Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau

DTAD-ID: 17086366
Region:
40474 Düsseldorf (Golzheim)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros, Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung, Objektbetreuung / Dokumentation – Tiefbauleistungen – im Rahmen des Projektes Erweiterung Vorfeld West 3. Bauabschnitt (BA 2009).
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
16.12.2020
Frist Angebotsabgabe:
26.01.2021

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Düsseldorf: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau - Erweiterung Vorfeld West BA2009: Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung Tiefbau
Örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung, Objektbetreuung / Dokumentation – Tiefbauleistungen – im Rahmen des Projektes Erweiterung Vorfeld West 3. Bauabschnitt (BA 2009).

CPV-Codes:
71322000

Bei dem BA 2009 handelt es sich um die Befestigung einer ca. 50 000 m2 großen Fläche in Vorfeldqualität einschließlich aller hierfür erforderlichen Tiefbauleistungen und technischen Ausrüstung. Die Fläche besteht im Bestand zur Hälfte aus einer Grünfläche. Die zweite Hälfte ist bereits in Asphalt befestigt. Zusätzlich sind die derzeitigen Parkflächen vor dem Modul D zu verlegen.
Die Tiefbauleistungen bestehen aus ca. 600 m Kanal, 19 Entwässerungsschächten, 21 Kabelschächten einschl. Schachtentwässerung, Leerrohrnetz aus Paketen DN 150 und DN 100 (ca. 1.650 m), Sekundärrohrsystem für die Befeuerung, Oberbau in Vorfeldqualität. Vorhandene Trassen, Schächte, Entwässerungssammler und die dazugehörigen Schächte sind zu demontieren bzw. in Bereichen zu sichern. In Teilbereichen ist der vorhandene Oberbau rückzubauen. Ein Großteil des zurückgebauten Betons und die darunter befindliche hydraulisch gebundene Tragschicht (HGT) wird wiederaufbereitet.
Die Maßnahme ist in mehrere Baufelder unterteilt, die teilweise parallel ausgeführt werden.
Bestandteil dieser Ausschreibung sind die Leistungsphasen 8 und 9 gem. HOAI sowie die örtliche Bauüberwachung der Tiefbauleistungen:
— Grundleistungen der Leistungsphasen 8, 9 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. §43 HOAI 2013 und Anlage 12 sowie der Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI 2013 und Anlage 13,
— Besondere Leistungen der Leistungsphasen 8, 9 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI 2013 und Anlage 12 und der Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI 2013 und Anlage 13 sowie der unter Punkt 4.1.3 und 4.1.5 aufgeführten Leistungen,
— Besondere Leistung „örtliche Bauüberwachung“ gem. § 43 HOAI 2013 und Anlage 12 und gem. § 47 HOAI 2013 und Anlage 13 sowie dem Pflichtenkatalog Örtliche Bauüberwachung der FDG.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEA11
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
26.01.2021
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Sicherheiten:
Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
Siehe Vergabeunterlagen.
Zahlung:
Wesentliche Finanzierungs- und/oder Hinweise auf
Siehe Vergabeunterlagen.
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung des Projektleiters der Bauoberleitung / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung der örtlichen Bauüberwachung / Gewichtung: 20
Preis - Gewichtung: 60

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien im Sinne von § 123, 124 GWB.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von 2,5 Mio. EUR. Anstelle eines aktuellen Nachweises wird auch eine (bis auf die Prämienzahlung) ohne weitere Bedingungen ausgestellte Bescheinigung einer Versicherung / eines Versicherungsmaklers akzeptiert, dass die entsprechenden Deckungssummen für den Fall einer Auftragserteilung zur Verfügung gestellt werden. In diesem Fall verpflichtet sich der Bewerber bereits mit Abgabe der Bewerbung unwiderruflich, für den Fall der Auftragserteilung für die entsprechenden Deckungssummen zu sorgen (wesentliche Vertragspflicht).
2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 5 Jahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Mindestversicherungssumme von 2,5 Mio. EUR.
2. Geforderter Mindestumsatz: 1 Mio. EUR netto p. a. im Mittel der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen.
Zusätzlich ist die Anzahl der Mitarbeiter zu benennen, welche im bewerbungsspezifischen Bereich tätig sind (Baumanagement, Bauoberleitung, Bauüberwachung).
2. Es ist eine Referenzliste über die Durchführung vergleichbarer Dienstleistungen im Bereich der Bauoberleitung (LP 8) und örtlichen Bauüberwachung in den letzten fünf Jahren (Fertigstellung nicht vor dem 1.1.2016) mit Angabe des Projektes, des Auftraggebers, der erbrachten Leistung, der Bauzeit und des Projektvolumens (Kostengruppe 500 – Tiefbauleistungen) abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
1. Die Anzahl der Mitarbeiter im bewerbungsspezifischen Bereich muss mindestens 5 Mitarbeiter betragen.
2. Es sind mindestens 3 Referenzen vergleichbarer Projekte mit nachweislich abgewickelten Baukosten von mindestens 2,5 Mio. EUR netto (Kostengruppe 500 – Tiefbauleistungen), davon mindestens eins im Flugsicherheitsbereich, näher zu benennen.

Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E15791481
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E15791481
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71322500

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.04.2019
Ende: 30.11.2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben

Die vollständigen Zuschlagskriterien sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:
Rechtsform, bei der alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter bestellen.
Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen.


Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 26.01.2021
Ortszeit: 12:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.06.2021

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Der Teilnahmeantrag hat entsprechend der bekannt gemachten Eignungskriterien zu erfolgen. Der Antrag ist – ähnlich wie im offenen Verfahren – mit allen Nachweisen bis zum Schlusstermin für deren Eingang gem. Ziff. IV.2.2) zeitgleich zusammen mit dem Angebot nebst sämtlicher zu diesem geforderter Anlagen durch den Bieter über die elektronische Vergabeplattform subreport (https://www.subreport.de/E15791481) zu dieser Ausschreibung hochzuladen. Zu verwenden sind als elektronische Formate nur PDF (.pdf) und Excel (.xls oder .xlsx). Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. Verfahrensablauf: Es wird ein einstufiges Verhandlungsverfahren nach § 13SektVO durchgeführt, bei welchem Bewerbungsunterlagen und Angebot zeitgleich elektronisch einzureichen sind, sich anschließend aber grundsätzlich Verhandlungen anschließen. Eine öffentliche Submission findet nicht statt. Bewerbungen, Angebote und auch die sonstige Kommunikation (Bieterfragen o.ä.) erfolgt in elektronischer Form ausschließlich über Subreport. Besondere Anforderungen an elektronische Signaturen werden diesbezüglich nicht gestellt. Lediglich die Verhandlungen/Aufklärungsgespräche/Vor-Ort Termine werden weiterhin persönlich vor Ort beim Auftraggeber geführt werden. Bewerberfragen können über Subreportgestellt werden bis 8 Tage (einschließlich) vor Angebotsfrist. Die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge werden zunächst einer formellen und inhaltlichen Prüfung unterzogen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 51 SektVO bleibt vorbehalten, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht verzögert wird. Anschließend werden die Angebote der letztlich geeigneten Bewerber geprüft. Die Vergabestelle behält sich vor, nach Auswertung der fristgerecht eingegangenen Angebote den Bietern schriftlich oder in Aufklärungsgesprächen Fragen zur Aufklärung des Angebotsinhalts zu stellen. Die Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 51 SektVO bleibt auch hier vorbehalten, sofern dadurch der Verfahrensverlauf nicht verzögert wird. Mit den geeigneten Bietern, welche form- und fristgerecht ihre Bewerbungen und ihr Angebot abgegeben haben, ist bei sich aus den Angeboten ableitbarem Bedarf in der Regel eine Verhandlungsrunde geplant, bei der sich aus dem Angebot ergebende Fragen techn., rechtl. und auch kaufm. Art erörtert werden. Der Auftraggeber behält sich jedoch entsprechend § 15 Abs. 4 SektVO vor, auch unmittelbar auf die ersten Angebote den Zuschlag zu erteilen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, nur mit Bietern in Verhandlungen einzutreten, deren Angebote nach einer Zwischenwertung in die engere Wahl kommen. Die Bieter werden im Falle der Durchführung von Verhandlungen dazu aufgefordert, auf Grund der Erkenntnisse der ersten Verhandlungsrunde ihre Angebote kurzfristig zu überarbeiten. Sollte sich für die Vergabestelle abzeichnen, dass wider Erwarten mehrere Verhandlungsrundensinnvoll erscheinen, können die neuen Angebote als erneute Zwischenangebote gefordert werden. Ansonsten werden die überarbeiteten Angebote als endgültige Angebote gefordert werden. Mit den Bietern sind eine oder mehrere weitere Verhandlungsrunden geplant, nach denen durch die Bieter ggfls. ein weiteres Zwischenangebot einzureichen ist. Bei diesen Hinweisen handelt es sich nur um eine Groborientierung für die Bieter im Rahmen der Angebotsabgabe. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren nach vorheriger Information aller betroffenen Bieter zu ändern, soweit hierdurch keine Wettbewerbsbeeinflussung zu befürchten ist.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211147-3045
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 2211147-2889

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 2211147-3045
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 2211147-2889

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 11.12.2020