Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

DTAD-ID: 15214700
Region:
64521 Groß-Gerau
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
ELT-Planung.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
24.05.2019
Frist Angebotsabgabe:
24.06.2019

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Groß-Gerau: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen - Grundschule Worfelden, Erweiterung und Neubauten
ELT-Planung.

CPV-Codes:
71321000

Planung der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. § 53 HAOI LPH 1-9, Errichtung einer Containeranlage (Interimsgebäude) als vorgezogene Maßnahme
Planung der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. § 53 HAOI LPH 1-9, für die Neubau(ten) /Anbau(ten)
Planung der technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. § 53 HAOI LPH 1-9, für die Sanierung/Anpassung der Bestandsgebäude A und C sowie besondere Leistungen.
Grundstück
Gemarkung: Flur 2, Flst. 265/2
Flächengröße von 6 572 m2
Kein Bebauungsplan vorhanden § 34 BauGB
Bruttorauminhalt (m3) Bruttogeschossfläche (m2)
Rückbauvolumen ca. 1 800 ca. 600
Sanierungsbedarf ca. 3 000 ca. 850
Erweiterungsbedarf ca. 1 450 ca. 400
Neubaubedarf ca. 6 200 ca.1 800
Die 2,5-zügige Grundschule soll saniert, erweitert und zum Teil rück- und neugebaut werden, um die Notwendigkeit zur Erfüllung funktionaler und schulfachlicher Anforderungen, insbesondere GTA, Mensa, Differenzierungsbereiche und Inklusion gemäß dem Standard des Kreis Groß-Gerau, gerecht zu werden.
Die bisherige Grundschule besteht aus insgesamt 4 Schulgebäuden aus unterschiedlichen Baujahren und einem Doppelcontainer mit 2 zusätzlichen Räumen, welche eine Gesamtfläche von 1 725 qm Bruttogeschossfläche aufweisen.
Bauteil Baujahr Bauweise Nutzung Analyse
Gebäude A 1983 Massivbau Verwaltung, 2 Klassenräume und 1 Fachklasse Grundsubstanz erhaltenswert
Gebäude B 1971 Leichtbau 4 Klassenräume Sanierung unwirtschaftlich / Rückbau
Gebäude C 1991 Massivbau 4 Klassenräume, Heizungszentrale und Hausanschlüsse Grundsubstanz erhaltenswert
Gebäude D 2004 Massivbau 3 Klassenräume Keine Sanierung erforderlich
Gebäude E reines Interims Doppelcontainer 2 Fachräume Rückbau
WC Gebäude 1971 Massivbau Zentrale WC Anlage Rückbau
Die Schule benötigt 10 Klassenräume, 3 Fachräume und weitere Unterrichtsbereiche, in denen fachliche und Binnendifferenzierung im Unterricht stattfinden kann. Die Flächengrößen sind entsprechend zum Standard des Kreises Groß Gerau bzw. dem Raumprogramm zu dimensionieren. Des Weiteren sind offene Differenzierungsbereiche sowie dezentrale WC-Anlagen beschlossen worden.
Zudem sind für den Ganztagsbereich Raumangebote zu schaffen (Küche, Mensa in Verbindung mit Aula und Pausenhallen, sowie Aufenthaltsbereiche des Ganztags mit Ruhe und Spielbereich).
Für den Nachweis des Raumprogramms der Grundschule sind somit die Bestandsbauten als auch die Neubau(ten) bzw. Anbauteile heranzuziehen.
Die Umsetzung des Bauvorhabens findet im laufenden Betrieb auf dem Schulgelände statt.
Des Weiteren sind die Grundsätze bzw. Bedingungen der Förderfähigkeit nach dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP macht Schule) zu beachten, die verausgabten Mittel hierfür klar darzustellen und alle notwendige Zuarbeiten zu erbringen.
Für Neubauten des Kreises Groß-Gerau gilt der Passivhausstandard.
Die Beauftragung erfolgt Stufenweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird bis LPH 3 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller LPH besteht nicht. Der Abschluss der LPH 8 ist voraussichtlich 2022.
Die Beauftragung der Leistung erfolgt in Stufen, vorbehaltlich der Kreistagsbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projekts. Stufe 1: LPH 1-3; Weitere Stufen: LPH 4-9
Voraussichtliche Terminabfolgen:
— Planungsbeginn 1.9.2019,
— Fertigstellung LPH 2 15.12.2019,
— Fertigstellung LPH 3 30.4.2020,
— Bauantrag 30.6.2020,
— Fertigstell- Inbetriebnahme/Fertigstellung 25.11.2022.
Leistungsgegenstand ist das Leistungsbild der technischen Gebäudeausrüstung (LPH 1-9) der Anlagegruppen 4, 5, und 6 gem. § 53 ff. HOAI 2013 im Rahmen des Neubaus/der Neubauten und der zu sanierenden Baukörper.
Folgende technische Anlagen sind im Bearbeitungsumfang vorgesehen:
— Blitzschutz/Erdung,
— Sicherheitsstromversorgung,
— Grundbeleuchtung/Sicherheitsbeleuchtung,
— Brandmeldeanlage,
— Einbruchmeldeanlage,
— elektronische Schließanlage,
— Medientechnik mit Projektion/Beschallung,
— Aufzugsanlagen.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE717
Hauptort der AusführungKreisausschuss des Kreises Groß-GerauWilhelm-Seipp-Str. 464521 Groß-Gerau
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
19/200
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
24.06.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Folgende Unterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB i. V. M. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013 / 55 / EU entspricht.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach III.1.2) und III.1.3) weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen.
Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird zu, benennen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Geforderte Standards der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
Zu 1) Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von mind. 3 Mio. €, für sonstige Schäden mind. 3 Mio. EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise gemäß der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) von jedem Mitglied zu erbringen.
Zu 2) Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung der Anlagengruppen 4, 5, und 6 (§§ 53 ff. HOAI): mind. 150 000,00 EUR (brutto)/Jahr.
Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mindestens 1 Punkt (= mind. 150 000,00 EUR Bruttojahresumsatz) vergeben. Sollte der Bruttojahresumsatz niedriger als 150 000,00 EUR liegen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Angaben über das jährliche Mittel der beschäftigten Mitarbeiter, Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl der mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ing., Master- und Bachelor Angestellten der letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweis der Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;
3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV;
4) Darstellung von 3 unterschiedlichen Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz. Für die 3 Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt vollständig auszufüllen.
Jede Referenz ist darüber hinaus durch Bilder, Beschreibungen und Schemapläne zu belegen.
Zusätzlich zu den 3 Referenzen ist eine Auflistung mit sämtlichen durchgeführten Referenzen einzureichen (Angabe der Baukosten und BGF)
Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen (siehe Beilage zum Teilnahmeantrag) abfragen darf.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards
Zu 1) Anzahl an beschäftigte Mitarbeiter:
Mindestens 3 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure (Dipl.-Ing./Master oder vergleichbar)
Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mindestens 1 Punkt vergeben. Dabei wird bei der Wertung die tatsächliche Anzahl der aller festangestellten Ingenieure im Betrieb gewertet (auch Bachelor oder vergleichbar). Die Mindestanzahl an Dipl.-Ing./Master (oder vergleichbar) muss jedoch 3 betragen (siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren).
Zu 4) Bewertungskriterien der Referenzen
Es werden alle 3 Referenzen gewertet. Jede Referenz muss die Leistungsphase 5 beinhalten. Die weiteren Mindeststandards sind durch alle Referenzen mindestens einmal abzubilden. Sollte eine der Mindeststandards nicht abgebildet werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Bei den Bewertungskriterien mit Punktvergabe ist in jedem Kriterium mindestens 1 Punkt zu erreichen.
Mindeststandards:
Folgende Mindeststandards müssen in allen Referenzprojekten erfüllt werden:
— Baukosten (netto) KG 400 mindestens 0,7 Mio. €
— Bruttogeschossfläche von >= 1.200 m2
Folgende Mindestandards sind durch alle Referenzen mind. einmal abzubilden:
— mindestens eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB,
— mindestens eine Referenz als Neubau Passivhaus. Diese Referenz muss mindestens die LPH 5-8 beinhalten,
— mindestens eine Referenz mit einem vergleichbaren Schwierigkeitsgrad (Honorarzone II oder höher),
— Planung von Blitzschutz/Erdung,
— Planung von Sicherheitsstromversorgung,
— Planung von Grundbeleuchtung/Sicherheitsbeleuchtung,
— Planung von Brandmeldeanlagen,
— Planung von Elektronische Schließanlage,
— Planung von Medientechnik mit Projektion / Beschallung,
— Planung von Aufzugsanlagen,
— Abbildung der Leistungsphasen 1-8 (aufgeteilt auf alle Referenzprojekte).
Nach Abbildung der Mindeststandards in jeweils mind. einer der eingereichten Referenzen werden alle 3 Referenzen anhand folgender Punktkriterien bewertet.
Bei den Kriterien ist jeweils mindestens 1 Punkt zu erreichen. Sollte nicht mind. 1 Punkt erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.
— Bearbeitete Leistungsphase (1-9 Punkte),
— Erbrachter Leistungsumfang (BGF) (1-3 Punkte),
— Baukosten (KG 400) (1-3 Punkte),
— Qualität der technischen Anlagen (1-3 Punkte).
(siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
Hinweise:
— Bewerber, können sich gemeinsam mit anderen Büros bewerben, um die Anforderungen zu erfüllen,
— zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.)
— jede Referenz ist auf max. 2 DIN A3-Seiten darzustellen. Zur Überprüfung der Qualität der erbrachten Leistungen sind Schemapläne der Leistungsphase 5 HOAI zu den einzelnen Leistungen beizufügen (z. B. Schemaplan Wärmeversorgungsanlagen). Diese Pläne sind zusätzlich zu den 2 DIN A3-Seiten Darstellung beizufügen. Nicht geforderte Unterlagen (z. B. Projektbroschüren) werden nicht gewertet,
— die Fertigstellung des Referenzprojekts darf nicht länger als 15 Jahre zurückliegen,
— eine Mehrfachnennung eines Referenzprojekts ist nicht möglich.

Sonstiges
 
Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16ae02ac4ad-41f22f2e2aa7253c
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-16ae02ac4ad-41f22f2e2aa7253c

Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.09.2019
Ende: 19.07.2027
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§ 123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen (Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI Anlagegruppen 4, 5 und 6) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit vergleichbaren
Leistungen betraute Ingenieure der letzten 3 Jahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,
Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75 VgV (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),
Eigenerklärung darüber welche Leistungen unter Umständen an Nachunternehmer oder Bietergemeinschaften vergeben werden sollen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),
Sowie
Nachweis geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Leistungen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
Aus den eingegangenen Teilnahmeanträgen werden mind. 3, max. 6 Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen.
Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten Unterlagen.
Gewichtung:
— Durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
— Durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre: 12,5 %,
— Nachweis über geeignete Referenzen: 75 % (25 % je Referenz).
(siehe Bewertungsmatrix für die Einladung zum Verhandlungsverfahren)
Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl erreichen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Siehe II.2.4

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013 / 55 / EU entspricht.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24.06.2019
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 10.07.2019

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 04.09.2019

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch

Zusätzliche Angaben

Teilnahmeanträge, die weniger oder mehr als 3 Referenzen enthalten werden ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften sind insgesamt maximal 3 Referenzen zugelassen.
Es wird eine verbindliche Teilnahmebestätigung bis 3 Kalendertage nach Erhalt der Einladung zum Verhandlungsverfahren per Fax gefordert. Sollten weniger Bestätigungen als Einladungen rechtzeitig eingehen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, bis 7 Kalendertage nach Versendung der Einladungen Nachrücker zu nominieren und einzuladen.
Die daraus resultierende kürzere Bearbeitungszeit kann von den nachrückenden Bewerbern nicht beanstandet werden.
Rechnungsstellung zusätzlich Abgabe in Papierformat
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind die im Teilnahmeantrag vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Der Teilnahmeantrag ist frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal „Vergabe24“ (https://vergabe24.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
2) Eingereichte Antragsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben; nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb werden mindestens 3, höchstens jedoch 6 Büros zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Im Verhandlungsgespräch ist eines der dargestellten Referenzprojekte vorzustellen und anhand dessen die Projektbearbeitung exemplarisch aufzuzeigen. Die Bewerber haben ihren Aufwand zur Angebotserstellung grundsätzlich so zu bemessen, dass keine Entschädigungspflicht des Auftraggebers begründet wird (§ 77 Abs. 2-3 VgV).
Insbesondere erwartet der Auftraggeber über die geforderten Angebotsunterlagen hinaus keine sonstigen Unterlagen;
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Teilnahmeantrag“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); EEE
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Darmstadt
64283
Deutschland

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB).
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
Wilhelm-Seipp-Str. 15 (postalisch: Wilhelm-Seipp-Str. 4)
Groß-Gerau
64521
Deutschland
Fax: +49 6152-989-615

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 22.05.2019