Sanierung, Rückbau und Geländeprofilierung

DTAD-ID: 18245011
Region:
45279 Essen (Freisenbruch)
Auftragsart:
Öffentliche Auftraggeber
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung, Elektrische, elektronische Ausrüstung, Wasser-, Kanalbauarbeiten, Sonstige Baustoffe, Zubehör, Dachdeckarbeiten, Landschaftsgärtnerische Arbeiten, Müllbehandlung, Recyclingdienste, Tischler-, Zimmererarbeiten, Aushub-, Erdbewegungsarbeiten, Elektroinstallationsarbeiten, Abbruch-, Sprengarbeiten, Kanalisationsarbeiten, Baustelleneinrichtung, Gerüstarbeiten, Einbau von Türen, Fenstern, Zubehör, Beton-, Stahlbetonarbeiten, Sondermülldienstleistungen, Fundamentierungsarbeiten, Fenster, Türen, etc. aus Kunststoff, Müllentsorgung, Fenster, Türen, etc. aus Holz, Straßenbauarbeiten, Container, Behälter aus Metall, Trockenbau, Abdichtungs-, Dämmarbeiten, Überholungs-, Sanierungsarbeiten
CPV-Codes:
Vergabeordnung:
Bauauftrag (VOB)
Kurzbeschreibung:
Sanierung, Rückbau und Geländeprofilierung\ Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen beabsichtigt den\ Rückbau eines Wohnhauses mit samt Anbauten an der Bochumer\ Landstraße 372 in 45279 Essen Freisenbruch, um Straßenbauarbeiten im\ Kreuzungs…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
29.11.2021
Frist Angebotsabgabe:
21.12.2021

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Sanierung, Rückbau und Geländeprofilierung - BV Rückbau Bochumer Landstraße 372\
Sanierung, Rückbau und Geländeprofilierung\
Das Amt für Straßen und Verkehr der Stadt Essen beabsichtigt den\
Rückbau eines Wohnhauses mit samt Anbauten an der Bochumer\
Landstraße 372 in 45279 Essen Freisenbruch, um Straßenbauarbeiten im\
Kreuzungsbereich Bochumer Landstraße/Sachsenring vorzubereiten.\
Das Gebäude liegt auf einem Grundstück der Stadt Essen. Bei dem\
Gebäude handelt es sich um ein Wohnhaus (Einfamilienhaus). Auf dem\
Gelände befindet sich ebenfalls eine 10 KV-Schaltanlage der Westnetz\
GbmH.\
Das Gebäude ist vollständig unterkellert. Gebäuderückseitig ist eine\
Terrasse vorhanden. Anschließend an die Terrasse befinden sich 3\
Holzschuppen.\
Das gesamte Gebäude sowie die im Garten befindlichen Holzschuppen\
gehören zum Umfang der Rückbauarbeiten. Die auf dem Gelände\
befindliche Schaltanlage wird durch die Westnetz GmbH zurückgebaut\
und ist nicht Gegenstand der Betrachtung.\
Die Grundfläche des abzubrechenden Wohnhauses beträgt ca.\
70 m2 mit Raumhöhen von 1,7 m (KG), 2,9 m (EG) und 2,35 m\
(OG). Daraus ergibt sich ein umbauter Raum von ca. 540 m3 für\
das Wohnhaus. Die Nebengebäude sind aus Holz errichtet und\
stehen auf Punktfundamenten. Das Nebengebäude, direkt neben\
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dem Hauptgebäude, weist eine Grundfläche von ca. 10 m2 und einer\
Raumhöhe von ca. 2,1 m auf. Es ist mit einem Flachdach ausgestattet\
(Eindeckung besandete Dachbahn). Es ist mit einem Kunststofffenster\
und einem Holzfenster ausgestattet. Die Zugänglichkeit erfolgt über\
eine Holztür. Das Nebengebäude neben der 10-KV-Schaltanlage besitzt\
eine Grundfläche von ca. 12 m2, ist mit Kunststofffenstern und einer\
Holzzugangstür ausgestattet. Es besitzt ein Satteldach und ist mit\
Ziegeln eingedeckt. Östlich der 10-KV-Schaltanlage ist eine ehemalige\
Vogelvoliere vorhanden. Diese ist aus Holz errichtet worden. Teilweise\
ist Plexiglas und Drahtgitter verwendet worden. Die Zugänglichkeit erfolgt\
über eine Holztür neben einem Holzfenster. Das Dach besteht aus\
gewelltem Plexiglas.\
Südlich der 10-KV-Schaltanlage befindet sich eine Grünfläche, welche\
ebenfalls zum Grundstück gehört. Hier kann die BE errichtet werden.\
Der Untergrund muss für die Nutzung der Fläche im Vorfeld hergerichtet\
werden.\
Der Rückbau soll so erfolgen, dass die verschiedenen Abfallfraktionen\
gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz separiert werden können. Vor dem\
Gebäudeabbruch sind daher im Zuge einer Schadstoffsanierung\
belastete Bauprodukte zu demontieren und fachgerecht zu entsorgen.\
Die Durchführung der Sanierungs- und Abbrucharbeiten soll\
unverzüglich nach Auftragserteilung begonnen werden.Der Rückbau inkl.\
Schadstoffsanierung ohne Verfüllen, Verdichten und Beräumung des\
Baufeldes ist innerhalb von 8 Wochen abzuschließen. Für das Verfüllen,\
Verdichten und die Beräumung der Baustelle ist eine weitere Woche\
vorgesehen.\
Um den konventionellen Abbruch durchführen zu können sind\
Straßensperrungen notwendig. Dafür muss die Rechtsabbiegerspur\
vom Sachsenring und die rechte Spur der Bochumer Landstraße\
partiell gesperrt werden. Die Sperrung der Straßen wird durch den AN\
durchgeführt.\
Ausgangssituation:\
Das Wohngebäude sowie die auf dem Gelände befindlichen\
Nebengebäude\
sollen zurückgebaut werden. Der Rückbau soll so erfolgen, dass die\
verschiedenen Abfallfraktionen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz\
separiert\
werden können.\
Vor dem Gebäudeabbruch sind im Zuge einer Schadstoffsanierung\
belastete Bauprodukte zu demontieren und fachgerecht zu entsorgen.\
Folgende schadstoffhaltigen Bauprodukte sind von den Arbeiten\
betroffen:\
Asbest:\
- Asbestzementfensterbänke\
- Asbestzementwellplatten\
- Asbestzementrohre\
- Asbestzementplatten\
- asbesthaltige Kaminrevisionsklappen\
KMF:\
- Mineralwolledämmung - als Rohrisolierung um Versorgungsleitungen\
- Mineralwolledämmung - als Dämmung auf Gipskartonabhangdecken\
- Mineralwolledämmung - als Dämmung in Leichtbauwänden\
- Mineralwolledämmung - als Dämmung in Zwischendecken\
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- Mineralwolledämmung - als Dämmung im Wand- und Dachaufbau der\
Nebengebäude\
Unmittelbar nach Auftragserteilung ist dem Bauherren sowie der\
Bauleitung\
unaufgefordert ein Bauzeitenplan (tabellarisch und als\
Gantt-Diagramm/Balkendiagramm), die Arbeitsanweisungen, ein\
Baustelleneinrichtungsplan sowie ein Entsorgungskonzept (wohin welche\
Baustoffe entsorgt werden) vorzulegen. Diese Unterlagen müssen\
spätestens 5 Tage vor Aufnahme der Arbeiten beim AG und der\
Bauleitung\
vorliegen.\
Die vorgegebenen Zeiten sind zwingend einzuhalten. Es ist dafür zu\
sorgen,\
dass für die Einhaltung des Zeitplans ausreichend Personal und\
Arbeitsmaterial zur Verfügung steht.\
Um Verzögerungen zu vermeiden, sind die Arbeiten sofort nach\
Auftragserteilung durch den AN (Bieter) bei den zuständigen Behörden\
(Berzirksregierung) anzumelden. Die Anmeldung ist dem AG (Stadt\
Essen)\
nachzuweisen. Die Kosten hierfür sind einzukalkulieren.\
Folgende Arbeitsschritte sind auszuführen:\
- Beweissicherung inkl. Fotodokumentation des Geländes sowie der an\
die abzubrechenden Gebäude befindliche Nachbargebäude. An\
vorhandenen Rissen (der umgebenden Bebauung) sind exemplarisch\
zwei Rissmonitore anzubringen und die Entwicklung zu\
dokumentieren (Die Abstimmung mit den jeweiligen\
Gebäudeeigentümern hat durch den AN zu erfolgen)\
- Einrichten der Baustelleneinrichtungsfläche\
- Entrümpeln des Gebäudes sowie der Nebengebäude\
- Durchführung der Schadstoffsanierung sowie Demontage der\
entsorgungsrelevant belasteten Bauprodukte\
- Entkernung der Gebäude sowie Separierung der Bauprodukte gemäß\
Kreislaufwirtschaftsgesetz\
- konventioneller Rückbau der Gebäude\
- durchörtern der Bodenplatte an der nördlichen und westlichen\
Außenwand\
- anböschen der Baugrube an der östlichen und nördlichen Seite (ca.\
30 Grad Böschungswinkel) an die verbleibenden Kellerwände angepasst\
- Verfüllen und Verdichten der Baugrube\
- Beräumung der Baustelle\
Nach diesen Bestimmungen hat der mit der Sanierung beauftragte\
Unternehmer insbesondere\
- eine Arbeitsanweisung aufzustellen, die neben den betrieblichen\
Maßnahmen insbesondere auch alle erforderlichen Arbeits- und\
Umweltschutzmaßnahmen enthält, die getroffen werden, damit auch\
Dritte nicht gefährdet werden können,\
- die Arbeiten der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörde und der\
Berufsgenossenschaft rechtzeitig anzuzeigen,\
- einen Aufsichtsführenden und einen Vertreter einzusetzen, der mit den\
Arbeiten und den dabei auftretenden Gefahren sowie mit den\
erforderlichen Schutzmaßnahmen vertraut ist (Sachkunde nach TRGS\
519, Sachkunde nach DGUV-Regel 101-004 (ehemals BGR 128) /\
TRGS 524). Der Aufsichtsführende oder sein Vertreter muss während\
der Arbeitszeit ständig auf der Baustelle anwesend sein und darf nur aus\
wichtigem Grund nach vorheriger Absprache mit dem AG gewechselt\
werden. Lassen Durchführung und Ablauf der Bauarbeiten erkennen,\
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dass die Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht werden, ist der AN\
auf Verlangen des AG verpflichtet, Bauleitungskräfte auszuwechseln.\
Der Aufsichtsführende hat insbesondere zu verhindern, dass mit den\
Arbeiten begonnen bzw. fortgefahren wird, bevor die in der\
Arbeitsanweisung festgelegten Maßnahmen getroffen sind,\
- einen Wechsel des Aufsichtsführenden ist dem AG und der\
Fachbauleitung schriftlich mitzuteilen,\
- die Einhaltung der Arbeitsanweisung zu überwachen und Unbefugte von\
der Arbeitsstelle fernzuhalten,\
- seine Arbeitnehmer über die beim Umgang mit Asbest, KMF, u.a.\
Gefahrstoffen auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen zu\
ihrer Abwendung vor der Beschäftigung zu unterweisen,\
- dafür zu sorgen, dass der Gesundheitszustand der mit der Sanierung\
Betrauten arbeitsmedizinisch überwacht ist und wird,\
- Arbeitsbereiche zu kennzeichnen und mit Warnhinweisen zu versehen.\
- Erstellung von tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilungen\
Der AN hat zur Abwendung von Gesundheitsgefahren als persönliche\
Schutzausrüstung, Atemschutzgeräte entsprechend DGUV Regel\
112-190\
bzw. DGUV Regel 112-191, 112-193 und DGUV-Regel 112-195 Helm,\
Handschuhe mit Stulpen und Arbeitssicherheitsschuhe in ausreichender\
Menge vorzuhalten und bereitzustellen.\
Die schadstoffhaltigen u.a. Sonderabfälle sind am Arbeitsplatz in dichten\
Behältern so zu sammeln, dass ein Umfüllen vermieden wird. Die\
Behälter\
sind zu kennzeichnen und in einer gesicherten Weise aus dem\
Arbeitsbereich in bereitgestellte, vor Zugriff gesicherte Container\
abzulegen.\
Aufgrund der ermittelten und bereits dargestellten Schadstoffsituation ist\
in\
Abstimmung mit den zuständigen Ordnungsbehörden das im Folgenden\
dargestellte prinzipielle Vorgehen festgelegt worden.\
1. Baustelleneinrichtung\
2. vorbereitende Maßnahmen\
3. Schadstoffsanierung\
4. Abbruchphasen:\
4.1 Abbruchvorbereitung (Sicherung, Entleerung,\
Reinigen und Freischaltung von Medienleitungen\
(Strom, Gas, Öl, Wasser, Abwasser, Telefon,\
Produktleitungen, etc.))\
4.2 selektiver Rückbau\
Separation von Bauteilen und Baustoffen\
(Schadstoffsanierung und Entkernung)\
4.3 Ausbau zugänglicher, wiederverwertbarer Bauteile\
und nichtgebäudeverbundener Ver- und\
Entsorgungsleitungen\
4.4 Ausbau gebäudeverbundener, nicht\
schadstoffbelasteter Bausubstanz im Zuge der\
Entkernung des Bauwerks mit Trennung nach\
Abfallarten in verwertbare und nicht verwertbare\
Anteile\
4.5 Fortlaufend: Abfuhr und Entsorgung der separierten\
Bauteile und Baustoffe\
5. Konventioneller Rückbau:\
5.1 vorbereitende Arbeiten für den Abbruch bzw. die Demontage des\
Rohbauwerks (z.B. Freistemmen,\
Schlitzen, Bohren, Trennen von Bewehrungen und\
Bauteilverbindungen)\
5.2 Abbruch / Demontage des Gebäudes (Schneiden-\
25.11.2021 08:52 Uhr - VMS 9.8.3.4\
bzw. Beißverfahren (Hydraulikabbruchzange),\
Einschlagen, Eindrücken, Einreißen, Abgreifen,\
Abtragen, Demontieren, etc.)\
5.3 Beseitigung der Fundamente, Keller, Kanäle,\
fachgerechtes Verschließen verbleibender\
Wasser und Abwasserleitungen\
5.4 Durchführung von Deklarationsanalysen\
nach Vorgaben des Entsorgers\
6. Entsorgung zur Verwertung oder zur Beseitigung\
Trennung von Baustoffen vor Ort\
7. Verfüllen und verdichten der Baugrube sowie\
Wiederherrichten des Geländes\
8. Baustellenräumung\
Weiteres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Erfüllungsort:
Bochumer Landstraße 372\
45279 Essen
Lose:
nein
Lose
nicht zugelassen
Sonstiges
 
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A)\
Name Bezirksregierung Düsseldorf\
Straße Am Bonneshof 35\
PLZ, Ort 40474 Düsseldorf\
Telefon +49 211/ 4750 Fax +49 211/ 4752671\
E-Mail [email protected] Internet http://www.brd.nrw.de/wirtschaft/\
wirtschafts_arbeitsmarkt_foerderung/\
Das_oeffentliche_Auftragswesen.html\
\
Sonstige Informationen für Bieter/Bewerber\
Die für das Angebot erforderlichen Formulare und Vordrucke können unter www.vergabe.metropoleruhr.de\
heruntergeladen werden.\
Die Übermittlung der Angebote ist nur elektronisch in Textform (§ 126b BGB) zulässig.\
ELEKTRONISCHE ABGABE DER ANGEBOTE:\
Die Angebote sind bis zum Ablauf der Angebotsfrist elektronisch unter www.vergabe.metropoleruhr.de\
einzureichen.\
Ein verspäteter Eingang des Angebotes führt zum Ausschluss. Bei Abgabe elektronisch in Textform muss\
eine lesbare Erklärung vorliegen, in der die Person des vertretungsberechtigten Erklärenden genannt ist,\
was z.B. durch Nennung des Namens, ein Faksimile oder eine eingescannte Unterschrift möglich ist. Diese\
Zeichnung kann in den eingescannten Angebotsvordrucken oder wahlweise in dem Signaturfeld gemäß §\
126b BGB im Bietertool des Vergabemarktplatzes vorgenommen werden (Containersignatur).\
Weitere Hinweise finden sich in dem Dokument "Bewerbungsbedingungen", das unter\
www.vergabe.metropoleruhr.de heruntergeladen werden kann.\
Auskunftsersuchen des Bewerbers zum Verfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform\
www.vergabe.metropoleruhr.de an die Auftraggeberin zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte\
erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.\
Es wird empfohlen, sich freiwillig auf dem Vergabemarktplatz NRW zu registrieren. Die Registrierung\
bietet den Vorteil, dass automatisch über Änderungen an den Teilnahme-/Vergabeunterlagen oder über\
Antworten zum Verfahren informiert wird. Zur Kommunikation mit der Vergabestelle und zur elektronischen\
Einreichung des Teilnahmeantrages/Angebotes ist eine Registrierung zwingend.\
25.11.2021 08:52 Uhr - VMS 9.8.3.4