Verwaltungsdienste im Sozialwesen

DTAD-ID: 15620349
Region:
66111 Saarbrücken (Malstatt)
Auftragsart:
Europaweite Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Vergabestelle:
Sichtbar nach Registrierung
Auftragnehmer:
Sichtbar nach Registrierung
Kategorien:
Dienstleistungen des Sozialwesens
CPV-Codes:
Verwaltungsdienste im Sozialwesen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Annahme, Aufbereitung, Prüfung und Zahlungsvorbereitung aller Rechnungen und rechnungsbegründenden Unterlagen einschließlich der maschinellen Abrechnungsdaten der Sonstigen Leistungserbringer nach den §§ 301a, 30…
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
10.09.2019
Frist Angebotsabgabe:
30.09.2019

Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen.

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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Deutschland-Saarbrücken: Verwaltungsdienste im Sozialwesen - Abrechnung Sonstige Leistungserbringer
Gegenstand der Ausschreibung ist die Annahme, Aufbereitung, Prüfung und Zahlungsvorbereitung aller Rechnungen und rechnungsbegründenden Unterlagen einschließlich der maschinellen Abrechnungsdaten der Sonstigen Leistungserbringer nach den §§ 301a, 302 SGB V und nach § 105 SGB XI sowie der Direktabrechner nach § 295 Abs. 1 b SGB V in Verbindung 140a SGB V durch den Auftragnehmer.

CPV-Codes:
85321000

Gegenstand der Ausschreibung ist die Annahme, Aufbereitung, Prüfung und Zahlungsvorbereitung aller Rechnungen und rechnungsbegründenden Unterlagen einschließlich der maschinellen Abrechnungsdaten der Sonstigen Leistungserbringer nach den §§ 301a, 302 SGB V und nach § 105 SGB XI sowie der Direktabrechner nach § 295 Abs. 1 b SGB V in Verbindung 140a SGB V durch den Auftragnehmer. Darüber hinaus gehören die digitale Archivierung und Datenbereitstellung aller eingehenden Unterlagen sowie die Bereitstellung eines Online-Tools mit einer Vertragsdatenbank, einem Recherchetool für Rechnungen und Verordnungen, für Häusliche Krankenpflege, einer webbasierten Bearbeitungsmöglichkeit von Klärfällen sowie einem Auswertungstool zu der ausgeschriebenen Dienstleistung.

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEC01
Hauptort der AusführungIn den Vergabeunterlagen aufgeführt.
Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Dokumententyp:
Ausschreibung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Aktenzeichen:
2019-LE-10
Termine & Fristen
Angebotsfrist:
30.09.2019
Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE
Zuschlagskriterien:
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Gegensteuernde Maßnahmen / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Anwenderfreundlichkeit des Online-Tools / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Anwenderfreundlichkeit des Auswertungs-Tools / Gewichtung: 15
Preis - Gewichtung: 60

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) Fremdnachweis der Eintragung in ein Berufs- bzw. Handelsregister oder vergleichbares Register (bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 12 Monate). Wenn kein Handelsregistereintrag erfolgt ist, kann eine aktuelle Status-Meldung des Gewerbeamts – beispielsweise ein „Betriebskarteiauszug des Gewerbeamtes“ – eingereicht werden. Eine Kopie einer mehr als 12 Monate zurückliegenden Gewerbeanmeldung bzw. -ummeldung ist insofern nicht ausreichend;
2) Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123, 124 GWB (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen). Voranstehend benannte Erklärungen/Nachweise (1.-2.) müssen von jedem Bieter und jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorgelegt werden; Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen. Wenn Teilleistungen durch andere Unternehmen durchgeführt werden sollen oder der Bieter hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, müssen im Zuschlagsfall die genannten Eignungsnachweise für die Unterauftragnehmer/Eignungsleiher – nach Aufforderung durch den Auftraggeber – innerhalb von 6 Kalendertagen beim Auftraggeber vorgelegt werden.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Bankerklärung (bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 12 Monate). Die jeweils zuständige Hausbank soll dem Unternehmen bescheinigen, dass geordnete wirtschaftliche Verhältnisse vorliegen, die schon geraume Zeit bestehen. Beispielsweise können Angaben über das regelmäßige Bedienen von Krediten oder sonstigen Verpflichtungen gemacht werden. Insgesamt soll jedoch bescheinigt werden, dass es sich um geordnete wirtschaftliche Verhältnisse handelt;
2) Eigenerklärung über das Bestehen einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bzw. Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bzw. Erhöhung der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit den im Vordruck angegebenen Deckungssummen (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen). Vor Zuschlagserteilung muss von dem Bieter, der für den Zuschlag vorgesehen ist, ein entsprechender Fremdnachweis des Versicherers eingereicht werden. Der Nachweis muss nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb von 6 Kalendertagen eingereicht werden;
3) Erläuterungen zu Besonderheiten bei Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer. Voranstehend benannte Erklärungen/Nachweise (1.-3.) müssen von jedem Bieter und jedem Mitglied der Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorgelegt werden;
4) Eigenerklärung Bietergemeinschaft (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen);
5) Eigenerklärung über Teilleistungen anderer Unternehmen (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) Voranstehend benannte Nachweise/Erklärungen (4.-5.) müssen ein Mal pro Angebot (ein Mal pro Bieter/Bietergemeinschaft) vorgelegt werden. Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen. Wenn Teilleistungen durch andere Unternehmen durchgeführt werden sollen oder der Bieter hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, müssen im Zuschlagsfall die genannten Eignungsnachweise (1.-3.) für die Unterauftragnehmer/Eignungsleiher – nach Aufforderung durch den Auftraggeber – innerhalb von 6 Kalendertagen beim Auftraggeber vorgelegt werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Deckungssumme Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für reine Vermögensschäden je Schadensereignis mind. 2 Millionen EUR.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1) Eigenerklärung über Teilleistungen anderer Unternehmen (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen);
2) Eigenerklärung Bietergemeinschaft (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) Voranstehend benannte Nachweise/Erklärungen (1.-2.) müssen ein Mal pro Angebot (ein Mal pro Bieter/Bietergemeinschaft) vorgelegt werden. Hinweis: Bitte beachten Sie hierzu auch die Ausschreibungsunterlagen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:


Sonstiges
 
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/54110232-EAA3-432B-B97F-7BACD83920DD
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/54110232-EAA3-432B-B97F-7BACD83920DD
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts

Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Weitere(r) CPV-Code(s)
85321000

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 01.01.2020
Ende: 31.12.2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:
Zweimalige Option der Auftraggeberin die Vertragslaufzeit jeweils um 12 Monate zu verlängern. Information erfolgt spätestens 3 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit in Textform an Auftragnehmer. Ziehen der Verlängerungsoption hängt ab von: künftiger Haushaltsplanung der Auftraggeberin (sozialrechtliches Wirtschaftlichkeits- und Sparsamkeitsgebot), evtl. Gesetzesänderungen, techn. Neuerungen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: nein

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Zusätzliche Angaben




Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

(1) Erklärung gemäß § 3 Abs. 4 STTG (Vordruck in Ausschreibungsunterlagen) Verpflichtung zur Einhaltung des Saarländischen Tariftreuegesetzes (STTG vom 21.3.2013). Dies gilt nicht für Vergaben, deren Leistungserbringung durch Unternehmer oder Nachunternehmer erfolgt, die ihren Sitz im EU-Ausland haben und deren Arbeitnehmer den Auftrag ausschließlich in diesem Staat ausführen;
(2) Auftragsverarbeitungsvertrag/Vereinbarung nach § 80 SGB X, Art. 28 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO);
(3) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, in Bezug auf das vorliegende Vertragsverhältnis spätestens alle 3 Jahre eine Prüfung gemäß IDW PS 951 Typ 2 n. F. durchführen zu lassen. Bei Unternehmen mit Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland hat die Prüfung gemäß ISAE 3402 zu erfolgen. Die entsprechende Unbedenklichkeitsbescheinigung ist der Auftraggeberin unaufgefordert zur Verfügung zu stellen, zum ersten Mal spätestens 6 Monate nach Zuschlagserteilung.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30.09.2019
Ortszeit: 09:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.12.2019

Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 30.09.2019
Ortszeit: 09:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:


Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

(1) Der Auftraggeber wird eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung über die evtl. Nachforderung von dem Angebot nicht beigefügten Nachweisen und Erklärungen nach III.1) treffen. Erfolgt eine Nachforderung, müssen fehlende Erklärungen oder Nachweise innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorgelegt werden; nach fruchtlosem Fristablauf wird das Angebot zwingend ausgeschlossen;
(2) Interessierte Wirtschaftsteilnehmer können sich auf der Plattform der deutschen eVergabe (http://www.deutsche-evergabe.de) registrieren. Registrierte Bieter werden automatisch über evtl. Änderungen an den Vergabeunterlagen, Antworten auf eingegangene Fragen, sonstige Hinweise und ergänzende Informationen zum Verfahren benachrichtigt. Bieter, die sich nicht registrieren, müssen sich selbstständig über evtl. Änderungen an den Vergabeunterlagen, Antworten auf eingegangene Fragen, sonstige Hinweise und ergänzende Informationen zum Verfahren informieren; (3) Fragen und Hinweise zum Vergabeverfahren sind ausschließlich über das Vergabeportal der deutschen eVergabe zu stellen (http://www.deutsche-evergabe.de).Hierzu ist eine Registrierung erforderlich. Zur Angebotsabgabe ist eine Registrierung ebenfalls zwingend erforderlich. Die Kosten für das Vergabeverfahren werden vom Auftraggeber übernommen;
(4) Der Auftraggeber behält sich vor, ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anzufordern;

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
E-Mail: [email protected]
Fax: +49 228-9499-163

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Rügefristen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-4 GWB. Sollten Sie eine Rüge erheben, die der Auftraggeber zurückweist, muss ein auf die Rüge gestützter Nachprüfungsantrag spätestens am 15. Kalendertag nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer eingehen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ergänzend wird auf die §§ 134, 135 GWB ausdrücklich hingewiesen.

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 05.09.2019