Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

DTAD-ID: 15641997
Region:
66123 Saarbrücken (Jägersfreude)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung
CPV-Codes:
Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Es werden Planungsleistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Freiflächengestaltung im Bereich des Neubaus des Innovation Centers auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes vergeben. Das Innovation Center soll ein offener…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
17.09.2019
Frist Angebotsabgabe:
18.10.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

Mit der webbasierten Applikation DTAD 360 erhalten Sie tagesaktuelle Ausschreibungen für Ihre Anfrage.
Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Saarbrücken: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung - Freianlagenplanung für die Außenanlagen im Bereich des Neubaus des Innovation Centers auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes
Es werden Planungsleistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI für die Freiflächengestaltung im Bereich des Neubaus des Innovation Centers auf dem Campus Saarbrücken der Universität des Saarlandes vergeben. Das Innovation Center soll ein offener Treffpunkt für Studierende, Interessierte, Wissenschaftler, Gründer und Unternehmer sein. Dementsprechend sind auch die Außenanlagen unter Berücksichtigung des städtebaulichen Gefüges zu gestalten. Der Standort bringt hohe Anforderungen hinsichtlich des Geländeverlaufs mit sich.
Aus den ersten Überlegungen und Vorplanungen ergibt sich, dass die Schnittstelle zwischen Freianlagenplanung und Objektplanung bei einem Meter ab Fassade liegt. Die Planung soll folgende Elemente umfassen: Abtrag, Lagerung und Wiedereinbau der historischen Kasernenmauer; Dachterrasse und -begrünung; befestigte Flächen, Freitreppen; ggf. Versetzen der vorhandenen Litfaßsäule; Außenbeleuchtung; ggf. Fahnenmaste; ggf. Kunst; Baumfällungen und Baumersatz.

CPV-Codes:
71400000

Die Universität des Saarlandes vergibt die Leistungen der Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI für die Gestaltung der Freianlagen im Bereich des Neubaus des Innovation Centers. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Freianlagenplanungsleistungen der folgenden Leistungsstufen mit den jeweiligen Leistungsphasen:
Leistungsstufe 1:
— Lph 2: Vorplanung,
— Lph 3: Entwurfsplanung,
— Lph 4: Genehmigungsplanung.
Optional werden vergeben:
Leistungsstufe 2:
— Lph 5: Ausführungsplanung.
— Leistungsstufe 3:
— Lph 6: Vorbereitung der Vergabe,
— Lph 7: Mitwirkung bei der Vergabe.
Leistungsstufe 4:
— Lph 8: Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation.
Leistungsstufe 5:
— Lph 9: Objektbetreuung.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. Gesamtbeauftragung.
Ferner wird optional als Besondere Leistung die Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) vergeben.
Hinsichtlich der erforderlichen Grundleistungen in den einzelnen Leistungsstufen, bzw. Leistungsphasen (Prozentsätze der einzelnen Leistungsphasen) wird auf den beigefügten Vertragsentwurf sowie die dazugehörige Anlage „spezifische Leistungspflichten“ verwiesen.
Denjenigen Bewerbern, die nach Abschluss der Bewerbungsphase ausgewählt und zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert werden, werden entsprechende weitere Informationen zur Kenntnis gegeben. Zu diesem Zeitpunkt wird voraussichtlich bereits ein Entwurf der Objektplanung vorliegen, der dann ebenfalls zur Verfügung gestellt wird.
Im Rahmen der Bewerbungsphase gibt es über die vorliegende Bekanntmachung sowie die unter subreport zur Verfügung gestellten Formblätter und Informationen keine weiteren Unterlagen, die angefordert werden können.
Die geschätzten Baukosten für die Freianlagengestaltung liegen bei rund 360 000 EUR netto.
Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung.
Doppelbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEC01
Hauptort der AusführungCampus Saarbrücken der Universität des Saarlandes
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
18.10.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Herangehensw. an d. Projekt und d. Aufgabenstellg, Vorstellungen zum Umgang mit d. spez. Planungsaufg., Vorstellungen zum Ablauf, int. /ext. Org. / Gewichtung: 35
Qualitätskriterium - Name: Vorstellungen zum Umgang und zum Ablauf vor dem Hintergrund des ersten Entwurfes / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung: Projektleiter, Stellvertreter, Bauleiter und deren Eindruck in der persönlichen Präsentation, Personaleinsatzplan / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualität der Präsentation im Bietergespräch / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Maßnahmen zur Kosten- und Termineinhaltung / Gewichtung: 5
Preis - Gewichtung: 20

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
1) Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können;
2) Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen;
3) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen;
4) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV; namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.1.2019, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen; Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis, o. ä.) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen;
5) Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags;
6) Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.4) zu erbringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern.
1) Eigenerklärung, dass aktuell keine Steuerschulden bestehen;
2) Eigenerklärung zum Vorhandensein der erforderlichen Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für Sonstige Schäden. Sollte eine Versicherung in dieser Höhe nicht vorhanden sein, ist eine Eigenerklärung erforderlich, dass die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben wird.
Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden). Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
s. o.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Zum Nachweis der techn. Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen.
Darüber hinaus gehendes Material (Planunterlagen, o. ä.) ist nicht erforderlich und wird nicht gewertet.
Grundsätzl. Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (3.1) bis (3.2):
— Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,
— Bearbeitung mind. der Lph 2-4 gem. § 39 HOAI im Zeitraum von 01/2011 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, d. h. es müssen mind. die Lph 2-4 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d. h. begonnen und abgeschlossen worden sein.
Für Kriterium (3-3) gilt:
— Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben,
— Bearbeitung mind. der Lph 8 gem. § 39 HOAI im Zeitraum von 01/2011 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, d. h. es muss mind. die Lph 8 vollständig in dem Zeitraum bearbeitet, d. h. begonnen und abgeschlossen worden sein.
Es dürfen grundsätzlich mehr Ref. als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenz zu den unter (3.1) bis (3.3) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen dann nicht in die Wertung mit ein. Eine Ref., die z. B. für Kriterium (3.1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (3.2) bis (3.3) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
3.1) Mindestanforderung (d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für Freianlagenplanungen, hier: Referenz für halböffentliche Außenräume und Freianlagen mit besonderer Aufenthaltsfunktion und -qualität, gemeint sind auf konkrete Nutzungen oder Gebäude bezogene Freiflächen mit hohem Publikumsaufkommen, z. B. Museumshöfe, Freiflächen von Besucherzentren, Parkanlagen von Krankenhäusern oder Klinikanlagen, Freiflächen auf Universitätsgeländen, u. ä.; (die Planung von privaten Vorgärten oder Hausgärten, Friedhöfen, Spielplätzen, Sportplätzen/-anlagen, u. ä. gelten nicht als vergleichbar und können nicht gewertet werden). Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 10 Punkten (max. 30 Punkte möglich);
3.2) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 2 Punkten (max. 6 Punkte möglich);
3.3) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Bauleitung (Leistungsphase 8 gem. § 39 HOAI) für die Umsetzung von Freianlagengestaltungen mit besonderer Aufenthaltsfunktion und -qualität (die Realisierung privater Vorgärten oder Hausgärten, Friedhöfen, Spielplätzen, Sportplätzen/-anlagen gelten nicht als vergleichbar und können nicht gewertet werden). Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 2 Punkten (max. 6 Punkte möglich).
Insgesamt können 42 Punkte erreicht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
s. o.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E75927351
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E75927351

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Universität des Saarlandes

Haupttätigkeit(en)
Bildung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die unter III.1.1) und III.1.2) geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Dabei sind die weiteren Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für die Wertbarkeit von Referenzen zu allen Kriterien (3.1) bis (3.3) unter III.1.3) zu beachten. Die dort formulierten Rahmenbedingungen sind bindend. Für die Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
Darüber hinaus sind die unter III.1.3) techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Diese erhalten mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe ggf. weitere Unterlagen.
Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Bewerbungen zugrunde gelegt:
3.1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für Freianlagenplanungen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): halböffentliche Außenräume und Freianlagen mit besonderer Aufenthaltsfunktion und -qualität, gemeint sind auf konkrete Nutzungen oder Gebäude bezogene Freiflächen mit hohem Publikumsaufkommen, z. B. Museumshöfe, Freiflächen von Besucherzentren, Parkanlagen von Krankenhäusern oder Klinikanlagen, Freiflächen auf Universitätsgeländen, u. ä.; (die Planung von privaten Vorgärten oder Hausgärten, Friedhöfen, Spielplätzen, Sportplätzen/-anlagen, u. ä. gelten nicht als vergleichbar und können nicht gewertet werden). Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 10 Punkten (max. 30 Punkte möglich);
3.2) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Planung und Realisierung von Projekten für öffentliche Auftraggeber. Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 2 Punkten (max. 6 Punkte möglich);
3.3) Nachweis des Bewerbers über Erfahrungen mit der Bauleitung (Leistungsphase 8 gem. § 39 HOAI) für die Umsetzung von Freianlagengestaltungen mit besonderer Aufenthaltsfunktion und -qualität (die Realisierung privater Vorgärten oder Hausgärten, Friedhöfen, Spielplätzen, Sportplätzen/-anlagen gelten nicht als vergleichbar und können nicht gewertet werden). Gewertet werden max. 3 Referenzen mit je 2 Punkten (max. 6 Punkte möglich).
Insgesamt können 42 Punkte erreicht werden.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Vergabe, siehe II.2.4)

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: "Förderung von Forschung und Infrastruktur an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" im Rahmen einer EFRE Maßnahme


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Qualitätsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Landschaftsarchitekt/Landschaftsplaner/Stadtplaner (Kammermitgliedschaft); Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18.10.2019
Ortszeit: 11:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1) Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;
2) Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene FB werden ausgeschlossen. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdr. zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
— die FB nebst beigefügten Nachweisen,
— oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter https://www.evergabe.de/assets/images-cms/ Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung geforderten Inhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben.
BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen.
3) Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV auschließlich elektronisch. Die zum Dowload bereitgest. Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Teilnahmeanträge oder Angebote, die per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden ausgeschlossen;
4) Bei dem unter II.1.5) angegeb. geschätzten Gesamtwert von 360 000 EUR handelt es sich um die geschätzten Baukosten der Freianlagengestaltung ohne MwSt (Grobschätzung);
5) Derzeit ist beabsichtigt, dass die Vergabe auf Grundlage der Erstangebote erfolgt. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote einzuholen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes
Franz-Josef-Röder-Straße 17
Saarbrücken
66119
Deutschland
Telefon: +49 6815014994
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 6815013506

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 13.09.2019