeiten, Abbruch-, Sprengarbeiten, Installation von Brandmeldeanlagen, Brandschutz
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
\ Das Gebäude wird vom hochschulinternen Mittelspannungsring über zwei Transformatoren zu je 500 kVA versorgt. Die Mittelspannungsschaltanlage sowie die Transformatorräume sind vom NSHV-Raum aus zugänglich. Die bestehende Niederspannungshauptverteil…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
01.04.2022
Frist Angebotsabgabe:
14.04.2022

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sanierung Mittelspannungsring - \
Das Gebäude wird vom hochschulinternen Mittelspannungsring über zwei Transformatoren zu je 500 kVA versorgt. Die Mittelspannungsschaltanlage sowie die Transformatorräume sind vom NSHV-Raum aus zugänglich. Die bestehende Niederspannungshauptverteilung (NSHV), Baujahr laut Typenschild 1971, soll 2022 vollständig durch eine moderne Anlage ersetzt werden. Im Zuge der Arbeiten wird der bestehende Blindstromkompensationsschrank ebenfalls entfernt, da er außer Betrieb ist und nach Information des Betreibers nicht benötigt wird. Die 50 Jahre alte NSHV hat die Lebenserwartung an eine solche Anlage weit überschritten (siehe Info-Blatt 4.2 „Lebensdauer von Bauteilen und Bauteilschichten“, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung). Ersatzteile sind nur noch in begrenztem Umfang verfügbar. Die Anlage entspricht in keinster Weise den heutigen Standards hinsichtlich der Personen- und Betriebssicherheit. Aufgrund des Vorgenannten ist der Austausch der NSHV vorgesehen. Die Maßnahme soll in den Sommersemesterferien 2022 umgesetzt werden, da hier kein regulärer Lehrbetrieb stattfindet. Erläuterung der Leistungen nach Kostengruppen:\
440 Starkstromanlagen 441 Hoch- und Mittelspannungsanlagen Die Transformatoren müssen im Zuge der Arbeiten frei- und wieder zugeschaltet werden.\
442 Eigenstromversorgungsanlagen Das Gebäude verfügt über kein Notstromaggregat. Für die Dauer der Bauarbeiten soll auf der Fläche hinter dem Gebäude vorübergehend eine Ersatzstromversorgung aufgestellt werden. Damit versorgt werden Baustrom sowie Sicherheitsbeleuchtung, Brandmeldeanlage, Abluft für Gefahrstoffschränke und ggf. weitere unentbehrliche Verbraucher. Als Aufstellort für die Ersatzstromanlage kommt die dem 2. UG niveaugleich liegende Liefervorfahrt infrage.\
443 Niederspannungsschaltanlagen Die räumlichen Gegebenheiten erlauben es nicht, die Bestandsanlage während des Aufbaus der Neuanlage weiter zu betreiben. Daher muss zunächst die Bestandsanlage freigeschaltet, demontiert und abtransportiert werden, bevor die Neuanlage aufgebaut werden kann. Parallel zur Demontage der NSHV wird der Blindstromkompensationsschrank ebenfalls abgebaut und abtransportiert\
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Die neue NSHV wird als stahlblechgekapselte Niederspannungsschaltanlage in freistehender Ausführung als Energie-Schaltgerätekombination (PSC) nach DIN EN 61439-1/-2 in Schutzklasse I geplant. Sie erhält folgenden prinzipiellen Aufbau: • Zwei Trafo-Einspeisefelder mit offenen Leistungsschalter in Einschubtechnik • Ein Abgangsfeld mit offenem Leistungsschalter in Einschubtechnik zur Versorgung von Verteilung 2.1K.03 • Zwei Abgangsfelder mit NH-Sicherungslasttrennleisten in Festeinbau und Sicherungslasttrennschaltern zur Hutschienenmontage, Gr. D02 für Kleinabgänge • Alle Leistungsschalterfelder erhalten Multifunktionsmessgeräte • Alle NH-Sicherungslasttrennleisten erhalten 1-pol. Amperemeter mit Schleppzeiger • Kabeleinführungen generell von unten Aufgestellt wird die neue Anlage über dem bestehenden Kabelgraben. Die NH-Sicherungslasttrennleisten der Abgangsfelder werden senkrecht angeordnet und im unteren Bereich der Felder an Klemmen geführt. Dies bietet den Vorteil, dass die entsprechenden Abgangskabel wie bisher angeschlossen werden können und ein Verlängern nur in Ausnahmen erforderlich wird. Der Umbau erfolgt im Wesentlichen in folgenden Schritten: 1. Vorbereitungen: Beschriften der Kabel, Transport der neuen Verteilerfelder in die Nähe des Aufstellortes 2. Freischaltung (Abschaltung der Stromversorgung) der Bestandsanlage, Demontage und Transport aus dem NSHV-Raum heraus 3. Aufstellung der neuen Anlage auf den Fußboden über den Kabelgraben 4. Anschluss der Abgangskabel 5. Messungen, Inbetriebnahme (Zuschaltung der Stromversorgung)\
444 Niederspannungsinstallationsanlagen Die Rauminstallation bleibt unverändert, somit sind zu dieser Kostengruppe keine Maßnahmen geplant.\
445 Beleuchtungsanlagen Keine Maßnahmen vorgesehen.\
446 Blitzschutz- und Erdungsanlagen Äußere Blitzschutzmaßnahmen sind nicht vorgesehen. Der innere Blitzschutz wird in der NSHV als Überspannungsschutz mit Kombiableitern (Typ 1 + 2) ausgeführt.\
449 Starkstromanlagen, sonstiges Keine Maßnahmen vorgesehen.\
450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen Keine Maßnahmen geplant HINWEIS: Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.
Erfüllungsort:
Berliner Tor 5, 20099 Hamburg
Lose:
nein
Planungsleistungen
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen:\
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt.\
Vergabeunterlagen werden auch elektronisch zur Verfügung gestellt.\
Es werden nur / auch schriftliche Angebote (in Papierform) akzeptiert.\
Sofern das Vergabeverfahren elektronisch über das e-Vergabe-System „eVa“ durchgeführt wird,\
werden nur / auch elektronische Angebote in folgender Form akzeptiert:\
mit fortgeschrittener elektronischer Signatur\
mit qualifizierter elektronischer Signatur\
in Textform nach § 126b BGB\
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Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):\
Anschrift:\
GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH\
Frau Mandy Herrmann\
Geschäftsführung\
An der Stadthausbrücke 1\
20355 Hamburg\
Fax: 040 / 427 310 137\
Anfragen von Bietern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf den folgenden Homepages veröffentlicht:\
Zentrale Veröffentlichungsplattform: https://hamburg.de/bauleistungen\
und\
Homepage des Unternehmens GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH: https://gmh-hamburg.de/ausschreibungen\
Ein Versand der Auskunftserteilungen per E-Mail erfolgt nur dann automatisch aus der elektronischen Vergabe, sofern Sie als Bieter im Bieterportal registriert sind und als solcher angemeldet auf die Ausschreibung zugegriffen haben.\
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Zum Schutz aller mit der Leistungserbringung befassten Personen sowie der sich vor Ort aufhaltenden Personen vor den Risiken, die mit COVID-19 einhergehen können, wird auf das den Vergabeunterlagen beigefügte „Hinweisblatt: Handhabung von Bauablaufstörungen“ verwiesen. Es ist ausschließlich die elektronische Angebotsabgabe über den Bieterassistenten zugelassen. Informationen zum Verfahren ab Angebotsöffnung werden elektronisch über die Bieterkommunikation der eVergabe übermittelt. Das Eröffnungsprotokoll steht allen am Verfahren beteiligten Bietern nach Öffnung der Angebote über den Bieterassistenten zum eigenen Download zur Verfügung. Sie finden die Datei im Register „Meine Angebote“ in der Spalte „Dokumente“. Bieter, die aufgrund technischer Schwierigkeiten im Bearbeitungspunkt „Produkte/Leistungen“ des Bieterassistenten der eVergabe keine GAEB84-Datei hochladen können, werden in der Niederschrift aktuell lediglich namentlich, jedoch ohne Angabe der Angebotssumme, angegeben. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass dieses Vorgehen nicht zum Ausschluss des Angebots führt, sofern die Anforderungen des § 13 VOB/A erfüllt sind. Sofern im Rahmen der Angebotsabgabe ein bepreistes LV als Anlage in der eVergabe abgegeben wird, gilt das Angebot als form- und fristgerecht eingereicht. Um die Transparenz des Verfahrens herzustellen, erhalten alle Bieter zeitnah nach der Submission eine Besondere Niederschrift, die Angaben über die fehlende Angebotssumme erhält, über die Bieterkommunikation der eVergabe. Diese besondere Niederschrift gilt daher zusätzlich zu dem im eVergabe-System bereitgestellten Öffnungsprotokoll. Um die Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten, erfolgt die rechnerische Prüfung der Angebote unter Berücksichtigung des zum Zeitpunkt der Angebotsöffnung gültigen Umsatzsteuersatzes. In diesem Zuge werden auch die ggf. unterschiedlichen Steuersätze, die den Angeboten zugrunde liegen, bereinigt. Das „Merkblatt Umsatzsteuer Stand 15.01.2021“, welches als Anlage in der eVergabe zur Verfügung steht, wird ergänzender Vertragsbestandteil.\
Bei der Rechnungsstellung ist zu beachten, dass der Umsatzsteuersatz zum Zeitpunkt der Ausführung des Umsatzes maßgebend ist. Steuerrechtlich ausgeführt wird der Umsatz mit der Vollendung des Werkes bzw. der Verschaffung der Verfügungsmacht, d.h. regelmäßig mit der Abnahme